Die 10 schönsten Kübelpflanzen immergrün und winterhart

Kübelpflanzen immergrün und winterhart haben den Vorteil, dass sie oft ganzjährig draußen stehen können, während das für die Exoten nur von Mai bis Ende Oktober möglich ist.

Immergrüne Pflanzen sind heute im Kübel weit verbreitet. Sie gefallen durch ihre eleganten Formen oder ihr dekoratives Laub und machen den Balkon oder die Terrasse das ganze Jahr über attraktiv. Man kann sie dort auch gut zum Sichtschutz einsetzen. Kübelpflanzen immergrün und winterhart haben den Vorteil, dass sie oft ganzjährig draußen stehen können, während das für die Exoten nur von Mai bis Ende Oktober möglich ist.

Buchsbaum als Kübelpflanze immergrün und winterhart
Buchsbaum im Kübel

1. Buchsbaum


Buchsbaum ist der Klassiker unter den Kübelpflanzen immergrün und winterhart. Der immergrüne Strauch macht das ganze Jahr über eine gute Figur und lässt sich hervorragend in Form schneiden. Er kann zu niedrigen Hecken,  Kugeln, Pyramiden und vielen anderen Formen geschnitten werden. Die Blätter des Buchsbaums sind glänzend frischgrün und etwa 2 cm lang.
Buchsbaum wächst sehr gut im Schatten, kann aber auch Sonne vertragen. Er ist anspruchslos, braucht jedoch einen feuchten, nahrhaften Boden. In den ersten Jahren sollte er dreimal jährlich in Form geschnitten werden, später reicht ein Schnitt im Sommer aus. Alle Teile des Buchsbaums sind giftig.

Aucube im Kübel

2. Aukube (Aucuba japonica)


Mit den korallenroten Früchten Blättern  ist die Aukube ein attraktiver Blickpunkt besonders  im herbstlichen und winterlichen Garten. Die dekorativen Früchte halten  bis zum Frühjahr am Strauch.  Ihre ledrigen Blätter sind immergrün. Aukuben stammen aus Ostasien und werden bis zu 3 Meter hoch. Sie sollten halbschattig und geschützt stehen. In trockenen und kalten Wintern brauchen sie Winterschutz.

Glanzmispel
Der rote Austrieb der Glanzmispel

3. Glanzmispel (Photinia Red Robin)

Besonders schön bei der Glanzmispel ist ihr leuchtend roter Austrieb, der in milden Wintern schon sehr früh einsetzt und so kräftig Farbe in den winterlichen Garten bringt. Später sind die Blätter glänzend kupfrig grün. Von Mai bis Juni blüht sie mit 10 bis 12 cm langen Schirmrispen. Die Glanzmispel wächst sehr schnell, sie wird etwa 3 Meter hoch und genauso breit. Sie braucht einen sonnigen bis halbschattigen, geschützten Standort. Sie gedeiht gut in großen Kübeln.

Goldbambus als Kübelpflanze immergrün und winterhart

4. Gold-Bambus (Phyllostachys aurea )


Der Gold-Bambus gehört zu den populärsten Bambus-Sorten. Bei starker Sonneneinstrahlung werden seine Halme goldgelb, im unteren Bereich haben sie unregelmäßige Knoten. Die Blätter sind frisch-goldgrün, schmal lanzettlich und bis zu 15 cm lang. Seine jungen Sprossen sind essbar.
Ausgepflanzt wird der Goldbambus 3-5 Meter hoch. Er kann auch gut im Kübel gehalten werden, dann bleibt er deutlich kleiner. Frosthart ist er bis -20 Grad. Im Kübel passt der Gold-Bambus schön auf die Terrasse oder in den Wintergarten. Er sollte sonnig bis halbschattig stehen.

Kübelpflanzen immergrün und winterhart

5. Wacholder (Juniperus)

Wacholder ist wegen seiner attraktiven Nadeln und seinen dekorativen Beeren beliebt. Er wächst nur langsam, so ist er auch eine gute Pflanze für Kübel. Toll im Pflanztrögen sind z.B. schöne Säulenformen wie die Sorten Juniperuns Blue Arrow‘ oder ‚Skyrocket‘.

Wacholder  gedeiht an sonnigen und halbschattigen  Standorten, Schatten verträgt er nicht. Mit Hitze und Trockenheit kommt er sehr gut zurecht. 

Blütenskimmie

6. Japanischen Blütenskimmie (Skimmia japonica Rubella)

Das Besondere an der Japanischen Blütenskimmie ´Rubella´ ist, dass sie im Herbst rötliche Blütenknospen bildet, die den ganzen Winter über dekorativ an den Zweigen stehen. Die glänzenden, dunkelgrünen Blätter stehen im Winter im reizvollen Kontrast zu den leuchtend roten Knospen und Blattstielen. Von April bis Mai erscheinen weiße Blüten.
Die Skimmie Rubella ist ein kleiner immergrüner Strauch, der sich hervorragend zur Bepflanzung von Kübeln, Gräbern und Vorgärten eignet. Sie wird nur 70-100 cm hoch und wächst kompakt.

Kiefer im Kübel

7. Kiefer (Pinus)

Eigentlich lassen sich alle Arten der Kiefer im Kübel heranziehen. Da viele Kiefern jedoch sehr groß werden, setzt man meist nur Zwerg-Kiefern in Pflanztröge. Sie sind pflegeleicht und lassen sich hervorragend als Kübelpflanzen immergrün und winterhart halten. Eine beliebte Sorte für Kübel ist die Kriechkiefer Pinus mugo pulilo. Die besonders winterharte Kriechkiefer ist ein flachkugelig bis kissenförmig wachsender Kleinstrauch. Der Jahreszuwachs beträgt in der Höhe ca. 5 cm, in der Breite 12 cm.  Im Alter erreicht sie eine Höhe bis zu 60 cm und eine Breite von 150 cm.   

Ein Platz im Schatten schadet Kiefern nicht, aber in der Sonne gedeihen sie besser.

Eibe als Kübelpflanze

8. Eibe (Taxus baccata)

Die Eibe ist ein heimisches Gehölz, allerdings findet man sie in den Wäldern nur noch selten. Eiben können 1000 Jahre alt werden.
Eiben sind beliebt wegen ihrer eleganten, dunkelgrün glänzenden Nadeln und ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten: Eiben sind auch sehr winterharte Kübelpflanzen. Sie lassen sich gut zu Kugeln, Kegeln, Pyramiden und anderen Figuren schneiden. 

Die Eibe kann sonnig, halbschattig und schattig stehen. Im Herbst zieren die Eibe rote Beeren, die bei Vögeln sehr beliebt sind. Nachteil der Eibe: Fast alle Teile der Pflanze sind für Kinder und viele Haustiere giftig.

Stechpalme im Kübel

9. Stechpalme (Ilex)


Die Stechpalme J. C. Van Tol ist recht frosthart, sie kann gut in Kübel gepflanzt werden.Der immergrüne Strauch hat glänzend dunkelgrüne, stachellose Blätter. Die zahlreichen Beeren färben sich im September leuchtend rot und haften bis weit in den Winter.Die Stechpalme  wächst nur langsam. Sie bevorzugt einen kräftigen, mäßig sauren Boden und einen windgeschützten Standort, gern auch im Schatten.

Kirschlorbeer

10. Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)


Für die Kübelbepflanzung sind vor allem kleinblättrige und langsam wachsende Sorten geeignet, wie ‚Otto Luyken‘ oder ´Mount Vernon´. Otto Luyken ist ein sehr frostharter Kirschlorbeer  mit schmalen Blättern. Die zartgrünen, glänzenden Blätter sind breit elliptisch. Der Kirschlorbeer Otto Luyken wird nur etwa 120 cm hoch.   Die Pflanze blüht von Mai bis Juni mit weißen Blüten in langen Trauben. Sie ist gut schnittverträglich. Einmal im Jahr sollte sie mit Langzeitdünger gedüngt werden. Kaum ein anderes immergrünes Gehölz verträgt soviel Trockenheit und Schatten. 

Rhododendron im Kübel


11. Rhododendron


Die Rhododendren-Blüte ist einer der Höhepunkte im Gartenjahr. Aber auch sonst macht der immergrüne Strauch eine gute Figur. Da Rhododendren flach wurzeln, eignen sie sich gut als Kübelpflanzen. Sie brauchen einen halbschattigen Standort und sollten nur in Rhododendron-Erde gepflanzt werden. Wird die Pflanze zu groß, kann sie nach der Blüte zurückgeschnitten werden.

Lavendelheide


12. Lavendelheide

Der Name Lavendelheide ist etwas irreführend, denn diese Pflanze hat nichts zu tun mit Lavendel. Lavendelheiden sind kleinbleibende, immergrüne Sträucher. Besonders schön ist der leuchtend rote Blattaustrieb im Frühjahr. Sie blühen in weißen oder rosa Rispen von März bis Mai. Lavendelheiden wachsen sehr langsam, nach 10 Jahren erreichen sie etwa 1 Meter Höhe, im Alter können sie auch über 2 Meter hoch werden.
Die Lavendelheide sollte halbschattig und windgeschützt stehen. Sie muss nicht geschnitten werden.

Zuckerhutfichte im Kübel

13. Zuckerhutfichte (Picea glauca Conica)


Die Zuckerhutfichte ist eine bis 3 Meter hoch werdende Zwergfichte. Sie wächst sehr langsam und  ganz dicht kegelförmig. Ihre feinen Nadeln sind hellgrün. Sie bevorzugt einen sonnigen, feuchten Standort und ist absolut winterhart. Die Zuckerhutfichte lässt sich gut im Kübel halten, junge Zuckerhutfichten werden gern als kleine Weihnachtsbäume genommen.

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 1

Obstbäume pflanzen macht glücklich, denn nichts ist mit dem Gefühl vergleichbar, Obst zu pflanzen, wachsen zu sehen und zu ernten. Vor allem der Obstgarten mit seinem Erntesegen vermittelt die überwältigende Gewissheit, überreich von der Natur beschenkt zu werden. Obstbäume sind auch herrliche Blütenbäume, die an exponierten Stellen im Garten sehr dekorativ sein können.

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 2

Kein Apfel aus dem Laden kann der Äpfeln aus dem eignen Garten an Duft und Aroma das Wasser reichen. Der Lebensmittelhandel sucht hingegen weltweit die Apfelsorten danach aus: Sie müssen vor allem in großen Mengen gut zu ernten, lange zu lagern und problemlos zu transportieren sein. Der Geschmack ist dabei weniger wichtig. Noch bedauerlicher ist aber, dass die enorme Vielfalt der Äpfel dabei auf der Strecke bleibt.

Früher hatte jede Region ‚ihre‘ Apfelsorten, die bestens an das Klima und die Bodenverhältnisse der Gegend angepasst waren und unter den gegebenen Bedingungen ihr optimales Aroma entfalteten. Großmutters Obstgarten bestand nicht nur aus einer Sorte. Vielmehr gab es da kleine rote Äpfel für den Weihnachtsbaum, große saure zum Backen, hellschalige für den Sofortverzehr, andere, die erst nach kurzer Lagerzeit die richtige Reife hatten und wieder andere, die sogar nach dem Jahreswechsel noch knackig und lecker schmeckten.

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 3

Alte Apfelschätze wie ‚Alkmene‘, ‚Freiherrr von Berlepsch‘, ‚Gravensteiner‘, ‚Prinz Albrecht v. Preußen‘, ‚ Weißer Klarapfel‘ und ‚ Wintergoldparmäne‘ sind auch heute noch unersetzlich. Die Sorten unterscheiden sich im Säuregehalt, Konsistenz, Gestalt und Farbe. Sie alle sind ein uraltes Gesundheitselexier, das uns mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen fit und in Form hält.

Obstbäume – die richtige Größe

Für jede Gartengröße gibt es den richtigen Obstbaum. Statt großer Obstwiesen hinterm Haus hat man heute meist nur wenig Raum zur Verfügung. Aber genug um Obstbäume pflanzen ist immer da. Es muss ja nicht unbedingt ein stattlicher Hochstamm sein. Halbstämme bleiben deutlich kleiner. Man kann auch auf Familienbäume zurückgreifen, bei denen auf einem Stamm verschiedene Sorten wachsen. Beliebt sind kunstvoll veredelte Kombinationen mit unterschiedlichen Erntezeiten und Sorten, die sich gegenseitig befruchten.

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 4

Besonders kleinwüchsig sind Spindelbüsche, die es inzwischen für fast alle Obstarten gibt. Säulenformen trumpfen mit einer extrem schmalen Wuchsform auf und brauchen selten einen Schnitt. Obstbäume pflanzen kann man sogar im Topf: Äpfel und Birnen im Minitree-Format gedeihen sogar in einem großen Topf auf der Terrasse oder dem Balkon. In kleinen Gärten müssen heute auch die Nutzpflanzen mehrere Funktionen übernehmen. Spaliere aus Obstbäumen eignen sich da gut als dekorative Raumteiler und Sichtschutz.

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 5

Die Birne wächst besonders gut am Spalier. Als Hausbegrünung, als strenges Fächerspalier ist sie sehr dekorativ. Birnen lieben die Wärme an der Hauswand oder an der Südseite im Garten.Warm und sonnig, aber nicht zu heiß, nicht zu trocken oder zu feucht sollte es zugunsten der Aromen sein. Reichlich Kompost oder Mulch im Frühjahr und Herbst wird auch gewünscht. Die klein bleibenden Bäume, die die wohlschmeckensten Früchte bringen, bevorzugen humusreiches, sandig-lehmiges Erdreich.

Wer jedoch – bei guten Bedingungen – mit solch herrlichen Nuancen an Süße, Säure und Frucht aufwartet, dem sei es großzügig gestattet, Ansprüche zu stellen. Wenn man die erste reife Birne im Spätsommer direkt vom Baum genießt, gehört das zu den schönsten Momenten des Gartenjahres: das Licht ist schon milde, der Wind streift als frische Brise durch die ersten sich färbenden Blätter – und dann dieses kühle, manchmal so unendlich süße, doch auch herbstliche Aroma!

Die Familie Pflaume, Zwetschge Co, zu der auch Renekloden und Mirabellen gehören, verwöhnt uns jetzt mit reichem Erntesegen. Dabei sind diese Steinobstgehölze wenig anspruchsvoll, akzeptieren jeden normalen Gartenboden, wenn er nur humos, nicht extrem kühl oder trocken ist. Viel Schatten vermindert Süße und Aroma der Früchte.
Auch der Zeitpunkt des Pflückens ist für den Geschmack des Obstes enorm wichtig.

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 6

Obstbäume – die beste Pflanzzeit

Die beste Pflanzzeit für die meisten Apfel-, Birn-, Zwetschgen- und Pflaumenbäume ist der Herbst. Der Vorteil der Herbstpflanzung liegt darin, dass die Bäume mehr Zeit haben, neue Wurzeln zu bilden. Meist treiben sie auch früher aus und machen im ersten Jahr nach der Pflanzung mehr Zuwachs. Sehr wärmebedürftigen Arten wie Nektarine, Aprikose und Pfirsich sollte man besser im Frühjahr oder Sommer pflanzen.

Obstbäume in Töpfen können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Wurzelnackte Obstbäume pflanzen von beispielsweise Apfel, Birne, Pflaume und Kirsche kann man vom Herbst bis zum Frühjahr. Sie müssen spätestens Ende März in die Erde, damit sie noch gut anwachsen.

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 7

Der richtige Standort für Obstbäume

Am besten für Obstbäume sind lockere, humose Böden, die sich leicht erwärmen. Obstbäume pflanzen kann man an einen Standort mit einem guten, wasserdurchlässigen Boden und viel Licht. Mit viel Sonne wird das Aroma und der Vitamingehalt gefördert. Wichtig ist auch genügend Platz, damit die Krone gut in die Breite wachsen kann. Am besten pflanzt man mehrere passende Obstbäume zusammen.  Viele Sorten sind selbst unfruchtbar. Wenn passende Sorten in der Nähe stehen, erhöht das den Ertrag deutlich.

Obstbäume pflanzen -richtig gemacht


Zum Obstbäume pflanzen muss man ein Pflanzloch ausheben, das mindestens 1,5 Mal so tief und breit ist wie das Wurzelwerk oder der Ballen. Die ausgehobene Erde aus dem Pflanzloch sollte mit guter Pflanzerde gemischt werden. Am Rand des Pflanzlochs wird einen Holzpflock in den Boden gerammt, an dem man den Obstbaum anbinden kann.

Der Baum wird in das Pflanzloch gestellt und muss möglichst senkrecht sehen, während die Erde eingefüllt wird. Wichtig ist auch die richtige Pflanzhöhe. Die Veredlungsstelle – die Verdickung unten am Stamm – muss etwa 10 cm über dem Boden bleiben, sie darf auf keinen Fall mit Erde bedeckt werden.

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 8

Mit Kokosstricken wird der Baum an dem Pfahl angebunden. Der Baum sollte sicher stehen, aber nicht zu fest angebunden sein. Auch später muss man die Anbindung immer wieder überprüfen, dass die Schnur nicht in die Rinde einwächst. Stehen die Obstbäume im Rasen, sollte immer eine offene Fläche um den Stamm frei bleiben.

Kakteen im Garten

Meist kennen und lieben wir den Kaktus als Zimmerpflanze. Kakteen im Garten sind immer noch ungewöhnlich. Dabei ist es durchaus interessant, in Zeiten von Hitze und Trockenheit mal ein Beet mit Kakteen zu bepflanzen oder gar einen Wüstengarten anzulegen.

Meist kennen und lieben wir den Kaktus als Zimmerpflanze. Kakteen im Garten sind immer noch ungewöhnlich. Dabei ist es durchaus interessant, in Zeiten von Hitze und Trockenheit mal ein Beet mit Kakteen zu bepflanzen oder gar einen Wüstengarten anzulegen.

Kakteen-Beet in Deutschland

Kakteen im Garten und andere Sukkulenten bringen exotische Urlaubsstimmung. Mit ihnen lassen sich ausdrucksstarke Gärten gestalten, voller interessanter, Formen, Texturen und Farben. Besonders reizvoll ist die Verbindung von Pflanzen und Steinen.

Kakteen im Garten finden immer mehr Freunde, nicht zuletzt weil sie auch bei Hitze und Trockenheit wenig Wasser brauchen und so uns   Zeit, Arbeit und Geld sparen. So ist es nicht verwunderlich, dass zur Zeit auf den Gartenschauen viele Kakteen Beete zu bewundern sind. Auch bei unseren heimischen Bienen sind die exotischen Pflanzen durchaus beliebt. Winterharte Kakteen werden von Hummeln und Schwebfliegen besucht, Sukkulenten wie Agaven sind bei Bienen heißbegehrt.

exotischer Garten von Ezé an der Côte d' Azur

Kakteengärten

Mit Kakteen lassen sich sogar ganze Gärten anlegen. Berühmte und sehenswerte Beispiele sind der exotische Garten von Ezé an der Côte d‘ Azur. Der Garten thront 429 Meter über dem Meer und bietet neben einer spektakulären Aussicht eine große Anzahl von Sukkulenten.

Der Kakteengarten “Jardín de Cactus” gehört wie viele  Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote  zum  Werk von César Manrique. Der spanische Künstler, Architekt und Umweltschützer prägte das heutige Bild der Insel wesentlich.

Kakteenbeete in Überlingen am Bodensee

Aber auch nördlich der Alpen kann man Gärten oder einzelne Beete mit Kakteen anlegen. In Überlingen am Bodensee z.B. gibt es einen Kakteengarten, der ohne Probleme über den Winter kommt.

Es gibt zahlreiche Kakteen-Arten, die sogar Temperaturen von bis zu –30  °C problemlos überstehen. Die meisten frostharten Kakteen sind hoch oben in den Anden und nordamerikanischen Gebirgen beheimatet.

Feigenkaktus

Besonders winterharte Kakteen sind die Feigenkakteen (Opuntia ficus-indica), Igelsäulenkakteen (Echinocereus coccineus oder triglochidiatus) und die Kugelkakteen (Escobaria missouriensis oder sneedii).

Echinocereus triglochidiatus  gilt als besonders schön und pflegeleicht. Relativ viel Nässe verträgt Opuntia polyacantha. Ebenfalls robust ist Cylindropuntia imbricata. Ein sehr auffällige Erscheinung ist Opuntia macrocentra, dieser Kaktus ist nicht grün, sondern zeigt bläuliche oder violette Triebe.

Kakteenbeet

Nicht Frost ist ein Problem für viele Kakteen im Garten und Sukkulenten, sondern Feuchtigkeit. An Kälte sind sie gewöhnt. Viele kommen aus Gegenden, wo die Temperaturen oft und extrem wechseln. Winterharte Kakteen stammen aus den Gebirgsregionen Nord- und Südamerikas, den europäischen Alpen sowie dem Himalaja. Dort sind sie tagsüber einer intensiven Sonneneinstrahlung ausgesetzt, Luft und Boden sind relativ trocken.

Empfindlich bei Regen und Schnee sind Sorten wie z.B. die Hybriden des Igelsäulenkaktus und die Wüstenkakteen der Gattung Gymnocalycium. Wenn sie jedoch unter einem Vordach stehen oder im Winter ein Dach aus Gewächshausfolie bekommen, überstehen sie die kalte Jahreszeit. Die Überdachung sollte an den Seiten offen sein, damit die Luft zirkulieren kann.

Kakteen im Garten

Ein Beet für Kakteen anlegen

Das Wichtigste für Kakteen ist viel Licht. Sie brauchen wenigstens einige Stunden am Tag direkte Sonne. Vorteilhaft ist auch, wenn der Standort windgeschützt ist. Der Boden sollte sandig-lehmig bis sandig-kiesig sein. Unbedingt nötig ist ein gute Drainage. Hanglagen eignen sich gut für die Anlage eines Beets für Kakteen, da aufgrund der Neigung das Wasser gut abfließen kann.

Kakteen-Beet

Kakteen im Garten: Steingarten anlegen mit Kakteen


In Steingärten gedeihen Kakteen besonders gut. Hier können sie gut kombiniert werden mit Sedum-Arten und anderen Stauden. Auch Gräser und Zwergkoniferen passen gut dazu. Agaven und Yuccas sind ebenfalls tolle Begleitpflanzen für Kakteen.

Man kann auch Kakteen Beete anlegen nach dem Vorbild der Wüstenlandschaft. In der Wüste gibt es große Sand- und Kiesflächen, dazwischen Felsen und Pflanzen. Dekorative Steine und Findlinge machen so eine Wüstenlandsaft zu einem besonderen Erlebnis. Mit den Steinen schafft man auch ein günstiges Mikroklima für die Pflanzen.

Garten-Ideen

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Der eigene Garten – seit jeher Sinnbild für natürliche Gesundheit und Vitalität – hat das Zeug zum Wellnessgarten – und das ganz privat und individuell.

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Sicherheit im Garten ist eine relativ wenig beachtete Dimension in der Gartengestaltung. Allerdings findet sie bei dem allgemeinen Schutzbedürfnis immer mehr Interesse bei den Gartenbesitzern.

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Die Wirkung eines Gartens, sein Charakteristik wird maßgeblich durch die Bodenbeläge beeinflusst. Daher sollte man sich intensiv damit befassen, die richtigen Garten pflastern Ideen zu finden.

 

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Altmodisch und trotzdem schön: Dahlien und ihre Begleiter

Ob allein unter ihresgleichen oder mit Dahlien Begleitpflanzen – mit diesen herrlichen Blumen lassen sich beeindruckende Beete gestalten.

Altmodisch und trotzdem schön: Dahlien und ihre Begleiter 10

Dahlien sind die „Ballköniginnen des Bauerngartens“. Eine Zeitlang galten sie als altmodisch, jetzt begeistern sie uns wieder mit ihrem Formen- und Farbenreichtum. Mit ihren auffälligen Blüten ziehen sie alle Blicke auf sich. Ob allein unter ihresgleichen oder mit Dahlien Begleitpflanzen – mit diesen herrlichen Blumen lassen sich beeindruckende Beete gestalten.

Altmodisch und trotzdem schön: Dahlien und ihre Begleiter 11

Kaum eine andere Pflanze kann mit so einer Vielfalt aufwarten wie Dahlien. Vom Sommer bis zum Herbst   verwandeln sie  den  Garten in ein wahres Farbenmeer.  Sie präsentieren sich sehr unterschiedlich, sowohl was die Gesamtgröße als auch was die Form und das Ausmaß der Blüten angeht. Es gibt die kleinen Pompons und die einfachblühenden Mignon-Typen. Auf der anderen Seite finden wir Riesenexemplare mit einem Blütendurchmesser von 30 cm und mehr.

Beieindruckende Dahlien-Gärten findet man z.B. in Baden-Baden, auf der Insel Mainau und in Italien am Lago Maggiore an der Villa Tarranto

Dahlien blühen, wenn schon bei vielen Sommerblumen die Kraft merklich nachlässt. Sie sind daher die absoluten Stars des Hochsommers und des Herbstes. Sie füllen manche Lücke und tragen neben Gräsern, Astern, Sonnenbraut und Chrysanthemen zur Farbenpracht der Beete bei. Kleinwüchsige  Dahlien begeistern immer mehr in Kübeln und Balkonkästen.

Altmodisch und trotzdem schön: Dahlien und ihre Begleiter 12

„Die wichtigste Aufgabe einer Dahlie ist, sich in Szene zu setzen und zu prahlen“, giftete Gertrude Jekyll gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Das klingt zwar unfreundlich, war aber wohl bewundernd gemeint. Schließlich setzte Gertrude Jekyll – die Grande Dame der englischen Gartengestaltung – die Schöne aus dem Reich der Azteken gern in ihre genial konzipierten Rabatten ein. Und zwar nicht in Sorten mit pudrigen Pastelltönen, die gemeinhin als englisch vornehm empfunden werden, sondern in richtigen Knallfarben.

Altmodisch und trotzdem schön: Dahlien und ihre Begleiter 13

Viele Dahlien-Fans lieben es, ganze Beete nur mit Dahlien anzulegen. In modernen Beeten werden mit Dahlien sehr reizvolle Pflanzenkombinationen arrangiert. Bei der Auswahl der Dahlien Begleitpflanzen sollte man darauf achten, dass sie genau wie die Dahlie an einem vollsonnigen Standort auf nährstoffreichem, frischem Boden gedeihen.

Wichtig bei Beeten mit Dahlien ist sich erst mal für ein Farbkonzept zu entscheiden. Die Vielfalt der Dahlien ist verführerisch, doch zahlreiche Blütenfarben und -formen lassen ein Beet leicht zu bunt unruhig wirken.

Altmodisch und trotzdem schön: Dahlien und ihre Begleiter 14

Man kann mit Dahlien ein buntes, fröhliches Bauerngartenbeet anlegen – mit Dahlien in verschiedenen Farben, mit Dahlien Begleitpflanzen wie Mädchenaugen, Fuchsschwänzen, Zinnien… So ein Beet verbreitet eine heitere Stimmung.

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Man kann auch mit den Farben spielen. Je nach persönlicher Vorliebe komponiert man das Beet in kräftigen Farben oder in zarten Pastelltönen. Setzt man auf starke Kontraste der Blütenfarben, bringt das viel Spannung ins Beet, kann aber auch unruhig wirken. Verwandte Farbtöne ergeben ein harmonisches Bild. Weiß bringt auch Ruhe ins Beet.

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Dahlien Begleitpflanzen: Die Kombination mit Gräsern liegt voll im Trend

Auf ganz modernen Beeten werden Dahlien mit Gräsern kombiniert. Als Dahlien Begleitpflanzen wählt man Gräser, die etwa die gleiche Höhe erreichen. Größere Gräser pflanzt man im Hintergrund. Faszinierend ist die Zusammenstellung dunkelroten Dahlien und rotlaubigen Gräsern.

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Gern wird die Dahlie mit Stauden wie Schokoladen-Kosmee, Phlox, Mädchenauge, Kugeldistel, Sonnenbraut und den spät blühendem blauem Eisenkraut kombiniert. Bei der Auswahl der Dahlien Begleitpflanzen muss man darauf achten, dass sie gleichzeitig mit den Dahlien blühen.

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Sonnenblumen sind tolle Begleitpflanzen für Dahlien. Nicht nur weil die Kombination gut aussieht, die Sonnenblumen schützen die empfindlichen Dahlien vor Wind. Die Begleitpflanzen müssen keine einjährigen Sonnenblumen sein, auch die mehrjährigen schützen gut vor Wind.

Ungefüllte Dahlien sindd bienenfreundlich

Sind Dahlien bienenfreundlich?

Nicht alle Dahlien sind bienenfreundlich. Bienen und andere Insekten bevorzugen einfachblühende  Dahlien. Bei ungefüllten, einfachen Blüten sind die Staubblätter nicht zu zusätzlichen Blütenblättern umgewandelt worden. Hier kommen die Insekten leicht an die Pollen und finden somit ihre Nahrung. Daher sollte man bei einem Dahlien Beet immer auch ein paar Ungefüllte dazu pflanzen, damit Bienen, Schmetterlinge und Co auch auf ihre Kosten kommen.

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Dahlien und Sommerblumen

Gut machen sich Dahlien auch in Kübeln oder Beeten zusammen mit einjährigen Sommerblumen. Besonders reizvoll ist auch die Zusammenstellung von Dahlien und Ziergemüse wie Zierkohl, Mangold oder Grünkohl.

Altmodisch und trotzdem schön: Dahlien und ihre Begleiter 20

In unseren Gärten ist den Dahlien ihre tropische Heimat noch anzumerken. Die Pflanzen sind Sonnenanbeter, benötigen eine optimale Versorgung mit Dünger und Wasser. So wachsen sie in kurzer Zeit zu stattlicher Größe heran und bilden viele Blüten. Höhere Exemplare müssen dabei sogar mit Stäben gestützt werden.

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Außerdem sind die Wurzelknollen nicht winterhart. Im Herbst nach den ersten Frösten werden sie aus der Erde genommen, frostfrei und trocken überwintert, im Frühjahr aus dem Winterquartier im Keller geholt, in Töpfe gesetzt und nach den Eisheiligen ins Freiland ausgepflanzt. Alle Jahre wieder steht man dann voller Staunen vor den manchmal handtellergroßen, in Farben und Formen so variantenreichen Blüten, die aus diesen schrundigen Knollen hervorgegangen sind.

Erdbeeren pflanzen – Ideen

Erdbeeren pflanzen Ideen, wie man sie auch auf kleinstem Raum setzen kann.

Erdbeeren pflanzen kann man nicht nur im Beet. Auch in Kübeln, Balkonkästen, Ampeln, sogar in vertikaen Gärten machen sich die leckern Früchte gut. Jetzt Erdbeeren pflanzen – Ideen, wie man sie auch auf kleinstem Raum setzen kann.

Erdbeeren pflanzen in Holzpaletten

Wie die Rose die Königin der Blumen ist, gilt ihre Verwandte die Erdbeere als Herrscherin im Reiche der Früchte. Sie ist das beliebteste Beerenobst im Garten, die erste und zugleich köstlichste Ankündigung des Sommers. Erdbeeren pflücken und dabei naschen macht der ganzen Familie Spaß. Das leuchtende Rot der Früchte fesselt unsere Aufmerksamkeit, weckt Lebensfreude. Dazu kommt der hohe Vitaminwert und das einmalig saftig – süße Aroma.

Erdbeeren pflanzen – Ideen 22

Für diese Früchte lohnt es sich allemal, gute Vorsätze über Bord zu werfen. Sie sind eine Sünde wert. Ob auf Kuchen, als Konfitüre, mit Eis oder sonnenwarm direkt vom Strauch – Erdbeeren schmecken unwiderstehlich. Dabei sind eigentlich keine echte Beeren, sondern sogenannte Scheinfrüchte. Die wirklichen Früchte der Erdbeere sind die kleinen Kerne an der Oberfläche. Tolle Erdbeerrezepte gibt es hier

Erdbeeren pflanzen Ideen: Man kann Erdbeeren im kleinen Naschgarten sogar auf der Terrasse oder dem Balkon ziehen oder auch ein ganzes Beet in Garten anlegen. Im Naschgarten lassen sich Erdbeeren in Kübeln oder Hochbeeten gut mit anderen Pflanzen wie Kräutern und Sommerblumen kombinieren.

Erdbeeren pflanzen – Ideen 23


Wann Erdbeeren pflanzen


Der Sommer ist eine gute Zeit, um ein Erdbeerbeet anzulegen. Die beste Pflanzzeit für Erdbeeren beginnt Mitte Juli und endet im August – dann geben sie schon im nächsten gute Erträge. Mehrmalstragende Sorten werden von August bis September in den Boden gepflanzt. Monats- und Klettererdbeeren setzt man am besten im Frühjahr.

Den Beginn im Mai machen frühe Sorten wie ‚Elvira‘ und ‚Thulana‘. Der Erdbeer- Klassiker ‚Senga Sengana‘, ebenso ‚Korona‘ und ‚Elsanta‘ zählen zu den Mittelfrühen. Später reifen u.a. ‚Sonata‘ und ‚Polka‘ und ‚Florence‘ oder ‚Yamaska‘, die man bis in den August hinein ernten kann. Wer maximales Aroma wünscht, sollte die kleinen köstlichen Monatserdbeeren probieren, die vom Juni bis zum Frostbeginn fruchten.

Erdbeeren pflanzen – Ideen 24

Erdbeeren pflanzen Ideen in Kübeln und Balkonkästen

Hängeerdbeeren sind auch als Balkonpflanzen für Kübel und Kästen geeignet. Monatserdbeeren sind spezielle Sorten, die ab Mai bis zum Frost regelmäßig Früchte tragen. Das ist besonders dann optimal, wenn man nur wenige Pflanzen setzen kann.

Erdbeeren pflanzen – Ideen 25

Erdbeeren in vertikalen Gärten

Walderdbeeren mit ihren niedlichen, kleinen Früchten sehen sehr dekorativ aus. Sie brauchen auch nicht viel Platz und lassen sich sogar in vertikale Gärten integrieren. Walderdbeeren sind die einzigen Erdbeeren, die keinen sonnigen Platz brauchen, sondern auch an halbschattigen bis schattigen Plätzen gut zurechtkommen.

Der richtige Platz für alle anderen Erdbeeren sollte vollsonnig, etwas windgeschützt sein mit durchlässiger, humoser Erde. Wichtig ist auch die Fruchtfolge. Gute Vorkulturen sind Lauch, Erbsen und Bohnen. Am vorgesehen Platz dürfen vier Jahre keine Erdbeeren gestanden haben, um die Schädlinge zu reduzieren und der Bodenmüdigkeit vorzubeugen. Graben Sie die Erde tief um und arbeiten Sie reifen Kompost und Hornmehl ein. Setzen Sie später die Jungpflanzen im Abstand von 25 bis 35cm. Gut angießen!

Erdbeeren pflanzen – Ideen 26

Wenn die Erdbeeren heranreifen, gibt es – abgesehen vom Pflücken – nur noch wenig Arbeit. Die Pflanzen brauchen in dieser Zeit viel Wasser. Auf einem Mulchbett aus sauberem Stroh oder Holzwolle bleiben Pflanzen und Früchte gesund und schimmelfrei. Außerdem hält die Strohschicht gefräßige Schnecken von den süßen Beeren fern. Gemulcht wird sobald nach der Blüte die ersten Fruchtansätze sichtbar sind.

Noch während die Erdbeer-Ernte im vollen Gange ist, beginnt schon die klassische Pflanzzeit. Da möchte man Beete fürs kommende Jahr bepflanzen, vielleicht mit neuen Sorten oder weil man von dem beliebten Obst nicht genug bekommen kann. Wenn man strategisch vorgeht, kann man mit der richtigen Sortenwahl die Erntezeit über den ganzen Sommer ausdehnen.

Erdbeeren pflanzen – Ideen 27

Nicht nur auf Beeten oder Hochbeeten wachsen Erdbeeren. Man kann sie auch klettern lassen, als Einfassungspflanzen verwenden. Selbst in Balkonkästen und in Kübeln gedeihen die Stauden. Sie machen sich gut in Ampeln. Ein Terrakottatopf mit reifenden Erdbeeren ist ein herrliches Geschenk, nicht nur für Gartenbesitzer.

Immer eine Show: Hortensien im Kübel

Immer eine Show: Hortensien im Kübel 28

Seit sie in Europa eingeführt wurden, erfreuten sich die Hortensien im Kübel ständig steigender Beliebtheit. Natürlich waren es vor allem die beeindruckend großen Blütenstände immer in leuchtenden Farben, die die Menschen faszinierten. Hortensienblüten sind auch sehr lange haltbar. Der Standort ist ebenfalls interessant. Hortensien blühen zwar in der Sonne, aber auch im Halbschatten und sogar im Schatten, wo sonst wenig Farbe anzutreffen ist.

Hortensien im Kübel

Den Namen Hortensie vergab der Botaniker Commerson im Jahr 1771 der Legende nach zu Ehren einer Frau. Eine romantische Idee. Welche Dame die Angebetete des Botanikers war, weiß man nicht genau. Es war sicher nicht – wie manchmal behauptet – die Tochter der französischen Kaiserin Josephine. Hortense, die Tochter der Kaiserin, wurde erst Jahre nach der Namensgebung der Pflanze geboren.

Erst Ende des 18. Jahrhunderts war die Hortensie aus Asien nach Europa gekommen und wurde sehr bewundert vom Adel. Neben Rosen war sie die Lieblingsblume der französischen Kaiserin Josephine. Auch in ihrer Heimat Japan wurden Hortensien allein für die Herrscher kultiviert. Der Außenwelt war der schöne Anblick verwehrt.

Immer eine Show: Hortensien im Kübel 29

Hortensien gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Aber nicht nur im Garten, im Kübel oder Topf machen die Blütensträucher auch auf dem Balkon, der Terrasse oder am Hauseingang eine gute Figur. Meist wird die Bauernhortensie (Hydrangea macrophylla) im Topf gehalten, aber auch die anderen Arten wie Schneeballhortensien (Hydrangea arborescens ‚Grandiflora‘), Ballhortensien (Hydrangea arborescens ‚Annabelle‘) und Samthortensien (Hydrangea sargentiana) lassen sich in Töpfen halten.

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Hortensien in Kübeln sind immer eine Show. Sie passen auch zu den verschiedensten Stilen und beeindrucken in ganz unterschiedlichen Kübeln – ob in einer nostalgische Vase, einem rustikalen Flechtkorb oder im cooler Designer-Kübel – Hortensien in Kübeln ziehen alle Blicke auf sich.

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Entsprechend ihrer unterschiedlichen Herkunft stellen die Hortensien Blütenstände in den Farbtönen Weiß, Rosa, Rot bis Blau mal als phantastische Blütenbälle, mal als Rispen oder als flach ausgebreitete Blumenteller zur Schau. Genau genommen mogeln sie dabei gewaltig. Ihre eigentlichen fertilen Blüten sind klein und unscheinbar. Außen herum sehen wir große, auffällige, aber sterile Scheinblüten, hervorgegangen aus der Vergrößerung der Kelchblätter. Sie sind der Schauapparat zum Anlocken der Insekten.

Immer neue Sorten werden gezüchtet mit faszinierenden Blütenfärbungen.
Im Trend liegen Hortensien, die während der Blütezeit mehrmals die Farbe wechseln. Auch Sorten mit dunklem Laub oder schwarzen Stielen wie die Zauberstab-Hortensie sind besonders interessant. 

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Der ideale Standort für Hortensien in Kübeln

Hortensien im Topf mögen es mild, hell und windgeschützt. In der prallen Sonne können sie allerdings nicht stehen, besser ist ein halbschattiger Platz. Terrasse oder Balkon oder eignen sich als Standort für Hortensien im Kübel also besonders gut.

Die Erde

Das Wichtigste für die Gesundheit der Hortensien ist die Erde. Hortensien im Kübel brauchen eine leicht saure Erde, sie darf möglichst keinen Kalk enthalten. Am besten pflanzt man Hortensien in spezielle Hortensien-Erde oder Rhododendron-Erde. Damit sich die Pflanzen gut entwickeln, gibt man von März bis August alle 2 Wochen speziellen Hortensien-Dünger.

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Hortensien im Topf gießen

Hortensien brauchen viel Wasser, besonders wenn sie im Topf stehen. Das große Laub verdunstet viel, deshalb muss reichlich gegossen werden. Die Erde darf nie austrocknen, doch darf dabei keine Staunässe entstehen. Topfpflanzen, die die Blätter hängen lassen, sollte man einige Minuten lang tauchen. Hortensien dürfen nur mit weichem Wasser gegossen werden, hartes Leitungswasser führt nach einiger Zeit dazu, das die Pflanzen gelbe Blätter bekommen.

Hortensien im Topf überwintern


Ist die Hortensie winterhart, kann sie im Freien im Kübel den Winter verbringen. Sie wird an einen geschützten Ort gestellt, der Kübel wird mit Vlies ummantelt und die Erde mit Reisig oder Mulch abgedeckt. An frostfreien Tage sollte gegossen werden.
Nicht winterharte Hortensien können in dunklen Kellerräumen überwintert werden. Alle verblühten Blütenstände werden abgeschnitten, den ganzen Winter über muss immer mal wieder mäßig gegossen werden. Wenn es im Frühjahr nachts nicht mehr friert, kann die Pflanze wieder nach draußen.

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Hortensien im Kübel schneiden


Im Freiland werden die meisten Hortensien sehr groß, je nach Art zwischen 1,5 und 7 Metern. Zum Glück kann die Pflanzen in Kübeln durch Rückschnitt lange Zeit klein halten. Man darf aber die Pflanze immer nur um ein Drittel zurückschneiden. Sind die Hortensien dann doch irgendwann zu groß für den Kübel, kann man sie in den Garten auspflanzen, am besten im Frühjahr.

Kräuter pflanzen – Ideen für Balkon und Beet

Kräuter duften herrlich, sie würzen und verfeinern viele Speisen, sie locken Insekten an – Kräuter pflanzen sollte man einfach in jeden Garten und auf jeden Balkon. Sie sind randvoll mit Vitaminen, Vitalstoffen und ätherischen Ölen sind, eine Wohltat für Körper und Seele. Kräuter schützen vor freien Radikalen, regulieren Blutzucker und Cholesterin, bringen Herz und Kreislauf in Schwung, entgiften den Körper ganz natürlich und bauen seelische Spannungen ab.

Heilkräuter

Dass Kräuter auch heilende Kräfte haben, wussten schon berühmte Gelehrte wie etwa Theophrast Paracelsus, der Mönch Walahfried Strabo und der Kräuterpfarrer Johann Künzle. Dabei werden einigen Kräutern wie Weihrauch, Alraune, Mistel, Knoblauch und Wacholder auch magische Kräfte zugeschrieben. Vieles von dem okkulten Wissen, das man heute aufwändig zu rekonstruieren versucht, ging im Laufe der Jahrhunderte verloren, ist auch öfters mit den Wurzelmännern und Kräuterweiblein auf den Scheiterhaufen der Inquisition verbrannt.

Wir können nicht genug bekommen von dem balsamischen Duft, den einmaligen Geschmacksnuancen, die Kräuter neben zauberhaften Blüten bieten. Grund genug, um Kräuter pflanzen und sie eine wichtige Rolle in unserem Garten, auf unserem Balkon und in unserer Küche spielen zu lassen.

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Eigentlich sind Kräuter einfache Gewächse. Doch liegt das Geheimnis ihrer Heilkraft, ihres Dufts am optimalen Standort mit passendem Boden, artspezifischen Düngen und Gießen und dem richtigen Zeitpunkt der Ernte. Kräuter pflanzen kann man jetzt im Garten oder auf dem Balkon zwischen Nutz- und Zierpflanzen. Hauptsache der Standort stimmt. Der Gold-Oregano, der panaschierte Salbei ‚Tricolor‘, der Beinwell, Rosmarin, die Ringelblumen und Wildstiefmütterchen behaupten sich mit Grazie und Charme neben den Zierpflanzen.

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Außerdem fühlen Kräuter sich inmitten von Gemüse und Blumen wohl und agieren als Hilfspolizisten zur Schädlingsabwehr. Bohnenkraut hält die schwarzen Läuse von den Bohnen fern, Pfefferminze verjagt Kohlweißlinge, Petersilie und Dill beschützen das Wachstum von Tomaten. Lavendel und Majoran vertreiben Ameisen und Blattläuse von Rosen. Die rankende Kapuzinerkresse wirkt gegen Blutläuse und Raupen.

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Kräutergarten anlegen

Will man allerdings viele Kräuter pflanzen, legt man einen Kräutergarten – am besten im Stil alter Klosteranlagen – eine Kräuterspirale oder einen Topfgarten an. So kann man die doch sehr individuellen Pflanzen ihren Ansprüchen gemäß zu versorgen. Die niedrigen Hecken halten den Wind ab. Untergelegte Tonscherben, die Steineinfassungen strahlen die gespeicherte Wärme nachts ab, geben ein angenehmes Klima und halten die stark wuchernden Kräuter im Zaum.

Im Kräutergarten finden Heilkräuter für kleinen Blessuren und Hautprobleme Platz wie Römische Kamille, Ringelblume, Beinwell, Nelkenwurz, Spitzwegerich und Wilde Stiefmütterchen. Frische Zutaten für Teetrinker bieten Pfefferminze, Echte Kamille, Wermut und Estragon. Ein modernes Wellness-Beet mit Zitronen-Melisse, Eisenkraut (Verbena officinalis), Lavendel, Mutterkraut (Tanacetum pathenium), Johanniskraut , Rosmarin und Apothekerrosen ( Rosa gallica) sorgt für entspannende Badezusätze und duftende Kräuterkissen.

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Dazu kommen die zahlreichen Kräuter für die feine und bekömmliche Küche. Zu ihnen gehören als mehrjährige Pflanzen, Rosmarin, Salbei, Thymian in allen Varianten, Beinwell, Ysop, Origanum, Bohnenkraut, Liebstöckel, Johanniskraut und Pfefferminze. Diese Kräuter bleiben viele Jahre am selben Ort und können gut gepflegt – öfters mal mit Kompost versorgt – immer größer werden. Die kurzlebigen, ein- bis zweijährigen wie Basilikum, Borretsch, Portulak, Dill, Majoran und Kamille sät oder pflanzt man am besten in jedem Jahr an einem anderen Platz.

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Kräuter pflanzen in der Sonne

Die meisten Gewürzpflanzen stammen aus südlichen Gefilden und sind deshalb eine hohe Lichtintensität und Wärme gewohnt. Solche Sonnenanbeter sind Estragon, Rosmarin, Lavendel, Majoran, Salbei, Ysop und Melisse.

Kräuter für den Schatten

Viele von ihnen haben derbe Blätter. Pflanzen mit weichem Laub wie Petersilie, Kerbel, Löffelkraut, Pfefferminze oder Beinwell vertragen keine direkte Sonne. Sie bevorzugen halbschattige Lagen. Zu denen, die es schattig mögen, zählen Sauerampfer und Waldmeister.

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In einer Kräuterspirale wachsen auf engstem Raum unten die Pflanzen, die es schattiger und feuchter bevorzugen und oben die Sonnenkinder. Im Topfgarten, der auch auf der Terrasse, dem Balkon, vor dem Küchenfenster gut gedeiht, können Sie Kräuter pflanzen, die schnell für Sie erreichbarsind. In den Gefäßen haben allerdings die stark wachsenden Pflanzen nur wenig Platz, um ihre Wurzeln auszustrecken. Sie kämpfen auch stets mit extremer Trockenheit. Tägliches, starkes Gießen, am besten nach Sonnenuntergang und regelmäßiges Zurückschneiden der Kräuter muss sein.

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Im März sollten Sie die Kräuter, die zu groß geworden sind, teilen oder zumindest mit frischem Substrat versehen. Alle Gewürz- und Heilpflanzen wünschen durchlässige, humose, sandige Erde. Schwerer Lehmboden sollte mit Sand, Torf oder Kompost verfeinert werden. Auf Staunässe reagieren die meisten empfindlich. In der Zeit von März bis Juni werden sie ein bis zweimal im Monat mit etwas Flüssigdünger versorgt.

Wenn die Pflanzen kräftig gewachsen sind, kommt die Zeit der Ernte. Die meisten Gewürzkräuter, die in unseren Breiten gedeihen, können dann ständig geerntet werden. Bei ausschließlich krautigen Sorten wie Petersilie, Schnittlauch, Pimpinelle, Borretsch, Sauerampfer…. werden die ganzen Blätter geschnitten. Sie treiben später von unten wieder aus.

Bei verholzenden Pflanzen, wie Salbei, Basilikum, Rosmarin, Minze schneidet man die Triebspitzen. Sie sind besonders zart, gut im Geschmack und reich an Inhaltsstoffen. Die Pflanze wird durch den Schnitt zu buschigem, kompakten Wachstum angeregt. Es gibt natürlich Ausnahmen wie den Beifuß. Bei ihm sind nur die Blütenstände aromatisch und zwar am stärksten, wenn die Knospen noch geschlossen sind.

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Kräuter ernten

Die höchste Konzentration an aromatischen Inhaltsstoffen erreichen die Kräuter kurz vor der Blüte, meist also im Juli/August. Sie sollten dann nach einigen sonnigen Tagen morgens zwischen 7 und 9 Uhr geerntet werden. Mit dem Trocknen wählen Sie die älteste Methode, um die Pflanzen haltbar zu machen. Kopfüber in lockeren Sträußen aufgehangen, sollte der Trockenvorgang der Kräuter in 4 bis 5 Tagen abgeschlossen sein. Die Blätter werden in luftdichten Gefäßen aufbewahrt.

Man kann Kräuter auch einfrieren, in Essig, Öl oder Schnaps einlegen. Man kann mit ihnen Tees, Beruhigungskissen, Duftsäckchen, Duftöle und Badezusätze kreieren, vor allem aber aromatische Speisen zaubern, die das ganze Jahr an traumhafte mediterrane Urlaubstage und den schönen Gartensommer erinnern. Im Winter werden wir gern darauf zurückgreifen.

Blaue Frühlingsblumen: 14 beliebte Klassiker und außergewöhnliche Frühlingsblüher

Blau ist eine zauberhafte Farbe im Frühling. Blaue Frühlingsblumen setzen eindrucksvolle Akzente in Blumenkübeln und Beeten. Blau wirkt beruhigend und elegant.

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Blau ist eine zauberhafte Farbe im Frühling. Blaue Frühlingsblumen setzen eindrucksvolle Akzente in Blumenkübeln und Beeten. Blau wirkt beruhigend und elegant. Die Farbe des Himmels und der Meere strahlt Kühle aus, auch Besonnenheit und Klarheit – das vermittelt ein Gefühl von Sicherheit.

Blaue Frühlingsblüher im Kübel

Farben sind im Garten oder bei der Balkonbepflanzung ein sehr wichtiges Gestaltungsmittel. Sie erzeugen Stimmungen. Farben können Gärten optisch vergrößern oder verkleinern. Kalte Farben wirken beruhigend, entspannend und erfrischend, warme Farben regen an und aktivieren. Mit der Wahl der Farben geben Sie Ihrem Garten oder Balkon Ihre persönliche Note.

Lieblingsfarbe Blau

Laut Umfragen ist Blau die Lieblingsfarbe der meisten Menschen in Europa. Schon in der Romantik war die blaue Blume ein wichtiges Symbol. Gerade für kleine Gärten ist Blau eine wunderbare Farbe, denn sie vermittelt Weite und Tiefe. Blaue Frühlingsblumen erscheinen sehr edel und laden zum Verweilen ein. Morgens vor Sonnenaufgang und abends vom Sonnenuntergang bis zur Dunkelheit leuchten blaue Blüten unglaublich intensiv.

Blaue Beete

Beete, Balkonbepflanzungen oder ganze Gärten, die nur in einer Farbe gestaltet sind, sind ungewöhnlich und finden viel Beachtung. Ein Beet oder gar ein ganzer Garten nur in Blau ist sicherlich nicht eintönig. Blau ist ja nicht gleich Blau. Jede Ton dieser Farbe schafft eine ganz eigene Stimmung.

Dunkelblau ist tief, geheimnisvoll und mystisch. Hellblau hingegen wirkt aufhellend, erscheint frisch, klar und rein. Und viele blaue Frühlingsblumen blühen auch nicht klar blau: viele Töne spielen eher ins mauve oder blauviolett.

Die Gartensaison eröffnen blaue Frühlingsblumen mit Namen wie Krokusse, Traubenhyazinthen, Hyazinthen, Puschkinien… , gefolgt von der Zwerg-Iris. Blaue Frühlingsblüher wie Hornveilchen, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht… findet man in Kübeln und Beeten.

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Die schönsten blauen Frühlingsblumen

Blaukissen

Blaukissen sind – wie der Name schon sagt – tolle blaue Frühlingsblumen. Sie zaubern in Steingärten, auf Mauerkronen und an sonnigen Hängen üppige Blütenteppiche. Die Stauden sind dann vollständig von unzähligen kleinen Blüten bedeckt. Je nach Sorte präsentieren sich die Blaukissen in verschiedenen Blautönen, Violett, Rosa oder Rot. Diese Staude ist ein robuster Bodendecker, der sich auch in Pflanzkästen gut entwickelt.

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Hyazinthen (Hyacinthus)

Die herrlich duftende Pflanze ist sowohl im Garten als auch im Zimmer vielseitig zu verwenden. Im Treibhaus gezogene Pflanzen blühen zwischen Dezember und April, im Garten blühen sie von April bis Mai. Dort pflanzt man sie am besten in Gruppen. Hyazinthen werden 20-30 cm hoch. Sie brauchen einen sonnigen bis leicht halbschattigen Standort. Sehr wichtig ist, dass die Erde im Frühjahr sehr feucht ist, sonst müssen die Hyazinthen reichlich gewässert werden.

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Traubenhyazinthen (Muscari)

Die hübschen, kleinen Traubenhyazinthen blühen in den verschiedensten Blautönen zwischen März und Mai. Sie lassen sich sehr schön mit vielen Zwiebelblumen oder Stauden kombinieren. Die meistverbreitete Sorte der Traubenhyazinthe ist die Armenische Traubenhyazinthe (Muscari armeniacum). Sie blüht kobaltblau mit weißen Spitzen von April bis Mai und wird etwa 15 cm hoch. Muscari azureum blüht schon ab März himmelblau, Muscari azureum ´Album´ weiß. Muscari comosum ´Plumosum´, die Feder-Hyacinthe, hat violettblaue Blütenstielchen mit violetten gefederten Büscheln. Muscari latifolium hat im Gegensatz zu den meisten anderen Sorten breite Blätter, ihre Blüten sind im oberen Teil hellblau, unten dunkelblau.

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Vergissmeinnicht (Myosotis-Hybriden)

Mit zahlreichen kleinen Blüten von April bis Juni entfaltet das Vergissmeinnicht einen zauberhaften Blütenflor. Meist blüht es blau, manche Sorten auch weiß oder rosa. Es wird je nach Sorte 10 bis 35 cm hoch und wirkt am besten in großen Gruppen. Toll ist auch die Kombination mit Tulpen oder Narzissen.
Vergissmeinnicht können sonnig bis halbschattig stehen. In halbschattigen, kühlen Lagen mit nahrhaftem, humosen Boden blühen sie am prächtigsten. Vergissmeinnicht sind meist zwei- oder mehrjährig. Im Garten vermehren sie sich durch Selbstaussaat.

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Zwerg-Schwertlilien (Iris reticulata)

Elegante kleine blaue Frühlingsblumen sind die Zwerg-Schwertlilien. Sie werden nur 10-20 cm hoch und blühen zwischen Februar und März. Es gibt sie in den verschiedensten Blautönen von Hellblau bis Purpurviolett, in Weiß und in Gelb.
Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Zwerg-Schwertlilien brauchen durchlässige, leicht kalkhaltige, sandige Gartenböden.

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Krokusse

Mit keiner anderen Blume verbindet man so sehr das Ende des Winters wie mit dem Krokus. Die kleinen farbenfrohen Blumen bringen früh im Jahr Leben in den winterlichen Garten. 
Von Krokussen gibt es zahlreiche Arten und Sorten, sie wachsen wild in ganz Europa. Die meisten blühen im Frühling, einige auch im Herbst.
Die Blüten des Krokus sind kelchförmig, die Griffel meist orange. Die Palette der Blütenfarben reicht von Weiß über Gelb, Zartlila bis zu dunklem Violett. Einige Sorten haben auch zweifarbige Blüten.

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Puschkinien (Puschkinia  scilloides)


Zeitig im Frühjahr blüht diese zierliche Zwiebelblume. Ihre kleinen Glöckchenblüten sind bläulich-weiß mit einem dunkelblauen Streifen. Die Puschkinie stammt aus Südostasien. Sie sollte vollsonnig bis halbschattig stehen. An den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche. Auf einem geeigneten Standort vermehrt sich die Puschkinie durch Selbstaussaat.

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Kronenanemone (Anemone coronaria)


Die Kronen-Anemonen begeistern mit farbenfrohen Blüten und stehen auch bei Bienen hoch im Kurs. Ihre Blüten erinnern an Mohn. Die Blüten, die sich auch gut als Schnittblumen erscheinen von April bis Mai. Die Knollenpflanzen werden 25-30 cm hoch und brauchen einen guten, frischen und vor allem durchlässigen Boden.

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Strahlenanemone (Anenone blanda)


Die aus Griechenland stammende Strahlenanemone wird auch als Vorfrühlingsanamone, Balkananemone oder Griechisches Windröschen bezeichnet. Sie ist verwandt mit dem heimischen Buschwindröschen, das zu den blauen Frühlingsblumen im Wald zählt. Die Strahlenanamone wird 15 cm hoch und bildet teppichartige Blütenpolster. 
Die strahlenförmigen Blütensterne erscheinen in dunkelblau, violett, pink, rosa und weiß. Manche Sorten haben auch zweifarbige Blüten.

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Schneeglanz (Chionodoxa luciliae)

Der Schneeglanz – auch als Schneestolz oder Sternhyazinthe bezeichnet – ist ein hübscher kleiner blauer Vorfrühlingsblüher, der uns mit seiner tiefblauen Blütenfarbe begeistert. Mehrere Einzelblüten pro Stiel gruppieren sich zu attraktiven Blütenbüscheln. 6 bis 8 Wochen lang im Zeitraum zwischen Februar bis April schmückt die kleine Pflanze Blumenwiesen, Beete oder Gehölzränder, bis sie sich in den Boden zurückzieht.

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Hornveilchen (Viola cornuta)

Kaum eine andere Pflanze blüht so lang und ausdauernd wie das Hornveilchen. Außer bei Frost erfreut es uns fast das ganze Jahr über mit den hübschen kleinen Blüten, die stark an Stiefmütterchen erinnern. Es gibt Hornveilchen mit Blüten in verschiedenen Blautönen, mit roten, gelben, weißen und sogar mit schwarzen Blüten – einfarbig und mehrfarbig. Sie werden etwa 15 cm hoch und brauchen einen lehmig-humosen Boden in sonniger bis halbschattiger Lage.

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Stiefmütterchen (Viola Wittrockiana-Hybriden)

Unverzichtbare Frühjahrsblüher sind Stiefmütterchen.  In Gruppen gepflanzt oder in Kombination mit Tulpen, Narzissen oder Vergißmeinicht ergeben sich zauberhafte Bepflanzungen für Schalen, Balkonkästen oder Gräber. Auch aus herbstlichen Schalen und Balkonkästen sind Stiefmütterchen kaum wegzudenken.

Die ein- oder mehrjährigen Garten-Stiefmütterchens gibt sie in unendlich vielen Sorten, jedes Jahr kommen neue hinzu. Fast alle Blütenfarben sind vertreten: von Weiß, Gelb, Orange, Rot, Lila, Blau bis zu fast schwarzem Purpur. Einfarbige Blüten sind anzutreffen, auch mit dunklem Auge sowie auch mehrfarbige Sorten.

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Primeln (Primula-Hybriden )

Sowohl im Zimmer als auch in Balkonkästen, Schalen und Beeten vertreiben die Primeln mit ihren leuchtend bunten Blüten das winterliche Grau. Primeln gibt es auch in tollen Blautönen wie z.B. die Sorte ´Baltic Blue´.

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Blausternchen (Scilla sibirica)

Das Blausternchen ist eine hübsche blaue Frühlingsblume meist mit violettblauen Blüten. Es gibt auch Sorten mit hellblauen und mit weißen Blüten. Das Blausternchen  hat mehrere Stiele, die jeweils mit einigen Blüten besetzt sind. Blausternchen passen gut in Steingärten oder in den Halbschatten unter Laubbäumen. Am besten kommen sie zur Geltung, wenn sie in großen Gruppen gepflanzt werden. 
Das Blausternchen wird etwa 10-20 cm hoch, es braucht einen sonnigen bis halbschattigen Standort, der im Frühjahr feucht ist.

Jetzt das Immunsystem stärken mit frischen Kräutern

Wer das ganze Jahr über frische Kräuter ernten möchte, hält sich am besten Kräutertöpfe auf der Fensterbank

Nasskaltes Wetter draußen und trockene Heizungsluft sind eine echte Herausforderung für unser Immunsystem. Schniefen, Husten, Heiserkeit – die Erkältungswelle rollt. Nur eine kleine Schwäche und die Erkältungserreger haben leichtes Spiel. Kräutertöpfe auf der Fensterbank helfen jetzt, das Immunsystem zu stärken.

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Küchenkräuter im Winter

Am meisten faszinieren uns im Winter wohl die Kräuter. Sie sind randvoll mit Vitaminen, Vitalstoffen und ätherischen Ölen, eine Wohltat für Körper und Seele. Viele Kräuter im Garten sterben allerdings zum Winter hin ab oder ziehen sich in ihren Wurzelstock zurück. Nur wenige mehrjährige sind einigermaßen frosthart.

Dazu gehören das Barbarakraut, die Petersilie, Salbei, Thymian, Wilde Rauke, Pimpinelle, Winterportulak, Wintersteckzwiebeln, Löffelkraut und Ysop. Mit Reisig vor Wind und Wetter geschützt, verbringen sie die kalte Jahreszeit im Garten. Selbst in Töpfen können sie dick eingepackt an einem geschützten Platz im Freien überwintern. Zum Würzen bleibt dann allerdings nur wenig Grün an den Pflanzen.

Natürlich können Sie jetzt auf die im Sommer eingefrorenen, getrockneten oder in Essig und Öl eingelegten Kräuter zurückgreifen. Wenn Sie aber auch im Winter reichlich aromatische Blättchen von Petersilie, Lavendel, Thymian, Estragon, Minze, Schnittlauch, Liebstöckel und Salbei genießen wollen, sollten wir Kräutertöpfe auf der Fensterbank halten. Kräuter aus dem Garten können Sie noch vor der ersten Frostnacht Töpfe setzen. In spezielle Kräutererde eingetopft, wachsen die Pflanzen an einem hellen Fensterplatz zwar etwas langsamer, aber stetig weiter. Wie Sie Kräuter im Garten überwintern, lesen Sie hier.

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hängende Kräutertöpfe

Kräutertöpfe auf der Fensterbank: die besten Sorten

Natürlich können Sie jetzt auch neue Kräuter kaufen oder sähen. Auf einer Fensterbank, die nicht zu dunkel ist, fühlen sich fast alle Küchenkräuter wohl. Unkompliziert für Kräutertöpfe auf der Fensterbank sind z.B. Rosmarin, Basilikum, Thymian, Melisse, Kapuzinerkresse, Schnittlauch, Oregano und Kerbel. Denken Sie daran, die Töpfe regelmäßig zu drehen, damit die Pflanzen gleichmäßig wachsen. Ernten Sie immer nur die Blattspitzen im oberen Bereich.

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Kräutertee

Tees aus Hagebuttenschalen oder Johannisbeerblättern, Saft aus Sanddornfrüchten stärken die Abwehrkräfte. Beim ersten Kratzen im Hals kann man eine Erkältung oft noch ‚wegbaden‘. Idealer Badezusatz sind Heublumen. Kommt der Schnupfen, hilft Dampfinhalieren mit Kamille. Dazu eine Handvoll Blüten in eine große Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen. Die Dämpfe unter einem Handtuch einatmen.

Gegen Husten sind gleich mehrere Kräuter gewachsen. Gegen den quälenden Reizhusten zu Beginn der Erkältung helfen Lindenblüten. Thymian- oder Huflattichtee mit etwas Honig lösen später den quälenden Schleim. Mädesüß–Tee hat sich als Fieber senkendes Mittel bei Kopf- und Gliederschmerzen bewährt. Er ist allerdings für Kinder und Schwangere nicht geeignet.

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Küchenkräuter-Mix

Pfefferminz und Salbei sind Allround–Pflanzen zur Behandlung der Erkrankungen der oberen Atemwege. Und wenn das Wetter gar zu grauslich ist, hilft Johanniskraut-Tee gegen schlechte Winterlaune. Johanniskraut-Öl ist ein herrlich wärmendes Massageöl. So lässt sich der Winter aushalten!

Im Winter macht Kochen mit Kräutern doppelt Spaß. Kräutertöpfe auf der Fensterbank duften verlockend und das frische Grün verführt zum Ausprobieren neuer Küchenkreationen. Am besten schmecken die Kräuter frisch gezupft. Einige Arten wie Schnittlauch, Kresse, Basilikum oder Kerbel verlieren beim Erhitzen viel von ihrem Aroma, andere wie Majoran und Petersilie fügt man gegen Ende der Kochzeit zu.

Wie Sie Kräuter verwenden können, haben wir hier zusammengestellt

Vitamine von der Fensterbank ernten, das geht auch mit Microgreens. Wahnsinnig lecker!


Obstbäume für kleine Gärten

Moderne Gärten sind meist zu klein für große Obstbäume. Aber auch wenn Sie nur wenig Platz haben, müssen Sie nicht auf frisches, selbst geerntetes Obst verzichten: Es gibt zahlreiche Obstbäume für kleine Gärten.

Moderne Gärten sind meist zu klein, um eine richtige Obstwiese anzulegen. Aber auch wenn Sie nur wenig Platz haben, müssen Sie nicht auf frisches, selbst geerntetes Obst verzichten: Es gibt zahlreiche Obstbäume für kleine Gärten. Von fast allen gängigen Obstarten und -sorten gibt es schwachwüchsige Varianten, die mit wenig Raum auskommen und reiche Ernte bringen.

Wer jemals reife Äpfel vom Baum gepflückt hat, der weiß: Ernten ist ein magischer Vorgang. Obst aus eigenem Anbau – das schmeckt nicht nur besonders gut, hier weiß man auch wie die Früchte behandelt worden sind. Und Obstgehölze im Garten sind mit ihrer herrlichen Blüte und den leckeren Früchte nicht nur für Menschen, sondern auch für viele Insekten und Vögel attraktiv.

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Welcher Obstbaum für einen kleinen Garten?

Für kleine Gärten eignen sich Obstbäume in Form von Buschbäumen. So ein Baum  hat eine Stammhöhe von etwa 60−80 cm. Er wächst langsam und wird nur etwa 2,5−3,5 m groß. So ein kleiner Baum lässt sich bequem abernten.

Auch Obstbäume in Säulenform oder Spalierobst sind prima Obstbäume für kleine Gärten. Sie alle kann man leicht pflegen und bequem abernten. Säulenformen trumpfen mit einer extrem schmalen Wuchsform auf und brauchen selten einen Schnitt.

Birnen-Spalier
Obstbäume für kleine Gärten: Spalier-Bäume

Obst-Spaliere

Spaliere sind die ideale Lösung, wenn der Garten klein und die Lust auf Obst groß ist. Sie eignen sich auch gut als dekorative Raumteiler und Sichtschutz. Mit der Wand als Wärmespeicher reifen selbst in rauem Klima empfindliche Obstsorten wie Aprikosen und Pfirsiche. Wichtig bei Spalierbäumen ist regelmäßiges Schneiden und Anbinden der Zweige. Dann behält der Baum seine Form und bringt reiche Ernten.

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Mini-Obstbäume

Inzwischen gibt es immer mehr Mini-Obstbäume, die nach etlichen Jahren eine Größe von nur 100-150 cm erreichen. Diese kleinen Bäume sind nicht nur tolle Obstbäume für kleine Gärten, mann kann sie auch gut in großen Kübeln auf der Terrasse oder dem Balkon halten. Bei einem jungen Mini-Obstbaum reicht ein Kübel von 15 l, im Alter benötigt der Baum einen Kübel von 40 Litern. Ihre Früchte sind genauso groß und schmecken genauso gut wie bei normalen Obstbäumen.

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Obstbäume für kleine Gärten: Beliebte Apfelbäume

Apfelbäume sind die beliebtesten Obstbäume hierzulande. Das Angebot an Sorten ist riesig und auch der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen, wenn Sie eine robuste Sorte auswählen. Als Obstbäume für kleine Gärten eignen sich besonders Braeburn, Alkmene, Finkenwerder Herbstprinz und James Grieve.

Da Äpfel in jedem Boden gedeihen und wenig klimaabhängig sind, braucht man sich um den Anbauerfolg keine Sorgen zu machen. Mit dem großen Ernteauftritt vom Spätsommer bis zum Oktober ist unser Apfel dann ein Weltstar im Garten. Die goldene Sonne rückt ihn ins rechte Licht.

Birnen

Die Birne wächst besonders gut am Spalier. Als Hausbegrünung, als strenges Fächerspalier ist sie sehr dekorativ. Birnen lieben die Wärme an der Hauswand oder an der Südseite im Garten. Warm und sonnig, aber nicht zu heiß, nicht zu trocken oder zu feucht sollte es zugunsten der Aromen sein. Reichlich Kompost oder Mulch im Frühjahr und Herbst wird auch gewünscht. Die klein bleibenden Bäume, die die wohlschmeckenden Früchte bringen, bevorzugen humusreiches, sandig-lehmiges Erdreich.

Pflaume, Zwetschge & Co

Die Familie Pflaume, Zwetschge & Co, zu der auch Renekloden und Mirabellen gehören, verwöhnt uns jetzt mit reichem Erntesegen. Dabei sind diese Steinobstgehölze wenig anspruchsvoll, akzeptieren jeden normalen Gartenboden, wenn er nur humos, nicht extrem kühl oder trocken ist. Viel Schatten vermindert Süße und Aroma der Früchte. Auch der Zeitpunkt des Pflückens ist für den Geschmack des Obstes enorm wichtig.

Quitten

Lange Zeit waren Quitten aus der Mode, jetzt werden sie immer beliebter. Aus den Früchten mit dem unverkennbaren Geschmack lassen sich wunderbare Marmeladen und Gelees zubereiten. Quitten sind pflegeleicht und unkompliziert. In sonnigen Lagen ist sie in Bezug auf den Boden anspruchslos, nur kalkhaltig sollte er nicht sein.

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Da das Klima immer milder wird, gedeihen immer mehr Obstsorten in unseren Gärten. Manche Sorten, die früher nur in milden Weinbaugebieten gute Erträge lieferten, kann man jetzt in immer mehr Regionen anpflanzen. Pfirsiche, Aprikosen (Marillen), Feigen gedeihen an warmen, windgeschützten Standorten, am besten als Spalierobst vor warmen Südwänden.

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