Die besten Beerensträucher für Garten und Balkon 1

Die besten Beerensträucher für Garten und Balkon

Beerensträucher gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Denn Beeren sind für viele Menschen der Inbegriff des Sommers. Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren und Co. bescheren uns fruchtige Schlemmertage und wandern oft gleich von der Hand in den Mund. Oder sie verleihen Smoothies, Desserts, Torten, Kuchen und Konfitüren sommerliche Frische.

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Die Beerenzeit auf dem Balkon und im Garten ist für viele Menschen die schönste Zeit des Sommers. Nun beginnt das große Naschen. Ein herrlicher Genuss, denn die Pflege der Beerensträucher hat nicht allzu viel Mühe gemacht und bei richtiger Auswahl der Sorten dauert die Ernte vom Frühsommer bis in den Spätherbst. Und schließlich gehören Beeren zu den gesündesten Nahrungsmitteln, die es gibt.

Rot, blau, grün oder schwarz glänzend locken uns die Beeren. Ihre äußere Form ist pure Verführung, die die ganze Fülle des Sommers enthält. Beeren gelten als leckerste Medizin gegen Stress, sie verjüngen die Zellen und regen den Stoffwechsel an. Dazu enthalten sie viele Mineralien, Ballaststoffe und Vitamine; besonders Vitamin C, Himbeeren dazu noch das Schönheits-Vitamin Biotin.

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Beerensträucher passen in nahezu alle Gartenstile. Ein Hochstämmchen von Stachel- oder Johannisbeeren kann gut im Zier- oder Vorgarten stehen, in architektonischen Gärten auch einmal in einen Stahlkübel auf der Terrasse. Es beschert ohne großen Arbeitsaufwand Ernten von zwei bis fünf Kilo.

Wer nur wenig Zeit und Platz für einen Nutzgarten hat, legt er am besten einen kleinen Naschgarten an. Spezielle Zwerghimbeeren, Blaubeeren oder Hängeerdbeeren kommen gut auf kleinstem Raum, selbst im Topf zurecht. Selbst Apfel-, Birn- und Pflaumenbäume benötigen heute keinen riesigen Garten mehr, sondern wachsen auch im Kübel heran. Noch problemloser sind Johannis- und Stachelbeeren.

Wenig Platz beanspruchen auch Zwergsträucher wie Heidelbeeren oder Exoten wie Cranberries oder Gojibeeren. Zudem sind sie pflegeleicht und robust. Außerdem geben sie dem Garten den Touch des Besonderen.

Beerensträucher

Johannisbeeren


Schwarz, rot oder weiß: Johannisbeeren gehören zu den absoluten Klassikern im Bauerngarten. Kaum zu glauben, dass so kleine Früchte so gesund sein können – vor allem Schwarze Johannisbeeren enthalten viel Vitamin C.

Im Anbau sind Johannisbeeren anspruchslos, sie stehen aber gern auf humosen Böden, die die Feuchtigkeit halten. Da ihre Wurzeln sehr flach wachsen, nehmen sie Wasser aus der oberen Erdschicht auf. Eine Mulchschicht sorgt auch hier für feuchten Boden. Achtung beim Schnitt: Rote und Weiße Johannisbeeren tragen am zwei- oder dreijährigen Holz, Schwarze bereits am einjährigen.

Himbeeren


Himbeeren werden bei uns schon seit 1500 Jahren kultiviert. Man unterscheidet sommer- und herbsttragende Sorten. Sommersorten wie ‚Schönemann‘ oder ‚Malling Promise‘ liefern erst im zweiten Jahr Früchte, von den Herbstsorten kann man noch im Pflanzjahr vom Juli bis Oktober herrliche Früchte ernten. Himbeeren lieben humose, gut durchlässige Lehmböden. Eine ausgeglichene Bodenfeuchtigkeit ist entscheidend, die Sie am besten durch Mulchen mit Kompost erreichen. Wichtig ist regelmäßiges Aufbinden und Schneiden der Ruten.

Viele Beeren sind schnell verderblich, man sollte daher immer nur so viel ernten, wie man in kurzer Zeit verbrauchen kann. Am empfindlichsten sind wohl die Himbeeren. Kaum geerntet, fallen die zarten Früchte schon in sich zusammen. Da sie sehr aromatisch sind und leicht zerdrückt werden können, eignen sich Himbeeren bestens für Säfte, Gelees, Sirup, Mousse und Soßen.

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Brombeeren

Brombeeren haben einen ähnlichen Wuchs wie Himbeeren. Die Früchte erscheinen an den zweijährigen Ruten, die nach der Ernte abgeschnitten werden. Beliebt sind momentan die dornenlosen Sorten wie ‚Navaho‘ und ‚Loch Ness‘. Sie bewahren uns vor den schmerzhaften Kratzern, die man sich sonst beim Pflücken holen kann.

Goji-Beeren


Die aus Asien stammende Goji-Beere mit ihren leuchtend orangefarbenen Früchten wird als Wunderpflanze gepriesen. Sie kann roh oder getrocknet genossen werden. Voll mit Karotin, Vitamin C und Antioxidantien bekämpft sie Müdigkeit und Gedächtnisschwäche, hält fit und gesund.

Stachelbeeren


Auch die köstlichen Stachelbeeren werden wegen der etwas mühsamen, kratzigen Ernte oft stiefmütterlich behandelt. Dabei sind die roten oder grünen Beeren äußerst lecker und gesund. Die Sträucher und dekorativen Hochstämmchen gedeihen am besten in der Sonne, in lehmhaltiger und nährstoffreicher Erde.

Jostabeeren


Die Jostabeere ist eine Kreuzung zwischen Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere. Die tiefschwarzen Beeren reifen im Juli, besitzen viel Vitamin C und einen aromatischen, süß- säuerlichen Geschmack. Pikant roh, als Saft oder Marmelade.

Cranberries


Die Cranberry, auch Moosbeere genannt, wächst bodendeckend und liebt die Sonne. Getrocknet ist sie mit ihrem hohen Vitamin C Gehalt den ganzen Winter hindurch eine gesunde Naschalternative.

Preiselbeeren


Preiselbeersträucher sind sehr dekorativ und bleiben relativ klein. Sie werden gern in Balkonkästen und Kübel gepflanzt und eignen sich auch als dichte Bodendecker, die den Gaumen mit aromatischen, schönen roten Früchten verwöhnen.

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Heidelbeeren


Die Heidel- oder Blaubeere findet man in der Natur in lichten Wäldern oder am Waldrand. Dort und auch im Garten verlangt sie nach saurem Boden, vergleichbar mit den Ansprüchen des Rhododendron. Der Boden sollte bis in eine Tiefe von 50 cm mit Kompost und Moorbeet Spezialerde vorbereitet werden. Kultur-Heidelbeeren werden je nach Sorte bis zu zwei Meter hoch und tragen vier bis sechs Kilo Früchte. Die vitaminreichen, sehr gesunden Früchte zergehen auf der Zunge und schmecken am besten von der Hand in den Mund.

Leckere Rezepte mit Beeren finden Sie auf unserer Pinnwand.

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