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Die 10 schönsten Kübelpflanzen immergrün und winterhart

Kübelpflanzen immergrün und winterhart haben den Vorteil, dass sie oft ganzjährig draußen stehen können, während das für die Exoten nur von Mai bis Ende Oktober möglich ist.

Immergrüne Pflanzen sind heute im Kübel weit verbreitet. Sie gefallen durch ihre eleganten Formen oder ihr dekoratives Laub und machen den Balkon oder die Terrasse das ganze Jahr über attraktiv. Man kann sie dort auch gut zum Sichtschutz einsetzen. Kübelpflanzen immergrün und winterhart haben den Vorteil, dass sie oft ganzjährig draußen stehen können, während das für die Exoten nur von Mai bis Ende Oktober möglich ist.

Buchsbaum als Kübelpflanze immergrün und winterhart
Buchsbaum im Kübel

1. Buchsbaum


Buchsbaum ist der Klassiker unter den Kübelpflanzen immergrün und winterhart. Der immergrüne Strauch macht das ganze Jahr über eine gute Figur und lässt sich hervorragend in Form schneiden. Er kann zu niedrigen Hecken,  Kugeln, Pyramiden und vielen anderen Formen geschnitten werden. Die Blätter des Buchsbaums sind glänzend frischgrün und etwa 2 cm lang.
Buchsbaum wächst sehr gut im Schatten, kann aber auch Sonne vertragen. Er ist anspruchslos, braucht jedoch einen feuchten, nahrhaften Boden. In den ersten Jahren sollte er dreimal jährlich in Form geschnitten werden, später reicht ein Schnitt im Sommer aus. Alle Teile des Buchsbaums sind giftig.

Aucube im Kübel

2. Aukube (Aucuba japonica)


Mit den korallenroten Früchten Blättern  ist die Aukube ein attraktiver Blickpunkt besonders  im herbstlichen und winterlichen Garten. Die dekorativen Früchte halten  bis zum Frühjahr am Strauch.  Ihre ledrigen Blätter sind immergrün. Aukuben stammen aus Ostasien und werden bis zu 3 Meter hoch. Sie sollten halbschattig und geschützt stehen. In trockenen und kalten Wintern brauchen sie Winterschutz.

Glanzmispel
Der rote Austrieb der Glanzmispel

3. Glanzmispel (Photinia Red Robin)

Besonders schön bei der Glanzmispel ist ihr leuchtend roter Austrieb, der in milden Wintern schon sehr früh einsetzt und so kräftig Farbe in den winterlichen Garten bringt. Später sind die Blätter glänzend kupfrig grün. Von Mai bis Juni blüht sie mit 10 bis 12 cm langen Schirmrispen. Die Glanzmispel wächst sehr schnell, sie wird etwa 3 Meter hoch und genauso breit. Sie braucht einen sonnigen bis halbschattigen, geschützten Standort. Sie gedeiht gut in großen Kübeln.

Goldbambus als Kübelpflanze immergrün und winterhart

4. Gold-Bambus (Phyllostachys aurea )


Der Gold-Bambus gehört zu den populärsten Bambus-Sorten. Bei starker Sonneneinstrahlung werden seine Halme goldgelb, im unteren Bereich haben sie unregelmäßige Knoten. Die Blätter sind frisch-goldgrün, schmal lanzettlich und bis zu 15 cm lang. Seine jungen Sprossen sind essbar.
Ausgepflanzt wird der Goldbambus 3-5 Meter hoch. Er kann auch gut im Kübel gehalten werden, dann bleibt er deutlich kleiner. Frosthart ist er bis -20 Grad. Im Kübel passt der Gold-Bambus schön auf die Terrasse oder in den Wintergarten. Er sollte sonnig bis halbschattig stehen.

Kübelpflanzen immergrün und winterhart

5. Wacholder (Juniperus)

Wacholder ist wegen seiner attraktiven Nadeln und seinen dekorativen Beeren beliebt. Er wächst nur langsam, so ist er auch eine gute Pflanze für Kübel. Toll im Pflanztrögen sind z.B. schöne Säulenformen wie die Sorten Juniperuns Blue Arrow‘ oder ‚Skyrocket‘.

Wacholder  gedeiht an sonnigen und halbschattigen  Standorten, Schatten verträgt er nicht. Mit Hitze und Trockenheit kommt er sehr gut zurecht. 

Blütenskimmie

6. Japanischen Blütenskimmie (Skimmia japonica Rubella)

Das Besondere an der Japanischen Blütenskimmie ´Rubella´ ist, dass sie im Herbst rötliche Blütenknospen bildet, die den ganzen Winter über dekorativ an den Zweigen stehen. Die glänzenden, dunkelgrünen Blätter stehen im Winter im reizvollen Kontrast zu den leuchtend roten Knospen und Blattstielen. Von April bis Mai erscheinen weiße Blüten.
Die Skimmie Rubella ist ein kleiner immergrüner Strauch, der sich hervorragend zur Bepflanzung von Kübeln, Gräbern und Vorgärten eignet. Sie wird nur 70-100 cm hoch und wächst kompakt.

Kiefer im Kübel

7. Kiefer (Pinus)

Eigentlich lassen sich alle Arten der Kiefer im Kübel heranziehen. Da viele Kiefern jedoch sehr groß werden, setzt man meist nur Zwerg-Kiefern in Pflanztröge. Sie sind pflegeleicht und lassen sich hervorragend als Kübelpflanzen immergrün und winterhart halten. Eine beliebte Sorte für Kübel ist die Kriechkiefer Pinus mugo pulilo. Die besonders winterharte Kriechkiefer ist ein flachkugelig bis kissenförmig wachsender Kleinstrauch. Der Jahreszuwachs beträgt in der Höhe ca. 5 cm, in der Breite 12 cm.  Im Alter erreicht sie eine Höhe bis zu 60 cm und eine Breite von 150 cm.   

Ein Platz im Schatten schadet Kiefern nicht, aber in der Sonne gedeihen sie besser.

Eibe als Kübelpflanze

8. Eibe (Taxus baccata)

Die Eibe ist ein heimisches Gehölz, allerdings findet man sie in den Wäldern nur noch selten. Eiben können 1000 Jahre alt werden.
Eiben sind beliebt wegen ihrer eleganten, dunkelgrün glänzenden Nadeln und ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten: Eiben sind auch sehr winterharte Kübelpflanzen. Sie lassen sich gut zu Kugeln, Kegeln, Pyramiden und anderen Figuren schneiden. 

Die Eibe kann sonnig, halbschattig und schattig stehen. Im Herbst zieren die Eibe rote Beeren, die bei Vögeln sehr beliebt sind. Nachteil der Eibe: Fast alle Teile der Pflanze sind für Kinder und viele Haustiere giftig.

Stechpalme im Kübel

9. Stechpalme (Ilex)


Die Stechpalme J. C. Van Tol ist recht frosthart, sie kann gut in Kübel gepflanzt werden.Der immergrüne Strauch hat glänzend dunkelgrüne, stachellose Blätter. Die zahlreichen Beeren färben sich im September leuchtend rot und haften bis weit in den Winter.Die Stechpalme  wächst nur langsam. Sie bevorzugt einen kräftigen, mäßig sauren Boden und einen windgeschützten Standort, gern auch im Schatten.

Kirschlorbeer

10. Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)


Für die Kübelbepflanzung sind vor allem kleinblättrige und langsam wachsende Sorten geeignet, wie ‚Otto Luyken‘ oder ´Mount Vernon´. Otto Luyken ist ein sehr frostharter Kirschlorbeer  mit schmalen Blättern. Die zartgrünen, glänzenden Blätter sind breit elliptisch. Der Kirschlorbeer Otto Luyken wird nur etwa 120 cm hoch.   Die Pflanze blüht von Mai bis Juni mit weißen Blüten in langen Trauben. Sie ist gut schnittverträglich. Einmal im Jahr sollte sie mit Langzeitdünger gedüngt werden. Kaum ein anderes immergrünes Gehölz verträgt soviel Trockenheit und Schatten. 

Rhododendron im Kübel


11. Rhododendron


Die Rhododendren-Blüte ist einer der Höhepunkte im Gartenjahr. Aber auch sonst macht der immergrüne Strauch eine gute Figur. Da Rhododendren flach wurzeln, eignen sie sich gut als Kübelpflanzen. Sie brauchen einen halbschattigen Standort und sollten nur in Rhododendron-Erde gepflanzt werden. Wird die Pflanze zu groß, kann sie nach der Blüte zurückgeschnitten werden.

Lavendelheide


12. Lavendelheide

Der Name Lavendelheide ist etwas irreführend, denn diese Pflanze hat nichts zu tun mit Lavendel. Lavendelheiden sind kleinbleibende, immergrüne Sträucher. Besonders schön ist der leuchtend rote Blattaustrieb im Frühjahr. Sie blühen in weißen oder rosa Rispen von März bis Mai. Lavendelheiden wachsen sehr langsam, nach 10 Jahren erreichen sie etwa 1 Meter Höhe, im Alter können sie auch über 2 Meter hoch werden.
Die Lavendelheide sollte halbschattig und windgeschützt stehen. Sie muss nicht geschnitten werden.

Zuckerhutfichte im Kübel

13. Zuckerhutfichte (Picea glauca Conica)


Die Zuckerhutfichte ist eine bis 3 Meter hoch werdende Zwergfichte. Sie wächst sehr langsam und  ganz dicht kegelförmig. Ihre feinen Nadeln sind hellgrün. Sie bevorzugt einen sonnigen, feuchten Standort und ist absolut winterhart. Die Zuckerhutfichte lässt sich gut im Kübel halten, junge Zuckerhutfichten werden gern als kleine Weihnachtsbäume genommen.

Herbstdeko – 8 tolle Ideen

Viele lieben den Herbst mit seinen wunderbaren Farben mehr als jede andere Jahreszeit. Und das Beste an der Zeit ist die tolle Herbstdeko.

Die Luft ist still, ein sanfter Glanz liegt über dem Land. Jetzt legen Sträucher und Bäume ihre schönsten Gewänder an, Zweige neigen sich unter der Last der reifen Früchte. So mancher Mensch liebt den Herbst mit seinen wunderbaren Farben mehr als jede andere Jahreszeit. Und das Beste an der Zeit ist die tolle Herbstdeko.

herbstlicher Kranz

Die Tage für gemütliche Feste im Garten werden jetzt zu kostbaren Ereignissen. Wir gestalten Herbstdeko mit Sonnenblumen, Astern, Früchten und farbigen Blättern. Die Natur liefert die schönsten Requisiten zu diesen Anlässen. Der Herbst bringt stillen Zauber in den Alltag und inspiriert zu genussvollen Stunden mit Natürlichkeit und Stil.

Zu dieser Jahreszeit holen wir uns die Natur ins Haus. Zauberhafte Herbstdeko im Stil des Waldes entstehen mit Früchten, Moosen, Pilzen und Hölzern. So holen wir die Düfte und Aromen des Waldes in die Wohnung. Auch für farbenfrohe Dekorationen liefert die Natur jetzt so viele Materialien: attraktive Früchte, Blüten, buntes Laub, Kürbisse…

Erntedank Gesteck

Dekorationen zu herbstlichen Festen

Begeistert von der Fülle der herbstlichen Gaben zeigt der Mensch in den regional unterschiedlichen Festen seine Dankbarkeit. Erntedank, Winzerfeste, Hopfenernte, Hubertustag, Kartoffelfeuer, Alm-Abtrieb, für Kinder auch noch Sankt Martin und die Kürbisfeste gehören dazu. Lebensfreude steht bei den Herbstfesten und ihren Dekorationen im Vordergrund. Die Ernte, die Fülle der Gaben, die letzten Sonnentage des goldenen Oktobers sollen voll genossen werden.

Herbstliche Deko mit Kerze

Jetzt wird geschmückt mit allem, was die Natur jetzt gibt. Tolle Dekorationen im Herbst sind prachtvolle Sträuße, neue Balkondekorationen, Erntekronen und Kränze. Früchte und Blüten schaffen stimmungsvolle Arrangements. Die ganze Fülle des Lebens wird eingefangen.

herbstlicher Blumenkübel

Balkonkästen und Kübel im Herbst

Schöne Kübel und Balkonkästen im Herbst lassen sie gestalten mit attraktiven Chrysanthemen, Artischockenblüten, Alpenveilchen, Gräsern, Hortensien, Lampionblumen, Hagebutten, Preiselbeeren. Die rostroten dekorativen Fruchtstände des Cotoneaster, Zierpaprika und Chilli und nicht zuletzt die Kürbisse in allen Variationen bringen viel Farbe. Auch die frostfesten Callunen, Eriken und der Zierkohl sind mit von der Partie.

Beim Erntedank darf aufgetragen werden, was der Tisch hält: glänzende Auberginen, rote Zwiebeln, blaue Trauben, Pflaumen, Artischocken, Kürbisse, Äpfel, eingerahmt von Chrysanthemen und Dahlien. Von den erntefrischen Äpfeln, Birnen, den letzten Zwetschgen machen wir lukullische Highlights: herrlich luftige Blechkuchen. Die herzhafte Variante ist deftiger Zwiebelkuchen zu jungem Wein, von den urigen Grünkohl-Gerichten, die jetzt kommen, gar nicht zu reden.

Türkranz aus Hortensienblüten

Doch plötzlich nach den ersten kalten Nächten geht der Farbenrausch des Herbstes zu Ende. Das Obst ist geerntet, Herbststürme haben Büschen und Bäumen ihr farbenprächtiges Kleid geraubt. Gemütliche Lichter, Kerzen oder Teelichter sorgen für eine herbstlich-geheimnisvolle Stimmung. Mit Kerzen, Windlichtern, schönen Töpfen und Vasen können wir faszinierende Herbstdeko entwerfen.

Deko aus Kürbissen und Hopfen

Herbstdeko mit Kürbissen

Mit Halloween kommen noch einmal lachende Farben in die Dekorationen. Jetzt ist die große Zeit der Kürbisse. Halloween, die keltisch-amerikanische Variante von Allerheiligen, voller Lachen und Gruseln, voller Gespenster und Kinderfröhlichkeit hat in Europa ihren kultischen Hintergrund weitgehend verloren und sich mit Motiven des Erntedanks verbunden. Natürlich schnitzen auch wir für große und kleine Kinder herrlich schaurige Kürbismasken.

geschnitzter Kürbis

Doch sonst bevölkern die Kürbisse als mächtige Kolosse oder winzig klein, rund, ausgezackt oder flaschenförmig Blumenkästen, Fensterbänke, Terrassen und auch den Esstisch. Sie sind einfarbig oder gemustert, glatt oder warzig, orange, bordeaux, weiß, grün und gelb. Mit dieser Panzerbeere in all ihrer Farben – und Formenvielfalt lassen sich drinnen und draußen farbenfrohe und haltbare Herbstbilder gestalten.

Der Kürbis in seiner ganzen Vielfalt ist heute auch zum Trendgemüse avanciert: vom zart schmeckenden kleinen Patisson – Kürbis über den mittlerweile bekannten Hokkaido bis zum klassischen Einmachkürbis. Süß – sauer eingelegt, als Chutney, Marmelade, Kernöl, Kürbisbrot, Muffin, Suppe und Gemüse hat er viele Verehrer.

Garten-Ideen

Kunstwerk als Gartendeko Idee

Ausgefallene Gartendeko Ideen

Hübsche Blickpunkte – Kunstobjekte und ausgefallene Gartendeko Ideen – verwandeln den Garten dabei in einen Ort der Phantasie, verleihen ihm Stil und Atmosphäre.

 

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Spitzmäuse im Garten: Prima, die Tiere helfen Ihnen bei der Gartenarbeit

Spitzmäuse im Garten sind äußerst nützliche Tiere, sie fressen jede Menge Schnecken und andere Pflanzenschädlinge.

Die meisten Menschen finden Mäuse eher unsympathisch oder gar eklig. Für Spitzmäuse sollte das aber nicht gelten. Spitzmäuse im Garten sind äußerst nützliche Tiere, sie fressen jede Menge Schnecken und andere Pflanzenschädlinge.

Spitzmäuse im Garten: Prima, die Tiere helfen Ihnen bei der Gartenarbeit 5
Spitzmäuse im Garten: Prima, die Tiere helfen Ihnen bei der Gartenarbeit 6

Die Maus, die keine Maus ist

Der Name Spitzmaus ist irreführend. Spitzmäuse sind nämlich gar keine Mäuse, sondern Verwandte des Igels. Sie sehen Mäusen zwar ähnlich, aber man kann sie durch die lang gezogene Kopfform, die rüsselartige Nase und die kleinen Augen unterscheiden. Es gibt zahlreiche Arten von Spitzmäusen, die Namen zeigen schon, wo diese Tiere bevorzugt leben: Garten-, Feld-, Haus-, Wasser-, Sumpf- und Waldspitzmaus. Die Zwergspitzmaus lebt dort, wo auch die Waldspitzmaus zu Hause ist.

Was fressen Spitzmäuse?

Im Gegensatz zu Mäusen sind Spitzmäuse Insektenfresser. Mäuse fressen ja gern Pflanzen, Samen, Wurzeln und Blumenzwiebeln, Spitzmäuse tun das nicht. Sie vertilgen hingegen Unmengen an Raupen, Schnecken, Maulwurfsgrillen, Spinnen und Asseln. Das macht sie zu nützlichen Helfern bei der Gartenarbeit.

Die Lieblingsspeise der Spitzmäuse sind Engerlinge, die Larven verschiedener Käfer. Diese Larven fressen gern die zarten Triebe und Wurzeln vieler Pflanzen und schädigen besonders Jungpflanzen. Prima, wenn die Spitzmäuse diese unangenehmen Engerlinge beseitigen.

Im Winter ist es für Spitzmäuse im Garten deutlich schwerer, Futter zu finden. Ein paar Insekten und Spinnentiere finden sie noch, aber viele Spitzmäuse überstehen den Winter nicht. Spitzmäuse werden nur etwa 2 Jahre alt.

Spitzmäuse im Garten loswerden – bloß nicht!

Wie gesagt, Spitzmäuse sind ausgesprochen nützliche Gartenhelfer, sie beseitigen jeden Menge Schädlinge. Auch lassen sich die scheuen Tiere kaum sehen. Eigentlich sollte jeder Gartenbesitzer froh sein, wenn die nütlichen Tiere in seinem Garten leben. Es gibt höchstens ein Argument, warum man vielleicht Spitzmäuse im Garten loswerden möchte: das sind ihre zahlreichen Hinterlassenschaften.

Spitzmäuse im Garten: Prima, die Tiere helfen Ihnen bei der Gartenarbeit 7

Spitzmäuse stehen ständig unter Strom. Sie sind immer in Bewegung. Zu jeder Tageszeit und zu jeder Jahreszeit sind sie auf Futtersuche. Winterschlaf oder Winterruhe kennen sie nicht. Wenn sie 3 Stunden lang kein Futter finden, verhungern sie. Ihr Herz schlägt etwa 10 mal schneller als das des Menschen. Kein Wunder, dass bei so einem Energiebedarf auch zahlreiche Ausscheidungen folgen.

Wie gefährlich sind Spitzmäuse?

Wasserspitzmäuse sind die einzigen Säugetiere in Europa, die über Giftdrüsen verfügen. Mit ihrem Gift können sie Insekten oder kleinere Tiere lähmen. Für Menschen oder Haustiere wie Hunde und Katzen ist dieses Gift ungefährlich. Katzen töten zwar Spitzmäuse, aber sie fressen sie nicht, weil sie deren Geruch nicht mögen.

Trotzdem ist ein Biss oder ein Kratzer von einer Spitzmaus nicht ganz ungefährlich, da die Tiere Krankheiten übertragen können. In selten Fällen kann durch Spitzmäuse das Borna Disease Virus 1 auf den Menschen übergehen.

Spitzmäuse aus dem Haus vertreiben


In Garten sind Spitzmäuse nützlich, im Haus haben sie natürlich nichts zu suchen. Nur selten verirren sich die scheuen Tiere ins Haus, aber wenn, dann ist das sehr unangenehm, da Spitzmäuse wegen ihres schnellen Stoffwechsels große Mengen an Kot und Urin absondern.
Spitzmäuse sind streng geschützt, da sie Nützlinge sind. Nach dem Tierschutzgesetz ist das Töten von Wirbeltieren in Deutschland verboten, wenn es sich dabei nicht um Schädlinge handelt.
Daher dürfen Spitzmäuse nur mit Lebendfallen gefangen werden. Mausefallen, die die Tiere töten würden, sind verboten. Als Köder eignen sich Hackfleisch oder Wurst.

Wenn sie die Spitzmäuse im Garten weiter zur Schädlingsbekämpfung haben wollen, lassen sie sie dort frei und versperren ihr alle Wege zurück ins Haus. Ansonsten setzen Sie das Tier etwa 1000 Meter entfernt wieder aus, damit es nicht zurückfindet.

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Ausgefallene Gartendeko Ideen

Hübsche Blickpunkte – Kunstobjekte und ausgefallene Gartendeko Ideen – verwandeln den Garten dabei in einen Ort der Phantasie, verleihen ihm Stil und Atmosphäre.

Ausgefallene Gartendeko Ideen 11

Bei unseren heutigen oft kleinen Gärten gilt es die Vorteile des jeweiligen Grundstücks herauszustellen, von seinen Nachteilen geschickt abzulenken und ihm durch abwechslungsreiche Gestaltung gewissermaßen innerlich Größe und Weite zu geben. Hübsche Blickpunkte – Kunstobjekte und ausgefallene Gartendeko Ideen – verwandeln den Garten dabei in einen Ort der Phantasie, verleihen ihm Stil und Atmosphäre. Die Attraktionen ziehen das Auge magisch an, können den Blick lenken, Gartenbereiche hervorheben oder überspielen.

Witzige Gartendeko Ideen

Gartendeko Ideen können Accessoires oder Skulpturen sein – romantisch, modern, witzig, verspielt, rustikal oder elegant. In früheren Epochen waren es oft Statuen von Göttern und Helden, Ruinen und Grotten mit Säulen und Wasserspeiern, Tierfiguren, Vasen, Urnen, Sonnenuhren. Diese Elemente hatten oft eine mythologische oder religiöse Bedeutungen, die wir heute nicht mehr verstehen.

In frühen Kulturen galt die Natur als beseelt: Götter und Geister lebten in Bäumen und Wasserläufen. Ihnen zu Ehren wurden Nachbildungen von Löwen, heiligen Stieren an wichtigen, vermeintlich magischen Plätzen wie Quellen und mächtigen Bäumen aufgestellt – gleichsam als früheste Vorfahren der heutigen Gartenwesen. In der griechischen und römischen Antike, an die die Renaissance und der Barock später anknüpfen, kamen die Statuen der Götter und Helden hinzu. Nachbildungen von Apoll und Venus finden wir auch heute noch in vielen Gärten.

Ob nun geschmiedete Rankgitter zwischen den Sommerblumen stehen, Buddha – Statuen von Blütenranken umspielt werden, grimmige Faungesichter Wasser in verwitterte Brunnenschalen speien – all diese Arrangements stehen in der Tradition der in tausenden Jahren gewachsenen Gartengestaltung.

Ausgefallene Gartendeko Ideen 12

Heute wählt man Blickfänge eher als Dekorationen, mit denen man dem Garten eine sehr persönliche Note geben kann. Auch jedes andere Element wie auffallende Pflanzen, Steine, Statuen, Wegverläufe, Sitzplätze und Pavillons kann zu Gartendeko Ideen werden. Diese Elemente müssen sich nur in Farbe und Form von ihrer Umgebung abheben. So können helle Akzente Glanzlichter in schattigen Bereichen setzen oder farbenfrohe Accessoires gleichförmiges Grün beleben.

Ausgefallene Gartendeko Ideen 13

Es empfiehlt sich, die Gartendekorationen stets dramaturgisch gezielt, sparsam und am richtigen Standort einzusetzen, damit sie sich nicht gegenseitig in ihrer Wirkung beeinträchtigen. Bei naturnahen Gärten muss man besonders behutsam vorgehen, um den ursprünglichen Charakter des Gartens nicht zu zerstören.

Ausgefallene Gartendeko Ideen 14

Gartendeko modern

In moderne architektonische Anlagen passen am besten Gartendeko Ideen, die in Material und Form dem formalen Design entsprechen. Eine Allee, ein Laubengang oder eine Sichtachse in formalen Gärten verlangen stets am Ende einen dekorativen Höhepunkt. Im Zentrum eines formalen Wegekreuzes steht ein Blickpunkt, sei es ein Brunnen, eine Statue oder eine Sonnenuhr.

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Gartendeko in romantischen Gärten

Bei romantischen Gärten wirken Gartendeko Ideen am schönsten mitten im Beet, wenn Ranken und Blüten sie umspielen. Große Amphoren bilden ruhende Pole in Rabatten. Der Blick durch einen Bogen begeistert nur, wenn er an einem reizvollen Blickfang zur Ruhe kommt. Gleichförmige ebene Bereiche, wie die spiegelnde Wasserfläche eines Beckens oder auch ein Rasen werden durch vertikale Akzente, etwa durch eine Skulptur, Fontäne oder einen Solitärbaum aufgelockert.

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Formgehölze als Gartendeko

Die visuelle Verfremdung von Pflanzen in kunstvollen Wuchsformen wie Spalieren, Dächern, Kugeln, Kegel, Pyramiden, Tiergestalten, die Berankung von Mauern, Torbögen oder Pergolen schaffen dekorative Elemente im Garten, die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Stimmungsvoll bepflanzte Kübel wecken stets allgemeine Bewunderung. Selbst im Nutzgarten schicken formschöne Obelisken und Pyramiden Stangenbohnen, Zucchini und Erbsen auf malerische Klettertour.

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Wasserelemente

Wasser lässt sich in jeder Form und Größe zu einem dekorativen Blickpunkt im Garten gestalten, sei es als glitzernde Fläche, rinnendes Band oder mit klangvollem Fallen und Steigen des Strahls. Vogelbäder und -tränken, Quellsteine, Minibecken, Brunnen, Wasserrinnen, Fontänen und Teiche in allen Stilen bezaubern den Betrachter.

Ausgefallene Gartendeko Ideen 18

Nach Einbruch der Dunkelheit ergeben sich bei einer kreativen Gartenbeleuchtung mit unterschiedlichen Lichtquellen ganz neue Dimensionen. Dann rücken Formen und Strukturen in den Vordergrund der Betrachtung. Neue Perspektiven und andere Blickfänge entstehen. Dinge, die bei Tag alltäglich erscheinen, erstrahlen im inszenierten Licht als kleine Sensationen.

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Kunstwerk als Gartendeko Idee

Ausgefallene Gartendeko Ideen

Hübsche Blickpunkte – Kunstobjekte und ausgefallene Gartendeko Ideen – verwandeln den Garten dabei in einen Ort der Phantasie, verleihen ihm Stil und Atmosphäre.

 

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Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 19

Obstbäume pflanzen macht glücklich, denn nichts ist mit dem Gefühl vergleichbar, Obst zu pflanzen, wachsen zu sehen und zu ernten. Vor allem der Obstgarten mit seinem Erntesegen vermittelt die überwältigende Gewissheit, überreich von der Natur beschenkt zu werden. Obstbäume sind auch herrliche Blütenbäume, die an exponierten Stellen im Garten sehr dekorativ sein können.

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 20

Kein Apfel aus dem Laden kann der Äpfeln aus dem eignen Garten an Duft und Aroma das Wasser reichen. Der Lebensmittelhandel sucht hingegen weltweit die Apfelsorten danach aus: Sie müssen vor allem in großen Mengen gut zu ernten, lange zu lagern und problemlos zu transportieren sein. Der Geschmack ist dabei weniger wichtig. Noch bedauerlicher ist aber, dass die enorme Vielfalt der Äpfel dabei auf der Strecke bleibt.

Früher hatte jede Region ‚ihre‘ Apfelsorten, die bestens an das Klima und die Bodenverhältnisse der Gegend angepasst waren und unter den gegebenen Bedingungen ihr optimales Aroma entfalteten. Großmutters Obstgarten bestand nicht nur aus einer Sorte. Vielmehr gab es da kleine rote Äpfel für den Weihnachtsbaum, große saure zum Backen, hellschalige für den Sofortverzehr, andere, die erst nach kurzer Lagerzeit die richtige Reife hatten und wieder andere, die sogar nach dem Jahreswechsel noch knackig und lecker schmeckten.

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Alte Apfelschätze wie ‚Alkmene‘, ‚Freiherrr von Berlepsch‘, ‚Gravensteiner‘, ‚Prinz Albrecht v. Preußen‘, ‚ Weißer Klarapfel‘ und ‚ Wintergoldparmäne‘ sind auch heute noch unersetzlich. Die Sorten unterscheiden sich im Säuregehalt, Konsistenz, Gestalt und Farbe. Sie alle sind ein uraltes Gesundheitselexier, das uns mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen fit und in Form hält.

Obstbäume – die richtige Größe

Für jede Gartengröße gibt es den richtigen Obstbaum. Statt großer Obstwiesen hinterm Haus hat man heute meist nur wenig Raum zur Verfügung. Aber genug um Obstbäume pflanzen ist immer da. Es muss ja nicht unbedingt ein stattlicher Hochstamm sein. Halbstämme bleiben deutlich kleiner. Man kann auch auf Familienbäume zurückgreifen, bei denen auf einem Stamm verschiedene Sorten wachsen. Beliebt sind kunstvoll veredelte Kombinationen mit unterschiedlichen Erntezeiten und Sorten, die sich gegenseitig befruchten.

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Besonders kleinwüchsig sind Spindelbüsche, die es inzwischen für fast alle Obstarten gibt. Säulenformen trumpfen mit einer extrem schmalen Wuchsform auf und brauchen selten einen Schnitt. Obstbäume pflanzen kann man sogar im Topf: Äpfel und Birnen im Minitree-Format gedeihen sogar in einem großen Topf auf der Terrasse oder dem Balkon. In kleinen Gärten müssen heute auch die Nutzpflanzen mehrere Funktionen übernehmen. Spaliere aus Obstbäumen eignen sich da gut als dekorative Raumteiler und Sichtschutz.

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Die Birne wächst besonders gut am Spalier. Als Hausbegrünung, als strenges Fächerspalier ist sie sehr dekorativ. Birnen lieben die Wärme an der Hauswand oder an der Südseite im Garten.Warm und sonnig, aber nicht zu heiß, nicht zu trocken oder zu feucht sollte es zugunsten der Aromen sein. Reichlich Kompost oder Mulch im Frühjahr und Herbst wird auch gewünscht. Die klein bleibenden Bäume, die die wohlschmeckensten Früchte bringen, bevorzugen humusreiches, sandig-lehmiges Erdreich.

Wer jedoch – bei guten Bedingungen – mit solch herrlichen Nuancen an Süße, Säure und Frucht aufwartet, dem sei es großzügig gestattet, Ansprüche zu stellen. Wenn man die erste reife Birne im Spätsommer direkt vom Baum genießt, gehört das zu den schönsten Momenten des Gartenjahres: das Licht ist schon milde, der Wind streift als frische Brise durch die ersten sich färbenden Blätter – und dann dieses kühle, manchmal so unendlich süße, doch auch herbstliche Aroma!

Die Familie Pflaume, Zwetschge Co, zu der auch Renekloden und Mirabellen gehören, verwöhnt uns jetzt mit reichem Erntesegen. Dabei sind diese Steinobstgehölze wenig anspruchsvoll, akzeptieren jeden normalen Gartenboden, wenn er nur humos, nicht extrem kühl oder trocken ist. Viel Schatten vermindert Süße und Aroma der Früchte.
Auch der Zeitpunkt des Pflückens ist für den Geschmack des Obstes enorm wichtig.

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 24

Obstbäume – die beste Pflanzzeit

Die beste Pflanzzeit für die meisten Apfel-, Birn-, Zwetschgen- und Pflaumenbäume ist der Herbst. Der Vorteil der Herbstpflanzung liegt darin, dass die Bäume mehr Zeit haben, neue Wurzeln zu bilden. Meist treiben sie auch früher aus und machen im ersten Jahr nach der Pflanzung mehr Zuwachs. Sehr wärmebedürftigen Arten wie Nektarine, Aprikose und Pfirsich sollte man besser im Frühjahr oder Sommer pflanzen.

Obstbäume in Töpfen können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Wurzelnackte Obstbäume pflanzen von beispielsweise Apfel, Birne, Pflaume und Kirsche kann man vom Herbst bis zum Frühjahr. Sie müssen spätestens Ende März in die Erde, damit sie noch gut anwachsen.

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 25

Der richtige Standort für Obstbäume

Am besten für Obstbäume sind lockere, humose Böden, die sich leicht erwärmen. Obstbäume pflanzen kann man an einen Standort mit einem guten, wasserdurchlässigen Boden und viel Licht. Mit viel Sonne wird das Aroma und der Vitamingehalt gefördert. Wichtig ist auch genügend Platz, damit die Krone gut in die Breite wachsen kann. Am besten pflanzt man mehrere passende Obstbäume zusammen.  Viele Sorten sind selbst unfruchtbar. Wenn passende Sorten in der Nähe stehen, erhöht das den Ertrag deutlich.

Obstbäume pflanzen -richtig gemacht


Zum Obstbäume pflanzen muss man ein Pflanzloch ausheben, das mindestens 1,5 Mal so tief und breit ist wie das Wurzelwerk oder der Ballen. Die ausgehobene Erde aus dem Pflanzloch sollte mit guter Pflanzerde gemischt werden. Am Rand des Pflanzlochs wird einen Holzpflock in den Boden gerammt, an dem man den Obstbaum anbinden kann.

Der Baum wird in das Pflanzloch gestellt und muss möglichst senkrecht sehen, während die Erde eingefüllt wird. Wichtig ist auch die richtige Pflanzhöhe. Die Veredlungsstelle – die Verdickung unten am Stamm – muss etwa 10 cm über dem Boden bleiben, sie darf auf keinen Fall mit Erde bedeckt werden.

Obstbäume pflanzen – der Herbst ist die beste Pflanzzeit 26

Mit Kokosstricken wird der Baum an dem Pfahl angebunden. Der Baum sollte sicher stehen, aber nicht zu fest angebunden sein. Auch später muss man die Anbindung immer wieder überprüfen, dass die Schnur nicht in die Rinde einwächst. Stehen die Obstbäume im Rasen, sollte immer eine offene Fläche um den Stamm frei bleiben.

Schattige Ecken im Garten – 7 Ideen

Schattige Ecken im Garten haben gegenüber sonnigen Lagen einen großen Vorteil: Sie sind ziemlich pflegeleicht. Und sie bieten viel mehr Möglichkeiten zur Gestaltung, als man denkt.

Schattige Ecken im Garten - 7 Ideen 27

Schattenseiten – im wahrsten Sinne des Wortes – gibt es wohl in jedem Garten. Schattige Ecken im Garten haben gegenüber sonnigen Lagen einen großen Vorteil: Sie sind ziemlich pflegeleicht. Und sie bieten viel mehr Möglichkeiten zur Gestaltung, als man denkt.

Schattige Ecken im Garten - 7 Ideen 28

Schattige Ecken im Garten machen wenig Arbeit, weil Pflanzen, die mit wenig Licht auskommen, robust und anspruchslos sind. Sie blühen ununterbrochen und brauchen Verbrennungen, braune Blattflecken, schnelles Verwelken wie die Sonnenanbeter nicht zu fürchten. Außerdem bleibt hier die Erde länger feucht, man muss seltener gießen.

Unsere Einstellung zum Schatten verändert sich ebenso im Laufe des Jahres und des Lebens. Während wir im Frühling nach dem langen Winter noch jeden Sonnenstrahl herbeisehnen und schattige Ecken eher meiden, suchen wir in der Sommerhitze den Schatten. Besonders für ältere Menschen sind schattige Sitzplätze im Sommer eine wahre Wohltat. Hier herrscht angenehme Kühle, die Mensch und Pflanzen gut tut.

7 Ideen für schattige Ecken im Garten

Sitzplätze im Schatten

Sitzplätze im Schatten

Schattengärten sind oft Orte der Ruhe und Besinnung. Die japanischen Gärten sind wunderbare Vorbilder dafür. Hierher gehören verschiedene Sitzplätze, von denen man den Garten aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten kann.

Gerade im Sommer wissen wir schattige Sitzplätze zu schätzen. Im Schatten herrschen, wie wir bald merken, eigene Gesetze. Wege, Plätze, ein Pavillon, ein Sichtschutz durch hohe Mauern und Zäune sollten möglichst mit hellen Materialien gestaltet sein. Helle Farben bei der Möblierung der Sitzplätze fangen auch die letzten Lichtstrahlen ein. Sie wirken dann wesentlich freundlicher.

Schattige Ecken im Garten - 7 Ideen 29

Wasser

Kleine Teiche mit Fontänen, Sprudelsteine, Brunnen in jeglicher Form sind hier stilvolle Gestaltungselemente. Das Rauschen und Plätschern des Wassers ist eines der schönsten Erlebnisse im Schattengarten. Im Halbschatten reflektiert Wasser jeden Lichtstrahl.

Schattige Ecken im Garten - 7 Ideen 30

Dekorationen und Kunstwerke

Auffallende Findlinge, Statuen, Kunstobjekte, Dekorationen… können Akzente in schattigen Ecken setzen. Blickfänge können vielfältig sein – romantisch, modern, witzig, verspielt, rustikal oder elegant. Elemente in hellen Farben setzen Glanzlichter in dunklen Bereichen, farbenfrohe Accessoires beleben gleichförmiges Grün.

Schattige Ecken im Garten - 7 Ideen 31
Vogelfutterhaus und Vogeltränke im Schatten

Für die Tiere im Garten

Eine schattige Ecke im Garten ist auch ein guter Ort, um die Artenvielfalt im Garten zu fördern. Nistkästen, Futterhäuser, Vogeltränken und -bäder finden hier ihren Platz.

Pflanzen für schattigen Ecken

Die meisten Pflanzen gedeihen eher in der Sonne oder im Halbschatten. Trotzdem ist die Auswahl an Pflanzen für den Schatten größer und abwechslungsreicher als man annehmen möchte.

Zwiebelblumen unter Baum

Setzen Sie Blumenzwiebeln für das Frühjahr

Traumhaft sind blühende Teppiche im Frühjahr unter den Bäumen. Am besten gedeihen sie unter laubabwerfenden Gehölzen, stehen also im Frühjahr sonnig, wenn die Bäume noch keine Blätter tragen. Blaustern  (Scilla)  und der gelbblühende Winterling  (Eranthis  hyemalis), Schneeglöckchen bringen früh im Jahr Leben in den Garten. Gut für für den Schatten eignen sich auch der Elfenkrokus  (Crocus tommasinianus)  und manche Narzissensorten wie   Narzissus ‘Jetfire’.

Blattschmuck

Blattschmuck

Mit Ausnahme des Frühjahrs, wo die bunte Blütenpracht der Zwiebelpflanzen Farbe unter noch kahle Baumkronen zaubert, sind im Schatten die leuchtenden Farben selten. Dafür lässt sich mit Laubfarben spielen. Von unterschiedlichen Grüntönen bis hin zu Gelb, Rot und kreidigem Blau reicht die Palette. Viele Blätter sind sogar mehrfarbig, allen voran Hosta und Lungenkraut (Pulmonaria).

Blattschmuck liegt im Trend, vor allem wenn Blüten und attraktives Laub miteinander kombiniert werden. Während grüner Efeu, Immergrün, Buchsbaum,Taubnessel und Farne problemlos im tiefen Schatten wachsen, ziehen bunte Blattkünstler den lichten Schatten vor: Weißrandige Funkien, Berberitzen, farbenprächtige Buntnesseln oder goldgelber Oregano leuchten intensiver, wenn sie von milder Morgen- oder Abendsonne verwöhnt werden. Die Blätter der Funkien oder feinen Farne erreichen hier stattliche Größe. Im gleißenden Sonnenlicht wären sie längst verbrannt.

Für den Schatten empfehlenswert sind auch Strauchveronika (Hebe), Schneeball, Fächerahorn, Skimmien, Kalmien, Mahonien, Pieris, Zwergmispel…. Aus dem Reich der Stauden gesellen sich Akelei, Fingerhut, Glockenblume, Herbstanemone, Johanniskraut, Lilien, Maiglöckchen, Salomonsiegel, Silberkerze, Storchschnabel, Tränendes Herz, Veilchen… und nicht zuletzt die farbenfrohen Astilben dazu.

Schattige Ecken im Garten - 7 Ideen 32

Hellen Sie schattige Ecken im Garten mit weißen Blüten auf

Weiß blühende Pflanzen bringen Licht in dunkle Gartenecken. Weiße Hortensien, Maiglöckchen, Bärlauch, Waldmeister und Sterndolden gedeihen gut an solchen Standorten. Auch die weißgezeichneten Blätter einiger Funkien hellen schattige Ecken auf.

Im Schatten ist durch die mächtigen Wurzeln der Bäume das Nahrungsangebot für die übrigen Pflanzen gering und der Konkurrenzdruck groß. Zunächst sollte – so gut es geht – der Boden gelockert und mit organischem Material angereichert werden. Bei vielen Bäumen empfiehlt es sich eine bis 15 cm dicke Humusschicht über die Wurzeln auszubringen, damit überhaupt Pflanzen gesetzt werden können.

Einen Garten gemütlich machen

Der Garten bekommt immer mehr Bedeutung als zusätzlicher Wohnraum, daher will man sich es auch im Garten gemütlich machen.

Einen Garten gemütlich machen 35

Die Innenräume eines Hauses werden sorgfältig geplant. Hier legt man viel Wert auf Gemütlichkeit, ansprechendes Design und hohen Wohnkomfort. Aber wie sieht es mit den Außenräumen aus? Wie kann man einen Garten gemütlich machen?

Einen Garten gemütlich machen 36

Der Garten bekommt immer mehr Bedeutung als zusätzlicher Wohnraum, daher will man sich es auch im Garten gemütlich machen. Vier Zimmer, Küche, Bad, Sauna, Fitnessraum, kann sowohl die Kurzbeschreibung eines Hauses als auch eines Gartens sein. Der Garten wird zum Lebensraum, den man in seine Alltagsgewohnheiten einschließt. Hier findet meist unkomplizierte Geselligkeit am Grillplatz oder in der Outdoor Küche statt. Gymnastikplatz, Sauna und Schwimmteich sorgen für entspannende Wellness.

Wird gut geplant, kann der Garten gemütlich werden genauso wie das Haus.
Im Garten kann man sich entspannen, seinen Lieblingsbeschäftigungen nachgehen und die Schönheiten der Natur das ganze Jahr über jeden Tag genießen.

Einen Garten gemütlich machen 37

Ein Raum, in dem man sich wohlfühlt

Für den Garten gilt wie für jeden anderen Wohnraum: Wichtig ist, dass man sich darin wohlfühlt. Um den Garten gemütlich zu machen, ist es nötig, ein ganz spezielles Raumgefühl zu schaffen. Bei allen Sitzplätzen und den Bereichen, in denen man ungestört entspannen möchte, sollte ein Sichtschutz vorhanden sein, der den tief in uns verwurzelten Höhleninstinkt berücksichtigt. Das müssen nicht riesige Wände sein. Halbhohe Hecken, Staudenbeete oder Mauern geben uns das Gefühl sicherer Rückendeckung und machen den Garten gemütlich.

Einen Garten gemütlich machen 38

Fast wie Zimmer könnten die Bereiche durch niedrige Mauern oder Hecken, auch durch höhere Staudenbeete oder prachtvolle Gräser von einander getrennt sein. Spätestens, wenn die Jugend in einem abgetrennten Rasenbereich mit Fußball oder Badminton tobt, werden Sie den Vorteil dieser Gartenzimmer erkennen. Der übrige Garten bleibt verschont und die ganze Familie ist zufrieden.

Den Garten gemütlich machen

Gemütliche Sitzplätze

Wichtig sind eine Reihe von Sitzplätzen, in der Sonne, im Schatten, zum geselligen Feiern, aber auch stille Plätze, die der Selbstbesinnung dienen: etwa eine abgeschiedene Terrasse, ein stiller Pavillon mit dem Blick vielleicht auf einen Teich. Wer wenig Zeit und Muße zum Gärtnern hat und statt ständigen Aktivitäten mehr das Beschauliche liebt, der ist im Liegestuhl auf der Terrasse gut aufgehoben. Hier kann man es ungestört lesen, Musik hören oder einfach nur in der Sonne träumen. So wird der Garten gemütlich.

Einen Garten gemütlich machen 39

Mit einem überdachten Sitzplatz schafft man sich einen gemütlichen Wohnraum im Freien, eine herrliche Erholungsoase, wo man wunderbar entspannen kann. An heißen Sommertagen ist man dort nicht der prallen Sonne ausgesetzt. Auch gerade bei Regen macht es viel Spaß, unter dem Dach zu sitzen und die Tropfen zu beobachten. Hier können wir auch noch weit in den Herbst hinein und schon in den ersten Frühlingstagen viel Zeit im Garten verbringen.

Gleichzeitig sollte der Garten durch abwechslungsreiche Gestaltung mit Teichen, Brunnen, verschiedenen Plätzen… viel Anregung bieten. Jeder Bewohner muss auch Freiraum zur kreativen Gestaltung haben. Das können Sandkisten zum Buddeln und Bauen für kleine Kinder, ein Abenteuerspielplatz für die Junioren oder ein Hochbeet für die Senioren sein. Je mehr Menschen sich im Garten aufhalten, umso höhere Ansprüche werden an die Konzeption gestellt. Individualität und Variation heißen hier die Zauberworte.

Einen Garten gemütlich machen 40

Möbel zum Entspannen

Moderne Gartenmöbel können durchaus mit der Inneneinrichtung konkurrieren – sowohl im Design als auch im Komfort. Hochwertige Materialien, ausgefallenes Design vom Terrassenbelägen, ausgefallene Accessoires verweisen darauf, dass die Gestaltung und Ausstattung des Gartens der des Wohninnenraums zunehmend vergleichbar wird.

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Feuer und Licht machen den Garten gemütlich

Zu einem gemütlichen Garten gehört selbstverständlich auch eine gute Beleuchtung. Man möchte schließlich am liebsten immer draußen sein, auch abends und im Winter wenigstens auf ein schönes Ambiente blicken. Ganz klar, dass ein solcher Lebensraum entsprechend beleuchtet wird.

Schon immer haben wir an lauen Sommerabenden beim gemütlichen Treffen auf der Terrasse Kerzen, Windlichter, Lampions und Fackeln entzündet. Heute sind die Beleuchtungsmöglichkeiten noch viel raffinierter geworden. Elegant gestylte Ölfackeln aus Kupfer, Bambus oder Stahl schaffen ein warmes Licht. Mit Brennspiritus betriebene Stahlfackeln brennen ruhig ohne Docht.

Feuer in seiner schönsten Art zeigen auch die jetzt so bewunderten Feuerschalen. Sie sind eine auf das Wesentliche reduzierte edle Designschalen für den Außenraum, oft richtige Kunstobjekte. Bei manchen Feuerschalen lässt sich auf dem Rand gesund grillen, da keine schädlichen Rauchgase das Grillgut belasten.

Mit einfacher Lagerfeuerromantik haben die modernen Stahl- Außenkamine nichts mehr gemeinsam. Oft schmal nach oben gezogen, wirken sie wie lodernde Feuersäulen. Der Rauchabzug befindet sich über Kopfhöhe. Der Stahl ist wetterfest. Sie sollten in windgeschützten Ecken in der Nähe von Mauern aufgestellt werden, die von sich aus die Wärme zurückstrahlen. So können sie lange Zeit eine behagliche Wärme abgeben.

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Outdoor-Küche

Die heimische Innenküche samt allen Funktionen bahnt sich ihren Weg nach draußen. Je nach Geschmack mag eine solche Outdoor Küche deftig zünftig wirken, ein wenig improvisiert etwa aus Leichtbeton, Holz mit einer Klinkerarbeitsfläche. Die mobile Grillstation wird im Winter in die Garage gefahren.

Wenn zumindest ein Teil der Terrasse überdacht ist, kann man auch eine luxuriöse, gemauerte Komplettküche aus Granit oder Marmor installieren. Sie besitzt eine wetterfeste Spüle, Kühlschrank und Kochflächen aus Chrom oder Stahl, dazu Steak – Brenner und Wok. Wasser- und Stromanschluss sind selbstverständlich. Wer es lieber unkompliziert mag, installiert eine Grill- und Feuerstelle mit vielen gemütlichen Sitzplätzen.

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Wellness und Badevergnügen


In den modernen Wohngärten zeigt sich Wellness auch in anspruchsvollem Ambiente. Whirlpools finden auf wenigen Quadratmetern Platz. Sie sorgen für Erfrischung an heißen und auch kalten Tagen. Unterschiedliche Unterwassermassagen und Akupressur, Farblicht und Klang bieten wirkungsvolle Therapien, die Körper und Seele neue Energien verleihen.

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Wellness pur ist es, im eigenen Garten jeden Tag und zu jeder Zeit seine Runden in einem Schwimmteich ziehen zu können. Wenn Sie im klaren, natürlichen Wasser – ganz ohne Chemie – schwimmen, beobachten Sie das Leben am Teich. Mit frischer Luft um die Nase und den Himmel über dem Kopf kann man den Gedanken freien Lauf lassen. So ein Natur-Pool wird zum Treffpunkt mit der Familie und Freunden oder versüßt das Alleinsein.

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Auch die Gartensauna mit Außenruheraum vermittelt ein ganzjähriges Wellness – Erlebnis. Nach dem Saunabesuch einfach hinauszugehen, den Wechsel von Kalt und Warm und den Wind auf der Haut zu spüren, ist wunderbar. Es gibt nichts Entspannenderes, als dann im Liegestuhl dem Garten zuzuhören. Herz, Kreislauf und Abwehrkräfte werden gestärkt, wenn Sie zwischen zwei Saunagängen im Schwimmteich baden. Falls Sie noch keinen Pool haben, tut es notfalls eine Außendusche und ein Bottich zum Eintauchen auch.

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Praktisch und schön: Das Hochbeet


Zu einem gemütlichen Garten gehört auch, dass die Gartenarbeit nicht zu viel Stress bereitet. Hochbeete sehen attraktiv aus und setzen sich selbst mit Nutzpflanzen wie Radieschen und Erbsen gelungen in Szene. Bei Hochbeeten muss man sich nicht bücken und auf Knien durchs Beet kriechen. Hier kann man alle Arbeiten leicht und rückenschonend erledigen. Daneben garantiert das Schichtsystem im Hochbeet viel höhere Ernten als in einem gewöhnlichen Beet.

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Hübsche Blickpunkte – Kunstobjekte und ausgefallene Gartendeko Ideen – verwandeln den Garten dabei in einen Ort der Phantasie, verleihen ihm Stil und Atmosphäre.

 

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Kakteen im Garten

Meist kennen und lieben wir den Kaktus als Zimmerpflanze. Kakteen im Garten sind immer noch ungewöhnlich. Dabei ist es durchaus interessant, in Zeiten von Hitze und Trockenheit mal ein Beet mit Kakteen zu bepflanzen oder gar einen Wüstengarten anzulegen.

Meist kennen und lieben wir den Kaktus als Zimmerpflanze. Kakteen im Garten sind immer noch ungewöhnlich. Dabei ist es durchaus interessant, in Zeiten von Hitze und Trockenheit mal ein Beet mit Kakteen zu bepflanzen oder gar einen Wüstengarten anzulegen.

Kakteen-Beet in Deutschland

Kakteen im Garten und andere Sukkulenten bringen exotische Urlaubsstimmung. Mit ihnen lassen sich ausdrucksstarke Gärten gestalten, voller interessanter, Formen, Texturen und Farben. Besonders reizvoll ist die Verbindung von Pflanzen und Steinen.

Kakteen im Garten finden immer mehr Freunde, nicht zuletzt weil sie auch bei Hitze und Trockenheit wenig Wasser brauchen und so uns   Zeit, Arbeit und Geld sparen. So ist es nicht verwunderlich, dass zur Zeit auf den Gartenschauen viele Kakteen Beete zu bewundern sind. Auch bei unseren heimischen Bienen sind die exotischen Pflanzen durchaus beliebt. Winterharte Kakteen werden von Hummeln und Schwebfliegen besucht, Sukkulenten wie Agaven sind bei Bienen heißbegehrt.

exotischer Garten von Ezé an der Côte d' Azur

Kakteengärten

Mit Kakteen lassen sich sogar ganze Gärten anlegen. Berühmte und sehenswerte Beispiele sind der exotische Garten von Ezé an der Côte d‘ Azur. Der Garten thront 429 Meter über dem Meer und bietet neben einer spektakulären Aussicht eine große Anzahl von Sukkulenten.

Der Kakteengarten “Jardín de Cactus” gehört wie viele  Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote  zum  Werk von César Manrique. Der spanische Künstler, Architekt und Umweltschützer prägte das heutige Bild der Insel wesentlich.

Kakteenbeete in Überlingen am Bodensee

Aber auch nördlich der Alpen kann man Gärten oder einzelne Beete mit Kakteen anlegen. In Überlingen am Bodensee z.B. gibt es einen Kakteengarten, der ohne Probleme über den Winter kommt.

Es gibt zahlreiche Kakteen-Arten, die sogar Temperaturen von bis zu –30  °C problemlos überstehen. Die meisten frostharten Kakteen sind hoch oben in den Anden und nordamerikanischen Gebirgen beheimatet.

Feigenkaktus

Besonders winterharte Kakteen sind die Feigenkakteen (Opuntia ficus-indica), Igelsäulenkakteen (Echinocereus coccineus oder triglochidiatus) und die Kugelkakteen (Escobaria missouriensis oder sneedii).

Echinocereus triglochidiatus  gilt als besonders schön und pflegeleicht. Relativ viel Nässe verträgt Opuntia polyacantha. Ebenfalls robust ist Cylindropuntia imbricata. Ein sehr auffällige Erscheinung ist Opuntia macrocentra, dieser Kaktus ist nicht grün, sondern zeigt bläuliche oder violette Triebe.

Kakteenbeet

Nicht Frost ist ein Problem für viele Kakteen im Garten und Sukkulenten, sondern Feuchtigkeit. An Kälte sind sie gewöhnt. Viele kommen aus Gegenden, wo die Temperaturen oft und extrem wechseln. Winterharte Kakteen stammen aus den Gebirgsregionen Nord- und Südamerikas, den europäischen Alpen sowie dem Himalaja. Dort sind sie tagsüber einer intensiven Sonneneinstrahlung ausgesetzt, Luft und Boden sind relativ trocken.

Empfindlich bei Regen und Schnee sind Sorten wie z.B. die Hybriden des Igelsäulenkaktus und die Wüstenkakteen der Gattung Gymnocalycium. Wenn sie jedoch unter einem Vordach stehen oder im Winter ein Dach aus Gewächshausfolie bekommen, überstehen sie die kalte Jahreszeit. Die Überdachung sollte an den Seiten offen sein, damit die Luft zirkulieren kann.

Kakteen im Garten

Ein Beet für Kakteen anlegen

Das Wichtigste für Kakteen ist viel Licht. Sie brauchen wenigstens einige Stunden am Tag direkte Sonne. Vorteilhaft ist auch, wenn der Standort windgeschützt ist. Der Boden sollte sandig-lehmig bis sandig-kiesig sein. Unbedingt nötig ist ein gute Drainage. Hanglagen eignen sich gut für die Anlage eines Beets für Kakteen, da aufgrund der Neigung das Wasser gut abfließen kann.

Kakteen-Beet

Kakteen im Garten: Steingarten anlegen mit Kakteen


In Steingärten gedeihen Kakteen besonders gut. Hier können sie gut kombiniert werden mit Sedum-Arten und anderen Stauden. Auch Gräser und Zwergkoniferen passen gut dazu. Agaven und Yuccas sind ebenfalls tolle Begleitpflanzen für Kakteen.

Man kann auch Kakteen Beete anlegen nach dem Vorbild der Wüstenlandschaft. In der Wüste gibt es große Sand- und Kiesflächen, dazwischen Felsen und Pflanzen. Dekorative Steine und Findlinge machen so eine Wüstenlandsaft zu einem besonderen Erlebnis. Mit den Steinen schafft man auch ein günstiges Mikroklima für die Pflanzen.

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Richtig gießen bei Hitze

Richtig gießen bei Hitze – dabei geht es um viel Arbeit, eventuell hohe Kosten und natürlich um den oft schwierigen Erhalt der Pflanzen.

Inhalt

In diesem Sommer mit Hitze und viel zu wenig Regen ist die Bewässerung, der sparsame, wirkungsvolle Umgang mit Wasser das zentrale Thema für alle Gartenliebhaber. Richtig gießen bei Hitze – dabei geht es um viel Arbeit, eventuell hohe Kosten und natürlich um den oft schwierigen Erhalt der Pflanzen.

Richtig gießen bei Hitze 51

Mit welchem Wasser gießen

Doch welches Wasser soll man einsetzen? Leitungswasser, das jederzeit zur Verfügung steht? Es ist teuer, außerdem oft kalkhaltig und auf jeden Fall zu kalt. Die Kälte kann die Pflanzen schocken und ihr Wachstum bremsen. Für empfindliche und junge Gewächse muss man dann immer einige Kannen abgestandenes Wasser bereithalten.

Brunnenwasser stellt, wenn der Brunnen erst einmal genehmigt und gebaut ist, eine sehr empfehlenswerte und auf die Dauer billigere Alternative dar. Es ist zwar ebenfalls kalt und kann auch u.U. mit Nitraten und Phosphaten angereichert sein.

Regenwasser wird von den meisten Pflanzen geliebt, da es weicher und wärmer ist. Es sollte in Regentonnen, Teichen oder unterirdischen Zisternen gespeichert werden.
Welches Wasser Sie auch wählen, Sie sollten es so sparsam wie möglich und doch so wirksam einsetzen, dass die Pflanzen das lebensnotwendige Nass im ausreichendem Maße erhalten.

Die beste Zeit zum Gießen

Richtig gießen bei Hitze heißt auch, die richtige Tageszeit wählen. Im Frühjahr wässert man am besten morgens. Abends ist der Boden zu stark abgekühlt. Im Sommer bei Hitze sind Abend- und Nachtstunden oder der ganz frühe Morgen ideal. Die allerbeste Zeit ist um 4 Uhr nachts. Durch niedrige Luft- und Bodentemperaturen verdunstet dann weniger Wasser. Gießen bei starkem Sonnenlicht kann außerdem zu Blattschäden führen. Die Wassertröpfchen wirken wie Brenngläser auf den Blättern und lassen braune Flecken entstehen.

Richtig gießen bei Hitze 52

Gießen bei Hitze: Wie viel gießen

Gießen Sie ausgewachsene Pflanzen lieber selten – dann aber kräftig. Pflanzen passen sich bis zu einem gewissen Grade ihrer Umgebung an. Ist Wasser knapp, bilden sie längere Wurzeln, um sich mit dem Wasser aus tieferen Erdschichten zu versorgen. Wenn Sie die Pflanzen zu sehr mit Gießen verwöhnen, bleibt die Wurzelbildung schwächer und Sie müssen immer häufiger zur Gießkanne greifen.

Wässern Sie nach dem individuellen Bedarf der Pflanzen. Kübelpflanzen sind, da sie nur wenig Wurzelraum haben, auf ständiges Gießen angewiesen. Pflanzen, die aus den trockenen Gegenden dieser Erde stammen, beginnen zu faulen, wenn sie mehr Wasser erhalten, als sie benötigen. Dagegen verlangen Gewächse, die in Feuchtregionen beheimatet sind, stets nach Wasser und verdursten bei Trockenheit.

Saatbeete im Freien brauchen bei Trockenheit mehrmals täglich eine vorsichtige Berieselung. Jungpflanzen sollten häufiger kleine Wassermengen erhalten. Gehölze benötigen im Frühjahr viel Wasser, wenn sich neue Triebe und Blätter bilden. Stauden, Beet-und Balkonpflanzen haben ihren Hauptwasserbedarf im Juli/August, der Gemüsegarten braucht mehr Wasser als der Ziergarten…

Steingartenstauden sind wahre „Durstkünstler“. Sie nehmen häufiges Wässern ernsthaft übel. Bei den Beet-, Balkon- und Kübelpflanzen brauchen Geranien, Strohblumen nur wenig Wasser, während Fleißige Lieschen, Neuguinea-Hybriden und Engelstrompeten sich als wahre Trunkenbolde entpuppen.

Auch die Lage des Balkons oder der Terrasse und die Witterungsverhältnisse spielen eine große Rolle. Richtig gießen bei Hitze heißt hier zweimal täglich zu gießen, bei anhaltend trüber Witterung nur ein- bis zweimal in der Woche.

Richtig gießen bei Hitze 53

Wasser sparen durch Hacken und Mulchen

Halten Sie das Wasser im Garten. Viel Gießwasser kann eingespart werden, wenn der Boden nicht hart wird. Regen und Gießwasser fließen dann nicht ungenutzt ab. Lockern Sie daher die Erde um die Pflanzen herum regelmäßig auf, legen Sie Vertiefungen im Wurzelbereich an, damit das Oberflächenwasser besser aufgenommen werden kann.

In jedem Boden gibt es kleine Hohlräume. Durch diese wird das Wasser aus den tieferen Bodenschichten nach oben geleitet, wo es dann verdunstet. Daher sollte man direkt nach dem Gießen an der Oberfläche durchhacken, um diese Hohlräume zu zerstören. Dann kann das Wasser nicht so leicht verdunsten.

Richtig gießen bei Hitze 54

Auch das Abdecken mit dünnem Vlies oder einer feinen Mulchschicht etwa aus Rasenschnitt hält die Bodenfeuchtigkeit. Auch Balkonkästen oder Kübel kann man mulchen, um Wasser zu sparen.

In den heißen Sommerwochen kommen viele Gartenbesitzer ganz schön ins Schwitzen. Mit Gießkannen wird das Wasser zu den empfindlichen Pflanzen geschleppt, mit Handbrausen und Gießstäben benetzen die Gärtner die Beete. Auf dem Rasen werden je nach Grundriss Rechteck- oder Kreisregner in Einsatz gebracht. Endlose Schläuche werden aus- und später wieder eingerollt.

Moderne Bewässerungssysteme

Das Ganze ist einfach viel zu komplex und arbeitsaufwändig. Außerdem wird bei dem überwiegend planlosen Gießen eine Menge Wasser nutzlos verplempert. Fortschrittliche Gärtner setzen Mikrobewässerungssysteme bei Reihenpflanzungen, Beeten und Hecken ein. Mit Tropf- oder Perlschläuchen, mit Kleinflächendüsen wird hier das Wasser sparsam direkt an die Wurzeln der Pflanzen gebracht.

Praktisch und sehr Wasser sparend ist ein professionell eingestelltes Bewässerungssystem mit Steuergeräten und Feuchtigkeitsfühlern. Hier werden die Pflanzen genau nach Bedarf bewässert. Für alle unterschiedlichen Bedürfnisse gibt es passende Lösungen, auch für den Balkon, die Terrasse und für Innenräume.

Egal ob Sie Ihre Balkonkästen immer automatisch bewässern lassen möchten oder Ihre Zimmerpflanzen während Ihres Urlaubs gießen lassen möchten – sogar wenn kein Wasseranschluss vorhanden ist, moderne Bewässerungssystemen sorgen für die richtige Versorgung ihrer Pflanzen.

Richtig gießen bei Hitze 55

Im Sommer muss fast immer gegossen werden. Wie viel, hängt vom Wetter ab: An kühlen, regnerischen Tagen reichtig wenig Wasser, richtig gießen bei Hitze bedeutet erheblich mehr Wasser. Moderne Bewässerungssysteme sind da sehr hilfreich. Sensoren messen beispielsweise Bodenfeuchtigkeit und Außentemperatur. So lässt sich die Bewässerung genau dosieren.

Richtig gießen bei Hitze 56

Moderne Bewässerungssysteme lassen sich auch per App vom Smartphone aus steuern. So können Sie die Bewässerung in Ihrem Garten oder auf ihrem Balkon auch unterwegs von überall aus kontrollieren. So sparen Sie auf jeden Fall sehr viel Zeit, Arbeit, Geld und Wasser und können immer richtig gießen bei Hitze. Die mühsame Bewässerung verliert ihren Schrecken und wird zum Freizeitvergnügen.

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8 Pflanzen, mit denen Sie Schmetterlinge in den Garten locken

Ein Garten, der nur aus Rasen und Thuja-Hecken besteht, lockt keinen Schmetterling an. Doch es gibt Pflanzen, mit denen Sie Schmetterlinge in den Garten locken können.

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Sommer, Blumen, Schmetterlinge im Garten – dieses Bild gehört meist der Vergangenheit an. Die meisten Gärten bieten zu wenig für die anmutigen Tiere. Ein Garten, der nur aus Rasen und Thuja-Hecken besteht, lockt keinen Schmetterling an. Doch es gibt Pflanzen, mit denen Sie Schmetterlinge in den Garten locken können.

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Zwischen Pflanzen und Schmetterlingen gibt es ein wunderbares Zusammenspiel: Die Pflanzen geben den Schmetterlingen Nahrung, im Gegenzug transportieren die Tiere die Pollen der Pflanzen und bestäuben sie.

Bunt und vielfältig muss ein schmetterlingsfreundlicher Garten oder Balkon sein. Blühende Stauden- und Kräuterbeete, Wildsträucher-Hecken, Wildblumenwiesen – das sind attraktive Lebensräume für Schmetterlinge und andere Insekten.

Das sind die Pflanzen, mit denen Sie Schmetterlinge in den Garten locken:

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Schmetterlingsstrauch (Buddleya davidii)


Der Schmetterlingsstrauch, auch Sommerflieder genannt, zieht Schmetterlinge magisch an. Er blüht den ganzen Sommer bis zum Oktober über in bis zu 50 cm langen Rispen. Schmetterlingssträucher gibt es in verschiedenen Farben: von dunkelviolett über purpur, rosa bis weiß. Sie können einzeln gepflanzt werden, machen sich auch gut in gemischten Blütenhecken. Auffällig ist ihr schneller Wuchs.

Der Schmetterlingsstrauch ist sehr anspruchslos, er gedeiht auf fast jedem Gartenboden, der nicht zu nährstoffreich ist. Er sollte vollsonnig und geschützt stehen. Hitze und Trockenheit verträgt der Schmetterlingsstrauch gut. In kalten Wintern friert er zurück, diese Schäden sollte man im Februar/März durch Rückschnitt beseitigen. Außerdem braucht er im Frühjahr Volldünger.

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Blaue Berg-Flockenblume (Centaurea montana)


Die Berg-Flockenblume ist eine der beliebtesten Halbschattenstauden. Sie passt gut in Natur- und Bauerngärten. Die Staude ist ideal, wenn man Schmetterlinge in den Garten locken möchte. Von Mai bis August blüht sie intensiv blau. Besonders lang hält die Blüte an, wenn man Verblühtes rasch entfernt. Die lanzettförmigen Blätter der Berg-Flockenblume sind wollig behaart. Die in Zentraleuropa beheimatete Staude ist dauerhaft, anspruchslos und frosthart. Sie wird 20 bis 40 cm hoch.

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Schmetterlinge in den Garten locken: Aster


Im spätsommerlichen und herbstlichen Garten sind Astern unverzichtbar. Nur wenige andere Pflanzen können so ein Feuerwerk der Farbe entfalten wie diese Großstauden. Sie blühen von September bis Oktober je nach Sorte in Farben von Violettblau bis Purpurrot und Weiß. Glattblattastern werden etwa 140 cm hoch. Sie brauchen einen nährstoffreichen Boden in voller Sonne. Aufgrund ihrer Höhe pflanzt man die Glattblattastern am besten in den mittleren oder hinteren Teil des Staudenbeetes. Sie passen gut zu Ziersalbei, Katzenminze und zu Gräsern. Herbstastern sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen. Mit ihnen kann man auch Schmetterlinge in den Garten locken.

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Edeldistel


Normalerweise sind Gartenfreunde von Disteln in ihrem Garten nicht begeistert – bei diesen Disteln ist das ganz anders. Extravagant wirken die blauen Blütenstände, die von scharf dornigen Hüllblättern umgeben sind. Die Edeldisteln blühen zwischen Juli und September. Sie werden etwa 80 cm hoch und bevorzugen einen Standort in voller Sonne. Die Erde braucht nicht nährstoffreich zu sein. Deshalb setzt man sie gern in sandig-steinigen Boden an Böschungen oder in Kiesbeete.

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Bartblume (Caryopteris clandonensis)


Die Bartblume ist ein besonders schöner blauer Spätsommerblüher. Sie blüht mit violettblauen, duftenden Blüten vom Sommer bis in den Herbst, sie paßt gut in Stein- und Heidegärten und kann auch als Kübelpflanze gehalten werden. Die Bartblume wird nur etwa 1 Meter hoch. Die Blätter sind sommergrün, auf der Oberseite grün, unten gräulich und duften aromatisch. Die Bartblume bevorzugt einen sonnigen, geschützten Platz und nicht zu armen, kalkhaltigen Boden. In kalten Wintern friert sie zurück, was aber nicht schlimm ist, da sie sowieso nach jedem Winter zurückgeschnitten werden sollte.

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Prachtscharte (Liatris spicata)


Die Prachtscharte erfreut sich großer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen ihrer langen Blütezeit: von Juli bis Oktober. Ihre Blüten – je nach Sorte violett, rotviolett oder weiß – stehen in langen Ähren.
Die Prachtscharte ist recht anspruchslos. Sie läßt sich gut mit anderen sommerblühenden Stauden pflanzen z. B. Sommermargeriten, Sonnenhut oder Mädchenauge. Sie gedeiht am besten in feuchtem Boden, verträgt aber auch Trockenheit. Wichtig ist gute Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Die Prachtscharte wird je nach Sorte zwischen 40 und 100 cm hoch. Die aus Nordamerika stammende Staude sollte sonnig stehen, sie ist frosthart und benötigt keinen Winterschutz.

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Lavendel


Der Name Lavendel stammt von dem lateinischen Wort „lavare“, was „waschen“ bedeutet. Schon in der Antike wurde Lavendel als Badezusatz benutzt wegen seines erfrischenden Duftes und seiner heilenden Wirkung. Lavendel wurde als Heilmittel für die verschiedensten medizinischen Aufgaben eingesetzt: zur Beruhigung, zur Parasitenbekämpfung, zur Wiederbelebung bei Ohnmachtsanfällen, zur Wunddesinfektion und anderen. Auch in der französichen Küche hat Lavendel einen festen Platz als Bestandteil der „Herbes de Provence“ (Kräuter der Provence). Er findet Verwendung u.a. als Gewürz in Suppen, Eintöpfen und zu Salaten.
Lavendel stammt aus dem Mittelmeergebiet und wird je nach Sorte zwischen 25 und 60 cm hoch. Er wächst buschig, seine graugrünen, aromatisch duftenden Blätter sind immergrün. Es gibt Lavendel mit Blüten in verschiedenen Blauviolett-Tönen und in Weiß. Er blüht von Juli bis September. Lavendel braucht einen warmen, trockenen Standort auf mäßig nährstoffreichem Boden. Direkt nach der Blüte sollte er stark zurückgeschnitten werden.

Blutweiderich

Blutweiderich (Lythrum salicaria)


Der Blutweiderich ist eine auffällige Pflanze für die Ufer von Gartenteichen und in Wassergärten. Die heimische Pflanze, die neben Flüssen oder kleineren Wasserläufen, in Gebieten, die regelmäßig überschwemmt werden, am Ufer von Teichen oder Seen wächst, ist recht anspruchslos und gedeiht auf jedem Boden, solange er feucht ist. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Der Blutweiderich wird 100 bis 150 cm hoch. Von Juni an den ganzen Sommer über erscheinen die intensiv purpuroten bis lila Blüten. Nicht nur als Zierpflanze, auch als Heilpflanze in der Kräutermedizin hat der Blutweiderich Bedeutung. Er wirkt blutstillend, wird zur Behandlung von Wunden und Ausschlägen eingesetzt, auch bei Durchfall und Husten soll er helfen.

Schmetterling im Garten sind nicht nur hübsch anzusehen, die Tiere haben auch eine wichtige ökologische Bedeutung.

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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