trockenheitsverträgliche Pflanzen

Trockenheit: Welche Pflanzen profitieren – Welche Pflanzen leiden

Die letzten Sommer haben es gezeigt, der Klimawandel macht auch vor unseren Gärten nicht Halt. Auch diesen Sommer haben wieder viele Regionen unter großer Trockenheit gelitten. Beim Klimawandel gibt es – wie bei jeder Veränderung – Gewinner und Verlierer. Manche Pflanzen vertragen Trockenheit richtig gut, andere haben schwer gelitten. Wir zeigen Ihnen, welche Pflanzen Trockenheit vertragen.

Trockenheit: Diese Pflanzen profitieren

Mediterrane Pflanzen

mediterrane Pflanzen
mediterrane Pflanzen

Die Pflanzen der Prärie

Präriepflanzen
Präriepflanzen

Auch keine Probleme mit Trockenheit haben z.B.
Mädchenauge (Coreopsis),
Königskerze (Verbascum)
Aster  (Aster ageratoides)
Nelke  (Dianthus)
Steppendistel (Morina longifolia).

Diese Pflanzen sind trockenresistent. Sie vertragen viel Sonne und brauchen wenig Wasser.

Der beliebte Zierlauch kommt mit Trockenheit prima zurecht.

Rosen

welche Pflanzen Trockenheit vertragen

Rosen haben sich auch in den trockenen Sommern gut bewährt.

Immergrüne und Nadelgehölze

trockenheitsverträgliche Immergrüne
trockenheitsverträgliche Nadelgehölze

Auch Hecken aus Heckenberberitze (Berberis), Feldahorn (Acer campestre) oder Liguster (Ligustrum vulgare) macht die Trockenheit nichts aus. Nadelgehölze wie Wacholder (Juniperus), die japanische Schirm-Rotkiefer (Pinus densiflora ‚Umbraculifera‘) oder die Schlangenhaut-Kiefer (Pinus leucodermis) sind Pflanzen, die wenig Wasser brauchen.

Ein schöne Auswahl von trockenrestistenten Pflanzen finden Sie bei Baldur-Garten.

Die Verlierer: Diese Pflanzen leiden

Trockenheit: Welche Pflanzen profitieren - Welche Pflanzen leiden 13
Trockenheit: Welche Pflanzen profitieren - Welche Pflanzen leiden 14

Probleme bei Trockenheit bekommen vor allem Hortensien und Rhododendron. Genau wie u.a. Clematis, Thuja, Phlox und Weiden haben sie einen großem Wasserbedarf. Trockenheit setzt ihnen extrem zu. Auch zu den Verlierern bei Trockenheit zählen Wasserdost, Eisenhut, Sonnenbraut, Glockenblumen und Herbstanemonen. Und wenn die Pflanzen nicht gelitten haben, dann die Gartenbesitzer. Ständig gießen und dann kommt noch die Wasserrechnung…

Was können Sie tun, wenn Sie Pflanzen im Garten haben, die bei Trockenheit leiden?

Mulchen

Am besten im späten Frühjahr, wenn der Boden warm und feucht ist, können Sie den Boden mit einer Mulchschicht abdecken. Dann speichert der Boden die Feuchtigkeit länger.

Umsetzen der Pflanzen   in schattigere Lagen

Ersetzen der Pflanzen durch andere, die mit den Bedingungen besser zurecht kommen

Hitze und Trockenheit als Chance

Wenn wir uns auf die Veränderungen durch den Klimawandels einstellen, eröffnet uns das bei der Gartengestaltung auch neue Möglichkeiten.
Wir können heute Pflanzen setzen, die früher als nicht winterhart galten. In milden Regionen, gedeihen jetzt schon Hanfpalmen, Bananenstauden, Wein, Feigen und Kiwis in den Gärten. Mediterrane oder exotisch anmutende Gärten lassen sich viel leichter anlegen als früher.

trockenheitsresistente Pflanzen

Künftig muss man die Pflanzenauswahl noch sorgfältiger planen und die Pflanzen genau nach den Bedingungen des jeweiligen Standortes setzen. Die sonnigen Lagen mit durchlässigen Böden sollten lieber trockenheitstoleranten Pflanzen vorbehalten bleiben. An einem halbschattigen oder schattigen Platz mit lehmigem Boden, der Wasser gut speichert, können auch noch durstige Pflanzen wie Hortensien und Rhododendron gedeihen.

Die Auswahl an trockenheitstoleranten Stauden und Gehölzen ist groß. So lassen sich wunderbare mediterrane Gärten oder Präriegärten gestalten. Aber auch wer einen ganz anderen Stil bevorzugt, findet sicherlich das Richtige.

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