Einen Senkgarten modern gestalten

Schon zeitig im Frühjahr einen warmen Sitzplatz im Garten – das findet man in einem Senkgarten. Wenn man einen Senkgarten modern gestalten, kann man auch aus einem relativ langweiligen, kleinen Garten etwas ganz Besonderes machen. In jüngster Zeit findet diese Gartenform immer mehr Anhänger, vor allem weil man so geschützte Sitzplätze mit Wohlfühlcharakter anlegen kann. Senkgärten bieten Wind-, Lärm- und Sichtschutz und erlauben eine üppige und abwechslungsreiche Bepflanzung.

Ein Senkgarten ist ein Gartenbereich, der gegenüber dem umgebenden Gartenniveau abgesenkt ist – oft nur um wenige Stufen, manchmal aber auch deutlich tiefer. Er ist von allen Seiten von kleinen Böschungen oder Mauern umschlossen. Man kann ihn über einige Treppenstufen vom übrigen Garten aus erreichen.

Senkgärten sind oft verwunschene, herrlich geschützte Plätze. Sie vermitteln ein ungeahntes Gefühl von Geborgenheit und Ruhe. Es ist immer ein besonders Erlebnis, einen Senkgarten zu betreten, auch wenn er nur wenige Stufen tiefer liegt als der übrige Garten.

Ein Senkgarten: Ideal für kleine Gärten


Ein Senkgarten modern gestaltet passt hervorragend in kleine Gärten. Er braucht nicht viel Platz, im Gegenteil – er schafft Weite: Der Garten wirkt größer, als er in Wirklichkeit ist. Die Niveau-Unterschiede und unterschiedlich bepflanzte Ebenen machen den Garten interessanter. Die Fläche wirkt spannungsgeladener, es eröffnen sich andere Perspektiven.

Der Garten wird nicht nur optisch vergrößert. Durch die Tieferlegung wird die Gartenfläche tatsächlich erweitert. Durch die Böschungen entstehen zusätzliche Flächen für eine üppige Bepflanzung. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn auf der untersten Ebene Wasserbecken oder Teiche angelegt werden. Diese spiegeln den Himmel und die Pflanzen wider und vergrößern so den Gartenbereich optisch noch mehr.

In klassischen Senkgärten waren solche Teiche mit prachtvollen Seerosen meist der Mittelpunkt der untersten Ebene. Das war sehr praktisch, weil an dieser Stelle nun einmal das Regenwasser im Senkgarten zusammenfließt. Wer kein Wasserbecken oder Teich einplant, sollte auf ausreichende Drainage achten.

Senkgärten legt man nicht nur an, um einem ebenen Garten mehr Tiefe zu verleihen. Auch wenn sich auf dem Grundstück natürliche Mulden vorhanden sind, ist die Anlage eines Senkgartens eine gute Lösung. So kann man beispielsweise den an eine Terrasse anschließenden, abschüssigen Bereich optimal nutzen.

Geschichte des Senkgartens


Die Idee der Senkgärten ist nicht neu. Wie ein Amphitheaters angelegte Flächen gab es bereits in italienischen Gärten der Renaissance. In englischen Landhausgärten wurden um 1900 streng geometrische „sunken gardens“ angelegt, in denen Duftpflanzen und botanische Raritäten gediehen. Karl Foerster hat den Senkgarten in Deutschland populär gemacht, besonders durch seine Anlage in Bormin.

Senkgarten modern: Schön warm


Schützende Mauern und Rabatten halten kalten Wind und Straßenlärm ab. Niedrige Steinmauern oder Erdwälle, die den Senkgarten einrahmen, speichern die Wärme des Tages und geben sie abends wieder ab. Hier fühlen sich Pflanzen und Menschen wohl. In diesem geschützten Mikroklima gedeihen viele Pflanzen, die sonst schwer tun würden. Auf den unteren Ebenen kann man auch empfindliche und exotische Pflanzen setzen.

Geschützte Plätze


Kein Wind, kein Straßenlärm dringt in die Senkgärten ein. Hier kann man auch Sitzplätze einrichten, die man schon zeitig im Frühjahr und spät im Herbst nutzen kann. Auch wenn es im Sommer abends frisch wird, ist es im Senkgarten noch angenehm warm, weil die Mauern die Wärme des Tages abstrahlen. In kleinen Gärten nutzt man die  Maueroberfläche als Sitzgelegenheiten  oder Abstellflächen.

Ideal zum Grillen


Ein Senkgarten modern angelegt ist ein toller Grillplatz. Grillen ist nach wie vor eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Will man öfters einen Grillabend genießen, lohnt es sich, einen separaten Grillplatz im Garten zu bauen mit einem fest installierten Grill und vielen gemütlichen Sitzplätzen.

Bei einer Feuerstelle oder beim Grillen stört Wind ungemein. Es ist nicht ungefährlich, wenn der Wind einen Funkenflug auslöst. Senkgärten sind windgeschützt – damit eignen sich hervorragend für Grillplätze und Feuerstellen.

Garten-Ideen

Senkgarten modern

Einen Senkgarten modern gestalten

Schon zeitig im Frühjahr einen warmen Sitzplatz im Garten – das findet man in einem Senkgarten. Wenn man einen Senkgarten modern gestalten, kann man auch aus einem relativ langweiligen, kleinen…

Gartenrenovierung

Nicht nur familiäre Gründe können eine Gartenrenovierung nötig machen. Manchmal ist es einfach der Wunsch nach Veränderung des seit langen Jahren vertrauten Bildes.

Der Wellnessgarten

Der eigene Garten – seit jeher Sinnbild für natürliche Gesundheit und Vitalität – hat das Zeug zum Wellnessgarten – und das ganz privat und individuell.

 

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Gartenrenovierung

Nicht nur familiäre Gründe können eine Gartenrenovierung nötig machen. Manchmal ist es einfach der Wunsch nach Veränderung des seit langen Jahren vertrauten Bildes.

Von Zeit zu Zeit ist einfach mal eine Gartenrenovierung fällig. Manchmal genügt schon ein kleiner Anlass. Die Rückkehr von einer Reise oder ein verregneter Nachmittag zu Hause. Und plötzlich wissen Sie: Das ist nicht mehr mein Garten, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Vielleicht war der Garten ursprünglich für eine Familie mit Kindern angelegt mit großer Spielwiese, Sandkästen…

Vielleicht haben Sie das Haus und den Garten übernommen und wollen jetzt eigene Vorstellungen verwirklichen. Eventuell wächst Ihnen der Garten über den Kopf. Bäume und Sträucher müssen dringend ausgeschnitten werden, der Boden ist verdichtet, das Moos nimmt immer mehr zu. Gerade jetzt im Winter fällt es Ihnen auf, dass manches ohne den sommerlichen Blütenflor verwittert, einfach nicht mehr schön aussieht.

Nicht nur familiäre Gründe können eine Gartenrenovierung nötig machen. Manchmal ist es einfach der Wunsch nach Veränderung des seit langen Jahren vertrauten Bildes. Auch unsere Nutzungsansprüche, ästhetischen Vorstellungen, unsere Vorlieben für Formen und Farben wandeln sich. Öfters sind es auch Zeitmangel, der Wunsch nach Arbeitsentlastung oder körperliche und sensorische Ursachen, die eine Gartenumgestaltung erfordern.

Außerdem gehört der stete Wandel zur Natur des Gartens. Bäume und Sträucher werden groß und mächtig. Die Anlage wird mit der Zeit immer schattiger bis schließlich kaum mehr Sonnenlicht in den Garten kommt. Die Raumwirkung des Gartens, die Anordnung der Blickpunkte können sich ebenfalls völlig verändern. Dann heißt es notgedrungen, die zu üppig gewordenen Gehölze fällen, um so eine Gartenrenovierung zu erzielen.

Auch sind die Winter milder geworden, die Sommer oft nass und kühl. Dafür zeigen sich Frühling und Herbst meist frisch und sonnig. Der Garten früherer Prägung, der allein auf den Sommer ausgerichtet war, hat damit ausgedient. Wir sollten unser Gartenvergnügen weit in das Frühjahr und in den Herbst ausdehnen. Da viele Menschen außer den Wochenenden nur den Feierabend im Garten verbringen können, muss auch über Gartengenuss am Abend nachgedacht werden.

Gartenrenovierung planen

Bevor Sie aber zur Gartenrenovierung übergehen, sollten Sie sich für eine Planungsphase viel Zeit nehmen. Im Gegensatz zur Neugestaltung, bei der man viel freier ist, gilt es jetzt auch die Probleme des bestehenden Gartens zu analysieren und festzulegen, was erhalten werden soll. Eine gute Planung ist auch unumgänglich, falls der Garten nicht komplett, sondern Schritt für Schritt erneuert werden soll.

Die Bestandsaufnahme

Machen Sie vor der Gartenrenovierung eine Bestandsaufnahme. Liegen manche Teile ständig im Schatten oder wirken hässlich und langweilig? Kommen Plätze nicht mehr so recht zur Geltung? Ist einiges, etwa die Spielecke überflüssig geworden? Fehlt im Garten etwas, ein Kräuter- oder Gemüsebeet, eine Grillstelle, ein Schwimmteich oder ein überdachter Sitzplatz? Wurden etwa bei der Anlage von Terrassen oder Gemüsebeeten die klimatischen Besonderheiten des Geländes richtig genutzt, also die Wärme abstrahlende Südseite, der Einfall kalter Winde im Norden, der Schutz durch Mauern und Hecken?

Ein Schattenplan, der genau aufzeichnet, welche Plätze im Laufe des Tages und der Jahreszeiten schattig sind, wo noch ein wenig und wo viel Sonne hinkommt – ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Umgestaltung. Auch eine Bodenanalyse von Problemgebieten des Garten kann sehr nützlich sein. Man muss schließlich entscheiden, ob man die sumpfigen, sandigen oder karstigen Stellen grundlegend saniert oder z. B. durch ein Kies- oder Moorbeet gestalterisch einbezieht.

In die Bestandsaufnahme des Gartens werden schließlich alle Dinge aufgenommen, die auf dem Grundstück vorhanden sind und erhalten werden sollen. Das können gesunde, schöne Pflanzen, Wege, Terrassen und andere Baulichkeiten sein. Man trägt sie in den Lageplan ein, zusammen mit den genauen Grundstücksgrenzen, den Himmelsrichtungen, dem Erdgeschossgrundriss des Hauses.

Die Neuplanung

Nun beginnt die Phase der Neuplanung. Sie müssen sich vor allem über den Stil des neuen Gartens im klaren sein. Bevorzugen Sie eine formale Gestaltung mit geometrischer Linienführung oder lieben Sie die Vielfalt von Formen, Farben und Elementen? Wollen Sie ökologische Aspekte bei der Gestaltung berücksichtigen?

Soll der Garten ein Ort der Ruhe, Erholung, der Naturbeobachtung sein, mit Obstbäumen und Blumenwiesen, üppigen Kräuter- Gemüse- und Staudenbeeten? Betrachten Sie den Garten andererseits als erweiterten Wohnraum, der dem Stil des Hauses angepasst ist? Durch mehrere Sitzplätze im Garten, die teils überdacht und mit elegantem Mobiliar ausgestattet sind, entsteht eine wohnliche Atmosphäre. Hier kann man auch herrlich grillen oder Feste feiern.

Vielleicht bevorzugen Sie einen Garten für Spiel, Spaß und Wellness mit einer großen Wiese für sportliche Aktivitäten, mit einem Schwimmteich, einer Außensauna und einem Garten- Whirlpool.

Natürlich müssen Sie sich auch fragen, ob Gartenarbeit für Sie ein entspannender Ausgleich ist oder ob Sie eigentlich kaum Zeit und Muße dafür haben? In diesem Fall wäre es wohl angebracht, den Gemüsegarten, die Staudenbeete und auch den Rasen in Zukunft etwas einzuschränken. Für andere beschwerliche Arbeiten gibt es heute wunderbare Hilfen, etwa den Roboter, der leise und unauffällig selbst größere Rasenflächen mäht, und die smarten Bewässerungssysteme.

Lassen bei fortgeschrittenem Alter trotz allem Streben nach Fitness Ihre Kräfte nach, sollte der Garten vorsorglich mit bequemen Hochbeeten, sicheren breiten Wegen barrierefrei angelegt werden.

Bei allen Überlegungen muss auch bedacht werden, dass Ihr Geschmack sich über die Jahre weiterhin wandelt und die verschiedenen Familienmitglieder unterschiedliche Vorlieben haben können, denen Sie an geeigneten Plätzen im Garten Rechnung tragen sollten. Bei der Gartenrenovierung müssen Veränderungsmöglichkeiten und Rückzugsorte müssen eingeplant werden.

Spätestens, wenn Sie alle Gestaltungswünsche zusammengestellt haben, werden Sie merken, dass sich beim besten Willen nicht alles verwirklichen lässt. Die Diskussion innerhalb der Familie, was unbedingt in den Garten gehört, welche Funktionen sich kombinieren lassen und auf welche Wünsche Sie verzichten müssen, kann schon ein paar graue Haare einbringen.

Je grundlegender die Veränderungen ausfallen, desto mehr brauchen Sie fachmännischen Rat. Der Fachmann wird Ihnen auch die enormen technischen und gestalterischen Möglichkeiten aufzeigen, auf gesetzliche Bestimmungen, Sicherheitsvorkehrungen hinweisen und Ihnen helfen, Fehler bei der Neubepflanzung zu vermeiden.

Garten-Ideen

Senkgarten modern

Einen Senkgarten modern gestalten

Schon zeitig im Frühjahr einen warmen Sitzplatz im Garten – das findet man in einem Senkgarten. Wenn man einen Senkgarten modern gestalten, kann man auch aus einem relativ langweiligen, kleinen…

Gartenrenovierung

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Wildsträucherhecke anlegen – Paradiese für Tiere im Garten

Wer in seinen Garten Tiere locken und beobachten möchte, sollte eine Wildsträucherhecke anlegen. Solche Hecken sind für viele Tiere eine wichtige Nahrungsquelle. Dort finden Vögel, kleine Säugetiere und zahlreiche nützliche Insekten Unterschlupf und Nistplätze.

Schon seit Urzeiten haben die Menschen ihren Lebensraum mit Einfriedungen umgeben, um wilde Tiere oder Räuber fernzuhalten. Das Material für die Einfassungen lieferte die Natur: Äste, Ruten und Steine. Später hat man lebende Pflanzen eingesetzt. Auch in modernen Gärten ist die Hecke ein beliebter, natürlicher Schutz vor Wind, Lärm und neugierigen Blicken.

Heimische Wildsträucher stecken voller Leben: Von der Ameise bis zum Zaunkönig – für viele Tiere sind Wildsträucher wichtige Lebensgrundlage. Im schützenden Dickicht von Sträuchern wie Holunder, Weißdorn oder Pfaffenhütchen nisten gerne viele Vögel wie Heckenbraunelle und Nachtigall. Wildsträucher ernähren Insekten in allen Entwicklungsstadien.

Im Herbst sorgen die bunten Beeren der Wildsträucherhecke für einen reich gedeckten Tisch für Vögel, auch viele Säugetiere bedienen sich gern an den leckeren Früchten. Oder vielleicht verarbeiten wir lieber selbst die leckeren Früchte von Himbeeren, Brombeeren oder Holunder zu Saft, Marmelade oder Kuchen?

Wildsträucherhecken sind abwechslungsreich und zu jeder Jahreszeit attraktiv: Sie bieten ein Bild mit vielen unterschiedlichen Blattformen und -farben. Im Frühling zeigt sich beispielsweise die Blütenfülle des Schwarzdorns oder des Ginsters, im Sommer die Blüten von verschiedenen Wildrosen, im Herbst die intensiv gelbe Laubfärbung des Feldahorns oder im Winter die roten Hagebutten an der Hundsrose.

Wildsträucherhecke anlegen – Pflanzabstand

Wenn Sie eine Wildsträucherhecke anlegen, müssen Sie den Platzbedarf beachten. Je nach Form und Höhe haben Wildsträucherhecken unterschiedlichen Platzbedarf. Freiwachsende Wildsträucherhecken brauchen mindestens 2 Meter Breite, sie sollten also mit 2 Metern Abstand gepflanzt werden. Besonders schön sind Hecken, die in mehreren Reihen gestaffelt gepflanzt werden. Davor sollte noch ein Saum aus Wildkräutern gesetzt werden. So eine Hecke ist ökologisch besonders wertvoll und sieht auch sehr gut aus, braucht aber viel Platz.

Wildsträucher-Schnitthecke

Wer einen kleinen Garten hat, wählt lieber eine Schnitthecke. Einige heimische Wildsträucher vertragen den Schnitt gut. Hecken aus Rotbuche, Hainbuche oder Liguster sind das ganze Jahr über fast blickdicht. Auch Weißdorn, Feldahorn und Gemeine Berberitze eignen sich gut für Schnitthecken.

Jeder einzelne Wildstrauch ist für die heimische Tierwelt wertvoll! Auch als Solitäre oder in kleinen Gruppen bereichern sie das Leben im Garten. Und Plätze für Wildsträucher finden sich selbst mitten in der Stadt.

Wildsträucher sind meist robust und pflegeleicht. Junge Pflanzen brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit bis sie gut angewachsen sind. Später ist lediglich alle paar Jahre ein Pflegeschnitt nötig.

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Senkgarten modern

Einen Senkgarten modern gestalten

Schon zeitig im Frühjahr einen warmen Sitzplatz im Garten – das findet man in einem Senkgarten. Wenn man einen Senkgarten modern gestalten, kann man auch aus einem relativ langweiligen, kleinen…

Gartenrenovierung

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Der Wellnessgarten

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Der Wellnessgarten

Der eigene Garten – seit jeher Sinnbild für natürliche Gesundheit und Vitalität – hat das Zeug zum Wellnessgarten – und das ganz privat und individuell.

Es muss nicht immer eine Reise ins Wellnesshotel oder der Besuch im Spa sein, wenn man Erholung für Körper und Geist sucht. Der eigene Garten – seit jeher Sinnbild für natürliche Gesundheit und Vitalität – hat das Zeug zum Wellnessgarten – und das ganz privat und individuell.

Für viele Menschen ist der Garten ohnehin ein Ort, an den sie sich genervt vom täglichen Stress zurückziehen. Die Gartenarbeit ist ein wundervoller Ausgleich. Sie stärkt die Kräfte von Körper und Geist, hält fit und gibt das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Die Vitalität der Pflanzen wird vom Betrachter oft mit der eigenen Lebenskraft in Verbindung gebracht. Wenn man sich Zeit nimmt, um an den Blättern des Rosmarin zu schnuppern, das Parfum einer Duftblatt- Geranie zu beschreiben, hat man schon viel gewonnen.

Der Körper schüttet dann besonders viele Glückshormone aus. Diese Endorphine und Dopamine steigern die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns, lindern Schmerzen, aktivieren das Immunsystem und entspannen die Muskulatur. So kann ein Garten glücklich machen.

Bewegung und Entspannung bekommen Sie hier zum Nulltarif. Frust und angestaute Aggressionen werden einfach beim Rasenmähen oder Unkrautjäten ‚weggegärtnert‘. Gegen depressive Verstimmungen soll das Aussäen helfen, da man dabei mit ein wenig Geduld die Früchte seiner Arbeit sehen und ernten kann, ein wunderbares Glücksgefühl erlebt.

Einen Wellnessgarten gestalten

Die Entwicklung des Wellnessgarten geht heute weit über die Anlagen früherer Zeiten hinaus. Doch bevor man anfängt, spezielle Wellness-Elemente wie Whirlpool oder Sauna zu installieren, sollte man erst einmal den Zustand erreichen, dass man sich in seinem Garten rundum wohlfühlt. Dafür gibt es kein pauschales Rezept.

Für jeden bedeutet ‚Wohlfühlen‘ im Garten etwas anderes. Der eine liebt den naturnahen Garten, der uns im Wechsel der Jahreszeiten eins werden lässt mit der Natur. Der urige Landlust-Garten stellt ein Refugium für Menschen dar, die der Industrialisierung und des Hightech überdrüssig sind. Hier wird auf ganz persönliche Weise die heile, unzerstörte Welt gesucht.

Manche suchen die Farbenpracht, die Geselligkeit, die Leichtigkeit des Seins, die südliche Gärten bieten. Andere begeistern sich für die überbordende Fülle, die Lebenskraft, die aus tropischen Gärten spricht, die Bewegung, Grazie, den Überlebenswillen der Steppengärten? Fasziniert Sie die Disziplin, die Demutshaltung gegenüber der Natur, die asiatische Anlagen ausdrücken?

Man soll sich im Garten wohlfühlen, entspannen, neue Energie tanken können. Damit das gelingt, ist es nötig, ein ganz spezielles Raumgefühl zu schaffen. Bei allen Sitzplätzen sollte ein Sichtschutz vorhanden sein, der den tief in uns verwurzelten Höhleninstinkt berücksichtigt. Das müssen nicht riesige Wände sein. Halbhohe Hecken, Staudenbeete oder Mauern geben uns das Gefühl sicherer Rückendeckung.

Wichtig ist, dass es verschiedene Sitzplätze gibt: in der Sonne, im Schatten, zum geselligen Feiern, aber auch stille Plätze, die der Selbstbesinnung diene. Etwa eine abgeschiedene Terrasse, ein stiller Pavillon mit dem Blick vielleicht auf einen Teich. Die Düfte von Kübelpflanzen und Kräutern wie Lavendel, Rosmarin, Thymian und Kamille befreien die Gedanken vom Alltagsstress, lassen uns zur Ruhe kommen.

Das Grün der Pflanzen besänftigt die Augen. Das Rauschen eines Baches, das Plätschern des Brunnens, das Rascheln von Gräsern lässt die tägliche Hektik vergessen. Man kann lesen, Musik hören oder einfach nur in der Sonne träumen.

Da Wohlfühlen auf guter Ernährung basiert, werden im Wellnessgarten Gemüse und Kräuter angepflanzt, möglichst gut erreichbar und Rücken schonend auf schönen Hochbeeten. Kräuter schätzen wir für die Zubereitung der Speisen und als wohltuende Zusätze für das Bad, die Kosmetik.

Wellnessgarten Elemente: Whirlpool, Pool, Gartensauna

Gesund leben und trotzdem Spaß haben – das ist mehr als eine Mode-Erscheinung, das ist ein neuer Lebensstil. In schwierigen Zeiten besinnen sich sich die Menschen auf das, was wichtig ist. Sie suchen die Einheit von Körper, Geist und Seele, ebenso von Mensch und Natur. Die Natur wird als Entschleunigungsraum erlebt, der es erlaubt, dem stressigen Alltag mit all seinen Belastungen zu entfliehen und durchzuatmen.

In den modernen Wellnessgärten entspannt man sich auch in anspruchsvollem Ambiente. Whirlpools finden auf wenigen Quadratmetern Platz. Sie sorgen für Erfrischung an heißen und auch kalten Tagen. Unterschiedliche Unterwassermassagen und Akupressur, Farblicht und Klang bieten wirkungsvolle Therapien, die Körper und Seele neue Energien verleihen.

Wellness pur ist es, im eigenen Garten jeden Tag und zu jeder Zeit seine Runden in einem Naturpool oder Schwimmteich ziehen zu können. Wenn Sie im klaren, natürlichen Wasser – ganz ohne Chemie – schwimmen, beobachten Sie das Leben am Teich. Mit frischer Luft um die Nase und den Himmel über dem Kopf kann man den Gedanken freien Lauf lassen. So ein Natur-Pool wird zum Treffpunkt mit der Familie und Freunden oder versüßt das Alleinsein.

Auch die Gartensauna mit Außenruheraum vermittelt ein ganzjähriges Wellness–Erlebnis. Nach dem Saunabesuch einfach hinauszugehen, den Wechsel von Kalt und Warm und den Wind auf der Haut zu spüren, ist wunderbar. Es gibt nichts Entspannenderes, als dann im Liegestuhl dem Garten zuzuhören. Herz, Kreislauf und Abwehrkräfte werden gestärkt, wenn Sie zwischen zwei Saunagängen im Schwimmteich baden. Falls Sie noch keinen Pool haben, tut es notfalls eine Außendusche und ein Bottich zum Eintauchen auch.

Garten-Ideen

Senkgarten modern

Einen Senkgarten modern gestalten

Schon zeitig im Frühjahr einen warmen Sitzplatz im Garten – das findet man in einem Senkgarten. Wenn man einen Senkgarten modern gestalten, kann man auch aus einem relativ langweiligen, kleinen…

Gartenrenovierung

Nicht nur familiäre Gründe können eine Gartenrenovierung nötig machen. Manchmal ist es einfach der Wunsch nach Veränderung des seit langen Jahren vertrauten Bildes.

Der Wellnessgarten

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Sicherheit im Garten

Sicherheit im Garten ist eine relativ wenig beachtete Dimension in der Gartengestaltung. Allerdings findet sie bei dem allgemeinen Schutzbedürfnis immer mehr Interesse bei den Gartenbesitzern.

Sicherheit in all Ihren Variationen ist eine relativ wenig beachtete Dimension in der Gartengestaltung. Allerdings findet sie bei dem allgemeinen Schutzbedürfnis immer mehr Interesse bei den Gartenbesitzern. Am meisten verbreitet ist noch der Gedanke an die Sicherheit im Garten bei Arbeiten im Garten, bei der Nutzung des Gartens durch Hausbewohner und Besucher.

Giftige Pflanzen

Schon bei der Bepflanzung des Gartens dürfte es Diskussionen geben, ob man giftige Pflanzen im Garten dulden sollte. Dabei muss man sich klar machen, dass unendlich viele Pflanzen mehr oder weniger toxisch sind, angefangen von Anemonen über Maiglöckchen, Tränendem Herz, Goldregen, Oleander, Christrosen, Winterlingen… Wenn man alle Gewächse aus der Siedlungsnähe verbannt, von denen nur theoretisch eine Gefahr ausgehen könnte, würden die Gärten recht langweilig.

Allerdings haben hochgiftige Pflanzen wie Goldregen, Rizinus, Blauer Eisenhut, Tollkirsche, Fingerhut u. a. zumindest nichts in allgemein zugänglichen Vorgärten und nahe der Terrasse verloren. Gewächse mit verlockenden Früchten wie Eiben, Einbeeren, Tollkirschen und Goldregen sind immer eine große Gefahr, wenn Kinder in der Nähe sind.

Unfallrisiko im Garten

Für kleine Kinder sind auch die Dinge gefährlich, für die sich die Erwachsenen am meisten begeistern: Schwimmteiche, Seerosenbecken und Brunnen. Gehören die Kinder zur Familie, müssen die Wasserstellen in den ersten Jahren mit Zäunen oder Abdeckgittern gesichert werden. In einem offenen Vorgarten sollte man aus Sicherheitsgründen keine auch noch so kleinen Teiche anlegen.

Sicherheit bei der Gartenarbeit

Alle im Garten verwendeten Werkzeuge wie Leitern, Häcksler, Heckenscheren und Motorsägen müssen den neuesten Sicherheitsstandards entsprechen. Bei der Haus- und Gartenarbeit passieren mehr Unfälle als im Straßenverkehr. Häufige Ursache sind morsche Holzleitern, falscher Auf- und Abstieg, gefährliches Überlehnen auf der Jagd nach dem letzten Apfel und leichtsinnige Manöver mit den Elektrogeräten.

Achten Sie bei der Anlage der Wege und Terrassen auf sichere, rutschfeste Beläge. Die Wege sollten ausreichend breit und ohne Stolperfallen sein. Eine Grundausleuchtung des Gartens am Abend, zumindest an allen Treppen und Wegen ist unverzichtbar. Die Gartenlampen müssen nach unten, an Treppen seitlich strahlen, damit man die Hindernisse rechtzeitig erkennt und nicht geblendet wird. Soll der Wegverlauf auch nachts zu sehen sein, sind für den Dauereinsatz Energiesparlampen oder Solarleuchten die richtige Lösung.

Im Winter stellen vereiste oder verschneite Wege ein Unfallrisiko dar. Für die Sicherheit auf dem Gehweg und auf dem Weg vom Gartentor zu Haus ist man verantwortlich. An Werktagen muss ab 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr geräumt sein, sonst haftet man bei Unfällen.

Sicherheit im Garten: Gartenbeleuchtung

Mit der Erwähnung der abendlichen Beleuchtung ist ein weiterer Aspekt der Sicherheit im Garten angesprochen, der vielen Menschen jetzt sehr am Herzen liegt: der Schutz vor unerwünschten Besuchern. Ein gut beleuchteter Eingang wirkt freundlich und erleichtert das schnelle Erkennen des Wartenden. Die Eingangsbeleuchtung sollte entweder über einen längeren Zeitraum eingeschaltet bleiben oder durch Bewegungsmelder mit kurzen Einschaltzeiten gesteuert werden.

Bei kleineren Grundstücken dürfen Büsche und Bäume nicht die Sicht vom Haus auf das Eingangstor versperren. Mit einer smarten Klingel mit Kamera und integrierter Gegensprechanlage an der Tür oder am Gartentor sehen Sie sofort, wer draußen steht. Auch wenn sie nicht zuhause sind, können Sie von Ihrem Smartphone aus mit dem Besucher reden.

Ein gut beleuchteter Garten sorgt für Sicherheit im Garten und beugt Diebstahl und Einbruch wirkungsvoll vor. Unerwartet eingeschaltetes, helles Licht schlägt, wie die Kriminalstatistik beweist, Einbrecher in die Flucht. Auf so eine Einbruchs- Sicherheits-Beleuchtung sollten Sie nicht verzichten. Am besten sind noch Zusatzscheinwerfer, die auch in den letzten Winkel des Gartens leuchten.

Bewegungsmelder aktivieren die Lampen und Strahler. Damit das Sicherheitslicht nicht die Bewohner sondern die Einbrecher blendet, sind die Leuchten vom Haus weg gerichtet. Die Bewegungsmelder, die die Lampen steuern, müssen fachmännisch eingestellt sein, damit nicht jede streunende Katze, jeder vorbeifliegende Vogel, jeder Passant auf dem Bürgersteig die ganze „Festbeleuchtung“ auslöst.

Moderne Smart-Home-Systeme bieten viele Möglichkeiten gegen Einbruch vorzubeugen: Licht abends an und ausschalten, Rollläden abends herunterfahren und morgens wieder hoch, spezielle Lampen, die das flackernde Licht von Fernsehern nachahmen.

Zäune, Mauern und Hecken

Zäune und Mauern, die das Grundstück begrenzen, dürfen keine Kletterhilfe durch Absätze und Vorsprünge bieten. Die Oberkante sollte zusätzlich gesichert sein, beim Zaun etwa durch scharfe Spitzen, bei der Mauer durch Stacheldraht oder einzementierte Scherben.

Hohe, dichte Hecken aus Hainbuche (Carpinus betulus) oder Liguster (Ligustrum vulgare) sorgen auch für Sicherheit im Garten. Noch wirkungsvoller sind stachelige Barrieren, etwa aus Feuerdorn. Optimal wirken Rosenhecken. So zeichnen sich die Kartoffelrose (Rosa rugosa) und die Weinrose (Rosa rubiginosa) nicht nur durch zauberhafte Blüten sondern auch durch dichte borstige Stacheln aus. Einen Doppeleffekt erzielt, wer mit widerborstigen Pflanzen, zum Beispiel Kletterrosen oder Brombeeren, Mauern und Zäune begrünt.

Sicherheit im Garten heißt es dann: keine Kletter- und Einstiegshilfen geben. Die Grundstücksbepflanzung, insbesondere Bäume und hohe Sträucher muss weit genug von Türen, Treppen, Erdgeschoß- und Kellerfenstern entfernt sein. Leitern, Mülltonnen, auch Gartenmöbel sollten nicht ungesichert auf dem Grundstück herumstehen. Sie sind ideal zum Klettern.

Nur eins können Sie ruhig auf dem Grundstück verstreuen: Kinderspielzeug (selbst wenn Sie keine Kinder haben). Unter Einbrechern hat es sich laut Polizeierkenntnissen herumgesprochen, dass bei Familien mit Kindern nichts zu holen ist.

Garten-Ideen

Senkgarten modern

Einen Senkgarten modern gestalten

Schon zeitig im Frühjahr einen warmen Sitzplatz im Garten – das findet man in einem Senkgarten. Wenn man einen Senkgarten modern gestalten, kann man auch aus einem relativ langweiligen, kleinen…

Gartenrenovierung

Nicht nur familiäre Gründe können eine Gartenrenovierung nötig machen. Manchmal ist es einfach der Wunsch nach Veränderung des seit langen Jahren vertrauten Bildes.

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Garten pflastern -10 Ideen

Die Wirkung eines Gartens, sein Charakteristik wird maßgeblich durch die Bodenbeläge beeinflusst. Daher sollte man sich intensiv damit befassen, die richtigen Garten pflastern Ideen zu finden.

Moderne Gärten haben ihren ganz eigenen Stil. Egal, ob man sie als erweiterten Wohnraum, als Naturerlebnis, Wellness Oase oder repräsentative Gärten empfindet, sie sollen möglichst lange Zeit im Jahr genutzt werden und ganzjährig schön sein. Die Wirkung dieser Gärten, ihre Charakteristik wird maßgeblich durch die Bodenbeläge beeinflusst. Daher sollte man sich intensiv damit befassen, die richtigen Garten pflastern Ideen zu finden.

Bodenbeläge sorgen dafür, dass der Garten bei jedem Wetter begehbar ist. Sie können ruhig und zurückhaltend gegenüber anderen Elementen erscheinen, aber auch selbstbewusst und dominant. Der Gartengestalter entscheidet über die Rollenverteilung.

Es gab noch nie so vielfältige Bodenbeläge wie heute, die Auswahl ist wirklich nicht einfach. Natürliche Materialien wie Kies, Naturstein, Holz, Tonklinker und künstlich hergestellte Betonsteine stehen zur Wahl. Gebrannte Klinkersteine sind als kleinformatiges Baumaterial ideal für intensiv genutzte Wege und Einfahrten. Betonplatten und -steine bestechen im Preis, in der Form- und Farbvielfalt. Wichtig sind auch die ökologischen, porösen Betonpflastersteine, die das Regenwasser versickern lassen.

Garten pflastern Ideen mit Natursteinen

Zu den Natursteinen mit ihrer beständigen, durch Jahrtausende gewachsenen Schönheit zählen Erstarrungsgesteine wie Granit, Basalt und Porphyr. Auch die Sediments – oder Ablagerungsgesteine, etwa Sand- oder Kalkstein, die Metamorphite Gneis und echter Marmor gehören dazu. Fast bei allen Arten gibt es unterschiedliche Farben, Oberflächenbearbeitungen, dazu noch die verschiedensten Verlegetechniken. Das macht die Auswahl der Beläge fast grenzenlos.

Geschliffen, gebürstet, poliert, gebrochen, gefräst, gespitzt, gestockt, gesägt, scharriert, behauen, gespalten oder naturbelassen – die Oberflächenbearbeitung ist faszinierend. Mit neuen Schneidetechniken und Computer gesteuerten Anlagen können polierte Formstücke in einer bisher nie erreichten Präzision hergestellt werden. Durch verfeinerte Oberflächenbehandlung wie Sandstrahlen oder Polieren verlieren manche Steine viel von von ihrer Rustikalität.

Oft wird empfohlen, ortstypischem Naturstein vor anderen Gesteinsarten den Vorzug zu geben, vor allem weil er sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Durch die rapide sinkenden Transportkosten und die günstigen Abbaumethoden in den Billiglohnländern wandern aber heute Steine rund um den Erdball. Ausgefallene, interessante Farben wie der gelbbunte Quarzit aus Brasilien, der schwarze Basalt aus der Türkei oder der ockerfarbene bzw. grün schimmernde Sandstein aus Indien finden ebenso Liebhaber wie der Jurakalk, der regional abgebaute hellbraune Sandstein oder der graue Granit.

Wichtig ist natürlich auch die Haltbarkeit der einzelnen Steinart, die z.B. bei verschiedenen Sandsteinen unterschiedlich sein kann. Enthalten sie viel Kieselsäure wie der Neckartaler Sandstein, der Ruhrsandstein oder die Grauwacke, können sie allen Witterungseinflüssen fast unbegrenzt trotzen. Kalkstein ist meist noch weicher als Sandstein, wohingegen Granit als das härteste und dauerhafteste Gestein gilt.

Bei der Auswahl der Pflastersteine trifft die erste Entscheidung natürlich immer Ihr ästhetisches Empfinden. Die Wahl des Bodenbelags muss aber auch immer mit der gestalterischen Grundkonzeption des Gartens übereinstimmen. Entscheidend ist die Harmonie der verwendeten Materialien in Farbe, Abmessung und Form. Auch das Haus, selbst die Inneneinrichtung muss in die Betrachtung einbezogen werden.

Ein Garten mit naturnaher, organischer Linienführung verlangt nach Pflasterflächen aus gebrochenem und geflammten Naturstein oder antikem Klinker. Sie fördern das sinnliche Erleben des Gartens. In formale Gärten passen Kalkstein, Schiefer oder Granit, die durch ihre kühlen Farben und ihren geraden Kantenschliff die strikte Linie der Architektur widerspiegeln. Um den Eindruck von Ruhe und Weite zu gewinnen, verwendet man hier besonders großformatige Platten, die man in schlichten Reihen mit Kreuzfugen verlegt.

Alle Materialien werden sorgfältig auf einander abgestimmt. Elegant wirken Terrassen mit gestrahlten oder geschliffenen Böden. Zu einem rustikalen Umfeld gehören geflammte oder gebrochene Oberflächen. Damit die Terrasse zu allen Jahreszeiten und bei jedem Wetter genutzt werden kann, sollte der Bodenbelag völlig eben und fugenarm sein. Stühle und Tische müssen immer einen festen Stand finden.

In den letzten Jahren haben sich die Verlegetechniken der Bodenbeläge deutlich verbessert. Man setzt heute unter anderem auf wasserdurchlässige Trag- und Ausgleichsschichten, auf Haftbrücken und wasserdurchlässigen Fugenmörtel. So kann sich unter den Bodenbelägen keine Feuchtigkeit ansammeln, die zu Frostschäden führt.


Es gibt auch moderne Formen der Steinkonservierung und Imprägnierung der Steinfarben. Vorbei sind die Zeiten, in denen schon nach wenigen Jahren die Pflasterungen stark nachdunkelten, Risse in den Fugen der Beläge entstanden und die Platten sich ablösten.

Garten pflastern mit Beton

Probleme mit der Verwitterung kennt der Betonstein nicht, der um 1960 den Naturstein im Garten im großen Stil ablöste. Beton ist durchaus ein Naturprodukt, das mit Kalkstein, Kies und Wasser zu 100 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht und meist in der Region gefertigt wird. Betonplatten und -steine bestechen im Preis, zeigen aber oft nach 10 bis 20 Jahren Gebrauchsspuren.

Kaum ein anderes Material ist so facettenreich und vielfältig. Mit seiner zeitlosen Schlichtheit passt Beton zu modernen, gradlinigen Gärten. Er wird wegen seiner Robustheit oft in Einfahrten oder auf Stellplätzen verwendet. Wichtig sind auch die ökologischen, porösen Betonpflastersteine, die das Regenwasser versickern lassen.

Seine Fans überzeugt Beton heute vor allem durch besonders großformatige Platten bis über einen Meter Kantenlänge, die den Garten modern und weitläufig erscheinen lassen. Sonderanfertigungen, etwa frei schwebende Treppen, geschwungene Brücken in allen Formaten sind möglich.

In Naturgärten gefallen zusätzliche weiche Graspfade. Unterschiedliche Wegbeläge wie Mulch, Holz und Natursteinpflaster mit Sand- oder Rasenfugen fördern geradezu das sinnliche Erleben des Gartens. Kies in jeder Körnung spielt eine wichtige Rolle. Hochkant gestellte, farblich sortierte Kieselsteine verbinden sich zu freien Mustern.

Moderne Verlegetechniken erlauben es, auch verschiedene Materialien zu kombinieren. Stein, Holz, Metall, Klinker, Kies, Beton, Glas, unterschiedlich bearbeitete Natursteine werden zu phantastischen Bildern zusammengefügt. Patchwork – Muster, edle Mosaike schmücken Wege und Terrassen. Natursteine werden als Polygonalplatten, Bahnen oder Formplatten, Kies in jeder Körnung bis zu groben Flusskieseln verwandt.

Allseits bewundert werden hier auch künstlerische ornamentale Pflasterungen, wie sie früher nur in Innenräumen möglich waren. Sie müssen von einem Fachmann ausgeführt werden, der den Untergrund Frost unempfindlich anlegen kann. Auch für das Fugenbild gelten strenge handwerkliche Regeln. Pflanzen spielen im Umfeld der Pflasterornamente eine untergeordnete Rolle. Nur Blüten in genau abgestimmten Kombinationsfarben oder eine in Grüntönen spielenden Pflanzenkulisse sind angesagt.

Die dunkle Jahreszeit bringt es ans Licht, ob die für Treppen, Wege und Terrassen ausgesuchten Materialien wirklich ganz Jahres tauglich sind. Manch ein Belag, der im Sommer mühelos zu begehen ist, macht uns im Winter zu schaffen. Geschliffene Terrassenplatten aus Beton können bereits bei Regen spiegelglatt werden, polierte Marmortreppen verwandeln sich dann zu Eisbahnen. Kieswege lassen sich kaum von Schnee befreien. Die Oberflächen der Steine muss man daher auf jeden Fall bei der Gartenplanung berücksichtigen.

Garten-Ideen

Senkgarten modern

Einen Senkgarten modern gestalten

Schon zeitig im Frühjahr einen warmen Sitzplatz im Garten – das findet man in einem Senkgarten. Wenn man einen Senkgarten modern gestalten, kann man auch aus einem relativ langweiligen, kleinen…

Gartenrenovierung

Nicht nur familiäre Gründe können eine Gartenrenovierung nötig machen. Manchmal ist es einfach der Wunsch nach Veränderung des seit langen Jahren vertrauten Bildes.

Der Wellnessgarten

Der eigene Garten – seit jeher Sinnbild für natürliche Gesundheit und Vitalität – hat das Zeug zum Wellnessgarten – und das ganz privat und individuell.

 

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So genießen Sie Ihren Garten fast das ganze Jahr über: Überdachter Sitzplatz und Gartenhaus

Ein überdachter Sitzplatz schafft einen zusätzlichen Wohnraum im Freien, eine herrliche Erholungsoase, wo man wunderbar entspannen kann. An heißen Sommertagen sind wir unter dem Dach nicht der prallen Sonne ausgesetzt. Auch gerade bei Regen macht es viel Spaß, unter dem Dach zu sitzen und die Tropfen zu beobachten. Hier können wir auch noch weit in den Herbst hinein und schon in den ersten Frühlingstagen viel Zeit im Garten verbringen.

Das Dach schützt uns nicht nur vor Sonne, Regen und Wind, sondern auch vor neugierigen Blicken. Hier kann man herrlich träumen, den Gedanken nachhängen und Ballast abwerfen. Der überdachte Sitzplatz ist – um es modern zu sagen – eine wichtige Chill–out-Zone.

Überdachter Sitzplatz: Gestaltungsmöglichkeiten

Die Formen und Gestaltungsmöglichkeiten für überdachte Sitzplätze sind äußerst vielfältig: mit massiven oder lockern Dächern, mit oder ohne Außenwände… Allen Formen ist eines gemeinsam: überdachte Sitzplätze sind stets wichtige Blickfänge im Garten.

Soll der überdachte Sitzplatz direkt am Haus liegen, muss man aufpassen, dass die Wohnung nicht zu dunkel wird. So kommen oft Glas- oder Plexiglas-Dächer zum Einsatz, mit hellen Markisen, damit genügend Licht in die Innenräume kommt. Ein Sonnensegel, ein aufgespannter Sonnenschirm schützen tagsüber vor intensiver Sonne.

Pergola und Pavillion

Auch eine Pergola im Garten, an der wilder oder echter Wein, Glyzinen, Kletterrosen, Clematis, Geißblatt oder die Großblättrige Pfeifenwinde ranken, ist ein wunderbarer Schutz im Sommer. Wenn der Wind leise durch die Blätter rauscht, bleibt es hier an schwülen Tagen herrlich frisch. Eine Gruppe von geschnittenen Schirmbäumen wie Platanen, Amber- oder Maulbeerbäumen bieten ebenfalls angenehmen Schutz.

Ein luftiger Pavillon, eine romantische Laube im Garten mit ihrem räumlichen Ambiente sind eine gute Alternative zu einem Sonnensegel oder Sonnenschirm. Lauben und Pavillons können je je nach Gartensituation völlig unterschiedlich gestaltet sein, der Stil reicht von rustikal bis hoch elegant. Auch Faltpavillons gehören dazu, wo die Überdachung per Knopfdruck geregelt wird. In minimalistischen oder japanischen Gärten finden sich hochwertige Pavillons aus Holz.

Die seitlich offenen Pavillons – die Gazebos – gibt es in vielen Stilrichtungen, rustikal bis viktorianisch vornehm, in Pagodenform… Sehr extravagant wirken manche moderne Modelle, fast wie Beduinenzelte. Elegante Gartenbänke mit Baldachin haben diesen Stil weiterentwickelt. Aber auch fest überdachte Gartensitzplätze können so gestaltet sein, dass sich der Benutzer nicht eingeengt fühlt.

Wenn Sie kühle Herbsttage oder den Feierabend draußen genießen wollen, ist ein überdachter Sitzplatz ideal. Ein ganz besonderer Zauber, ein Hauch von Romantik, Nostalgie und Geborgenheit geht von ihm aus. Er bietet uns allein oder in Gesellschaft das wunderbare Gefühl mitten im Garten in lichtdurchfluteten Räumen zu sein, ohne auf ein schützendes Dach verzichten zu müssen.

Garten-Häuser

Garten-Häuser stehen auf der Wunschliste vieler Gartenbesitzer ganz oben. Hier reicht die Spannweite traditionell von Hütten bis zu kleinen Palästen. Goethe liebte sein Garten-Haus, Rainer Maria Rilke ließ sich in der Laube von der Muse küssen. Die Maler Kandinsky und Marc beschlossen in der Gartenlaube bei Kaffee und Kuchen, ihre Werke unter das Motto ‚Blauer Reiter‘ zu stellen. Selbst in Minigärten lassen sich heute noch Ecken finden, wo Lauben oder Pavillons entstehen können, die zum Relaxen einladen.

Wintergärten werden meist nahe am Haus oder in das Gebäude integriert gebaut. Sie nutzen die Kraft de Sonne auch während der kalten Jahreszeit und sind seit jeher elitäre Prestigeobjekte. Das Licht, das durch die gläsernen Dächer auch in der kalten Jahreszeit hereinfällt, vertreibt alle Winterdepressionen. Wenn die Schattierung, die Wärmeisolierung und die Belüftung gut geregelt sind, genießt man hier zusätzlich allen Komfort geschützter Räume.

Edel ist die Vergangenheit der sogenannten ‚Orangerien‘. In früheren Zeiten wurden sie für die Überwinterung und Erntesicherung der von den Herrschenden hochgeschätzten Zitrusfrüchte, insbesondere der Orangen genutzt. Heute sind sie die hochwertige Erweiterung der Wintergärten. Wintergärten, Orangerien, Lauben und Pavillons vermitteln perfekt die Illusion im Freien zu sitzen und zwar während des ganzen Jahres.

Ein überdachter Sitzplatz ist ideal, wenn man im Garten kochen möchte. Hier kann man einen festen Grill oder eine Outdoor Küche installieren. Es geht dabei locker und entspannt zu; denn wer draußen kocht, nimmt die Dinge viel gelassener und reagiert flexibel. Wenn abends die letzten Sonnenstrahlen verschwinden, beginnt hier die schönste Zeit fürs Kochen und Genießen im Garten.

Ein überdachter Sitzplatz im Garten erfüllt immer mehrere Aufgaben: er ist ganzjährig ein einzigartige Blickfang im Garten und – richtig aufgestellt – auch ein hervorragender Sichtschutz. Er kann Kletterpflanzen eine malerische Stütze bieten. Der Stauraum, den er enthält und der Schutz für erlesenere Gartenmöbel ist auch nicht zu unterschätzen. Außerdem vermitteln überdachte Sitzplätze uns einen wunderbar neuen Blick auf unseren Garten, lassen uns den Alltag verträumen.

Garten-Ideen

Senkgarten modern

Einen Senkgarten modern gestalten

Schon zeitig im Frühjahr einen warmen Sitzplatz im Garten – das findet man in einem Senkgarten. Wenn man einen Senkgarten modern gestalten, kann man auch aus einem relativ langweiligen, kleinen…

Gartenrenovierung

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Die 10 schönsten Kübelpflanzen immergrün und winterhart

Kübelpflanzen immergrün und winterhart haben den Vorteil, dass sie oft ganzjährig draußen stehen können, während das für die Exoten nur von Mai bis Ende Oktober möglich ist.

Immergrüne Pflanzen sind heute im Kübel weit verbreitet. Sie gefallen durch ihre eleganten Formen oder ihr dekoratives Laub und machen den Balkon oder die Terrasse das ganze Jahr über attraktiv. Man kann sie dort auch gut zum Sichtschutz einsetzen. Kübelpflanzen immergrün und winterhart haben den Vorteil, dass sie oft ganzjährig draußen stehen können, während das für die Exoten nur von Mai bis Ende Oktober möglich ist.

Buchsbaum im Kübel

1. Buchsbaum


Buchsbaum ist der Klassiker unter den Kübelpflanzen immergrün und winterhart. Der immergrüne Strauch macht das ganze Jahr über eine gute Figur und lässt sich hervorragend in Form schneiden. Er kann zu niedrigen Hecken,  Kugeln, Pyramiden und vielen anderen Formen geschnitten werden. Die Blätter des Buchsbaums sind glänzend frischgrün und etwa 2 cm lang.
Buchsbaum wächst sehr gut im Schatten, kann aber auch Sonne vertragen. Er ist anspruchslos, braucht jedoch einen feuchten, nahrhaften Boden. In den ersten Jahren sollte er dreimal jährlich in Form geschnitten werden, später reicht ein Schnitt im Sommer aus. Alle Teile des Buchsbaums sind giftig.

2. Aukube (Aucuba japonica)


Mit den korallenroten Früchten Blättern  ist die Aukube ein attraktiver Blickpunkt besonders  im herbstlichen und winterlichen Garten. Die dekorativen Früchte halten  bis zum Frühjahr am Strauch.  Ihre ledrigen Blätter sind immergrün. Aukuben stammen aus Ostasien und werden bis zu 3 Meter hoch. Sie sollten halbschattig und geschützt stehen. In trockenen und kalten Wintern brauchen sie Winterschutz.

Der rote Austrieb der Glanzmispel

3. Glanzmispel (Photinia Red Robin)

Besonders schön bei der Glanzmispel ist ihr leuchtend roter Austrieb, der in milden Wintern schon sehr früh einsetzt und so kräftig Farbe in den winterlichen Garten bringt. Später sind die Blätter glänzend kupfrig grün. Von Mai bis Juni blüht sie mit 10 bis 12 cm langen Schirmrispen. Die Glanzmispel wächst sehr schnell, sie wird etwa 3 Meter hoch und genauso breit. Sie braucht einen sonnigen bis halbschattigen, geschützten Standort. Sie gedeiht gut in großen Kübeln.

4. Gold-Bambus (Phyllostachys aurea )


Der Gold-Bambus gehört zu den populärsten Bambus-Sorten. Bei starker Sonneneinstrahlung werden seine Halme goldgelb, im unteren Bereich haben sie unregelmäßige Knoten. Die Blätter sind frisch-goldgrün, schmal lanzettlich und bis zu 15 cm lang. Seine jungen Sprossen sind essbar.
Ausgepflanzt wird der Goldbambus 3-5 Meter hoch. Er kann auch gut im Kübel gehalten werden, dann bleibt er deutlich kleiner. Frosthart ist er bis -20 Grad. Im Kübel passt der Gold-Bambus schön auf die Terrasse oder in den Wintergarten. Er sollte sonnig bis halbschattig stehen.

5. Wacholder (Juniperus)

Wacholder ist wegen seiner attraktiven Nadeln und seinen dekorativen Beeren beliebt. Er wächst nur langsam, so ist er auch eine gute Pflanze für Kübel. Toll im Pflanztrögen sind z.B. schöne Säulenformen wie die Sorten Juniperuns Blue Arrow‘ oder ‚Skyrocket‘.

Wacholder  gedeiht an sonnigen und halbschattigen  Standorten, Schatten verträgt er nicht. Mit Hitze und Trockenheit kommt er sehr gut zurecht. 

6. Japanischen Blütenskimmie (Skimmia japonica Rubella)

Das Besondere an der Japanischen Blütenskimmie ´Rubella´ ist, dass sie im Herbst rötliche Blütenknospen bildet, die den ganzen Winter über dekorativ an den Zweigen stehen. Die glänzenden, dunkelgrünen Blätter stehen im Winter im reizvollen Kontrast zu den leuchtend roten Knospen und Blattstielen. Von April bis Mai erscheinen weiße Blüten.
Die Skimmie Rubella ist ein kleiner immergrüner Strauch, der sich hervorragend zur Bepflanzung von Kübeln, Gräbern und Vorgärten eignet. Sie wird nur 70-100 cm hoch und wächst kompakt.

7. Kiefer (Pinus)

Eigentlich lassen sich alle Arten der Kiefer im Kübel heranziehen. Da viele Kiefern jedoch sehr groß werden, setzt man meist nur Zwerg-Kiefern in Pflanztröge. Sie sind pflegeleicht und lassen sich hervorragend als Kübelpflanzen immergrün und winterhart halten. Eine beliebte Sorte für Kübel ist die Kriechkiefer Pinus mugo pulilo. Die besonders winterharte Kriechkiefer ist ein flachkugelig bis kissenförmig wachsender Kleinstrauch. Der Jahreszuwachs beträgt in der Höhe ca. 5 cm, in der Breite 12 cm.  Im Alter erreicht sie eine Höhe bis zu 60 cm und eine Breite von 150 cm.   

Ein Platz im Schatten schadet Kiefern nicht, aber in der Sonne gedeihen sie besser.

8. Eibe (Taxus baccata)

Die Eibe ist ein heimisches Gehölz, allerdings findet man sie in den Wäldern nur noch selten. Eiben können 1000 Jahre alt werden.
Eiben sind beliebt wegen ihrer eleganten, dunkelgrün glänzenden Nadeln und ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten: Eiben sind auch sehr winterharte Kübelpflanzen. Sie lassen sich gut zu Kugeln, Kegeln, Pyramiden und anderen Figuren schneiden. 

Die Eibe kann sonnig, halbschattig und schattig stehen. Im Herbst zieren die Eibe rote Beeren, die bei Vögeln sehr beliebt sind. Nachteil der Eibe: Fast alle Teile der Pflanze sind für Kinder und viele Haustiere giftig.

9. Stechpalme (Ilex)


Die Stechpalme J. C. Van Tol ist recht frosthart, sie kann gut in Kübel gepflanzt werden.Der immergrüne Strauch hat glänzend dunkelgrüne, stachellose Blätter. Die zahlreichen Beeren färben sich im September leuchtend rot und haften bis weit in den Winter.Die Stechpalme  wächst nur langsam. Sie bevorzugt einen kräftigen, mäßig sauren Boden und einen windgeschützten Standort, gern auch im Schatten.

10. Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)


Für die Kübelbepflanzung sind vor allem kleinblättrige und langsam wachsende Sorten geeignet, wie ‚Otto Luyken‘ oder ´Mount Vernon´. Otto Luyken ist ein sehr frostharter Kirschlorbeer  mit schmalen Blättern. Die zartgrünen, glänzenden Blätter sind breit elliptisch. Der Kirschlorbeer Otto Luyken wird nur etwa 120 cm hoch.   Die Pflanze blüht von Mai bis Juni mit weißen Blüten in langen Trauben. Sie ist gut schnittverträglich. Einmal im Jahr sollte sie mit Langzeitdünger gedüngt werden. Kaum ein anderes immergrünes Gehölz verträgt soviel Trockenheit und Schatten. 


11. Rhododendron


Die Rhododendren-Blüte ist einer der Höhepunkte im Gartenjahr. Aber auch sonst macht der immergrüne Strauch eine gute Figur. Da Rhododendren flach wurzeln, eignen sie sich gut als Kübelpflanzen. Sie brauchen einen halbschattigen Standort und sollten nur in Rhododendron-Erde gepflanzt werden. Wird die Pflanze zu groß, kann sie nach der Blüte zurückgeschnitten werden.


12. Lavendelheide

Der Name Lavendelheide ist etwas irreführend, denn diese Pflanze hat nichts zu tun mit Lavendel. Lavendelheiden sind kleinbleibende, immergrüne Sträucher. Besonders schön ist der leuchtend rote Blattaustrieb im Frühjahr. Sie blühen in weißen oder rosa Rispen von März bis Mai. Lavendelheiden wachsen sehr langsam, nach 10 Jahren erreichen sie etwa 1 Meter Höhe, im Alter können sie auch über 2 Meter hoch werden.
Die Lavendelheide sollte halbschattig und windgeschützt stehen. Sie muss nicht geschnitten werden.

13. Zuckerhutfichte (Picea glauca Conica)


Die Zuckerhutfichte ist eine bis 3 Meter hoch werdende Zwergfichte. Sie wächst sehr langsam und  ganz dicht kegelförmig. Ihre feinen Nadeln sind hellgrün. Sie bevorzugt einen sonnigen, feuchten Standort und ist absolut winterhart. Die Zuckerhutfichte lässt sich gut im Kübel halten, junge Zuckerhutfichten werden gern als kleine Weihnachtsbäume genommen.

Einen Garten gemütlich machen

Der Garten bekommt immer mehr Bedeutung als zusätzlicher Wohnraum, daher will man sich es auch im Garten gemütlich machen.

Die Innenräume eines Hauses werden sorgfältig geplant. Hier legt man viel Wert auf Gemütlichkeit, ansprechendes Design und hohen Wohnkomfort. Aber wie sieht es mit den Außenräumen aus? Wie kann man einen Garten gemütlich machen?

Der Garten bekommt immer mehr Bedeutung als zusätzlicher Wohnraum, daher will man sich es auch im Garten gemütlich machen. Vier Zimmer, Küche, Bad, Sauna, Fitnessraum, kann sowohl die Kurzbeschreibung eines Hauses als auch eines Gartens sein. Der Garten wird zum Lebensraum, den man in seine Alltagsgewohnheiten einschließt. Hier findet meist unkomplizierte Geselligkeit am Grillplatz oder in der Outdoor Küche statt. Gymnastikplatz, Sauna und Schwimmteich sorgen für entspannende Wellness.

Wird gut geplant, kann der Garten gemütlich werden genauso wie das Haus.
Im Garten kann man sich entspannen, seinen Lieblingsbeschäftigungen nachgehen und die Schönheiten der Natur das ganze Jahr über jeden Tag genießen.

Ein Raum, in dem man sich wohlfühlt

Für den Garten gilt wie für jeden anderen Wohnraum: Wichtig ist, dass man sich darin wohlfühlt. Um den Garten gemütlich zu machen, ist es nötig, ein ganz spezielles Raumgefühl zu schaffen. Bei allen Sitzplätzen und den Bereichen, in denen man ungestört entspannen möchte, sollte ein Sichtschutz vorhanden sein, der den tief in uns verwurzelten Höhleninstinkt berücksichtigt. Das müssen nicht riesige Wände sein. Halbhohe Hecken, Staudenbeete oder Mauern geben uns das Gefühl sicherer Rückendeckung und machen den Garten gemütlich.

Fast wie Zimmer könnten die Bereiche durch niedrige Mauern oder Hecken, auch durch höhere Staudenbeete oder prachtvolle Gräser von einander getrennt sein. Spätestens, wenn die Jugend in einem abgetrennten Rasenbereich mit Fußball oder Badminton tobt, werden Sie den Vorteil dieser Gartenzimmer erkennen. Der übrige Garten bleibt verschont und die ganze Familie ist zufrieden.

Gemütliche Sitzplätze

Wichtig sind eine Reihe von Sitzplätzen, in der Sonne, im Schatten, zum geselligen Feiern, aber auch stille Plätze, die der Selbstbesinnung dienen: etwa eine abgeschiedene Terrasse, ein stiller Pavillon mit dem Blick vielleicht auf einen Teich. Wer wenig Zeit und Muße zum Gärtnern hat und statt ständigen Aktivitäten mehr das Beschauliche liebt, der ist im Liegestuhl auf der Terrasse gut aufgehoben. Hier kann man es ungestört lesen, Musik hören oder einfach nur in der Sonne träumen. So wird der Garten gemütlich.

Mit einem überdachten Sitzplatz schafft man sich einen gemütlichen Wohnraum im Freien, eine herrliche Erholungsoase, wo man wunderbar entspannen kann. An heißen Sommertagen ist man dort nicht der prallen Sonne ausgesetzt. Auch gerade bei Regen macht es viel Spaß, unter dem Dach zu sitzen und die Tropfen zu beobachten. Hier können wir auch noch weit in den Herbst hinein und schon in den ersten Frühlingstagen viel Zeit im Garten verbringen.

Gleichzeitig sollte der Garten durch abwechslungsreiche Gestaltung mit Teichen, Brunnen, verschiedenen Plätzen… viel Anregung bieten. Jeder Bewohner muss auch Freiraum zur kreativen Gestaltung haben. Das können Sandkisten zum Buddeln und Bauen für kleine Kinder, ein Abenteuerspielplatz für die Junioren oder ein Hochbeet für die Senioren sein. Je mehr Menschen sich im Garten aufhalten, umso höhere Ansprüche werden an die Konzeption gestellt. Individualität und Variation heißen hier die Zauberworte.

Möbel zum Entspannen

Moderne Gartenmöbel können durchaus mit der Inneneinrichtung konkurrieren – sowohl im Design als auch im Komfort. Hochwertige Materialien, ausgefallenes Design vom Terrassenbelägen, ausgefallene Accessoires verweisen darauf, dass die Gestaltung und Ausstattung des Gartens der des Wohninnenraums zunehmend vergleichbar wird.

Feuer und Licht machen den Garten gemütlich

Zu einem gemütlichen Garten gehört selbstverständlich auch eine gute Beleuchtung. Man möchte schließlich am liebsten immer draußen sein, auch abends und im Winter wenigstens auf ein schönes Ambiente blicken. Ganz klar, dass ein solcher Lebensraum entsprechend beleuchtet wird.

Schon immer haben wir an lauen Sommerabenden beim gemütlichen Treffen auf der Terrasse Kerzen, Windlichter, Lampions und Fackeln entzündet. Heute sind die Beleuchtungsmöglichkeiten noch viel raffinierter geworden. Elegant gestylte Ölfackeln aus Kupfer, Bambus oder Stahl schaffen ein warmes Licht. Mit Brennspiritus betriebene Stahlfackeln brennen ruhig ohne Docht.

Feuer in seiner schönsten Art zeigen auch die jetzt so bewunderten Feuerschalen. Sie sind eine auf das Wesentliche reduzierte edle Designschalen für den Außenraum, oft richtige Kunstobjekte. Bei manchen Feuerschalen lässt sich auf dem Rand gesund grillen, da keine schädlichen Rauchgase das Grillgut belasten.

Mit einfacher Lagerfeuerromantik haben die modernen Stahl- Außenkamine nichts mehr gemeinsam. Oft schmal nach oben gezogen, wirken sie wie lodernde Feuersäulen. Der Rauchabzug befindet sich über Kopfhöhe. Der Stahl ist wetterfest. Sie sollten in windgeschützten Ecken in der Nähe von Mauern aufgestellt werden, die von sich aus die Wärme zurückstrahlen. So können sie lange Zeit eine behagliche Wärme abgeben.

Outdoor-Küche

Die heimische Innenküche samt allen Funktionen bahnt sich ihren Weg nach draußen. Je nach Geschmack mag eine solche Outdoor Küche deftig zünftig wirken, ein wenig improvisiert etwa aus Leichtbeton, Holz mit einer Klinkerarbeitsfläche. Die mobile Grillstation wird im Winter in die Garage gefahren.

Wenn zumindest ein Teil der Terrasse überdacht ist, kann man auch eine luxuriöse, gemauerte Komplettküche aus Granit oder Marmor installieren. Sie besitzt eine wetterfeste Spüle, Kühlschrank und Kochflächen aus Chrom oder Stahl, dazu Steak – Brenner und Wok. Wasser- und Stromanschluss sind selbstverständlich. Wer es lieber unkompliziert mag, installiert eine Grill- und Feuerstelle mit vielen gemütlichen Sitzplätzen.

Wellness und Badevergnügen


In den modernen Wohngärten zeigt sich Wellness auch in anspruchsvollem Ambiente. Whirlpools finden auf wenigen Quadratmetern Platz. Sie sorgen für Erfrischung an heißen und auch kalten Tagen. Unterschiedliche Unterwassermassagen und Akupressur, Farblicht und Klang bieten wirkungsvolle Therapien, die Körper und Seele neue Energien verleihen.

Wellness pur ist es, im eigenen Garten jeden Tag und zu jeder Zeit seine Runden in einem Schwimmteich ziehen zu können. Wenn Sie im klaren, natürlichen Wasser – ganz ohne Chemie – schwimmen, beobachten Sie das Leben am Teich. Mit frischer Luft um die Nase und den Himmel über dem Kopf kann man den Gedanken freien Lauf lassen. So ein Natur-Pool wird zum Treffpunkt mit der Familie und Freunden oder versüßt das Alleinsein.

Auch die Gartensauna mit Außenruheraum vermittelt ein ganzjähriges Wellness – Erlebnis. Nach dem Saunabesuch einfach hinauszugehen, den Wechsel von Kalt und Warm und den Wind auf der Haut zu spüren, ist wunderbar. Es gibt nichts Entspannenderes, als dann im Liegestuhl dem Garten zuzuhören. Herz, Kreislauf und Abwehrkräfte werden gestärkt, wenn Sie zwischen zwei Saunagängen im Schwimmteich baden. Falls Sie noch keinen Pool haben, tut es notfalls eine Außendusche und ein Bottich zum Eintauchen auch.

Praktisch und schön: Das Hochbeet


Zu einem gemütlichen Garten gehört auch, dass die Gartenarbeit nicht zu viel Stress bereitet. Hochbeete sehen attraktiv aus und setzen sich selbst mit Nutzpflanzen wie Radieschen und Erbsen gelungen in Szene. Bei Hochbeeten muss man sich nicht bücken und auf Knien durchs Beet kriechen. Hier kann man alle Arbeiten leicht und rückenschonend erledigen. Daneben garantiert das Schichtsystem im Hochbeet viel höhere Ernten als in einem gewöhnlichen Beet.

Garten-Ideen

Senkgarten modern

Einen Senkgarten modern gestalten

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Der Wellnessgarten

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Richtig gießen bei Hitze

Richtig gießen bei Hitze – dabei geht es um viel Arbeit, eventuell hohe Kosten und natürlich um den oft schwierigen Erhalt der Pflanzen.

Inhalt

In diesem Sommer mit Hitze und viel zu wenig Regen ist die Bewässerung, der sparsame, wirkungsvolle Umgang mit Wasser das zentrale Thema für alle Gartenliebhaber. Richtig gießen bei Hitze – dabei geht es um viel Arbeit, eventuell hohe Kosten und natürlich um den oft schwierigen Erhalt der Pflanzen.

Mit welchem Wasser gießen

Doch welches Wasser soll man einsetzen? Leitungswasser, das jederzeit zur Verfügung steht? Es ist teuer, außerdem oft kalkhaltig und auf jeden Fall zu kalt. Die Kälte kann die Pflanzen schocken und ihr Wachstum bremsen. Für empfindliche und junge Gewächse muss man dann immer einige Kannen abgestandenes Wasser bereithalten.

Brunnenwasser stellt, wenn der Brunnen erst einmal genehmigt und gebaut ist, eine sehr empfehlenswerte und auf die Dauer billigere Alternative dar. Es ist zwar ebenfalls kalt und kann auch u.U. mit Nitraten und Phosphaten angereichert sein.

Regenwasser wird von den meisten Pflanzen geliebt, da es weicher und wärmer ist. Es sollte in Regentonnen, Teichen oder unterirdischen Zisternen gespeichert werden.
Welches Wasser Sie auch wählen, Sie sollten es so sparsam wie möglich und doch so wirksam einsetzen, dass die Pflanzen das lebensnotwendige Nass im ausreichendem Maße erhalten.

Die beste Zeit zum Gießen

Richtig gießen bei Hitze heißt auch, die richtige Tageszeit wählen. Im Frühjahr wässert man am besten morgens. Abends ist der Boden zu stark abgekühlt. Im Sommer bei Hitze sind Abend- und Nachtstunden oder der ganz frühe Morgen ideal. Die allerbeste Zeit ist um 4 Uhr nachts. Durch niedrige Luft- und Bodentemperaturen verdunstet dann weniger Wasser. Gießen bei starkem Sonnenlicht kann außerdem zu Blattschäden führen. Die Wassertröpfchen wirken wie Brenngläser auf den Blättern und lassen braune Flecken entstehen.

Gießen bei Hitze: Wie viel gießen

Gießen Sie ausgewachsene Pflanzen lieber selten – dann aber kräftig. Pflanzen passen sich bis zu einem gewissen Grade ihrer Umgebung an. Ist Wasser knapp, bilden sie längere Wurzeln, um sich mit dem Wasser aus tieferen Erdschichten zu versorgen. Wenn Sie die Pflanzen zu sehr mit Gießen verwöhnen, bleibt die Wurzelbildung schwächer und Sie müssen immer häufiger zur Gießkanne greifen.

Wässern Sie nach dem individuellen Bedarf der Pflanzen. Kübelpflanzen sind, da sie nur wenig Wurzelraum haben, auf ständiges Gießen angewiesen. Pflanzen, die aus den trockenen Gegenden dieser Erde stammen, beginnen zu faulen, wenn sie mehr Wasser erhalten, als sie benötigen. Dagegen verlangen Gewächse, die in Feuchtregionen beheimatet sind, stets nach Wasser und verdursten bei Trockenheit.

Saatbeete im Freien brauchen bei Trockenheit mehrmals täglich eine vorsichtige Berieselung. Jungpflanzen sollten häufiger kleine Wassermengen erhalten. Gehölze benötigen im Frühjahr viel Wasser, wenn sich neue Triebe und Blätter bilden. Stauden, Beet-und Balkonpflanzen haben ihren Hauptwasserbedarf im Juli/August, der Gemüsegarten braucht mehr Wasser als der Ziergarten…

Steingartenstauden sind wahre „Durstkünstler“. Sie nehmen häufiges Wässern ernsthaft übel. Bei den Beet-, Balkon- und Kübelpflanzen brauchen Geranien, Strohblumen nur wenig Wasser, während Fleißige Lieschen, Neuguinea-Hybriden und Engelstrompeten sich als wahre Trunkenbolde entpuppen.

Auch die Lage des Balkons oder der Terrasse und die Witterungsverhältnisse spielen eine große Rolle. Richtig gießen bei Hitze heißt hier zweimal täglich zu gießen, bei anhaltend trüber Witterung nur ein- bis zweimal in der Woche.

Wasser sparen durch Hacken und Mulchen

Halten Sie das Wasser im Garten. Viel Gießwasser kann eingespart werden, wenn der Boden nicht hart wird. Regen und Gießwasser fließen dann nicht ungenutzt ab. Lockern Sie daher die Erde um die Pflanzen herum regelmäßig auf, legen Sie Vertiefungen im Wurzelbereich an, damit das Oberflächenwasser besser aufgenommen werden kann.

In jedem Boden gibt es kleine Hohlräume. Durch diese wird das Wasser aus den tieferen Bodenschichten nach oben geleitet, wo es dann verdunstet. Daher sollte man direkt nach dem Gießen an der Oberfläche durchhacken, um diese Hohlräume zu zerstören. Dann kann das Wasser nicht so leicht verdunsten.

Auch das Abdecken mit dünnem Vlies oder einer feinen Mulchschicht etwa aus Rasenschnitt hält die Bodenfeuchtigkeit. Auch Balkonkästen oder Kübel kann man mulchen, um Wasser zu sparen.

In den heißen Sommerwochen kommen viele Gartenbesitzer ganz schön ins Schwitzen. Mit Gießkannen wird das Wasser zu den empfindlichen Pflanzen geschleppt, mit Handbrausen und Gießstäben benetzen die Gärtner die Beete. Auf dem Rasen werden je nach Grundriss Rechteck- oder Kreisregner in Einsatz gebracht. Endlose Schläuche werden aus- und später wieder eingerollt.

Moderne Bewässerungssysteme

Das Ganze ist einfach viel zu komplex und arbeitsaufwändig. Außerdem wird bei dem überwiegend planlosen Gießen eine Menge Wasser nutzlos verplempert. Fortschrittliche Gärtner setzen Mikrobewässerungssysteme bei Reihenpflanzungen, Beeten und Hecken ein. Mit Tropf- oder Perlschläuchen, mit Kleinflächendüsen wird hier das Wasser sparsam direkt an die Wurzeln der Pflanzen gebracht.

Praktisch und sehr Wasser sparend ist ein professionell eingestelltes Bewässerungssystem mit Steuergeräten und Feuchtigkeitsfühlern. Hier werden die Pflanzen genau nach Bedarf bewässert. Für alle unterschiedlichen Bedürfnisse gibt es passende Lösungen, auch für den Balkon, die Terrasse und für Innenräume.

Egal ob Sie Ihre Balkonkästen immer automatisch bewässern lassen möchten oder Ihre Zimmerpflanzen während Ihres Urlaubs gießen lassen möchten – sogar wenn kein Wasseranschluss vorhanden ist, moderne Bewässerungssystemen sorgen für die richtige Versorgung ihrer Pflanzen.

Im Sommer muss fast immer gegossen werden. Wie viel, hängt vom Wetter ab: An kühlen, regnerischen Tagen reichtig wenig Wasser, richtig gießen bei Hitze bedeutet erheblich mehr Wasser. Moderne Bewässerungssysteme sind da sehr hilfreich. Sensoren messen beispielsweise Bodenfeuchtigkeit und Außentemperatur. So lässt sich die Bewässerung genau dosieren.

Moderne Bewässerungssysteme lassen sich auch per App vom Smartphone aus steuern. So können Sie die Bewässerung in Ihrem Garten oder auf ihrem Balkon auch unterwegs von überall aus kontrollieren. So sparen Sie auf jeden Fall sehr viel Zeit, Arbeit, Geld und Wasser und können immer richtig gießen bei Hitze. Die mühsame Bewässerung verliert ihren Schrecken und wird zum Freizeitvergnügen.

Garten-Ideen

Senkgarten modern

Einen Senkgarten modern gestalten

Schon zeitig im Frühjahr einen warmen Sitzplatz im Garten – das findet man in einem Senkgarten. Wenn man einen Senkgarten modern gestalten, kann man auch aus einem relativ langweiligen, kleinen…

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