Sicherheit im Garten

Sicherheit im Garten ist eine relativ wenig beachtete Dimension in der Gartengestaltung. Allerdings findet sie bei dem allgemeinen Schutzbedürfnis immer mehr Interesse bei den Gartenbesitzern.

Sicherheit in all Ihren Variationen ist eine relativ wenig beachtete Dimension in der Gartengestaltung. Allerdings findet sie bei dem allgemeinen Schutzbedürfnis immer mehr Interesse bei den Gartenbesitzern. Am meisten verbreitet ist noch der Gedanke an die Sicherheit im Garten bei Arbeiten im Garten, bei der Nutzung des Gartens durch Hausbewohner und Besucher.

Giftige Pflanzen

Schon bei der Bepflanzung des Gartens dürfte es Diskussionen geben, ob man giftige Pflanzen im Garten dulden sollte. Dabei muss man sich klar machen, dass unendlich viele Pflanzen mehr oder weniger toxisch sind, angefangen von Anemonen über Maiglöckchen, Tränendem Herz, Goldregen, Oleander, Christrosen, Winterlingen… Wenn man alle Gewächse aus der Siedlungsnähe verbannt, von denen nur theoretisch eine Gefahr ausgehen könnte, würden die Gärten recht langweilig.

Allerdings haben hochgiftige Pflanzen wie Goldregen, Rizinus, Blauer Eisenhut, Tollkirsche, Fingerhut u. a. zumindest nichts in allgemein zugänglichen Vorgärten und nahe der Terrasse verloren. Gewächse mit verlockenden Früchten wie Eiben, Einbeeren, Tollkirschen und Goldregen sind immer eine große Gefahr, wenn Kinder in der Nähe sind.

Unfallrisiko im Garten

Für kleine Kinder sind auch die Dinge gefährlich, für die sich die Erwachsenen am meisten begeistern: Schwimmteiche, Seerosenbecken und Brunnen. Gehören die Kinder zur Familie, müssen die Wasserstellen in den ersten Jahren mit Zäunen oder Abdeckgittern gesichert werden. In einem offenen Vorgarten sollte man aus Sicherheitsgründen keine auch noch so kleinen Teiche anlegen.

Sicherheit bei der Gartenarbeit

Alle im Garten verwendeten Werkzeuge wie Leitern, Häcksler, Heckenscheren und Motorsägen müssen den neuesten Sicherheitsstandards entsprechen. Bei der Haus- und Gartenarbeit passieren mehr Unfälle als im Straßenverkehr. Häufige Ursache sind morsche Holzleitern, falscher Auf- und Abstieg, gefährliches Überlehnen auf der Jagd nach dem letzten Apfel und leichtsinnige Manöver mit den Elektrogeräten.

Achten Sie bei der Anlage der Wege und Terrassen auf sichere, rutschfeste Beläge. Die Wege sollten ausreichend breit und ohne Stolperfallen sein. Eine Grundausleuchtung des Gartens am Abend, zumindest an allen Treppen und Wegen ist unverzichtbar. Die Gartenlampen müssen nach unten, an Treppen seitlich strahlen, damit man die Hindernisse rechtzeitig erkennt und nicht geblendet wird. Soll der Wegverlauf auch nachts zu sehen sein, sind für den Dauereinsatz Energiesparlampen oder Solarleuchten die richtige Lösung.

Im Winter stellen vereiste oder verschneite Wege ein Unfallrisiko dar. Für die Sicherheit auf dem Gehweg und auf dem Weg vom Gartentor zu Haus ist man verantwortlich. An Werktagen muss ab 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr geräumt sein, sonst haftet man bei Unfällen.

Sicherheit im Garten: Gartenbeleuchtung

Mit der Erwähnung der abendlichen Beleuchtung ist ein weiterer Aspekt der Sicherheit im Garten angesprochen, der vielen Menschen jetzt sehr am Herzen liegt: der Schutz vor unerwünschten Besuchern. Ein gut beleuchteter Eingang wirkt freundlich und erleichtert das schnelle Erkennen des Wartenden. Die Eingangsbeleuchtung sollte entweder über einen längeren Zeitraum eingeschaltet bleiben oder durch Bewegungsmelder mit kurzen Einschaltzeiten gesteuert werden.

Bei kleineren Grundstücken dürfen Büsche und Bäume nicht die Sicht vom Haus auf das Eingangstor versperren. Mit einer smarten Klingel mit Kamera und integrierter Gegensprechanlage an der Tür oder am Gartentor sehen Sie sofort, wer draußen steht. Auch wenn sie nicht zuhause sind, können Sie von Ihrem Smartphone aus mit dem Besucher reden.

Ein gut beleuchteter Garten sorgt für Sicherheit im Garten und beugt Diebstahl und Einbruch wirkungsvoll vor. Unerwartet eingeschaltetes, helles Licht schlägt, wie die Kriminalstatistik beweist, Einbrecher in die Flucht. Auf so eine Einbruchs- Sicherheits-Beleuchtung sollten Sie nicht verzichten. Am besten sind noch Zusatzscheinwerfer, die auch in den letzten Winkel des Gartens leuchten.

Bewegungsmelder aktivieren die Lampen und Strahler. Damit das Sicherheitslicht nicht die Bewohner sondern die Einbrecher blendet, sind die Leuchten vom Haus weg gerichtet. Die Bewegungsmelder, die die Lampen steuern, müssen fachmännisch eingestellt sein, damit nicht jede streunende Katze, jeder vorbeifliegende Vogel, jeder Passant auf dem Bürgersteig die ganze „Festbeleuchtung“ auslöst.

Moderne Smart-Home-Systeme bieten viele Möglichkeiten gegen Einbruch vorzubeugen: Licht abends an und ausschalten, Rollläden abends herunterfahren und morgens wieder hoch, spezielle Lampen, die das flackernde Licht von Fernsehern nachahmen.

Zäune, Mauern und Hecken

Zäune und Mauern, die das Grundstück begrenzen, dürfen keine Kletterhilfe durch Absätze und Vorsprünge bieten. Die Oberkante sollte zusätzlich gesichert sein, beim Zaun etwa durch scharfe Spitzen, bei der Mauer durch Stacheldraht oder einzementierte Scherben.

Hohe, dichte Hecken aus Hainbuche (Carpinus betulus) oder Liguster (Ligustrum vulgare) sorgen auch für Sicherheit im Garten. Noch wirkungsvoller sind stachelige Barrieren, etwa aus Feuerdorn. Optimal wirken Rosenhecken. So zeichnen sich die Kartoffelrose (Rosa rugosa) und die Weinrose (Rosa rubiginosa) nicht nur durch zauberhafte Blüten sondern auch durch dichte borstige Stacheln aus. Einen Doppeleffekt erzielt, wer mit widerborstigen Pflanzen, zum Beispiel Kletterrosen oder Brombeeren, Mauern und Zäune begrünt.

Sicherheit im Garten heißt es dann: keine Kletter- und Einstiegshilfen geben. Die Grundstücksbepflanzung, insbesondere Bäume und hohe Sträucher muss weit genug von Türen, Treppen, Erdgeschoß- und Kellerfenstern entfernt sein. Leitern, Mülltonnen, auch Gartenmöbel sollten nicht ungesichert auf dem Grundstück herumstehen. Sie sind ideal zum Klettern.

Nur eins können Sie ruhig auf dem Grundstück verstreuen: Kinderspielzeug (selbst wenn Sie keine Kinder haben). Unter Einbrechern hat es sich laut Polizeierkenntnissen herumgesprochen, dass bei Familien mit Kindern nichts zu holen ist.

Garten-Ideen

Gartenrenovierung

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Der Wellnessgarten

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Sicherheit imGarten

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Einen mediterranen Garten gestalten – 10 Ideen

Wir können in Mitteleuropa zwar nie einen original mediterranen Garten gestalten, aber mit geschickter Pflanzenauswahl, mediterranen Materialien und Dekorationen können wir uns das Flair des Südens in unser Zuhause holen.

Wir können in Mitteleuropa zwar nie einen original mediterranen Garten gestalten, aber mit geschickter Pflanzenauswahl, mediterranen Materialien und Dekorationen können wir uns das Flair des Südens in unser Zuhause holen.

Das Licht unter südlichem Himmel, der Gesang der Zikaden, der Duft von Lavendel, der über das Land weht. Weite Olivenhaine und schlanke Zypressen, die sich dem Himmel entgegen recken. Das Azurblau des Meeres, das sich mit dem Blau des Himmels vereint: Das sind atemberaubende Eindrücke, die unser Bild der mediterranen Landschaft und ihrer Gärten für immer geprägt haben. Das Mediterrane ist es, worum wir nördlichen Europäer unsere Nachbarn im Süden beneiden, dazu das leichte Essen, die süffigen Weine, Siesta, der unbekümmerte Lebensstil – davon träumen wir.

Jardin Val Rahmeh an der Côte d’Azur

Seit vielen Jahrhunderten geht von den mediterranen Gegenden ein magischer Reiz aus. Hier kreuzten sich einst die Handelswege, treffen die Kulturen vom Westen und Osten aufeinander. Maler wie Vincent van Gogh oder Paul Cézanne haben die Licht verwöhnten Landschaften auf die Leinwand gebannt, große Dichter, besonders Goethe ihre Faszination beschrieben.

Auch heute gehören zu unseren beliebtesten Reisezielen die Landschaften an den Küsten Griechenlands, Kroatiens, Italiens, Frankreichs und Spaniens mit ihren herrlichen Stränden, auch die Provence, die Toskana, die Camargue, Mallorca, die küstennahen Gebiete in Nordafrika. Viele Reisende haben sich dort von den Gartenanlagen inspirieren lassen und gestalten hierzulande ähnliche Gärten. Einen mediterranen Garten gestalten ist langem einer der beliebtesten Gartenstile.

Natürlich wissen wir, dass wir in Mitteleuropa nie einen originalen mediterranen Garten gestalten können. Doch durch die Klimaerwärmung gedeihen bei uns immer mehr Pflanzen aus den warmen Mittelmeerländern, die mit langer Trockenheit und Hitze gut zurechtkommen. Feigen, Marillen und Pfirsiche wachsen nahezu problemlos in immer nördlicheren Gefilden. In klimatisch milden Regionen wie etwa die Weinbaugebieten stehen heute schon Hanfpalmen, Bananenstauden und Kiwis in den Gärten. Lavendel, Katzenminze oder Wolfsmilch haben mit trockenen Sommern keine Probleme. Schwierig sind für viele dieser Pflanzen allerdings die feuchten Winter. Daher ist unbedingt auf eine gute Drainage zu achten.

Es gibt nicht d e n mediterranen Garten, sondern verschiedene Möglichkeiten, einen mediterranen Garten gestalten zu können.
Eventuell bevorzugen Sie die klar gegliederten, geometrischen Gartenanlagen Italiens, die durch opulente Brunnen, Figuren, Rosen, Kübelpflanzen und reich verzierte Terrakotta Kübel bestechen. Bei der Provence sind wohl der Lavendel als Wegbegleiter, die üppigen Kräuter und Blütenstauden, die offenen schmiedeeisernen Pavillons und die verspielten Gartenmöbel aus Metall unvergesslich geblieben.

Überall im Mittelmeerraum findet man schlichte Obstgärten mit Orangen- und Zitronenbäumen, der praktische Nutzen ist neben den Zierwert sehr wichtig. Viele verwöhnen als typische Küchengärten mit Thymian, Basilikum, Koriander, Rosmarin, feinsten Gemüsen und den mediterranen Leckereien wie Feigen, Khaki, Wein und Granatäpfeln.

Andere Anlagen entfalten sich trotz Wasserknappheit mit verschwenderischer Pracht. Üppige Zierpflanzen, Formgehölze, sprudelnde Wasserspiele stehen hier im Vordergrund. Natürlich gibt es auch moderne Gärten mit Palmen, Swimmingpool und Liegewiese. Die Freude an der Vielfalt der Pflanzen ist überall zu spüren. Manche Gärten beherbergen exotische Kakteen in all ihren Variationen. Andere haben sich zu tropischen Oasen entwickelt.

So facettenreich die mediterranen Gartenstile auch sind, eins ist ihnen gemeinsam: die Liebe zum Alten, Traditionellen und eine gewisse liebenswerte Lässigkeit. Es ist wohl die besondere Stimmung, die Leichtigkeit des Seins, die aus allem spricht, die uns immer wieder fasziniert.

Wenn wir einen mediterranen Garten gestaltenwollen und uns für die prächtigen Vegetation des mediterranen Gartens begeistern, sollten wir im Vorfeld einiges klären. Der Standort, die Bodenverhältnisse müssen bei der Gestaltung stimmen. Es eignen sich Plätze, die vor rauen Winden geschützt sind, im Winter von extremer Kälte und Nässe verschont bleiben und im Frühjahr sich rasch erwärmen. Eine Einfassung mit Mauern und Hecken kann hier sehr hilfreich sein. Viele mediterrane Pflanzen mögen eher leichte, nährstoffarme Böden, die mit Humus und Sand durchsetzt sind.

Welche Pflanzen passen in einen mediterranen Garten?

Natürlich lässt sich die südliche Pflanzenpracht bei uns nicht eins zu eins übernehmen. Viele der beliebten mediterranen Gewächse wie Orangen- und Lorbeerbaum oder Granatapfel können in unseren Breiten nur als Kübelpflanze gehalten werden. Sie müssen in einem frostfreien Raum überwintert werden. Manchmal muss man auch zu adäquaten Ersatzgewächsen greifen.

Winterharte mediterrane Bäume

In Mitteleuropa sind winterhart viele Palmen wie die beliebte Hanfpalme. Bäume, wie die robuste Ölweide, der Judasbaum und die rot blühenden Zierakazie passen in mediterrane Gärten. Für südländisches Flair sorgen als winterharte Pflanzen auch die Wisteria, Weinreben, Tamarisken und die vielen widerstandsfähigen Kräutern.

Ansonsten gilt bei der Pflanzenauswahl: Was gefällt, ist auch erlaubt. Alle Farben des Regenbogens sind vertreten und verbinden sich zu fröhlichen Arrangements voller Ungezwungenheit und Lebensfreude. Klassische Südländer wie Oleander, Datura und Bougainvillea mischen sich zwischen Sommerblumen wie Petunien, Verbenen, Geranien und Strohblumen. Am besten verbreiten die Blüher ihr südländisches Flair in Wandgefäßen und Terrakottatöpfen.

Unter den Mediterranen finden sich viele graulaubige Pflanzen – eine Anpassung an Hitze und Trockenheit. Sukkulenten wie Agaven und Echeverien, ebenso Oliven, Eukalyptus zählen zu den genügsamen mediterranen Stars und sind in pflegeleichten Gärten sehr erwünscht. Auch viele Kräuter und andere Gewächse mit herb-aromatischem Blattduft wie Lorbeer, Lavendel, Myrte und Mittelmeer-Zypresse gehören dazu. Sie haben es den Menschen hierzulande besonders angetan. Es entstehen ganze Kräutergärten mit mediterranem Ambiente.

Mediterrane Pflanzen in Kübeln

Oft sind Kübelpflanzen die einzige Möglichkeit, Terrasse und Balkon mit mediterranem Flair zu schmücken. Im Schatten von Oleander, Hibiskus und Palmen breitet sich Urlaubsstimmung aus. Die brillanten Farben der mediterranen Blüten, ihre außergewöhnlichen, bisweilen skurrilen Formen sind unvergleichlich. Wenn sich Datura und Solanum unter der Last ihrer Blüten geradezu biegen, die Schmucklilie (Agapanthus) übersät ist von blauen Sterndolden oder die Bougainvillea zur üppigen Blütenkaskade wird, dann kann man schon voll ins Schwärmen geraten.

Mediterraner Garten mit Kies und Natursteinen

Ein weiterer sehr moderner Zug mediterraner Anlagen ist die wichtige Rolle, die Natursteine und Kies hier spielen. Der Mittelmeerraum ist oft von felsiger Landschaft geprägt. Einfassungs-, Stütz- und Hausmauern, weitläufige Terrassen präsentieren sich als kunstvolle Vorbilder für unsere Gärten. Sitzplätze und Wege werden mit Natursteinen belegt, mit Kiesflächen eingerahmt oder unterbrochen.

Es sind vor allem die Farben und Materialien, die das Flair des Südens vermitteln, das tiefe Blau von Himmel und Meer, das dunkle Gelb der Sonnenblumen, das Grün der Oliven, das Rotbraun und der Ocker von Erde und Felsen. Sie kehren in unseren Gärten in den farbig gestrichenen Wänden, in Amphoren und Pflanzkübeln wieder.

Terrasse im mediterranen Garten gestalten

Das Wichtigste im mediterranen Garten sind die Sitzplätze mit bequemen Möbeln. Sie bilden während der warmen Sommertage und an lauen Abenden das gesellige Zentrum. Hier trifft sich die Familie, hierher werden Gäste geladen. Rotwein, Oliven, Pasta und ein guter Käse zum Abschluss – mehr braucht es kaum für ein gelungenes Essen im Freien. Vordächer, Sonnensegel und üppig bepflanzte Pergolen schützen vor zu viel Sonne. Mit den duftenden Blumen, dem plätschernden Brunnen umgibt uns ein Hauch des Südens, etwas von seiner Lebensfreude und Lässigkeit.

Wasser ist kostbar im Süden. Mediterrane Gärten feiern es als Lebensquell in prachtvollen Fassungen. Zudem spendet vor allem bewegtes Nass Kühlung, befeuchtet die Luft und verwöhnt mit seinem Klang. Ob Sie Wasser in formalen Becken inszenieren, es aus Brunnen oder Fontänen sprudeln lassen oder in schmalen Rinnen und Wassertreppen durch den Garten führen, bleibt Ihnen überlassen. Dieser stark formale Zug der mediterranen Architektur harmoniert vollkommen mit der modernen architektonischen Gartengestaltung und wurde von ihr beeindruckend weiterentwickelt.

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Gräser im Garten – 10 tolle Gestaltungsideen

Gräser im Garten sorgen für eine gewisse Leichtigkeit, sie wiegen sich sanft bei jedem Lufthauch und rascheln leise im Wind. Sie bringen Bewegung in den Garten, das Spiel der grazilen Halme und Blütenrispen strahlt Natürlichkeit aus.

„Ein Garten ohne Gräser ist grässlich!“
Karl Foerster – Pflanzenzüchter und Gartenphilosoph

Gräser im Garten sorgen für eine gewisse Leichtigkeit, sie wiegen sich sanft bei jedem Lufthauch und rascheln leise im Wind. Sie bringen Bewegung in den Garten, das Spiel der grazilen Halme und Blütenrispen strahlt Natürlichkeit aus.


Gärten mit Gräsern sind nie in einen perfekten Zustand über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Das Spannende an Gräsern ist die Veränderung im Jahreslauf.

Ein großer Vorteil von Gräsern ist: Sie sind robust und pflegeleicht. Im Gegensatz zu vielen Stauden gibt es bei ihnen keine Probleme mit Schädlingen und Pilzen. Die meisten Gräser brauchen nicht viel Wasser und müssen auch nicht gedüngt werden. Wichtig ist nur, dass man das Gras passend zum Standort wählt. Sonnenhungrige Gräser kommen in schattigen Lagen nicht zurecht, Schattengräser vertrocknen schnell in der Sonne.

Gräser im Garten sind unglaublich vielseitig. Manche werden gerade mal 20 cm hoch, andere erreichen stolze 4 Meter. Die Blätter können die verschiedensten Farben und Musterungen aufweisen. Blüten gibt es in Formen von Bürsten, Rispen, Sterne oder hübsche Wedeln – die Auswahl ist riesig.

Gräser im Garten: Eindrucksvolle Blickfänge


Die Giganten unter den Gräsern können in kurzer Zeit bis zu 4 Meter erreichen und bringen damit viel Dynamik und Spannung in den Garten. Diese Arten entfalten ihre volle Pracht nur, wenn sie einzeln gepflanzt werden. Sie bilden nicht nur schöne Blickfänge, sondern sorgen auch für Ruhe und Struktur in der Pflanzung.

Zu diesen riesigen Solitärgräsern gehören einige Sorten des Chinaschilfs, das Riesen-Chinaschilf, das Pampasgras mit seinen dekorativen, hohen Blütenständen, das Hohe Pfeifengras, wo einige Sorten stattliche Höhen erreichen können und das Riesen-Federgras.

Gräser als Sichtschutz


Allein oder in Kombination von hohen Prachtstauden sind Ziergräsern im Sommer ein idealer Sichtschutz an Sitzplätzen oder am Schwimmteich und eine lebendige Eingrenzung des Gartens. Auch in Kübeln bilden Gräser einen attraktiven Sichtschutz auf dem Balkon oder der Terrasse.

Gestaltungsideen: Gräser in großen Gruppen

Besonders in architektonischen, formalen und minimalistischen Gärten werden Gräser gern in großen Gruppen gepflanzt. Sie umschmeicheln selbst die minimalistische Kühle moderner Architektur.

Gräser in Kübeln

Immer mehr Gräser erobern auch Terrasse und den Balkon. Kleinere Gräser machen sich prima im Balkonkasten zwischen Sommerblumen und Stauden. Mittelhohe und Hohe Gräser kommen toll zur Geltung in repräsentativen Kübeln. Sie machen sich auch gut vor Hauseingängen oder Toren. Gräser im Kübel brauchen allerdings in der kalten Jahreszeit Winterschutz.

Pflegeleicht: Gräser im Kiesgarten

Gräser und Kies passen gut zusammen. In einem sonnig gelegenen Kiesbeet gedeihen viele trockenheitsverträgliche Gräser aus den nordamerikanischen Prärien. Solche Beete sehen nicht nur toll aus, sie sind sehr pflegeleicht.

Gräser und Rosen

In modernen Pflanzungen werden Gräser gern mit Rosen kombiniert. Gräser bringen Natürlichkeit in Rosenbeete. Die wogenden Halme und Ähren sorgen für Bewegung ohne den Rosen die Show zu stehlen. Zwischen die Rosen kann man kleinwüchsige Gräser wie Lampenputzergras, Rutenhirse oder Federborstengras setzen. Hohe Gräser kann man in den Hintergrund des Rosenbeetes pflanzen.

Gräser in gemischten Beeten

In modernen Beeten werden Gräser vielfältig kombiniert mit Stauden, Zwiebel- und Knollengewächsen, Sommerblumen, Rosen und Sträuchern. Unkomplizierte Nachbarn in den Beeten sind die Gräser nicht immer. Viele von ihnen, vor allem die Einheimischen säen sich kräftig aus, manche wuchern, bilden Ausläufer und sind den übrigen Pflanzen an Lebenskraft stark überlegen.

Für die großen Prachtstauden sind die Gräser schwierige Begleiter. Sonnenauge, Sonnenhut, Feinstrahlastern,Taglilien und andere vertragen es nicht, von den wuchernden Gräsern bedrängt zu werden. Daher muss man die Gräser immer mal wieder kräftig zurückschneiden oder umsetzen.

Gräser neutralisieren die oft starken Blütenfarben der Stauden, geben den Beeten Fülle und Geschlossenheit. Im Spätsommer haben sich die Giganten unter den Blühstauden wie Riesen–Sonnenhüte, Steppenkerzen, Wasserdost, Federmohn, Kandelaber- Ehrenpreis, Kerzenligularien und Sonnenbraut zu wahren Blütenbergen entwickelt. Sie inszenieren zusammen mit den Riesengräsern ein wohl einmaliges Schauspiel.

Sonne, Wasser und Wind sind die schönsten Begleiter der Gräser im Garten. Die Halme wiegen sich mit bewundernswerter Grazie im Wind, schaffen dabei Konturen und verwischen sie gleich wieder. Dieses Spiel aus Bewegung, Durchlässigkeit und Transparenz ist genau so faszinierend und beruhigend wie das Rauschen eines Bachs, das Kräuseln des Wassers im Teich.

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Gartenrenovierung

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Eichhörnchen füttern – ein riesiger Spaß

Liebe geht durch den Magen – das gilt auch bei Eichhörnchen. Wer die niedlichen Nager aus der Nähe beobachten möchte, sollte die Eichhörnchen füttern.

Liebe geht durch den Magen – das gilt auch bei Eichhörnchen. Wer die niedlichen Nager aus der Nähe beobachten möchte, sollte die Eichhörnchen füttern. Die bevorzugte Eichhörnchen Nahrung sind Nüsse, aber es findet sich noch mehr auf ihrem Speisezettel.

Eichhörnchen Nahrung in der Natur


Im Wald können sich Eichhörnchen gut selbst ernähren, sie fressen dort Nüsse, Zapfen, Früchte wie Bucheckern, Beeren, Pilze, Rinde. Im Frühling knabbern sie gern Samen, Knospen und Triebe.

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Im Frühling frisst das Eichhörnchen gern Samen

In der Stadt gehen die Bestände an Eichhörnchen zurück, auch weil die Tiere dort nicht mehr genug zu fressen finden. Hier kann Eichhörnchen füttern sinnvoll sein. Außerdem macht es jede Menge Spaß.

Eichhörnchen-Nahrung: Womit kann man Eichhörnchen füttern?


Nüsse, Nüsse, Nüsse! Walnüsse und Haselnüsse stehen bei Eichhörnchen ganz hoch im Kurs. Wahre Delikatessen sind Maronen, Pinienkerne und Zirbelnüsse.
Auch Rosinen, Obst wie Apfelstücke und Weintrauben, getrocknete Äpfel, Karotten, reife Gurken, Mais und ungesüßten Zwieback nehmen die Tiere gern.
Die Nüsse in einem Futterhaus sollten ungeschält sein, aber im Frühling sollten auch ein paar geschälte Nüsse für die Jungtiere dabei sein.

Was dürfen Eichhörnchen nicht fressen?


Eichhörnchen füttern darf man nicht mit Erdnüssen, Mandeln, Brot, Milchprodukten oder exotischen Früchten gefüttert werden.

Eichhörnchen füttern mit einem Futterhaus


Wenn Eichhörnchen in Ihrer Umgebung leben, ist es sinnvoll ein Futterhaus aufzustellen. Eichhörnchen bedienen sich auch mal gern am Vogelhaus, aber Vogelfutter ist nicht ganz das Richtige für die Nagetiere. Daher kommen sie nur gelegentlich zum Vogelhaus. Wer die Eichhörnchen regelmäßig sehen möchte, sollte ihnen schon die geliebten Nüsse anbieten.

Eichhörnchen im Vogelhaus

Manche Eichhörnchen Fans legen die Nüsse einfach ins Vogelhaus oder leben sie an einem geschützten Ort auf dem Balkon aus. Bei mir hat das nicht funktioniert, die Nüsse wurden regelmäßig von Eichelhähern geklaut. Erst als ich mir ein Eichhörnchen Futterhaus besorgt habe, bekamen die Eichhörnchen ihre Nüsse.

Wichtig: Eichhörnchen brauchen immer etwas zu trinken


Klettern macht durstig, Eichhörnchen haben einen hohen Wasserbedarf. In heißen Sommern verdursten viele Hörnchen, besonders in der Stadt. Wenn Sie den Tieren keinen Gartenteich oder etwas ähnliches bieten können, sollten Sie unbedingt eine Vogeltränke oder eine Schale mit Wasser aufstellen. Dafür sind Ihnen nicht nur Eichhörnchen dankbar, sondern auch Vögel, Igel und Insekten…


Wo Eichhörnchen Futterhaus aufstellen?


Zum Eichhörnchen füttern sollten Futterhaus und Wasserschale immer in der Höhe angebracht werden. Futterstellen am Boden sind gefährlich, da die Hörnchen dort leichte Beute für Katzen und andere Räuber sind. Die Eichhörnchen müssen direkt vom Futterplatz aus auf einen Baum oder etwa an einer Regenrinne nach oben flüchten können.
Wenn viele Eichhörnchen zu Besuch kommen, sollte man mehrere Futterstellen einrichten. Eine Bekannte von mir hat ihren Balkon im vierten Stock in einem Haus am Waldrand. Da kommen etwa 30 Eichhörnchen regelmäßig zu Besuch. Sie hat inzwischen 4 Futterhäuser aufgestellt, damit sich die Tiere nicht immer um das Futter zanken.

Das Eichhörnchen sitzt direkt vor meinen Füßen und knabbert die Nuss


Wie Eichhörnchen zutraulich werden


Mit etwas Glück und Geschick werden die Eichhörnchen, wenn sie regelmäßig Futter bekommen, richtig zutraulich. In der Facebookgruppe „Eichhörnchen: Fotogruppe“ findet man viele Beispiele, wo sich Eichhörnchen bei „ihren“ Menschen regelmäßig ihre Nüsse abholen. Besonders freche Hörnchen kommen sogar in die Wohnung und suchen nach den Nuss Vorräten.

Eichhörnchen im Wald füttern


In manchen Parks und Waldgebieten sind die Eichhörnchen so sehr an Menschen gewöhnt, dass sie sich gern füttern lassen. Einige fressen sogar aus der Hand. Bekannt sind der Eichhoernliweg in Arosa (Schweiz) und die Eichhörnchenwald in Fischen/Allgäu.

Hier leben zahlreiche Eichhörnchen, die recht zutraulich sind. In diesen Bergregionen findet man meist schwarze Eichhörnchen.

Wo nisten Eichhörnchen?

Eichhörnchen haben nicht nur ein Nest, sie haben bis zu 8 Nester. Und jedes Eichhörnchen Nest – auch Kobel genannt – hat eine andere Funktion. Klettern ist anstrengend. Manche Nester…

Eichhörnchen Babys – ihre ersten Schritte

Besonders niedlich sehen Eichhörnchen Babys erst mal nicht aus: sie sind nackt, taub und blind. Erst nach einigen Wochen werden sie zu den hübschen Pinselohren, die wir alle lieben.

Eichhörnchen anlocken und füttern kann man am besten, indem man sich irgendwo ruhig hinsetzt und einige Nüsse auslegt. Man muss etwas Geduld haben, die Hörnchen kommen nach einiger Zeit und holen sich die Leckerbissen ab. Auf keinen Fall sollte man den Tieren hinterherlaufen, dann verschwinden sie.

Gibt man den Eichhörnchen ungeschälte Nüsse, nehmen sie die ganze Nuss und verschwinden damit auf den nächsten Baum. Dann muss man eine ganze Weile warten, bis das Eichhörnchen wiederkommt oder eine anderes Tier auftaucht. Legt man geschälte Nüsse aus, werden die vor Ort verspeist. So kann man das niedliche Tier längere Zeit beobachten.

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Vögel bestimmen leicht gemacht

Im Zeitalter des Smartphones ist Vögel bestimmen online so leicht wie noch nie – entweder per App oder mit automatischer Fotoerkennung.

Wer kommt da zu unserem Vogelhaus? Amseln, Meisen und Rotkehlchen erkennen wir ja ganz leicht, aber dann? Im Zeitalter des Smartphones ist Vögel bestimmen online so leicht wie noch nie – entweder per App oder mit automatischer Fotoerkennung.

Was tun, wenn Sie irgendwo einen interessanten Vogel entdecken und gerne wissen möchten, wie er heißt?  Früher musste man endlos Bücher wälzen und Fotos vergleichen, um Vogel bestimmen zu können. Heute machen praktische und dazu kostenlose Apps den Hobby-Ornithologen das Leben leicht. Und noch schneller lassen sich Vögel bestimmen mit automatischer Fotoerkennung.

Vögel bestimmen online mit der NABU Vogelwelt App

Die Vogel App!

Übersichtlich und leicht zu bedienen ist die Vogel App! Die App, die von der Hobby-Ornithologin Dörte Krüger entwickelt wurde, bringt viele Informationen über 230 in Mitteleuropa heimische Vogelarten. Wenn Sie Vögel bestimmen wollen, geben Sie einfach Lebensraum, Größe, Gefiederfarbe und Gestalt des Vogels an. Die App ermittelt dann die Ergebnisse. Die App ist gratis und enthält keine Werbung.

Vögel bestimmen online mit der NABU Vogelwelt App

NABU App Vogelwelt

Schön und übersichtlich ist auch die NABU App Vogelwelt, die 308 Vogelarten mit Illustrationen und detaillierten Informationen vorstellt. Schon die Gratis-App der NABU Vogelwelt ist interessant und lehrreich, aber noch mehr Funktionen können Sie per In-App-Kauf hinzufügen: Videopakete, Verbreitungskarten, Eierbilder…Viel Interessantes für Hobby-Ornithologen.

Man kann mit der App einen Vögel bestimmen online, indem man bestimmte Merkmale eingibt von Größe, Schnabelfarbe, Schnabelform, Lebensraum usw. und erhält dann eine Auswahl von Vogelarten, auf die diese Merkmale zutreffen.

Bei den Apps muss man manchmal etwas rumprobieren. Zum Beispiel: Ich habe diesen hübschen Gimpel mal auf einer Bergwanderung auf über 1200 M. ü.N. fotografiert. Als ich die App jetzt getestet habe, habe ich für die Identifizierung des Vogels bei Lebensraum „Berge“ eingegeben. Dadurch kam unter den Ergebnissen kein Gimpel, normalerweise leben die nicht in den Bergen. Dieser muss sich wohl verflogen haben. Als ich in der App den Lebensraum auf „Wald“ umgestellt habe, erschien dann das gesuchte Ergebnis.

Mit den Apps Vögel zu bestimmen ist zwar schon viel komfortabler als viele Bücher dazu wälzen, aber man muss sich auch hier eine Menge Fotos und Beschreibungen ansehen, bis man genau weiß, welchen Vogel man gesehen hat.

Vögel bestimmen online mit Fotoerkennung

Noch schneller und einfacher kann man einen Vogel bestimmen online, wenn man ein Foto von ihm macht. Die automatische Fotoerkennung liefert im Nu ein Ergebnis.

Für 9,99 Euro pro Jahr bietet die NABU App Vogelwelt dieses Tool.
Dafür erhält man ein Abo für eine automatische Vogelstimmen- und Bilderkennung. Einfach die Vogelstimmen mit dem Handy aufnehmen oder ein Foto von dem Vogel machen – die App erkennt dann, um welchen Vogel es sich handelt. Das geht bei Fotos für alle 308 in der App vorgestellten Vogelarten, bei den Vogelstimmen für 200 Arten.

Vögel bestimmen ganz leicht mit Google Lens

Fotoerkennung gratis mit Google Lens

Google Lens ist ein sehr praktisches Tool von Google, das Fotos analysieren kann. Es ist Bestandteil von Google Fotos und kann z. B. Texte scannen und übersetzen, aber auch Vögel bestimmen. Wie Sie Google Lens auf Ihrem Smartphone aktivieren können, finden Sie hier
Vögel bestimmen ist hier ganz einfach. Vogel fotografieren, das Foto in Google Fotos aufrufen und dann auf den Button Google Lens anklicken. Google Lens zeigt dann den Namen der Vogelart und in den Suchergebnissen finden sich dann Links zu Beschreibungen des Tieres.

Wie gut das Ergebnis der Fotoerkennung ist, hängt entscheiden von der Bildqualität ab. Umso besser das Foto, umso zuverlässiger das Ergebnis.

Mit dem Handy ein gutes Foto von einem Vogel aufzunehmen, gelingt nicht immer. Am Vogelhaus oder bei Enten und Schwänen am See kommt man nah genug ran, um gute Fotos zu machen. Aber wenn ein Vogel oben im Baum sitzt, sollte man lieber zur Digitalkamera greifen, am besten mit Teleobjektiv. Noch besser lassen sich Vögel mit einem Spektiv beobachten. Der Smartphone Digiskopie Adapter ermöglicht es, Fotos und Videos aufzunehmen.

Bei schlechten Handyfotos liefert die Fotoerkennung schon mal kuriose Ergebnisse. Ich habe mal mit dem Handy mit maximalem Zoom ein Eichhörnchen hoch oben im Baum fotografiert. Das Foto war total verpixelt und Google hielt das Tier für einen Vogel.

Aber bei ordentlicher Fotoqualität klappt die Vogelbestimmung hervorragend. Ich benutze Google Lens auch, wenn ich Blumen und Pflanzen sehe, die ich nicht kenne. Klappt auch prima.



Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Alpengarten anlegen: Ideen für einen ganz besonderen Steingarten

Wer die Berge und ihre traumhafte Flora liebt, kann sich einen Alpengarten anlegen und so ein Stück dieser Traumlandschaft in den eigenen Garten holen. So ein besonderer Steingarten ist pflegeleicht und bietet vielen Insekten, aber auch Eidechsen, Vögeln und Igeln einen Lebensraum.

Gärten nach dem Vorbild der Natur liegen voll im Trend. Die Alpen mit ihrer einzigartigen Pflanzenwelt können viele Menschen begeistern. Wer die Berge und ihre traumhafte Flora liebt, kann sich einen Alpengarten anlegen und so ein Stück dieser Traumlandschaft in den eigenen Garten holen. So ein besonderer Steingarten ist pflegeleicht und bietet vielen Insekten, aber auch Eidechsen, Vögeln und Igeln einen Lebensraum.

Alpengarten anlegen hat eine lange Tradition

Die Begeisterung für die Pflanzenwelt der Alpen hat schon eine lange Tradition. Ein früher Alpengarten (Alpinum) entstand schon im 16. Jahrhundert in Wien. Der Hofbotaniker Carolus Clusius unternahm wissenschaftliche Exkursionen in die österreichischen Alpen und konnte den Kaiser Maximilian II. für die Flora der Alpen begeistern. Heute findet man in Wien den älteste Alpengarten Europas im Areal des Belvedere.

Im 19. Jahrhundert entdeckten die Engländer die Alpenflora für sich. Sie nahmen Samen und Pflanzen mit und legten zuhause alpine Garten an. Das inspirierte auch die Schweizer dazu, zahlreiche Alpengärten anzulegen. Zu dieser Zeit war die Schweiz ein beliebtes Reiseziel für Gartenliebhaber.

Alpengarten Schynige Platte

Alpengarten Schynige Platte

Manche dieser Gärten existieren heute noch, neue sind dazugekommen. Inzwischen gibt es ein Alpinum in vielen Botanischen Gärten. Ein ganz besonderer Alpengarten findet sich auf der Schynigen Platte in Wilderswil bei Interlaken. Hier im Berner Oberland wurde der Garten 1927 angelegt mit dem Ziel, viele Schweizer Alpenpflanzen in natürlichen Pflanzengesellschaften zu zeigen. 

Faszinierende Aussichten im Alpengarten Schynige Platte

Mit Ausblick auf die faszinierende Bergwelt von Eiger, Mönch und Jungfrau liegt auf der Schynigen Platte in 1967 Meter ü.N. ein beeindruckender Alpengarten. Hier wachsen Edelweiß, schwarzes Männertreu, Paradieslilie und 750 andere Arten in ihrer natürlichen Umgebung.

Ein weiterer faszinierender Alpengarten liegt auf dem Schachen im Wettersteingebirge über Garmisch-Partenkirchen, wo man heimische Alpenpflanzen und Raritäten aus dem Himalaja entdecken kann.

Alpengärten lassen sich auch auf wenig Raum anlegen

Alpengarten anlegen

Einen Alpengarten anlegen geht auch im Flachland und auch auf wenig Raum, sogar in Blumenkübeln. So ein Garten ist wie eine Berglandschaft im Kleinformat. Steine, besonders Findlinge sorgen für ein natürliches Bild. Dazu eine abwechslungsreiche Blütenpracht vom Frühjahr bis zum Herbst. Hier muss man die Bepflanzung gut planen nach den jeweiligen Standortansprüchen und Blütezeiten.

Pflanzen, die in den Hochlagen der Alpen gedeihen, sind robust und winterhart. Sie sind an wechselhaftes Wetter gewöhnt. In einem Steingarten muss deshalb nur sehr wenig gedüngt oder geschnitten werden und für Unkraut gibt es fast kein Durchkommen.

Gelber Enzian hilft gegen Magen-Darm-Beschwerden

Alpengarten anlegen: Die Pflanzenauswahl

Unter den Alpenpflanzen finden sich zahlreiche Heilkräuter, die bis heute in der Medizin genutzt werden. Zu den Bekanntesten zählen die Arnika (gegen Muskelschmerzen oder Muskelkater, Nervenschmerzen, Quetschungen, Blutergüssen und Krampfadern), das Johanniskraut (gegen Depression) und der Gelbe Enzian (gegen Magen-Darm-Beschwerden).

Zwischen Findlingen und Natursteinen bringen abwechslungsreiche Blüten Farbe ins Spiel. Wenn beim Alpengarten anlegen die richtigen Pflanzen gewählt werden, blüht der Alpengarten von Frühling bis weit in den Herbst. Schon im April begeistern Schleifenblume, Blaukissen und Gänsekresse mit ihren farbenfrohen Blüten. Später blühen Goldstern, Pfingst-Nelke oder Polster-Phlox und werden von Sonnenröschen, Heidenelke oder Dalmatiner-Glockenblume abgelöst.

Bis in den Herbst hinein blühen Edelweiß, Herbst-Enzian und Krötenlilie. Im Winter bringen die Blätter der Hauswurze Farbe in den Alpengarten. Je nach Sorte erfreuen sie uns mit ihrem grünen, blau-brauen oder roten Laub.

Nicht nur Stauden, auch Gehölze gehören zum Alpengarten. Zwerg-Latschen oder andere edle zwergwüchsigen Koniferen passen gut ins Bild des Hochgebirges. Auch Rhododendren und Seidelbast können als größere Pflanzen dem Alpinum Struktur verleihen.

Ein Alpengarten bietet vielen Tieren einen Lebensraum

Die alpinen Steingärten sind auch für Eidechsen, Insekten, Igel und Vögel wichtige Lebensräume. Besonders wenn sie dicht bepflanzt sind, bieten sie viel Nahrung und gutes Versteckmöglichkeiten für die Tiere. Eine vielfältige Pflanzenauswahl erhöht die Biodiversität im heimischen Garten.

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Eichhörnchen auf den Balkon locken – 3 wichtige Tipps

Eichhörnchen auf den Balkon locken – das geht viel leichter als gedacht. Und es macht sehr viel Spaß, die niedlichen Tiere ganz aus den Nähe zu beobachten.

Seit einigen Wochen konnte ich immer mal wieder beobachten, dass ein Eichhörnchen auf den Bäumen rund um meinen Balkon klettert. Wildtiere so aus der Nähe zu beobachten ist schon ein ganz faszinierendes Naturerlebnis. Den Sommer über hatte ich ein Amselmännchen fast jeden Tag zu Gast, jetzt kommt er leider nur noch selten. Umso mehr freut mich jetzt das Eichhörnchen in meiner Umgebung.

Schwarzes Eichhörnchen mit grüner Haselnuss

In den letzten Jahren habe ich hier im Ort so gut wie noch ein Eichhörnchen gesehen. Im Nachbarort in den Gärten meiner Freunde toben jede Menge diese putzigen Nagetiere herum, aber hier waren sie eine Seltenheit. Vielleicht, weil es hier viele Marder gibt. Vielleicht, weil der Wald ganz in der Nähe genug Nahrung bietet.

Rings um meinen Balkon stehen hohe alte Bäume. Für mich leider der schattigste Südbalkon, den man sich vorstellen kann, aber toll zum Klettern für Eichhörnchen. Als ich eines Tages ein Eichhörnchen direkt an einem Ast nur 20 cm neben meinem Balkon auf das Hausdach geklettert ist, habe ich mir überlegt, ich könnte doch mal das Eichhörnchen auf den Balkon locken. Das Eichhörnchen an meinem Balkon ist dunkelbraun, hier am Alpenrand leben überwiegend dunkelbraune und schwarze Eichhörnchen, rotbraune Tiere sind die Ausnahme.

Tipp1 Eichhörnchen auf den Balkon locken – ganz einfach mit Futter

Ich habe mir einfach in der Nähe ein paar Haselnüsse besorgt. Die waren noch nicht reif, sondern noch grün. Aber gerade die grünen Haselnüsse sind für Eichhörnchen eine Delikatesse. Die Nüsse habe ich dann auf die Brüstung meines Balkongeländers gelegt.

Das Eichhörnchen sitzt auf einem Ast neben meinem Balkon und schaut mich aus ca 1 Meter Entfernung minutenlang an

Schon am nächsten Mittag hörte ich seltsame Geräusche auf meinem Balkon. Tatsächlich ist das Eichhörnchen gekommen und hat sich eine Nuss geholt. Bis ich meine Kamera hatte, saß der putzige Kerl schon auf dem Baum und knabberte an der Nuss. Dann kletterte er den Baum hoch und war für einige Minuten nicht zu sehen.

Ich blieb mit meiner Kamera auf dem Balkon stehen. Plötzlich tauchte das Eichhörnchen wieder auf einem Ast direkt vor mir auf, vielleicht in 1 Meter Entfernung. Angst schien das Tier nicht zu haben, es hat mich minutenlang beobachtet. Ich habe mich kaum bewegt, nur fotografiert. Das war schon faszinierend einem Waldtier eine ganze Zeit so direkt in die Augen zu schauen ohne dass es flieht.

Allerdings solang ich auf dem Balkon war, hat sich das Eichhörnchen nicht mehr getraut die restlichen Nüsse zu holen. Als ich dann für einige Stunden weg gegangen bin, waren anschließend alle Nüsse verschwunden. Ich lege seitdem immer wieder Nüsse aus, die werden auch immer mal wieder abgeholt.

Eichhörnchen auf dem Balkon frißt die Nuss aus der Weihnachtsdeko

Meine Mutter hatte auch früher öfter Eichhörnchen auf dem Balkon. Sie wollte gar keine Eichhörnchen auf den Balkon locken. Vielmehr hatte sie im Herbst zauberhafte Dekorationen mit Nüssen auf ihrem Balkon arrangiert. Als dann der erste Schnee fiel, haben die Eichhörnchen regelmäßig die Dekorationen geplündert.

Mit Futter kann man Eichhörnchen immer anlocken. Meine Freundin Gisela hat ein Vogelhäuschen auf dem Balkon, da bedient sich auch regelmäßig ein Eichhörnchen.

In großen Städten nutzen Eichhörnchen Balkon auch gern als Schlafplatz. Hier ein ganz toller Beitrag

Tipp 2: Ruhe bewahren

Ich habe schon öfter die Erfahrung gemacht, man kann sich den scheuen Waldtieren durchaus bis auf 1 Meter nähern, wenn man ganz ruhig ist: sich nur langsam bewegt und nicht spricht.

Eichhörnchen auf dem Balkon im Vogelhaus

Ich war letztens mit einigen Freunden bei meiner Freundin Gisela zu Besuch. Plötzlich rief eine aus der Runde ganz laut: „Guckt mal, das Eichhörnchen ist wieder da!“ Da ist das Eichhörnchen blitzschnell wieder verschwunden. Lautes Sprechen und schnelle Bewegungen verschrecken die Tiere.

Wenn man sich nur langsam bewegt und ganz ruhig ist, kann man die Tiere auch ganz aus der Nähe beobachten oder fotografieren.

Manche Eichhörnchen, die in Parks oder in Städten leben und sehr an Menschen gewöhnt sind, kommen sogar ganz nah ran und fressen aus der Hand. Hier kann man eine Nuss anbieten und muss dann warten, dass das Eichhörnchen kommt und die Nuss holt. Wenn man auf das Tier zugeht, verschreckt man es.

Tipp 3: Gefahren beseitigen

Wenn man ein Eichhörnchen auf den Balkon locken möchte, muss man dafür sorgen, dass es auch gefahrlos rauf und runter kommt. Häufig kommen die Tiere über die Regenrinne. Wenn unten dann eine Regentonne ist, kann die für Eichhörnchen zur Todesfalle werden.

Das Eichhörnchen, das immer auf den Balkon meiner Freundin Gisela kommt, ist auch eines Tages in die Regentonne gefallen und paddelte dann ganz hilflos im Wasser. Ein Nachbar kam zufällig vorbei und hat dem armen, kleinen Kerl ein Brett hingehalten, damit das Tier raus klettern kann.

Daraufhin hat der tierliebe Nachbar ein engmaschiges Netz über die Regentonne gespannt, jetzt kann das Eichhörnchen gefahrlos über die Regentonne klettern. Solche Netze sind auch ganz praktisch, damit kein Laub in die Tonne fällt.

Netze mit weiten, lockeren Maschen wie Katzenschutz-Netze oder Netze zum Schutz von Obst oder Gemüse sind auch immer eine große Gefahr für Eichhörnchen. Hier sollte man den Tieren zuliebe nur Netze mit einer Maschenweite von nur 2 cm wählen.



Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Blüten im Winter – Die schönsten Winterblüher

Während in der kalten Jahreszeit im Garten nicht viel los ist, haben einige Pflanzen jetzt jedoch ihren großen Auftritt. Mit ihrer Blütenpracht und ihrem betörenden Duft versüßen uns die Winterblüher kalte und trübe Tage. Die winterliche Blütenpracht ist hier vielleicht nicht so spektakulär wie die der Sommerblüher aber nicht weniger anziehend. In einem naturnahen und bienenfreundlichen Garten dürfen Winterblüher nicht fehlen.

Während in der kalten Jahreszeit im Garten nicht viel los ist, haben einige Pflanzen jetzt jedoch ihren großen Auftritt. Mit ihrer Blütenpracht und ihrem betörenden Duft versüßen uns die Winterblüher kalte und trübe Tage. Die winterliche Blütenpracht ist hier vielleicht nicht so spektakulär wie die der Sommerblüher aber nicht weniger anziehend. In einem naturnahen und bienenfreundlichen Garten dürfen Winterblüher nicht fehlen.

In einem bienenfreundlichen Garten dürfen Winterblüher nicht fehlen. Zwar halten Bienen im allgemeinen Winterschlaf, aber an warmen Tagen verlassen sie schon mal ihr warmes Nest, weil sie „mal müssen“. Die Bienen haben eine Kotblase, mit deren Hilfe sie zwar bis zu drei Monaten einhalten können. Wenn es milder wird, verspüren sie den Drang zum Entleeren. Gut wenn sie bei der Gelegenheit gleich frische Nahrung finden.

Zaubernuss (Hamamelis)

Zaubernuss (Hamamelis)

Voll erblüht ist die Zaubernuss ein Inbegriff von Schönheit und Eigenart. Sie blüht vor dem Blattaustrieb, frühe Arten schon ab Dezember und nicht selten bis Ende März. Sonnengelbe, bernsteinfarbene, purpurne oder kupferrote Sorten entfalten an milden Tagen innerhalb weniger Stunden ihre bizarr geformten Blüten. Eine tolle Auswahl an Sorten finden Sie bei der Baumschule Horstmann

Schneekirsche (Prunus subhirtella)

Schneekirsche (Prunus subhirtella)

Dieses Ziergehölz startet früh in die Wintersaison und ist ausdauernd. Bei mildem Wetter blüht sie schon im November und Dezember, manchmal sogar zu Weihnachten. Sollten die Temperaturen allerdings sehr tief in den Keller gehen, verwelken die Blüten. Die Hauptblüte folgt dann im März/April. Die Blüten der Schneekirsche sind weiß-rosa und halbgefüllt. Bereits junge Schneekirschen blühen sehr reich.

Erica carnea

Die Schneeheide beginnt mit ihrer Blütenpracht bereits im Dezember. Das Kraut gehört damit zu den Pflanzen, die ganz früh im Winter blühen. Sie wird höchstens 30 Zentimetern hoch und ist ein guter Bodendecker. Es gibt zahlreiche verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Blüten- und Laubfarben. Das Heidekraut mag sandige Böden und einen sonnigen Standort, Staunässe verträgt sie nicht.

Schnee-Forsythie (Abeliophyllum distichum)

Schnee-Forsythie (Abeliophyllum distichum)

Zwischen Februar und April erscheinen die schneeweißen, manchmal auch rosafarbenen Blüten dieses zauberhaften Strauches. Sie verbreiten einen intensiven Duft, der etwas an Mandeln erinnert. Die Schneeforsythie wird nur etwa 1 bis 1,5 Meter hoch und ist daher auch gut für kleine Gärten und für Kübel geeignet. Schneeforsythie bei Baumschule Horstmann

Winterjasmin (Jasminum nudiflorum)

Der Winterjasmin schmückt mit leuchtend goldgelben Blütensternen ganze Hauswände.
Er startet mit seiner Blüte schon im November/ Dezember. Bei klirrender Januarkälte macht er oft eine Blühpause.

Seidelbast (Daphne)

Seidelbast (Daphne)

Mit viel Farbe trumpfen die karminrosa Blüten des Seidelbasts auf. Dieser Strauch blüht von Januar bis April purpurrosa bis karminrot. Seine Blüten duften intensiv und locken so schon früh im Jahr hungrige Bienen an. Vorsicht: Die roten Früchte, die ab Mai erscheinen, sind sehr giftig, sie sollten unbedingt entfernt werden.

Duft-Heckenkirsche (Lonicera fragrantissima)

Zwischen Dezember und April öffnet die Duftheckenkirsche ihre rahmweißen Blüten. Dabei umgibt sie sich mit einem intensiven Duft, der an Veilchen erinnert. Sie ist halbwintergrün, in milden Wintern behält sie ihr Laub. Besonders gut kommt die Duftheckenkirsche zur Geltung an einem Spalier direkt am Haus.

Duftschneeball (Viburnum bodnantense)

Duftschneeball (Viburnum bodnantense)

In Duftgärten sollte der Duftschneeball auf keinen Fall fehlen. Er blüht von November an den ganzen Winter, die Hauptblüte ist im März. Die Knospen sind tiefrosa, die Blüten rosa bis weiß. Einzeln im Garten oder in Gruppen z.B. mit Zierkirschen, Zierquitten und Schneeheide macht sich der Duftschneeball sehr gut. Auch als Kübelpflanze ist er dekorativ.

Christrose (Helleborus niger)

Blüten im Schnee und Frost sind ein Wunder, das jedes Jahr wiederkommt und voller Verheißung ist. Die Christrose erfreut uns nun im lichten Schatten unter Bäumen in ihren vielfältigen Arten: es gibt Christrosen mit grünen, glockenförmigen Blüten, mit weißen Blüten, mit rosa Blüten, mit roten, gefüllten oder duftenden Blüten. Manche Christrosen-Sorten wie Praecox blühen schon vor Weihnachten, andere erst von März bis April.

Schneeglöckchen (Galanthus)

Schneeglöckchen (Galanthus)

Schon früh im Jahr – manchmal noch mitten im Schnee – blüht das zierliche Schneeglöckchen und stimmt uns auf den Frühling ein. Die hängenden, weißen Blüten bleiben bei Kälte geschlossen, bei mildem Wetter öffnen sie sich und geben den Blick frei auf die grüne Zeichnung der inneren Blütenblätter.

Herbst-Rezept: Kürbis-Flammkuchen mit Feta

Herbst-Zeit ist Kürbis-Zeit. Kürbis-Dekorationen sind im Herbst ein Klassiker, nicht nur zu Halloween. Und mit dem gesunden Herbstgemüse lassen viele kulinarische Herbstmomente erleben. Ein besonders leckeres und einfaches Rezept ist der Kürbis-Flammkuchen.

Herbst-Zeit ist Kürbis-Zeit. Kürbis-Dekorationen sind im Herbst ein Klassiker, nicht nur zu Halloween. Und mit dem gesunden Herbstgemüse lassen viele kulinarische Herbstmomente erleben. Ein besonders leckeres und einfaches Rezept ist der Kürbis-Flammkuchen.

Im Herbst bevölkern die Kürbisse als mächtige Kolosse oder winzig klein, rund, ausgezackt oder flaschenförmig Blumenkästen, Fensterbänke, Terrassen und den Esstisch. Sie sind einfarbig oder gemustert, glatt oder warzig, orange, bordeaux, weiß, grün und gelb. Mit dieser Panzerbeere in all ihrer Farben – und Formenvielfalt lassen sich drinnen und draußen farbenfrohe und haltbare Herbstbilder gestalten.

Mit Halloween kommen noch einmal lachende Farben in die Dekorationen. Jetzt ist die große Zeit der Kürbisse. Halloween, die keltisch – amerikanische Allerheiligen – Variante voller Lachen und Gruseln, voller Gespenster und Kinderfröhlichkeit hat in Europa ihren kultischen Hintergrund weitgehend verloren und sich mit Motiven des Erntedanks verbunden. Natürlich schnitzen auch wir für große und kleine Kinder herrlich schaurige Kürbismasken.

Der Kürbis in seiner ganzen Vielfalt ist heute auch zum Trendgemüse avanciert: vom zart schmeckenden kleinen Patisson – Kürbis über den bekannten Hokkaido bis zum klassischen Einmachkürbis. Süß – sauer eingelegt, als Chutney, Marmelade, Kernöl, Kürbisbrot, Muffin, Suppe und Gemüse hat er viele Verehrer.

Rezept Kürbis-Flammkuchen mit Feta

Für 1 Backblech:

Zutaten für den Teig

450 g Mehl
1 Packung Trockenhefe, ca. 7 g
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
225 ml lauwarmes Wasser

Zutaten für den Belag

1 kleiner Kürbis (z.B. Hokkaido) ca. 400g
1 Packung Feta-Käse
1 Stengel Thymian
1 Becher Crème fraîche
2 rote Zwiebeln
1Teelöffel Kümmel
Salz, Pfeffer
nach Belieben Kürbiskerne

Mehl, Hefe, Salz und Zucker mischen und mit dem Wasser zu einem Teig kneten. Abgedeckt an einem warmen Ort 30 min gehen lassen. Den Teig auf die Größe eines Backbleches ausrollen. Mit Backpapier auf das Blech legen.
Den Backofen auf 250 Grad (Umluft 230 Grad) vorheizen.

Kürbis waschen und halbieren. Kerne und faseriges Fruchtfleisch entfernen. Nimmt man den Hokkaido-Kürbis, braucht man ihn nicht zu schälen. Andere Kürbisse wie der Butternut müssen geschält werden. Kürbis in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Feta-Käse in Würfel schneiden.

Auf den Teig die Crème fraîche streichen. Kürbis- und Zwiebel Scheiben darauf verteilen. Mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Thymian würzen. Den Feta-Würfel darauf verteilen. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.

Im Backofen 10-15 Minuten goldbraun backen. Den gebackenen Flammkuchen mit den Thymian-Blättchen bestreuen. Wer möchte, kann den Flammkuchen vor dem Servieren mit Kürbiskernen bestreuen.

Trockenheit: Welche Pflanzen profitieren – Welche Pflanzen leiden

Die letzten Sommer haben es gezeigt, der Klimawandel macht auch vor unseren Gärten nicht Halt. Auch diesen Sommer haben wieder viele Regionen unter großer Trockenheit gelitten. Beim Klimawandel gibt es – wie bei jeder Veränderung – Gewinner und Verlierer. Manche Pflanzen vertragen Trockenheit richtig gut, andere haben schwer gelitten. Wir zeigen Ihnen, welche Pflanzen Trockenheit vertragen.

Die letzten Sommer haben es gezeigt, der Klimawandel macht auch vor unseren Gärten nicht Halt. Auch diesen Sommer haben wieder viele Regionen unter großer Trockenheit gelitten. Beim Klimawandel gibt es – wie bei jeder Veränderung – Gewinner und Verlierer. Manche Pflanzen vertragen Trockenheit richtig gut, andere haben schwer gelitten. Wir zeigen Ihnen, welche Pflanzen Trockenheit vertragen.

Trockenheit: Diese Pflanzen profitieren

Mediterrane Pflanzen

Die Pflanzen der Prärie

Auch keine Probleme mit Trockenheit haben z.B.
Mädchenauge (Coreopsis),
Königskerze (Verbascum)
Aster  (Aster ageratoides)
Nelke  (Dianthus)
Steppendistel (Morina longifolia).

Diese Pflanzen sind trockenresistent. Sie vertragen viel Sonne und brauchen wenig Wasser.

Der beliebte Zierlauch kommt mit Trockenheit prima zurecht.

Rosen

Rosen haben sich auch in den trockenen Sommern gut bewährt.

Immergrüne und Nadelgehölze

Auch Hecken aus Heckenberberitze (Berberis), Feldahorn (Acer campestre) oder Liguster (Ligustrum vulgare) macht die Trockenheit nichts aus. Nadelgehölze wie Wacholder (Juniperus), die japanische Schirm-Rotkiefer (Pinus densiflora ‚Umbraculifera‘) oder die Schlangenhaut-Kiefer (Pinus leucodermis) sind Pflanzen, die wenig Wasser brauchen.

Ein schöne Auswahl von trockenrestistenten Pflanzen finden Sie bei Baldur-Garten.

Die Verlierer: Diese Pflanzen leiden

Probleme bei Trockenheit bekommen vor allem Hortensien und Rhododendron. Genau wie u.a. Clematis, Thuja, Phlox und Weiden haben sie einen großem Wasserbedarf. Trockenheit setzt ihnen extrem zu. Auch zu den Verlierern bei Trockenheit zählen Wasserdost, Eisenhut, Sonnenbraut, Glockenblumen und Herbstanemonen. Und wenn die Pflanzen nicht gelitten haben, dann die Gartenbesitzer. Ständig gießen und dann kommt noch die Wasserrechnung…

Was können Sie tun, wenn Sie Pflanzen im Garten haben, die bei Trockenheit leiden?

Mulchen

Am besten im späten Frühjahr, wenn der Boden warm und feucht ist, können Sie den Boden mit einer Mulchschicht abdecken. Dann speichert der Boden die Feuchtigkeit länger.

Umsetzen der Pflanzen   in schattigere Lagen

Ersetzen der Pflanzen durch andere, die mit den Bedingungen besser zurecht kommen

Hitze und Trockenheit als Chance

Wenn wir uns auf die Veränderungen durch den Klimawandels einstellen, eröffnet uns das bei der Gartengestaltung auch neue Möglichkeiten.
Wir können heute Pflanzen setzen, die früher als nicht winterhart galten. In milden Regionen, gedeihen jetzt schon Hanfpalmen, Bananenstauden, Wein, Feigen und Kiwis in den Gärten. Mediterrane oder exotisch anmutende Gärten lassen sich viel leichter anlegen als früher.

Künftig muss man die Pflanzenauswahl noch sorgfältiger planen und die Pflanzen genau nach den Bedingungen des jeweiligen Standortes setzen. Die sonnigen Lagen mit durchlässigen Böden sollten lieber trockenheitstoleranten Pflanzen vorbehalten bleiben. An einem halbschattigen oder schattigen Platz mit lehmigem Boden, der Wasser gut speichert, können auch noch durstige Pflanzen wie Hortensien und Rhododendron gedeihen.

Die Auswahl an trockenheitstoleranten Stauden und Gehölzen ist groß. So lassen sich wunderbare mediterrane Gärten oder Präriegärten gestalten. Aber auch wer einen ganz anderen Stil bevorzugt, findet sicherlich das Richtige.

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