Weihnachtsdeko

Advent 2020 – eine besondere Weihnachtszeit

In diesem Jahr wird die Weihnachtszeit eine andere sein als gewohnt. Manche geliebte Weihnachtstradition wird anders sein, manche sogar ausfallen. Gerade deshalb sollten wir unser Zuhause so festlich wie möglich gestalten. Schließlich geht es beim Gestalten und Schmücken im Advent und zu Weihnachten nicht bloß um´s Dekorieren. Mit dem Weihnachtsschmuck verbinden sich immer auch alte Bräuche, Symbole und Traditionen. Daran knüpft auch die Weihnachtsdeko 2020 an.

Weihnachtsdeko

Viele der in Jahrhunderten gewachsenen Adventsbräuche, die Umzüge, Lieder- und Bettelgänge in den Klöpfelesnächten, die Raunächte, der Nikolaus- oder Barbaratag entstammen nicht nur christlicher Tradition. In ihnen leben germanische Vorstellungen unserer heidnischen Vorfahren weiter. Die Sitten zeugen von mannigfaltigem Gedankengut, auch regionalen Eigenarten, die den Advent im Laufe der Zeit beeinflussten.

Unsere Ahnen zündeten gerade in den langen Winternächten zur Beschwörung und Abwehr ‚böser Kräfte‘ an den verschiedensten Stellen des Hauses Lichter an. Auch wir sehnen uns nach dem Licht und dem Grün der Pflanzen.

So ist es ganz natürlich Brauch geworden, Kerzen aufzustellen und Wintergrün wie Tannenzweige und immergrüne Pflanzen als Adventsschmuck ins Haus zu holen. Mit der bereits in vorchristlicher Zeit gefeierten Rückkehr des Lichts zur Wintersonnenwende verbindet sich die christliche Vorstellung von der Geburt des Lichts am Weihnachtsfest.

Advent 2020 – eine besondere Weihnachtszeit 7

Auch das Binden von Kränzen ist eine uralte Tradition. Die Kreisform der Kränze ist Sinnbild des Lebens. Die Rundung dient auch zur Abwehr von bösen Geistern. Das Grün verheißt Segen und Fruchtbarkeit. Der Adventskranz ist allerdings einer der jüngeren Adventsbräuche. Der Hamburger Pfarrer Heinrich Wichern verlieh ihm um 1860 seine heutige Bedeutung.

Adventskranz

Die Pflanzen, Zapfen und Früchte, die seit altersher den adventlichen Schmuck stellen, gehören zu der ursprünglich heidnischen, später frühchristlichen Symbolsprache. Misteln und Christrosen, beide von einem geheimnisvollen Zauber umgeben, sind alles überdauernde, widerstandsfähige Gewächse, die in Kälte und Schnee blühen bzw. fruchten. Die edle Rose ist das Symbol Christi.

Blank geputzte Äpfel sind von jeher symbolträchtige Zierde der Advents- und Weihnachtszeit. Sie erinnern an den Sündenfall des Menschen. Weihnachtsäpfel sollten nach altem Brauch eine bleiche und eine rote Seite haben, die bleiche Seite des Todes und die rote des neuen Lebens, das Gott zu Weihnachten uns schenkt. Die gläsernen Weihnachtskugeln sind die stilisierten Verwandten der Weihnachtsäpfel.

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Die klassischen adventlichen Farben sind Rot als Farbe der Liebe, des Blutes Christi, Grün als Farbe des Lebens, Silber und Gold als Farben des Geschenks, das Gott uns gemacht hat und auch in Erinnerung an die Geschenke der Heiligen Drei Könige. Weiß ist die Farbe der Unschuld und der winterlichen Umgebung. Heute sind auch moderne Farben vertreten wie Grau, Braun, Rosa und Lila.

 

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