Feuerstelle

Ganz Feuer und Flamme: Ideen für Feuerstellen im Garten

An einer schönen Feuerstelle im Garten und im Licht von Garten-Fackeln oder Laternen lässt sich unser Outdoor-Wohnzimmer auch am Abend genießen. Welch unvergessliche Stunden schenken uns milde Sommerabende, wenn der Garten im Schein des Feuers zu einem geheimnisvollen Eigenleben erwacht. Alles erhält eine magische Bedeutsamkeit. Viel zu schade, um ins Haus zu gehen!

Feuer hat magische Anziehungskraft. Ob alt oder jung, jeder verbindet mit Feuer ganz besondere Erlebnisse. Wer erinnert sich nicht an die Laternenumzüge zu St. Martin, an ein Indianerfeuer oder an die Kartoffeln in der Glut? Eine brennende Kerze, lodernde Flammen, knisterndes Lagerfeuer – all dies bedeutet mehr als nur Wärme und Helligkeit. Feuer vermittelt eine Atmosphäre von Gemütlichkeit und Geborgenheit, aber auch von Abenteuer und Naturerfahrung.

Feuer fasziniert Kinder und Erwachsene, nicht nur wegen des Licht- und Schattenspiels der Flammen, es bedeutet auch Angst und Gefahr. Wie weit kann ich mich an die Feuerstelle im Garten heranwagen, bis mir zu heiß wird und die Augen wegen des Qualms tränen.

Der Mensch hat über Jahrtausende gelernt, das Feuer zu bändigen, zu bewahren und selbst zu erzeugen. Aus dem Zwang die Flammen zu hüten, ist im Laufe der Zeit der Spaß geworden, das Feuer zu schüren. Feuerstellen im Garten sprechen damit einen Urinstinkt des Menschen an und sind eine wohl einmalige lebendige Gartendekoration.

gartenfackel

Am geläufigsten ist uns das Feuer als Licht im Garten. Schon immer haben wir an lauen Sommerabenden beim gemütlichen Treffen auf der Terrasse Kerzen, Windlichter, Lampions und Fackeln entzündet. Heute sind die Beleuchtungsmöglichkeiten noch viel raffinierter geworden.

Elegant gestylte Ölfackeln aus Kupfer, Bambus oder Stahl schaffen ein warmes Licht. Mit Brennspiritus betriebene Stahlfackeln brennen ruhig ohne Docht. Ein wunderbar gleichmäßiges Feuer geben auch die Schwedenfeuer oder die Sibirischen Baumfackeln ab, die meist aus abgestorbenen Hölzern gefertigt sind.

Außenkamine können exotisch wirken, wie die jetzt sehr beliebten Beduinenöfen aus Lehm, die lange Zeit eine behagliche Wärme abgeben. Auch der mexikanische Holzbrennofen heizt Ihnen und Ihren Gästen auf der Terrasse ordentlich ein. Mit beiden Öfen können Sie auch Speisen zubereiten.

Feuer in seiner schönsten Art zeigen auch die jetzt so bewunderten Feuerschalen. Sie sind eine auf das Wesentliche reduzierte edle Designschalen für den Außenraum, oft richtige Kunstobjekte. Bei manchen Feuerschalen lässt sich auf dem Rand gesund grillen, da keine schädlichen Rauchgase das Grillgut belasten.


Mit einfacher Lagerfeuerromantik haben die modernen Stahl- Außenkamine nichts mehr gemeinsam. Oft schmal nach oben gezogen, wirken sie wie loderde Feuersäulen. Der Rauchabzug befindet sich über Kopfhöhe. Der Stahl ist wetterfest. Sie sollten in windgeschützten Ecken in der Nähe von Mauern aufgestellt werden, die von sich aus die Wärme zurückstrahlen. So entfällt das unangenehme Vorn- Heiß- Hinten-Kalt- Gefühl, das sich sonst abends an Feuern einstellt.

Grundsätzlich ist es wichtig, dass jeder Feuerplatz einen ausreichenden Sicherheitsabstand sowohl von den Gebäuden als auch von den Pflanzen hat. Je heißer ein Feuer brennt, desto schöner ist sein Flammenspiel. Für Sicherheit sorgt ein Feuerraum, der nur auf einer Seite geöffnet ist und nicht von Wind durchweht werden kann. Vor allem in trockenen Perioden muss ein einwandfreier Rauchabzug gewährleistet sein. Brennbare Materialien müssen ausreichend weit entfernt gelagert und unsachgemäße Stoffe wie Benzin oder Petroleum dürfen nicht als Zündhilfen benutzt werden.

Feuerkorb

Offenes Feuer muss man stets beaufsichtigen. Es sollte nur völlig trockenes Brennmaterial verwendet werden, um unnötige Rauchentwicklung zu vermeiden. Später muss das Feuer vollständig gelöscht werden. Ein winziger Funke kann große Brände verursachen. Solide Verarbeitung und Frostbeständigkeit der Feuerstellen sollten selbstverständlich sein. Eine Abgasführung über Kopfhöhe verhindert die unangenehme Rauchbelästigung bei Seitenwind.

Eine Feuerstelle im Garten sollte man an einem zentralen Platz installieren. Sie entwickeln sich dann schnell zu Lieblingsorten der Familie und der Freunde. Man trifft sich dort zum Feiern oder in kleiner Runde zum gemütlichen Plausch. Der Garten gewinnt durch die Feuerstellen kommunikative Mittelpunkte und für alle erheblich an Wert. Er lässt sich auch an kühlen Sommerabenden und weit in den Herbst hinein viel länger nutzen. Im Spätherbst ist ein Glühwein- Umtrunk beim Feuerschein ein stimmungsvoller Ausklang des Gartenjahres.

Feuerstelle

Natürlich dürfen rund um die Feuerstelle die passenden Sitzmöglichkeiten nicht fehlen. Schön sind niedrige Mauern, die gleichzeitig das Feuer vor Wind schützen. Lässig wirken Sitzbänke aus Europaletten oder Baumstämmen. Edel und bequem sind moderne Lounge-Möbel rund um die Feuerstelle. Tolle Bilder von Feuerstellen im Garten finden Sie hier.

 

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