blumenzwiebeln

Träumen Sie schon vom nächsten Frühling? Jetzt Blumenzwiebeln pflanzen!

Ab September ist es Zeit, alle Frühjahrsblüher unter den Blumenzwiebeln zu pflanzen. Wählen Sie die Blumenzwiebeln so, dass vom Februar bis Mai immer etwas blüht: im Februar sollten es die vorwitzigen Winterlinge sein, Ende März stehen die Krokusse in voller Blüte. Narzissen und Osterglocken entzünden im April ein wahres Blütenfeuerwerk. Im Mai versammeln sich die Tulpen in allen Farben und Formen zu einem berauschenden Finale. Anschließend betritt der eindrucksvolle Zierlauch die Gartenbühne.

Blumenzwiebeln

Berücksichtigen Sie die unterschiedlichen Standortwünsche der Zwiebelgewächse: Narzissen, Hyazinthen, Kaiserkronen für die nährstoffreiche Blumenrabatte, Wildtulpen, Schwertlilien und Traubenhyazinthen für den sonnig-trockenen Steingarten und Winterlinge, Blausternchen und Anemonen für schattige Ecken.

Besorgen Sie sich rechtzeitig Ihre Favoriten und achten Sie beim Kauf auf Qualität: suchen Sie nur große, pralle Zwiebeln ohne Narben und Faulstellen aus, die nicht vertrocknet sind.

Schatzsuche

Vergraben Sie einen Schatz sicher und diskret im eigenen Garten oder besser gesagt, legen Sie den Schatz mit Zins und Zinseszins an, indem Sie jetzt Blumenzwiebeln pflanzen! Der Zins erschöpft sich nicht darin, dass die Pflanzen jedes Jahr zu Ihrer Freude neue Blüten hervorbringen. Ganz besonders können Sie sich über die frühen Blüher freuen, die sich ohne Ihr Zutun von Jahr zu Jahr selbst vermehren und dabei immer prächtigere Blüten entwickeln. Mit etwas Glück halten die Pflanzungen ein Menschenleben lang. Eine Blumenzwiebelpflanzung ist also eine Anlage fürs Leben.

Krokusse

Wer da glaubt, Zwiebelblumen könnten sich nicht vom Fleck rühren, der irrt. Es dauert nur etwas länger. Manche von ihnen bleiben zwar an Ort und Stelle seßhaft und wollen ungestört sein, andere verbreiten sich im ganzen Garten und wieder andere erscheinen plötzlich an vollkommen anderen Stellen.

Ganz besonders treibt es der zierliche, zartblaue Schneestolz (Chionodoxa luciliae): Er vermehrt sich sowohl durch Brutzwiebeln als auch über Samen, die von Ameisen in alle Himmelsrichtungen verschleppt werden. Da diese Samen erst nach drei bis vier Jahren aufgehen, können Sie sich freuen, wenn der Schneestolz dann unerwartet an einer oder an mehreren ganz anderen Stellen des Gartens erscheint.

Viele Zwiebelblumen suchen sich den ihnen genehmen Standort selbst: Dazu gehören neben dem gelben Winterling (Eranthis) auch der Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum) und die Hundszahnlilie (Erythronium dens-canis). Diese ziehen sich in den Schutz lichter Laubbäume oder an den Rand von Sträuchern und Hecken zurück.

Schneeglöckchen

Mit Winterlingen, Märzenbecher, Hundszahn, Schneeglöckchen und anderen Frühlingsblühern können Sie an wärmeren Plätzen, die mehrere Stunden am Tag von der Sonne geküßt werden, sehr romantische Fleckchen gestalten. Zu den Blumenzwiebeln, die sich selbst vermehren, gehören auch: Sibirische Blausternchen (Scilla sibirica) Glocken-Lilien, Dolden-Milchsterne, Gold-Lauch, Schneeglanz, Wild-Tulpen, Bärlauch, Wildkrokus, Hasenglöckchen, Dichternarzisse, Schachbrettblume, Traubenhyazinthe und Windröschen (Anemone blanda).

Mit Zwiebelblühern können Sie Blumenbeete verzaubern. Zwiebelblüher gedeihen unter Bäumen, in der Wiese, im Steingarten sowie in Pflanzschalen, Töpfen, Kübeln und Balkonkästen. Eine hervorragende Ergänzung bilden Zwiebelblüher für das Staudenbeet, ja sogar für das Gemüsebeet. Auch vertragen sie sich gut mit ein- und zweijährigen Pflanzen. Ihrer Kreativität bei der Balkon- und Gartengestaltung sind also keine Grenzen gesetzt.

Tulpen

Kein Frühling ohne Tulpen.

Schon früh im März beginnen die kleinwüchsigen, anspruchlosen botanischen Tulpen zu blühen. Sie erweitern den Blütenreichtum im Frühlingsgarten. Wildtulpen erfreuen sich schon seit Jahren immer größerer Beliebtheit. Sie sind sie robust, treiben in den nächsten Jahren fleißig Blüten und neigen zum Verwildern, will sagen, sie vermehren sich von selbst.

Blumenzwiebeln


Bereits im April strebt die Tulpensaison mit den Triumphtulpen und einfachen sowie gefüllten Tulpen ihrem Höhepunkt zu, um sich im Mai mit der Blütezeit der hochwach-senden Darwin-, Papageien- und Lilienblütigen Tulpen dem Ende zuzuneigen.

Wenn auch die Tulpe unbestritten die Königin des Frühlingsgartens ist, so darf man auf keinen Fall die zauberhaften Narzissen vergessen, die zu den vielseitigsten Zwiebelblumen gezählt werden. Sie sind dekorativer Mittelpunkt von Beeten. Die bewährten Sorten sind einfach in der Pflege und erfreuen trotzdem Jahr für Jahr mit ihren auffällligen Blüten. Narzissen brauchen keinen vollsonnigen Standort, sie sind auch mit dem Halbschatten zufrieden. Man muß dann zwar etwas länger auf die Blüten warten, aber dafür halten sie auch länger.

Für naturnahe Gärten sind vor allem kleinwüchsige Narzissen bestens geeignet. Die nur 20 bis 30 cm hoch wachsenden Triandrus-Narzissen haben mehrer Blüten an einem Stiel und eignen sich hervorragend für Steingärten. Auch Wildnarzissen bringen oft mehrere Blüten an einem Stiel hervor. Zu den schönsten dieser Art gehören die sehr früh und außergewöhnlich lang blühenden Cyclamineus-Hybriden sowie die Tête-à-Tête. Nicht vergessen dürfen wir die reizenden Krokusse und die herrlich duftenden Hyazinthen sowie die Traubenhyazinthen.

Krokusse und Hyazinthen

Setzen Sie die gekauften Blumenzwiebeln – das ist wichtig, nur so haben Sie wirklich Freude an Ihren Frühlingsblühern – ab Ende September bis spätestens Mitte Dezember an einem sonnigen Plätzchen in lockeren, etwas feuchten Boden ein. Düngen müssen Sie nicht, da die Zwiebeln ausreichend Nährstoffe enthalten. Um die entsprechende Wirkung zu erzielen, pflanzen Sie die Zwiebeln möglichst in größeren Gruppen.

Für die richtige Pflanztiefe haben Gärtner Faustregeln zur Hand: Je dicker die Zwiebel, desto tiefer ist sie einzugraben oder: Die Pflanztiefe sollte der zwei- bis dreifachen Größe der Blumenzwiebel entsprechen, wobei es auf ein-, zwei Daumenbreiten mehr oder weniger nicht ankommt. Die Blumenzwiebel muß mit der flachen, „behaarten“ Seite nach unten auf der Erde aufsitzen, da sich sonst in einem eventuellen Hohlraum Wasser ansammelt und die Zwiebel von unten her zu faulen beginnt.

Erst vom zweiten Jahr bekommen Zwiebelblumen im Frühjahr und im Herbst Dünger. Achtung: Da Tulpen- und Krokus-Zwiebeln besondere Leckerbissen für Wühlmäuse sind, pflanzen Sie unbedingt in Plastik-Pflanzkörbe!!! Wenn Sie in den nächsten Jahren einen wunderschönen Blütenflor wünschen, dann dürfen Sie das verwelkende Laub der Blumenzwiebeln auf keinen Fall abschneiden !!

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