Kakteen im Garten

Meist kennen und lieben wir den Kaktus als Zimmerpflanze. Kakteen im Garten sind immer noch ungewöhnlich. Dabei ist es durchaus interessant, in Zeiten von Hitze und Trockenheit mal ein Beet mit Kakteen zu bepflanzen oder gar einen Wüstengarten anzulegen.

Meist kennen und lieben wir den Kaktus als Zimmerpflanze. Kakteen im Garten sind immer noch ungewöhnlich. Dabei ist es durchaus interessant, in Zeiten von Hitze und Trockenheit mal ein Beet mit Kakteen zu bepflanzen oder gar einen Wüstengarten anzulegen.

Kakteen-Beet in Deutschland

Kakteen im Garten und andere Sukkulenten bringen exotische Urlaubsstimmung. Mit ihnen lassen sich ausdrucksstarke Gärten gestalten, voller interessanter, Formen, Texturen und Farben. Besonders reizvoll ist die Verbindung von Pflanzen und Steinen.

Kakteen im Garten finden immer mehr Freunde, nicht zuletzt weil sie auch bei Hitze und Trockenheit wenig Wasser brauchen und so uns   Zeit, Arbeit und Geld sparen. So ist es nicht verwunderlich, dass zur Zeit auf den Gartenschauen viele Kakteen Beete zu bewundern sind. Auch bei unseren heimischen Bienen sind die exotischen Pflanzen durchaus beliebt. Winterharte Kakteen werden von Hummeln und Schwebfliegen besucht, Sukkulenten wie Agaven sind bei Bienen heißbegehrt.

exotischer Garten von Ezé an der Côte d' Azur

Kakteengärten

Mit Kakteen lassen sich sogar ganze Gärten anlegen. Berühmte und sehenswerte Beispiele sind der exotische Garten von Ezé an der Côte d‘ Azur. Der Garten thront 429 Meter über dem Meer und bietet neben einer spektakulären Aussicht eine große Anzahl von Sukkulenten.

Der Kakteengarten “Jardín de Cactus” gehört wie viele  Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote  zum  Werk von César Manrique. Der spanische Künstler, Architekt und Umweltschützer prägte das heutige Bild der Insel wesentlich.

Kakteenbeete in Überlingen am Bodensee

Aber auch nördlich der Alpen kann man Gärten oder einzelne Beete mit Kakteen anlegen. In Überlingen am Bodensee z.B. gibt es einen Kakteengarten, der ohne Probleme über den Winter kommt.

Es gibt zahlreiche Kakteen-Arten, die sogar Temperaturen von bis zu –30  °C problemlos überstehen. Die meisten frostharten Kakteen sind hoch oben in den Anden und nordamerikanischen Gebirgen beheimatet.

Feigenkaktus

Besonders winterharte Kakteen sind die Feigenkakteen (Opuntia ficus-indica), Igelsäulenkakteen (Echinocereus coccineus oder triglochidiatus) und die Kugelkakteen (Escobaria missouriensis oder sneedii).

Echinocereus triglochidiatus  gilt als besonders schön und pflegeleicht. Relativ viel Nässe verträgt Opuntia polyacantha. Ebenfalls robust ist Cylindropuntia imbricata. Ein sehr auffällige Erscheinung ist Opuntia macrocentra, dieser Kaktus ist nicht grün, sondern zeigt bläuliche oder violette Triebe.

Kakteenbeet

Nicht Frost ist ein Problem für viele Kakteen im Garten und Sukkulenten, sondern Feuchtigkeit. An Kälte sind sie gewöhnt. Viele kommen aus Gegenden, wo die Temperaturen oft und extrem wechseln. Winterharte Kakteen stammen aus den Gebirgsregionen Nord- und Südamerikas, den europäischen Alpen sowie dem Himalaja. Dort sind sie tagsüber einer intensiven Sonneneinstrahlung ausgesetzt, Luft und Boden sind relativ trocken.

Empfindlich bei Regen und Schnee sind Sorten wie z.B. die Hybriden des Igelsäulenkaktus und die Wüstenkakteen der Gattung Gymnocalycium. Wenn sie jedoch unter einem Vordach stehen oder im Winter ein Dach aus Gewächshausfolie bekommen, überstehen sie die kalte Jahreszeit. Die Überdachung sollte an den Seiten offen sein, damit die Luft zirkulieren kann.

Kakteen im Garten

Ein Beet für Kakteen anlegen

Das Wichtigste für Kakteen ist viel Licht. Sie brauchen wenigstens einige Stunden am Tag direkte Sonne. Vorteilhaft ist auch, wenn der Standort windgeschützt ist. Der Boden sollte sandig-lehmig bis sandig-kiesig sein. Unbedingt nötig ist ein gute Drainage. Hanglagen eignen sich gut für die Anlage eines Beets für Kakteen, da aufgrund der Neigung das Wasser gut abfließen kann.

Kakteen-Beet

Kakteen im Garten: Steingarten anlegen mit Kakteen


In Steingärten gedeihen Kakteen besonders gut. Hier können sie gut kombiniert werden mit Sedum-Arten und anderen Stauden. Auch Gräser und Zwergkoniferen passen gut dazu. Agaven und Yuccas sind ebenfalls tolle Begleitpflanzen für Kakteen.

Man kann auch Kakteen Beete anlegen nach dem Vorbild der Wüstenlandschaft. In der Wüste gibt es große Sand- und Kiesflächen, dazwischen Felsen und Pflanzen. Dekorative Steine und Findlinge machen so eine Wüstenlandsaft zu einem besonderen Erlebnis. Mit den Steinen schafft man auch ein günstiges Mikroklima für die Pflanzen.

Garten-Ideen

Hochwasserschutz im Garten

Hochwasserschutz im Garten

Im Angesicht des Klimawandels müssen wir die Art und Weise, wie wir gärtnern, neu denken, um den extremen Wetterereignissen der Zukunft gewachsen zu sein. Hochwasserschutz im Garten bedeutet weit mehr als nur den Erhalt unserer grünen Oasen zum Entspannen und Genießen.

 

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8 Pflanzen, mit denen Sie Schmetterlinge in den Garten locken

Ein Garten, der nur aus Rasen und Thuja-Hecken besteht, lockt keinen Schmetterling an. Doch es gibt Pflanzen, mit denen Sie Schmetterlinge in den Garten locken können.

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Sommer, Blumen, Schmetterlinge im Garten – dieses Bild gehört meist der Vergangenheit an. Die meisten Gärten bieten zu wenig für die anmutigen Tiere. Ein Garten, der nur aus Rasen und Thuja-Hecken besteht, lockt keinen Schmetterling an. Doch es gibt Pflanzen, mit denen Sie Schmetterlinge in den Garten locken können.

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Zwischen Pflanzen und Schmetterlingen gibt es ein wunderbares Zusammenspiel: Die Pflanzen geben den Schmetterlingen Nahrung, im Gegenzug transportieren die Tiere die Pollen der Pflanzen und bestäuben sie.

Bunt und vielfältig muss ein schmetterlingsfreundlicher Garten oder Balkon sein. Blühende Stauden- und Kräuterbeete, Wildsträucher-Hecken, Wildblumenwiesen – das sind attraktive Lebensräume für Schmetterlinge und andere Insekten.

Das sind die Pflanzen, mit denen Sie Schmetterlinge in den Garten locken:

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Schmetterlingsstrauch (Buddleya davidii)


Der Schmetterlingsstrauch, auch Sommerflieder genannt, zieht Schmetterlinge magisch an. Er blüht den ganzen Sommer bis zum Oktober über in bis zu 50 cm langen Rispen. Schmetterlingssträucher gibt es in verschiedenen Farben: von dunkelviolett über purpur, rosa bis weiß. Sie können einzeln gepflanzt werden, machen sich auch gut in gemischten Blütenhecken. Auffällig ist ihr schneller Wuchs.

Der Schmetterlingsstrauch ist sehr anspruchslos, er gedeiht auf fast jedem Gartenboden, der nicht zu nährstoffreich ist. Er sollte vollsonnig und geschützt stehen. Hitze und Trockenheit verträgt der Schmetterlingsstrauch gut. In kalten Wintern friert er zurück, diese Schäden sollte man im Februar/März durch Rückschnitt beseitigen. Außerdem braucht er im Frühjahr Volldünger.

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Blaue Berg-Flockenblume (Centaurea montana)


Die Berg-Flockenblume ist eine der beliebtesten Halbschattenstauden. Sie passt gut in Natur- und Bauerngärten. Die Staude ist ideal, wenn man Schmetterlinge in den Garten locken möchte. Von Mai bis August blüht sie intensiv blau. Besonders lang hält die Blüte an, wenn man Verblühtes rasch entfernt. Die lanzettförmigen Blätter der Berg-Flockenblume sind wollig behaart. Die in Zentraleuropa beheimatete Staude ist dauerhaft, anspruchslos und frosthart. Sie wird 20 bis 40 cm hoch.

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Schmetterlinge in den Garten locken: Aster


Im spätsommerlichen und herbstlichen Garten sind Astern unverzichtbar. Nur wenige andere Pflanzen können so ein Feuerwerk der Farbe entfalten wie diese Großstauden. Sie blühen von September bis Oktober je nach Sorte in Farben von Violettblau bis Purpurrot und Weiß. Glattblattastern werden etwa 140 cm hoch. Sie brauchen einen nährstoffreichen Boden in voller Sonne. Aufgrund ihrer Höhe pflanzt man die Glattblattastern am besten in den mittleren oder hinteren Teil des Staudenbeetes. Sie passen gut zu Ziersalbei, Katzenminze und zu Gräsern. Herbstastern sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen. Mit ihnen kann man auch Schmetterlinge in den Garten locken.

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Edeldistel


Normalerweise sind Gartenfreunde von Disteln in ihrem Garten nicht begeistert – bei diesen Disteln ist das ganz anders. Extravagant wirken die blauen Blütenstände, die von scharf dornigen Hüllblättern umgeben sind. Die Edeldisteln blühen zwischen Juli und September. Sie werden etwa 80 cm hoch und bevorzugen einen Standort in voller Sonne. Die Erde braucht nicht nährstoffreich zu sein. Deshalb setzt man sie gern in sandig-steinigen Boden an Böschungen oder in Kiesbeete.

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Bartblume (Caryopteris clandonensis)


Die Bartblume ist ein besonders schöner blauer Spätsommerblüher. Sie blüht mit violettblauen, duftenden Blüten vom Sommer bis in den Herbst, sie paßt gut in Stein- und Heidegärten und kann auch als Kübelpflanze gehalten werden. Die Bartblume wird nur etwa 1 Meter hoch. Die Blätter sind sommergrün, auf der Oberseite grün, unten gräulich und duften aromatisch. Die Bartblume bevorzugt einen sonnigen, geschützten Platz und nicht zu armen, kalkhaltigen Boden. In kalten Wintern friert sie zurück, was aber nicht schlimm ist, da sie sowieso nach jedem Winter zurückgeschnitten werden sollte.

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Prachtscharte (Liatris spicata)


Die Prachtscharte erfreut sich großer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen ihrer langen Blütezeit: von Juli bis Oktober. Ihre Blüten – je nach Sorte violett, rotviolett oder weiß – stehen in langen Ähren.
Die Prachtscharte ist recht anspruchslos. Sie läßt sich gut mit anderen sommerblühenden Stauden pflanzen z. B. Sommermargeriten, Sonnenhut oder Mädchenauge. Sie gedeiht am besten in feuchtem Boden, verträgt aber auch Trockenheit. Wichtig ist gute Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Die Prachtscharte wird je nach Sorte zwischen 40 und 100 cm hoch. Die aus Nordamerika stammende Staude sollte sonnig stehen, sie ist frosthart und benötigt keinen Winterschutz.

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Lavendel


Der Name Lavendel stammt von dem lateinischen Wort „lavare“, was „waschen“ bedeutet. Schon in der Antike wurde Lavendel als Badezusatz benutzt wegen seines erfrischenden Duftes und seiner heilenden Wirkung. Lavendel wurde als Heilmittel für die verschiedensten medizinischen Aufgaben eingesetzt: zur Beruhigung, zur Parasitenbekämpfung, zur Wiederbelebung bei Ohnmachtsanfällen, zur Wunddesinfektion und anderen. Auch in der französichen Küche hat Lavendel einen festen Platz als Bestandteil der „Herbes de Provence“ (Kräuter der Provence). Er findet Verwendung u.a. als Gewürz in Suppen, Eintöpfen und zu Salaten.
Lavendel stammt aus dem Mittelmeergebiet und wird je nach Sorte zwischen 25 und 60 cm hoch. Er wächst buschig, seine graugrünen, aromatisch duftenden Blätter sind immergrün. Es gibt Lavendel mit Blüten in verschiedenen Blauviolett-Tönen und in Weiß. Er blüht von Juli bis September. Lavendel braucht einen warmen, trockenen Standort auf mäßig nährstoffreichem Boden. Direkt nach der Blüte sollte er stark zurückgeschnitten werden.

Blutweiderich

Blutweiderich (Lythrum salicaria)


Der Blutweiderich ist eine auffällige Pflanze für die Ufer von Gartenteichen und in Wassergärten. Die heimische Pflanze, die neben Flüssen oder kleineren Wasserläufen, in Gebieten, die regelmäßig überschwemmt werden, am Ufer von Teichen oder Seen wächst, ist recht anspruchslos und gedeiht auf jedem Boden, solange er feucht ist. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Der Blutweiderich wird 100 bis 150 cm hoch. Von Juni an den ganzen Sommer über erscheinen die intensiv purpuroten bis lila Blüten. Nicht nur als Zierpflanze, auch als Heilpflanze in der Kräutermedizin hat der Blutweiderich Bedeutung. Er wirkt blutstillend, wird zur Behandlung von Wunden und Ausschlägen eingesetzt, auch bei Durchfall und Husten soll er helfen.

Schmetterling im Garten sind nicht nur hübsch anzusehen, die Tiere haben auch eine wichtige ökologische Bedeutung.

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Ein Klassiker der Gartenarchitektur wieder ganz modern: Der Laubengang

Eine Gartenidee, die schon seit der Antike beliebt ist, wird wieder sehr interessant: der Laubengang.

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Besonders in der Hitze des Sommers suchen wir im Garten Schutz vor der Sonne. So wird eine Gartenidee, die schon seit der Antike beliebt ist, wieder sehr interessant: der Laubengang. Nicht nur überdachte Sitzplätze sind jetzt sehr begehrt, aber auch im übrigen Garten wollen wir nicht immer der starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.

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Was ist ein Laubengang?


Eine Laubengang im Garten ist ein Weg, der von einer Pergola überdacht ist. Im antiken Rom bezeichnete das Wort „Pergula“ einen Vor- oder Anbau. Hier baute man Pergolen an oder zwischen die Gebäude, um die starke Sonneneinstrahlung von den Häusern fernzuhalten.

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Seit der Renaissance ist der Laubengang aus dem Gartenbau nicht mehr wegzudenken. In vielen Schlossgärten findet man die überdachten Wege, in denen man durch den Garten flanieren kann, ohne der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt zu sein. Schließlich wollten in früheren Zeiten der Herrschaften der besseren Gesellschaft auf keinen Fall braun werden.

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Aber nicht nur der Adel, auch die Besitzer von Bauerngärten oder romantischen Cottage-Gärten wussten die Vorzüge der überdachten Wege zu schätzen. Sie spenden angenehme Kühle, schützen vor Wind und neugierigen Blicken und mit zauberhaften Pflanzen umrankt verbreiten sie romantische Flair.

In modernen Gärten werden oft Sitzplätze mit einer Pergola überdacht. Doch es gibt noch Verwendungsmöglichkeiten für Pergolen: als schützender Baldachin über dem Balkon, Unterstand für Gartenmöbel und Feuerholz oder als Laubengang.

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Berankter Laubengang


Eine Laubengang kann Sicht- und Sonnenschutz bieten, besonders wenn er mit Pflanzen umrankt ist. Der Säulenbau mit dem offenen Dach eignet sich ideal für den Bewuchs von Rank- und Kletterpflanzen. Werden auch die Seitenelemente von Pflanzen begrünt, bekommt man einen zusätzlichen Sichtschutz.

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Kletterpflanzen wie Clematis, Efeu, Kletterhortensien, Blauregen und Kletterrosen verwandeln die Pergola in ein grünes Dach. Mit schnellwachsenden Kletterpflanzen wie Hopfen oder der Schwarzäugigen Susanne ist das Dach rasch begrünt. Auch rankende Obstgehölze wie Weinreben oder Kiwi sind an einem Laubengang sehr dekorativ.

Ein Laubengang kann ein gestalterisches Element im Garten sein. Schön gestaltet ist er ein richtiger Blickfang. Eine Pergola ist auch praktisch als Sichtschutz und Abgrenzung zum Nachbargrundstück.

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So ein Gang kann auch den Garten gliedern: er trennt und verbindet Gartenbereiche wiederum gleichermaßen. Gartenräume, die er durchschneidet, werden von einander abgegrenzt. Die Räume am Anfang und am Ende der Pergola werden miteinander verbunden.

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Der klassische Laubengang ist aus Holz gebaut. In größeren Gärten bestehen die Stützpfeiler oft aus Naturstein oder Klinker, auch stabile Stahlträger sind möglich. Zu modernen Häusern und Gärten passen Metallkonstruktionen perfekt. In romantischen Gärten findet man eher geschwungene Zierelemente aus Gusseisen oder Stahl.

Welche Tiere fressen Erdnüsse?

Vögel lieben Erdnüsse. Auch andere Tiere im Garten sind ihnen begeistert. Hier berichten wir, welche Tiere fressen Erdnüsse.

Welche Tiere fressen Erdnüsse? 22

Erdnüsse gehören ja nicht gerade zu den heimischen Pflanzen, trotzdem finden sie viel Anklang bei unserer Tierwelt. Für Spatzen, Meisen, Grünfinken… sind die ölreichen Früchte eine wahre Delikatesse. Auch andere Tiere im Garten sind von Erdnüssen begeistert. Hier berichten wir, welche Tiere fressen Erdnüsse.

Welche Vögel fressen Erdnüsse?

Ob Erdnüsse wirklich Nüsse sind, ist umstritten. Meist werden sie botanisch zu den Hülsenfrüchten wie Bohnen und Erbsen gezählt. Rohe Erdnüsse schmecken auch ähnlich wie Bohnen.

Erdnüsse für Vögel


Viele Vögel lieben Erdnüsse. Für viele heimische Vogelarten sind Erdnüsse eine Lieblingsspeise, vor allem für die Körnerfresser wie Meisen, Kleiber, Gimpel und Finken. Vögel, die auch gern Erdnüsse fressen sind auch Kernbeißer, Gimpel/Dompfaff, Spatzen und Stare.

Allerdings darf man den Tieren nicht die gesalzenen Erdnüsse geben, die wir Menschen so gern essen.

Als Vogelfutter gibt es Erdnüsse in verschieden Formen:
Ganze Nüsse in der Schale
Geschälte Nüsse mit Haut
Blanchierte Nüsse ohne Schale und Haut
Erdnusshälften
Erdnussbruch
Erdnussbutter
Erdnussmus

Alles kommt bei den Vögeln gut an. Meisen und Kleiber nehmen am liebsten ganze oder halbe Nüsse. Weichfresser wie Rotkehlchen, Zaunkönige und Amseln fressen keine ganzen Erdnüsse, wohl aber Erdnussbruch.

Warum Erdnüsse füttern

Erdnüsse sind nicht nur für uns Menschen gesund, auch den Vögeln spenden sie jede Menge Energie. Sie enthalten ungesättigte Fettsäuren mit viel Omega-3 und Omega-6, viele Proteine und Vitamine, hauptsächlich Vitamin E und B-Vitamine. Auch lebenswichtige Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Kalium und Kalzium finden sich in Erdnüssen.

Erdnüsse  können Sie das ganze Jahr über als  Vogelfutter  verwenden. Wichtig ist, dass die Erdnüsse weder ranzig noch schimmelig sind. Ranzige Nüsse können bei den Vögeln Probleme mit der Verdauung hervorrufen, verschimmelte Nüsse führen zu schweren Vergiftungen, an den die Tiere sogar sterben können.

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Fressen Vögel Nüsse?

Auch Walnüsse und Haselnüsse werden sehr gern von Vögeln gefressen. Diese Nüsse sind bei den meisten Vogelarten noch beliebter als Erdnüsse. Bevor ich ein Eichhörnchen-Futterhaus hatte, habe ich ganze Walnüsse auf dem Balkon ausgelegt – eigentlich für das Eichhörnchen, das mich öfter besucht. Tatsächlich hat sich die Nüsse immer der Eichelhäher geholt. Ein Eichelhäher kann Walnüsse knacken, Spechte, Krähen und Elstern schaffen das auch.

Manche Vögel sind so scharf auf die Wal- oder Haselnüsse, dass sie stundenlang die Schale bearbeiten, bis sie endlich an den leckeren Kern kommen. Wer auch den kleinen Singvögeln im Garten etwas Gutes tun will, sollte ihnen Walnussbruch anbieten.

Welche Tiere fressen Erdnüsse? 24

Eichhörnchen und Erdnüsse

Eichhörnchen fressen gerne Erdnüsse. Ob sie die auch fressen dürfen, ist umstritten. In vielen Eichhörnchen-Futtermischungen sind Erdnüsse enthalten. Manche Tierschützer weisen jedoch darauf hin, dass Erdnüsse nicht sehr gesund für die Tiere sind.

Laut Nabu sollte man Erdnüsse bei Eichhörnchen lediglich nicht als Alleinfutter geben.

Wirklich giftig für Eichhörnchen sind Mandeln. Diese enthalten Blausäure, die für die Tiere gefährlich ist.

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Fressen Igel Nüsse?

Auch Igel sind große Fans von Erdnüssen. Ebenso Walnüsse, Haselnüsse, Sonnenblumenkerne und ungeschwefelte Rosinen stehen bei Igeln hoch im Kurs. Wer Igel mit Erdnüssen oder anderen Nüssen füttert, muss darauf achten, das die Nüsse ungesalzen und klein gehackt sind. Ganze oder halbe Erdnüsse können sich im Gaumen des Igels verklemmen. Das Tier kann dadurch ersticken oder verhungern.

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Weitere Erdnuss-Fans: Welche Tiere fressen Erdnüsse

Elefanten können Erdnüssen nicht widerstehen – das ist bloß ein Mythos, den man in Comics findet. Tatsächlich sind Elefanten Allesfresser, sie fressen auch Erdnüsse, aber ihre Lieblingsspeise ist das nicht.
Manche Hunde und Katzen sind ganz verrückt nach Erdnüssen. Sie dürfen die Nüsse auch fressen, aber besser nicht in zu großen Mengen. Erdnüsse sind weder für Hunde noch für Katzen giftig, aber sie sind sehr fettreich und können in Einzelfällen zu Allergien führen.

Im Wildpark lieben die Schweine Erdnüsse — allerdings weder geröstet noch gesalzen, sondern am besten mit Schale.

Auch Mäuse, Ratten, Tauben, Krähen, Elstern mögen Erdnüsse. Wer Erdnüsse im Garten auslegt, kann sich auch manchen ungebetenen Gartenbesucher hereinholen.

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Wo nisten Eichhörnchen?

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Eichhörnchen haben nicht nur ein Nest, sie haben bis zu 8 Nester. Und jedes Eichhörnchen Nest – auch Kobel genannt – hat eine andere Funktion.

Wo nisten Eichhörnchen? 29

Klettern ist anstrengend. Manche Nester nutzt das Eichhörnchen, um sich tagsüber mal zwischendurch ausruhen zu können. Hier ziehen sie sich zurück bei Regen, Wind und Kälte. Diese Nester für die Siesta am Mittag nennt man Schattenkobel.

Daneben gibt es andere Nester als Schlafkobel. Hier rollt sich das Eichhörnchen nachts in seinen buschigen Schwanz ein. Auch im Winter verbringt es dort viel Zeit. Eichhörnchen halten zwar keine Winterschlaf, aber Winterruhe. Sie schlafen viel in ihrem warmen Kobel und sind nur wenige Stunden aktiv am Tag.

Eichhörnchen Nest ?

Nicht immer ist das, was man für ein Eichhörnchen Nest hält, auch wirklich eines. Auf dem Foto oben, das sah im ersten Augenblick wie ein Eichhörnchen Nest aus. Plötzlich hat sich das „Nest“ bewegt. Tatsächlich war es ein Eichhörnchen, das eingerollt im Baum geschlafen hat.

Die Nester sind aber nicht nur zum Ausruhen und Schlafen, sie bieten die Tieren auch Schutz vor ihren Feinden. Die Kobel werden alle hoch in den Bäumen gebaut, damit die Nager geschützt vor Katzen und Mardern sind. Sie befinden sich in mindestens 6 Metern Höhe, oft noch höher. Bei einem Angriff durch einen Greifvogel kann das Hörnchen schnell in seinen Kobel flüchten.

Junge Eichhörnchen sind noch nicht so geschickt im Bauen von Nestern. Daher werden ihnen kalte Winter oft zum Verhängnis.

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Im Winter bauen die Eichhörnchen den Wurfkobel. Das ist die Kinderstube für den Nachwuchs. In der Regel leben Eichhörnchen außerhalb der Paarungszeit allein. Gelegentlich kommt es vor das mehrere Eichhörnchen gesellig leben, das ist aber die Ausnahme. Nur in der Paarungszeit teilen Männchen und Weibchen einen Kobel. Nach der Geburt versorgt die Eichhörnchen-Mutter noch für 3 Monate ihre Jungen, dann zieht sie in ein anderes Nest.

Wo bauen die Eichhörnchen ihr Nest

Eichhörnchen haben bis zu 8 Kobel gleichzeitig. Wenn ein Eichhörnchen irgendwo eine neue Nahrungsquelle entdeckt hat, baut es in der Nähe wieder ein Nest. Die Tiere brauchen auch so viele Wohnungen, damit sie jederzeit wechseln können, wenn ein Nest kaputt gegangen ist, von Parasiten verschmutzt ist oder von Feinden bedroht wird. Deshalb muss das Eichhörnchen immer neue Nester bauen.

In der Stadt finden die Eichhörnchen oft keine hohen Bäume für ihre Nester. Dann suchen sie sich andere Schlafplätze: auf Dachböden, auf Fensterbänken, in Löcher an Hauswänden oder auf dem Balkon.


Wie bauen die Eichhörnchen ihr Nest


Ihr Nest bauen die Eichhörnchen aus Zweigen, Reisig und Stücken von Rinde. Ausgepolstert werden die Nester mit Moos, Blättern und Vogelfedern.


Eichhörnchen, die in der Nähe der Menschen leben, haben entdeckt, dass Menschen viele schöne Dinge haben, mit denen man sein Nest bequem gestalten kann. Manchmal kommt es vor, dass die niedlichen Nagetiere Socken und andere Teile von der Wäscheleine klauen.

Eichhörnchen sucht Baumaterial für sein Nest

Auf dem Foto sieht man, wie sich ein Eichhörnchen für ein zerrissenes Seil interessiert. Was man damit wohl machen kann? Später hat es einige Teile des Seils abtransportiert.

Auch Felle sind sehr interessant für Eichhörnchen. Im Video sieht man, wie fasziniert ein Eichhörnchen von einem Lammfell ist. Aber so ein Fell ist leider zu groß und zu schwer für das Eichhörnchen.

Wie sieht ein Eichhörnchen Nest aus

Der Kobel eines Eichhörnchens ist kugelförmig und hat einen Durchmesser von ca. 30-50 cm. Er ist im Gegensatz zum Vogelnest auch oben geschlossen.

Ein Eichhörnchen Nest hat mindestens 2 Ausgänge, damit die Tiere bei Gefahr vor ihren Angreifern fliehen können.
Für den Bau eines Kobels braucht ein Eichhörnchen etwa 3-5 Tage.

Normalerweise leben Eichhörnchen im Wald. Sie haben Reviere, die mehrere Hektar groß sein können. Als Kulturfolger trifft man sie heute immer häufiger auch in der Stadt, in Gärten und Parks. Sie leben überall, wo sie genügend Nahrung finden. In Gärten kommen sie besonders gern, wenn sie dort Haselnusssträucher finden.

Wie Sie Eichhörnchen in den Garten locken können, erfahren Sie hier

Auch Vogelhäuschen haben große Anziehungskraft. Eichhörnchen fressen recht gern Vogelfutter. Besser für das Eichhörnchen ist es allerdings, wenn es ein eigenes Futterhaus mit eigenem Futter bekommt.

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Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Wasser im Garten – 14 coole Ideen

Wasser im Garten liegt als Gestaltungselement voll im Trend. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Wasser im Garten - 14 coole Ideen 33

Wasser im Garten liegt als Gestaltungselement voll im Trend. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Von naturnahen Teichen, künstlerisch inszenierten Bassins, weiträumigen Schwimmteichen, Pools, Brunnen und nicht zuletzt all den Variationen der Wasserspiele und des fließenden Wassers gibt es unendlich viele Variationen.

Wasser im Garten: Coole Sitzplätze am Wasser
Wasser im Garten - 14 coole Ideen 34

1. Formale Teiche

Je weniger Raum zur Verfügung steht, desto formaler sollten die Teiche sein, oft mit herrlichen Einfassungen aus Stein oder Metall, mit einer Fontäne oder einem Wasserspeier. So sind viele Gartenteiche, die direkt an der Terrasse liegen, formal gestaltet. Auf der Wasseroberfläche glitzern die Sonnenstrahlen und der Himmel spiegelt sich. Abends wird mit beleuchteten Fontänen ein feenhaftes Bild inszeniert.

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2. Wassertisch

Wasser im Garten schafft einen außergewöhnlichen Platz zum Speisen: Das Wasser läuft in einem Bach über die Tischplatte und fällt an Ende in einem Wasserfall zu Boden. Mit so einem faszinierenden Wasserspiel kann man alle Gäste sicherlich beeindrucken. Mit solchen Wasserspilen hat schon der Fürsterzbischofes Markus Sittikus in Schloss Hellbrunn in Salzburg die Besucher fasziniert.

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3. Wasser im Garten ganz natürlich: Naturteich

Naturteiche mit ihren Wasser-, Sumpf- und Uferzonen entwickeln sich über Jahre weiter und vermitteln immer wieder neue, faszinierende Einblicke in das Naturgeschehen. Naturteiche geben Insekten, Amphibien, Eidechsen und Vögeln einen Lebensraum. Damit leistet Wasser im Garten einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der natürlichen Biodiversität. Besonders in trockenen Jahren haben sie sogar eine wichtige ökologische Funktion als Trittsteine, wenn z.B. Amphibien von einem natürlichen Gewässer zum anderen wandern und am Gartenteich Station machen können.

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4. Mini Teich

Wer von einem eigenen Teich träumt, braucht keinen großen Garten. Auch in kleinen Gärten, auf Terrassen und sogar auf dem Balkon lassen sich Miniteiche anlegen. Diese kleinen Wasser-Oasen sind ausgesprochen dekorativ und bieten Vögeln und Insekten eine Möglichkeit zum Trinken oder Baden. Schon kleine Teiche können einen Gartenraum zu einem besonderen Ort machen.

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5. Bachlauf im Garten

Fließendes Wasser im Garten ist wie Musik: Der gleichmäßige Klang eines murmelnden Bachs hat eine meditative, beruhigende Wirkung auf uns. Er lädt uns ein, in uns zu gehen und die Gedanken zu ordnen.

Wasser im Garten - 14 coole Ideen 39

6. Wasserfall


Auch in ganz modernen Gärten, die natürlichen Landschaften nachempfunden wurden, sind Grotten mit Wasserfällen faszinierend. Es müssen aber nicht gleich die Niagarafälle sein. Auch ein kleiner Wasserfall im Garten ist beeindruckend.

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7. Springbrunnen

Springbrunnen haben eine lange Tradition, sie sind die Klassiker für Wasser im Garten. Sie passen besonders gut in romantische Gärten.

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8. Sprudelsteine

Sprudelsteine sind ideal, wenn man nur wenig Platz hat. Leise gurgelndes Wasser umhüllt Quell- und Sprudelsteine mit einem in der Sonne glitzernden Mantel. Dieser Quellstein mit Kieselsteinen erfüllt noch einen weiteren Zweck: Die Kieselsteine ermöglichen es, dass Bienen und andere Insekten darauf landen und gefahrlos trinken können.

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9. Brunnen

Auch viele Brunnen sind heute keine Wasserzapfstellen mehr sondern Wasserspiele. Sie können aus Sandstein, Granit, Basalt, Bronze, aus englischem Blei- oder Steinguss, stilvoll historischen Vorbildern nachempfunden sein. Von Pflanzen umgeben, verwandeln sie eine versteckte Gartenecke in eine ruhige Oase.

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10. Wasserbecken mit Fischen

Eine Vielzahl von Fischen kann gut in Gartenteichen leben – von der heimischen Elritze bis zum exotischen Koi. Es macht viel Spaß, das Leben der Fische im Teich zu beobachten, manche Tiere werden sogar richtig zutraulich zum Menschen. Fische stellen besondere Anforderungen an einen Teich: konstant gute Wasserqualität, ausreichend Pflege und artgerechte Haltung. Der Teich muss groß und tief genug sein für die jeweilige Fischart. Wasserreinigung durch Filtersysteme und Sauerstoffzufuhr sind nötig.

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11. Trittsteine


Die erfrischende Nähe des Wassers wollen wir hautnah spüren. Die Natur, die Pflanzen und die Tiere im Wasser wollen wir aus der Nähe beobachten. Wir erleben sie auch ganz bewusst, wenn wir das Wasser auf großen Trittsteinen, Stegen oder niedrigen Brücken überqueren.

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12. Wasser und Licht

Faszinierende Wasserspiele sind entstanden, bei denen die Kombination von Wasser und Licht eine faszinierende Rolle spielt. Licht bedeutet hier nicht nur Beleuchtung, sondern wärmende Morgensonne, funkelnde Mittagsglut, Schatten, Lichtinszenierung durch Gartenstrahler am Abend und in der Nacht. Wände mit rauschendem und glitzernden Wasser, Wassergardinen aus funkelnden Tropfen beleben die Gartenszenerie und fungieren nebenbei noch als stilvoller Sichtschutz. Highlights auf der Terrasse sind Wassertische mit dünnen Wasserfilmen und phantastischen Lichtreflexen.

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13. Pool

Wer träumt nicht davon: ein eigener Swimmingpool im Garten. Vor oder nach der Arbeit mal ein paar Runden drehen und am Wochenende nach Lust und Laune herum planschen. Ein Bio- oder Naturpool funktioniert sogar ohne den Einsatz von Chlor oder anderer Chemie.

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14. Schwimmteich

Auf kunstvolle Weise verbinden Schwimmteiche Badevergnügen und Naturerfahrung. Sie sind eine Kombination eines üppig grünenden und blühenden Feuchtbiotops in einer flacheren Regenerationszone und einer tiefen Schwimmzone. In dem abgegrenzten Sumpfgebiet entziehen unter anderem Laichkraut, Tausendblatt und Wasserhahnenfuß dem Wasser Sink- und Schwebeteilchen, vor allem aber Phosphor. Sie brauchen den Phosphor zum Blühen, nehmen ihn den Algen weg und reduzieren so deren Wachstum.

Garten-Ideen

Hochwasserschutz im Garten

Hochwasserschutz im Garten

Im Angesicht des Klimawandels müssen wir die Art und Weise, wie wir gärtnern, neu denken, um den extremen Wetterereignissen der Zukunft gewachsen zu sein. Hochwasserschutz im Garten bedeutet weit mehr als nur den Erhalt unserer grünen Oasen zum Entspannen und Genießen.

 

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Blaue Beete

Blaue Beete leuchten am Tage im Sonnenschein, abends schimmern sie zart im Mondenschein. Blau steht für Ferne und Weite, es wirkt beruhigend und zurückhaltend.

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Blau ist die Farbe des Himmels und der Meere. Blau steht für Ferne und Weite, es wirkt beruhigend und zurückhaltend. Blaue Beete leuchten am Tage im Sonnenschein, abends schimmern sie zart im Mondenschein.

Farben sind ein wichtiges Gestaltungsmittel im Garten. Sie verändern die Gartenräume enorm, sie leiten den Blick, binden die Aufmerksamkeit, lassen Situationen in den Vordergrund rücken oder taktvoll im Hintergrund verschwinden.

Blaues Beet mit graulaubigen Pflanzen

Besonders für kleine Gärten ist Blau eine tolle Farbe, denn sie vermittelt Weite und Tiefe. Blaue Beete erscheinen sehr edel und laden zum Verweilen ein. Allerdings sind blaue Blüten auch sehr zurückhaltend: Sie können im Gartenbild verlorengehen, wenn sie nicht groß sind oder in Massen erscheinen.  Blaue Blüten wirken intensiver, wenn sie mit grauen oder silbrigen Blättern kombiniert wird.

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Ganz in Blau

Monochrome Beete finden in modernen Gärten viel Beachtung. Manchmal werden sogar ganze Gärten nur in einer Farbe gestaltet. Berühmt sind die prächtigen Rabatten der englischen Gärten Hadspen und Great Dixter, in denen einfarbige Kombinationen aus Sommerblumen und Stauden gekonnt in Szene gesetzt werden. Diese monochromen, flächigen Farbspiele sind ein schwieriges Unterfangen und der Wunschtraum vieler Hobbygärtner.

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Besonders beliebt sind dabei Beete in der Farbe Blau – nicht zuletzt wegen Ihrer Wirkung: Blau lässt kleine Gärten größer erscheinen. An hinteren Ende eines kleinen Gartens gesetzt, treten die Pflanzen optisch zurück. Der Garten wirkt daher größer. Auch scheinen blaue Zäune, Pflanzkübel oder Gartenmöbel weiter entfernt als sie es wirklich sind.

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Ein blaues Beet ist sicherlich nicht eintönig. Schließlich ist Blau ist ja nicht gleich Blau. Jede Ton dieser Farbe schafft eine ganz eigene Atmosphäre. Dunkelblau ist tief, geheimnisvoll und sehr mystisch. Hellblau hingegen wirkt aufhellend, erscheint frisch, klar und rein. Und viele Pflanzen blühen auch nicht klar blau: viele Töne spielen eher ins mauve oder blauviolett.

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Jedes Blau wirkt anders. Kräftiges Blau fällt auf. Es bietet sich für die hinteren Beete im Garten an. So verleiht es dem Garten Tiefe. Zartes Blau ist eher dezent. Kombiniert mit weißen Blüten oder graulaubigen Pflanzen verleiht es Beeten eine unglaubliche Leichtigkeit. Solche Beete legt man besser nahe der Terrasse an.

Blaue Beete im Frühling

Im Frühling eröffnen Zwiebelblumen wie Krokusse, Traubenhyazinthen, Hyazinthen, Puschkinien, Schneeglanz oder Blausternchen die Gartensaison. Mehr zu blauen Frühlingsbooten finden Sie hier

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Blaue Beete im Frühsommer

Monatelange begeistert der Storchschnabel ´Johnson’s Blue´ mit seinen herrlichen Blüten.

Der Storchschnabel ist ideal, wenn Sie eine Pflanze suchen, die unkompliziert und absolut pflegeleicht ist und zudem noch monatelang hübsch blüht.

Johnson´s Blue blüht lavendelfarben von Mai bis September. Mit der Zeit verblassen die Blüten etwas. Der Storchschnabel kann in der Sonne, im Halbschatten und auch im Schatten stehen. Auch an den Boden stellt er keine besonderen Ansprüche.

Der Ehrenpreis (Veronica) bildet hohe blaue Blütenstände. Akeleien (Aquilegia vulgaris) breiten sich aus und tauchen immer wieder an anderen Stellen im Beet auf.

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Im Frühsommer begeistern Iris in zahlreichen Sorten mit ganz unterschiedlichen Blautönen. Eine Attraktion in blauen Beeten sind Lupinen (Lupinus polyphyllus). Eindrucksvoll sind die Blüten der Rittersporne (Delphinium-Hybriden).

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Im Sommer

Im Sommer blühen auch Stauden wie Salbei, Glockenblumen, Lavendel und Katzenminze in blauen Beeten.

Katzenminze ist nicht nur bei Katze beliebt. Auf Mauerkronen, in Kiesbeeten oder in Kombination mit Rosen oder höheren Stauden findet diese unermüdlich blühende Pflanze Verwendung. Sie blüht lavendelblau von Mai bis September und wird etwa 25 cm hoch.
Die ganze Pflanze verströmt einen aromatischen, leicht zitronenartigen Duft und zieht Insekten an.

Mit dem Wiesensalbei (Salvia nemerosa ‚Mainacht‘) und der Blauen Edeldistel  (Echinops ritro) lassen sich faszinierende Beete gestalten.

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Blaue Beete im Herbst

Kraftvolle Blautöne zeigen sich im Herbst:  Enziane leuchten in intensivem Blau. Die Frikarts-Aster (Aster frikartii) und die Blaue Wald-Aster (Aster cordifolius) setzen stimmungsvolle Akzente. Schwarzkümmel (Nigella damascena) setzt immer wieder unerwartete Akzente.

Erdbeeren pflanzen – Ideen

Erdbeeren pflanzen Ideen, wie man sie auch auf kleinstem Raum setzen kann.

Erdbeeren pflanzen kann man nicht nur im Beet. Auch in Kübeln, Balkonkästen, Ampeln, sogar in vertikaen Gärten machen sich die leckern Früchte gut. Jetzt Erdbeeren pflanzen – Ideen, wie man sie auch auf kleinstem Raum setzen kann.

Erdbeeren pflanzen in Holzpaletten

Wie die Rose die Königin der Blumen ist, gilt ihre Verwandte die Erdbeere als Herrscherin im Reiche der Früchte. Sie ist das beliebteste Beerenobst im Garten, die erste und zugleich köstlichste Ankündigung des Sommers. Erdbeeren pflücken und dabei naschen macht der ganzen Familie Spaß. Das leuchtende Rot der Früchte fesselt unsere Aufmerksamkeit, weckt Lebensfreude. Dazu kommt der hohe Vitaminwert und das einmalig saftig – süße Aroma.

Erdbeeren pflanzen – Ideen 57

Für diese Früchte lohnt es sich allemal, gute Vorsätze über Bord zu werfen. Sie sind eine Sünde wert. Ob auf Kuchen, als Konfitüre, mit Eis oder sonnenwarm direkt vom Strauch – Erdbeeren schmecken unwiderstehlich. Dabei sind eigentlich keine echte Beeren, sondern sogenannte Scheinfrüchte. Die wirklichen Früchte der Erdbeere sind die kleinen Kerne an der Oberfläche. Tolle Erdbeerrezepte gibt es hier

Erdbeeren pflanzen Ideen: Man kann Erdbeeren im kleinen Naschgarten sogar auf der Terrasse oder dem Balkon ziehen oder auch ein ganzes Beet in Garten anlegen. Im Naschgarten lassen sich Erdbeeren in Kübeln oder Hochbeeten gut mit anderen Pflanzen wie Kräutern und Sommerblumen kombinieren.

Erdbeeren pflanzen – Ideen 58


Wann Erdbeeren pflanzen


Der Sommer ist eine gute Zeit, um ein Erdbeerbeet anzulegen. Die beste Pflanzzeit für Erdbeeren beginnt Mitte Juli und endet im August – dann geben sie schon im nächsten gute Erträge. Mehrmalstragende Sorten werden von August bis September in den Boden gepflanzt. Monats- und Klettererdbeeren setzt man am besten im Frühjahr.

Den Beginn im Mai machen frühe Sorten wie ‚Elvira‘ und ‚Thulana‘. Der Erdbeer- Klassiker ‚Senga Sengana‘, ebenso ‚Korona‘ und ‚Elsanta‘ zählen zu den Mittelfrühen. Später reifen u.a. ‚Sonata‘ und ‚Polka‘ und ‚Florence‘ oder ‚Yamaska‘, die man bis in den August hinein ernten kann. Wer maximales Aroma wünscht, sollte die kleinen köstlichen Monatserdbeeren probieren, die vom Juni bis zum Frostbeginn fruchten.

Erdbeeren pflanzen – Ideen 59

Erdbeeren pflanzen Ideen in Kübeln und Balkonkästen

Hängeerdbeeren sind auch als Balkonpflanzen für Kübel und Kästen geeignet. Monatserdbeeren sind spezielle Sorten, die ab Mai bis zum Frost regelmäßig Früchte tragen. Das ist besonders dann optimal, wenn man nur wenige Pflanzen setzen kann.

Erdbeeren pflanzen – Ideen 60

Erdbeeren in vertikalen Gärten

Walderdbeeren mit ihren niedlichen, kleinen Früchten sehen sehr dekorativ aus. Sie brauchen auch nicht viel Platz und lassen sich sogar in vertikale Gärten integrieren. Walderdbeeren sind die einzigen Erdbeeren, die keinen sonnigen Platz brauchen, sondern auch an halbschattigen bis schattigen Plätzen gut zurechtkommen.

Der richtige Platz für alle anderen Erdbeeren sollte vollsonnig, etwas windgeschützt sein mit durchlässiger, humoser Erde. Wichtig ist auch die Fruchtfolge. Gute Vorkulturen sind Lauch, Erbsen und Bohnen. Am vorgesehen Platz dürfen vier Jahre keine Erdbeeren gestanden haben, um die Schädlinge zu reduzieren und der Bodenmüdigkeit vorzubeugen. Graben Sie die Erde tief um und arbeiten Sie reifen Kompost und Hornmehl ein. Setzen Sie später die Jungpflanzen im Abstand von 25 bis 35cm. Gut angießen!

Erdbeeren pflanzen – Ideen 61

Wenn die Erdbeeren heranreifen, gibt es – abgesehen vom Pflücken – nur noch wenig Arbeit. Die Pflanzen brauchen in dieser Zeit viel Wasser. Auf einem Mulchbett aus sauberem Stroh oder Holzwolle bleiben Pflanzen und Früchte gesund und schimmelfrei. Außerdem hält die Strohschicht gefräßige Schnecken von den süßen Beeren fern. Gemulcht wird sobald nach der Blüte die ersten Fruchtansätze sichtbar sind.

Noch während die Erdbeer-Ernte im vollen Gange ist, beginnt schon die klassische Pflanzzeit. Da möchte man Beete fürs kommende Jahr bepflanzen, vielleicht mit neuen Sorten oder weil man von dem beliebten Obst nicht genug bekommen kann. Wenn man strategisch vorgeht, kann man mit der richtigen Sortenwahl die Erntezeit über den ganzen Sommer ausdehnen.

Erdbeeren pflanzen – Ideen 62

Nicht nur auf Beeten oder Hochbeeten wachsen Erdbeeren. Man kann sie auch klettern lassen, als Einfassungspflanzen verwenden. Selbst in Balkonkästen und in Kübeln gedeihen die Stauden. Sie machen sich gut in Ampeln. Ein Terrakottatopf mit reifenden Erdbeeren ist ein herrliches Geschenk, nicht nur für Gartenbesitzer.

Igel – Einer ihrer größten Feinde ist der Mähroboter

Igel – Einer ihrer größten Feinde ist der Mähroboter 64

Igel haben nur wenige natürliche Feinde. Einer der größten Igel Feinde ist inzwischen der Mähroboter. Zugegeben: Mähroboter sind wirklich praktisch. Endlich nicht mehr das lästige Rasenmähen. Nachts, wenn (fast) alle schlafen, ziehen die Mähroboter ihre Bahnen im Garten und halten mit ihren rotierenden Mähmessern das Gras immer schön kurz. Für viele Igel bringt diese moderne Mähtechnik allerdings einen qualvollen Tod.

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Igel können nicht schnell laufen, nicht auf Bäume klettern… Wenn dem Igel Gefahr droht, fliehen sie nicht sondern sie rollen sich zusammen. Sie verteidigen sich mit ihren Stacheln. Igel erkennt man sofort an ihren Stacheln. Kein anderes heimisches Tier hat solche Stacheln. Die Stacheln sind verhornte Haare. Sie dienen dem Igel zur Verteidigung. Kopf und Rücken sind mit Stacheln bedeckt, auf der Unterseite hat die Igel keine Stacheln. Jeder Stachel hat einen eigenen Muskel.

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Bei Gefahr richten sich die Stacheln auf. Der Igel rollt sich zu einer Kugel zusammen. So schützt das Tier alle empfindlichen Körperteile wie Augen und Bauch. Diese Taktik – bekannt als Einigeln – funktioniert prima zur Abwehr natürlicher Fressfeinde, bei Igel Feinden wie Mährobotern bringt sie nichts.

Mähroboter sind meist abends und nachts unterwegs – genau wie Igel. Sie erkennen die Tiere nicht als Hindernis und mähen einfach weiter, wenn sie auf einen Igel treffen. Mit den scharfen Klingen der Maschine werden Igel schwer verletzt oder verstümmelt.

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Natürliche Feinde des Igels

Igel haben nur wenige natürliche Feinde. Gesunde und ausgewachsene Tiere sind durch Fressfeinde wenig gefährdet. Natürliche Igel Feinde sind Greifvögel und große Eulenarten. Junge oder kranke Igel werden von Mardern, Füchsen und Iltissen erlegt. Der Dachs ist einer der gefährlichsten Igel Feinde, weil er seine Schwachstelle kennt: beim Einrollen bleibt eine kleine Lücke am Bauch.

Igel und Hunde und Katzen

Gelegentlich werden Igel von Katzen oder Hunden bedroht. In der Regel aber wissen Katzen und Hunde, dass sie sich bei Igeln nur eine blutige Nase holen.

Igel Feinde: Parasiten

Einige der größten Igel Feinde sind ganz klein. Igel leiden oft sehr unter Parasiten wie Zecken, Flöhen und Milben. Auch Bandwürmer und Rundwürmer machen ihm das Leben schwer. Da die Parasiten Krankheiten übertragen können, sollte man Igel nicht mit bloßen Händen anfassen.

Igel im Garten

Gerade Gartenbesitzer sollten gut auf Igel achten, denn diese Tiere sind im Garten äußerst nützlich. Sie nehmen uns viel Gartenarbeit ab: Sie fressen Engerlinge, Schnecken und andere bodennah lebende Schädlinge, gerne auch mal ein Mäusenest.

Igel leben gern in Gärten, doch sie sind dort einer Reihe von Gefahren ausgesetzt. Auch beim Mähen mit Motorsensen werden Igeln oft schwere Verletzungen zugefügt. Igel schlafen auch gern in Hecken und Sträuchern. Beim Zurückschneiden oder Entfernen von Sträuchern sollte man gut aufpassen, dass man keinen schlafenden Igel verletzt oder gar tötet. Schlafende Igel reagieren nicht bei Störungen, sie fliehen nicht, wenn man ihnen mit einer Sense oder Heckenschere zu nahe kommt.

Igel und Schneckenkorn

Es gibt Schneckenkorn mit verschiedenen Wirkstoffen. Schneckenkorn mit dem natürlichen Mineral Eisen-III-Phosphat ist umweltverträglich und stellt keine Gefahr dar für Igel und Haustiere.

Schneckenkorn mit anderen Wirkstoffen können für Igel gefährlich werden. Auch andere Gifte und Pflanzenschutzmittel bedrohen die Tiere.

Igel im Garten unterstützen

Sorgen Sie dafür, dass die Zäune nicht ganz dicht sind, damit die Igel auch in andere Gärten gehen können. Nur wenn ihr Revier groß genug ist, finden Igel genügend Nahrung.

Wenn bei Ihren Schuppen, Gerätehäusern und Garagen schon mal länger die Türen offen stehen, passen Sie auf, ob sich ein Igel darin versteckt, bevor Sie die Türe schließen. Das Tier würde sonst verhungern oder verdursten. Wenn Sie Ihren Komposthaufen umsetzen, achten Sie darauf, ob Igel darin wohnen.

Geben Sie den Tieren Unterschlupfmöglichkeiten: In Hecken, Gartenhäuschen, unter Büsche, Laubhaufen, Holzstapel oder Steinhaufen ziehen sich Igel gern zurück.

Igel sind nicht besonders sportlich. Sie fallen öfter man in Schächte oder Teiche und kommen nicht wieder raus. Daher sollten Sie immer alle Kellerschächte abdecken.

Igel trinken gern aus dem Gartenteich. Achten Sie darauf, dass es eine flache Stelle gibt, wo die Igel bequem zum Wasser gelangen können oder schaffen Sie eine Ausstiegshilfe z.B. mit einem Brett. Das gleiche gilt für Schwimmbecken.

Wie alt können Igel werden?

Igel können in Freiheit bis zu 7 Jahre alt werden. Die wenigsten Tiere schaffen das. Meist erreichen sie nur ein Alter von etwa 4 Jahren.

Pro Jahr sterben etwa eine halbe Million Igel im Straßenverkehr.

Die Bestände an Igeln gehen zurück, besonders junge Tiere finden oft nicht genug Nahrung. Immer mehr Tiere kommen verletzt oder abgemagert in die Auffangstationen.

Igel gehören laut Bundesnaturschutzgesetz zu den besonders geschützten Tieren. Man darf sie nicht fangen, verletzen oder töten und auch nur  wenn der Igel offensichtlich krank ist , mit nach Hause nehmen.

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Schöner Garten ohne Rasen

Früher war ein gepflegter Rasen in jedem Garten ein Muss. Aber die Zeiten sind vorbei, modern kann ein Garten ohne Rasen sogar besonders attraktiv sein. Gerade in kleinen Gärten verzichtet man gern auf die arbeitsintensiven Grünflächen.

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Früher war ein gepflegter Rasen in jedem Garten ein Muss. Aber die Zeiten sind vorbei, modern kann ein Garten ohne Rasen sogar besonders attraktiv sein. Gerade in kleinen Gärten verzichtet man gern auf die arbeitsintensiven Grünflächen.

Kleiner Garten ohne Rasen mit Teich

Rasen, wie wir ihn in unseren Gärten kennen, startete seinen Siegeszug in den englischen Gärten des 18. Jahrhunderts. Er hatte dort immer etwas von Snob-Appeal an sich. Die riesigen Rasenflächen der herrschaftlichen Parks dienten als „pleasure grounds“ für die damals populär werdenden Rasensportarten wie Tennis, Fußball, Rugby, Hockey, Cricket und später Golf. Sie wurden von einem Heer von Bediensteten mit Sensen gemäht, in den Außenbereichen von Schafen abgeweidet.

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Japanisch inspirierte Gärten

In Japan hat es Tradition, da kommt der Garten ohne Rasen aus. Stattdessen bestimmen Steine, Moose, Teiche und Wasserfälle, Bäume und Sträucher das Bild. Hier wird ein harmonisches Landschaftsbild meist auf wenig Raum geschaffen – ohne eine Wiese.

Ein schöner Rasen ist ein wunderbares Element im Garten, aber er braucht auch viel Pflege. Vom Frühjahr bis zum Herbst muss es regelmäßig gemäht, gedüngt und vertikutiert werden. Zudem braucht das frische Grün sehr viel Wasser. Oft wächst der Rasen auch nicht richtig, weil er z.B. nicht genug Sonne bekommt. Daher suchen immer mehr Gartenbesitzer nach Alternativen zum Rasen.

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Kleiner Garten ohne Rasen

Gerade kleine Gärten werden gern als Wohnzimmer im Freien genutzt, hier verzichtet man oft auf eine Rasenfläche. Der Garten ohne Rasen wird zum Lebensraum, den man in seine Alltagsgewohnheiten einschließt. Großzügige Terrassen oder Holzdecks nehmen den größten Teil des Gartens ein und bieten Platz für Entspannung.

Lounge-Möbel laden auf der Terrasse zum Chillen ein, ein separater Grillplatz oder eine Outdoor-Küche bieten viel Raum für Geselligkeit: Man kocht, grillt, isst, feiert drinnen und draußen.

Whirlpools finden auf wenigen Quadratmetern Platz. Sie sorgen für Erfrischung an heißen und auch kalten Tagen. Brunnen und Wasserspiele sorgen für Abwechslung und Flair.

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Kübelpflanzen und Beete

Auch im Garten ohne Rasen dürfen Pflanzen trotzdem nicht fehlen. Stauden und Gräser wachsen in stilvoll einfassten Beeten. Entlang der Terrasse laden Hochbeete ein, bequem Blumen, Kräuter und Gemüse zu ziehen. Einzelne Bäume ziehen die Blicke auf sich. Pflanzen in Kübeln sorgen für Atmosphäre – und das das ganze Jahr über.

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Schwimmen statt Rasenmähen – keine schlechte Alternative

Statt einer Rasenfläche kann man einen Schwimmteich oder Pool zum Mittelpunkt eines kleinen Gartens machen. Das sorgt garantiert für Badespaß vom Frühjahr bis zum Herbst. Sitzplätze direkt am Wasser sind ein Muss. Man möchte das ganze Jahr über mit dem Blick aufs Wasser wohnen, fast wie auf einer Insel. An heißen Sommertagen, wenn die Luft über dem Schwimmteich oder Pool zu flirren beginnt, fühlt man sich wie im sonnigen Süden.

Garten ohne Rasen: Wasserlandschaft

Kleinere Gärten kann man eventuell ganz in einen Wassergarten mit Teichen, Bauchläufen und Wasserfällen umwandeln. Hölzerne Brücken und Stege führen in den Garten, verlocken zum Träumen und Faulenzen. Von prachtvollen Sonnendecks aus kann man das Leben am Wasser genießen.

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Bodendecker statt Rasen

Anstelle einer Rasenfläche kann man auch niedrige Pflanzen setzen. Bodendecker sind besonders pflegeleicht. Viele Bodendecker sind immergrün, winterhart und machen im Vergleich zu normalem Rasen erheblich weniger Arbeit. Die Pflanzen sorgen dafür, dass der Boden nicht austrocknet und sich kein Unkraut breit macht. Gleichzeitig sehen sie gut aus und locken Schmetterlinge und Bienen an.

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Rasenersatz Pflanzen

Auf manchen Bodendeckern kann man sogar laufen. Sie sind zwar meist nicht ganz so strapazierfähig wie normaler Rasen, aber auf der japanischen Teppichverbene „Summer Pearls“ (Phyla nodiflora) kann man sogar Fußball spielen.

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Mit Bodendeckern wie dem Fiederpolster (Cotula), dem Scheinknöterich (Muehlenbeckia axillaris), der Römischen Kamille (Chamaemelum nobile) und Sternenmoos lassen sich ideal begehbare Flächen herstellen.

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Einige der trittfesten Bodendecker punkten noch mit dekorativen Blüten. Diese Bodendecker-Flächen muss man nur in sehr trockenen Perioden gelegentlich wässern. Um die Pflanzen kompakt zu halten, kann man sie bei Bedarf einmal im Jahr mähen.

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Wildblumenwiese

Blumenwiesen sind unübertroffene Naturschutzgebiete, selbst auf kleinstem Raum. Etwa 1500 Insektenarten sind auf diesen Lebensraum angewiesen. Auch viele Vögel verstecken sich gern im höheren Gras. Es ist herrlich, dem lebhaften Treiben in der Wiese zuzusehen. Unkompliziert und pflegeleicht sind Wildblumenwiesen aus heimischen Blumensorten. Eine Wiese allein besteht schon aus mindestens 30 verschiedenen Blumenarten. Idealerweise sollte die Zusammenstellung so sein, dass vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein immer Blumen blühen und den Insekten Nahrung bieten.

Eine Blumenwiese sollte so wenig wie möglich betreten werden. Die meisten Blumen sind erholen sich von Tritten nur schwer. Wollen Sie dennoch ihre Blumenwiese durchschreiten, bietet es sich an, Wege zu mähen. Dann können Sie hindurchgehen, ohne unschöne Spuren zu hinterlassen.

Garten-Ideen

Hochwasserschutz im Garten

Hochwasserschutz im Garten

Im Angesicht des Klimawandels müssen wir die Art und Weise, wie wir gärtnern, neu denken, um den extremen Wetterereignissen der Zukunft gewachsen zu sein. Hochwasserschutz im Garten bedeutet weit mehr als nur den Erhalt unserer grünen Oasen zum Entspannen und Genießen.

 

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