8 Pflanzen, mit denen Sie Schmetterlinge in den Garten locken

Ein Garten, der nur aus Rasen und Thuja-Hecken besteht, lockt keinen Schmetterling an. Doch es gibt Pflanzen, mit denen Sie Schmetterlinge in den Garten locken können.

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Sommer, Blumen, Schmetterlinge im Garten – dieses Bild gehört meist der Vergangenheit an. Die meisten Gärten bieten zu wenig für die anmutigen Tiere. Ein Garten, der nur aus Rasen und Thuja-Hecken besteht, lockt keinen Schmetterling an. Doch es gibt Pflanzen, mit denen Sie Schmetterlinge in den Garten locken können.

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Zwischen Pflanzen und Schmetterlingen gibt es ein wunderbares Zusammenspiel: Die Pflanzen geben den Schmetterlingen Nahrung, im Gegenzug transportieren die Tiere die Pollen der Pflanzen und bestäuben sie.

Bunt und vielfältig muss ein schmetterlingsfreundlicher Garten oder Balkon sein. Blühende Stauden- und Kräuterbeete, Wildsträucher-Hecken, Wildblumenwiesen – das sind attraktive Lebensräume für Schmetterlinge und andere Insekten.

Das sind die Pflanzen, mit denen Sie Schmetterlinge in den Garten locken:

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Schmetterlingsstrauch (Buddleya davidii)


Der Schmetterlingsstrauch, auch Sommerflieder genannt, zieht Schmetterlinge magisch an. Er blüht den ganzen Sommer bis zum Oktober über in bis zu 50 cm langen Rispen. Schmetterlingssträucher gibt es in verschiedenen Farben: von dunkelviolett über purpur, rosa bis weiß. Sie können einzeln gepflanzt werden, machen sich auch gut in gemischten Blütenhecken. Auffällig ist ihr schneller Wuchs.

Der Schmetterlingsstrauch ist sehr anspruchslos, er gedeiht auf fast jedem Gartenboden, der nicht zu nährstoffreich ist. Er sollte vollsonnig und geschützt stehen. Hitze und Trockenheit verträgt der Schmetterlingsstrauch gut. In kalten Wintern friert er zurück, diese Schäden sollte man im Februar/März durch Rückschnitt beseitigen. Außerdem braucht er im Frühjahr Volldünger.

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Blaue Berg-Flockenblume (Centaurea montana)


Die Berg-Flockenblume ist eine der beliebtesten Halbschattenstauden. Sie passt gut in Natur- und Bauerngärten. Die Staude ist ideal, wenn man Schmetterlinge in den Garten locken möchte. Von Mai bis August blüht sie intensiv blau. Besonders lang hält die Blüte an, wenn man Verblühtes rasch entfernt. Die lanzettförmigen Blätter der Berg-Flockenblume sind wollig behaart. Die in Zentraleuropa beheimatete Staude ist dauerhaft, anspruchslos und frosthart. Sie wird 20 bis 40 cm hoch.

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Schmetterlinge in den Garten locken: Aster


Im spätsommerlichen und herbstlichen Garten sind Astern unverzichtbar. Nur wenige andere Pflanzen können so ein Feuerwerk der Farbe entfalten wie diese Großstauden. Sie blühen von September bis Oktober je nach Sorte in Farben von Violettblau bis Purpurrot und Weiß. Glattblattastern werden etwa 140 cm hoch. Sie brauchen einen nährstoffreichen Boden in voller Sonne. Aufgrund ihrer Höhe pflanzt man die Glattblattastern am besten in den mittleren oder hinteren Teil des Staudenbeetes. Sie passen gut zu Ziersalbei, Katzenminze und zu Gräsern. Herbstastern sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen. Mit ihnen kann man auch Schmetterlinge in den Garten locken.

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Edeldistel


Normalerweise sind Gartenfreunde von Disteln in ihrem Garten nicht begeistert – bei diesen Disteln ist das ganz anders. Extravagant wirken die blauen Blütenstände, die von scharf dornigen Hüllblättern umgeben sind. Die Edeldisteln blühen zwischen Juli und September. Sie werden etwa 80 cm hoch und bevorzugen einen Standort in voller Sonne. Die Erde braucht nicht nährstoffreich zu sein. Deshalb setzt man sie gern in sandig-steinigen Boden an Böschungen oder in Kiesbeete.

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Bartblume (Caryopteris clandonensis)


Die Bartblume ist ein besonders schöner blauer Spätsommerblüher. Sie blüht mit violettblauen, duftenden Blüten vom Sommer bis in den Herbst, sie paßt gut in Stein- und Heidegärten und kann auch als Kübelpflanze gehalten werden. Die Bartblume wird nur etwa 1 Meter hoch. Die Blätter sind sommergrün, auf der Oberseite grün, unten gräulich und duften aromatisch. Die Bartblume bevorzugt einen sonnigen, geschützten Platz und nicht zu armen, kalkhaltigen Boden. In kalten Wintern friert sie zurück, was aber nicht schlimm ist, da sie sowieso nach jedem Winter zurückgeschnitten werden sollte.

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Prachtscharte (Liatris spicata)


Die Prachtscharte erfreut sich großer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen ihrer langen Blütezeit: von Juli bis Oktober. Ihre Blüten – je nach Sorte violett, rotviolett oder weiß – stehen in langen Ähren.
Die Prachtscharte ist recht anspruchslos. Sie läßt sich gut mit anderen sommerblühenden Stauden pflanzen z. B. Sommermargeriten, Sonnenhut oder Mädchenauge. Sie gedeiht am besten in feuchtem Boden, verträgt aber auch Trockenheit. Wichtig ist gute Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Die Prachtscharte wird je nach Sorte zwischen 40 und 100 cm hoch. Die aus Nordamerika stammende Staude sollte sonnig stehen, sie ist frosthart und benötigt keinen Winterschutz.

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Lavendel


Der Name Lavendel stammt von dem lateinischen Wort „lavare“, was „waschen“ bedeutet. Schon in der Antike wurde Lavendel als Badezusatz benutzt wegen seines erfrischenden Duftes und seiner heilenden Wirkung. Lavendel wurde als Heilmittel für die verschiedensten medizinischen Aufgaben eingesetzt: zur Beruhigung, zur Parasitenbekämpfung, zur Wiederbelebung bei Ohnmachtsanfällen, zur Wunddesinfektion und anderen. Auch in der französichen Küche hat Lavendel einen festen Platz als Bestandteil der „Herbes de Provence“ (Kräuter der Provence). Er findet Verwendung u.a. als Gewürz in Suppen, Eintöpfen und zu Salaten.
Lavendel stammt aus dem Mittelmeergebiet und wird je nach Sorte zwischen 25 und 60 cm hoch. Er wächst buschig, seine graugrünen, aromatisch duftenden Blätter sind immergrün. Es gibt Lavendel mit Blüten in verschiedenen Blauviolett-Tönen und in Weiß. Er blüht von Juli bis September. Lavendel braucht einen warmen, trockenen Standort auf mäßig nährstoffreichem Boden. Direkt nach der Blüte sollte er stark zurückgeschnitten werden.

Blutweiderich

Blutweiderich (Lythrum salicaria)


Der Blutweiderich ist eine auffällige Pflanze für die Ufer von Gartenteichen und in Wassergärten. Die heimische Pflanze, die neben Flüssen oder kleineren Wasserläufen, in Gebieten, die regelmäßig überschwemmt werden, am Ufer von Teichen oder Seen wächst, ist recht anspruchslos und gedeiht auf jedem Boden, solange er feucht ist. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Der Blutweiderich wird 100 bis 150 cm hoch. Von Juni an den ganzen Sommer über erscheinen die intensiv purpuroten bis lila Blüten. Nicht nur als Zierpflanze, auch als Heilpflanze in der Kräutermedizin hat der Blutweiderich Bedeutung. Er wirkt blutstillend, wird zur Behandlung von Wunden und Ausschlägen eingesetzt, auch bei Durchfall und Husten soll er helfen.

Schmetterling im Garten sind nicht nur hübsch anzusehen, die Tiere haben auch eine wichtige ökologische Bedeutung.

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Insektenfreundliche Pflanzen: Was Bienen, Hummeln & Co wirklich schmeckt

Überall sieht man in diesem Jahr vermeintlich insektenfreundliche Wildblumenwiesen. Bloß Insekten kann ich dort keine entdecken. Wirklich insektenfreundliche Pflanzen, wo man Bienen, Hummeln & Co zahlreich sieht, sind nämlich andere.

Überall sieht man in diesem Jahr vermeintlich insektenfreundliche Wildblumenwiesen. Bloß Insekten kann ich dort keine entdecken. Wirklich insektenfreundliche Pflanzen, wo man Bienen, Hummeln & Co zahlreich sieht, sind nämlich andere.

insektenfreundliche Pflanzen
Wildblumenwiese auf der Landesgartenschau Ingolstadt

Auf den Landesgartenschauen, im öffentlichen Grün, in vielen privaten Gärten wachsen jetzt Wildblumen. Auf manchen Gartenschauen kann man stundenlang durch Wildblumenwiesen spazieren. Sicherlich sehr kostengünstig und pflegeleicht.
Nur da habe ich es nie Summen und Brummen gehört.

Es gibt doch noch Bienen, Hummeln und Co, aber wo stecken die?

Insektenfreundliche Pflanzen

Anfang August war ich im Botanischen Garten München. Hier habe es endlich die Bienen und auch andere Insekten gefunden.

In dem Botanischen Garten stehen bestimmt tausende verschiedene Pflanzen, die Bienen haben hier eine tolle Auswahl. In diesem Jahr gab es auch hier die modischen Wildblumenwiesen mit heimischen Kräutern. Auch auf anderen Beeten waren vermeintlich insektenfreundliche Pflanzen zu sehen. Nur da waren die Bienen nicht.

Die Bienen und anderen Insekten haben sich lieber auf 3 Pflanzenarten konzentriert:

Lavendel:

insektenfreundliche Pflanzen: Lavendel
Obwohl der Lavendel Anfang August schon ziemlich verblüht war, hier hat es gesummt und gebrummt


Sonnenhut (Echinacea):

insektenfreundliche Pflanzen: Sonnenhut
Der purpurrote Sonnenhut ist ein richtiger Insektenmagnet.


Artischocken:

Artischockenblüte
Bei den blühenden Artischoken waren die meisten Insekten zu finden.


Lavendel und Artischocken stammen aus den Mittelmeerraum, der Rote Sonnenhut aus dem östlichen und zentralen Nordamerika. Also alles keine heimischen Wildblumen.
Nun, wir essen ja auch Pizza, Burger und Sushi, warum sollen die Bienen nur Hausmannskost essen?

Vielleicht gilt auch bei Bienen der Satz „Das Auge isst mit. Schließlich haben sich die Tiere hier 3 ausgesprochen attraktive Gartenpflanzen ausgesucht. Lavendel und Roter Sonnenhut sind ja sehr verbreitet in hiesigen Gärten. Artischocken weniger, was schade ist, die Blüten sind wirklich wunderschön.

Top 3 der insektenfreundlichen Pflanzen im August

Lavendel (Lavendula angustifolia)

Der Name Lavendel stammt von dem lateinischen Wort „lavare“, was „waschen“ bedeutet. Schon in der Antike wurde Lavendel als Badezusatz benutzt wegen seines erfrischenden Duftes und seiner heilenden Wirkung. Lavendel wurde als Heilmittel für die verschiedensten medizinischen Aufgaben eingesetzt: zur Beruhigung, zur Parasitenbekämpfung, zur Wiederbelebung bei Ohnmachtsanfällen, zur Wunddesinfektion und anderen. Auch in  der französichen Küche hat Lavendel einen festen  Platz als Bestandteil der „Herbes de Provence“ (Kräuter der Provence). Er findet Verwendung u.a. als Gewürz in Suppen, Eintöpfen und zu Salaten.
Lavendel stammt aus dem Mittelmeergebiet und wird je nach Sorte zwischen 25 und 60 cm hoch.  Er wächst buschig, seine graugrünen, aromatisch duftenden Blätter sind immergrün. Es gibt Lavendel mit Blüten in verschiedenen Blauviolett-Tönen und in Weiß. Er blüht von  Juli bis September. Lavendel braucht einen warmen, trockenen Standort auf mäßig nährstoffreichem Boden. Direkt nach der Blüte sollte er stark zurückgeschnitten  werden.

Insektenfreundliche Pflanzen: Was Bienen, Hummeln & Co wirklich schmeckt 21

Sonnenhut (Echinacea)

Der Sonnenhut stammt aus Nordamerika und wurde dort bei den Prärie-Indianern als Heilpflanze bei Fieber oder Schlangenbissen  eingesetzt. Auch heute noch ist er Bestandteil vieler Arzneimittel, seine heilende Wirkung ist allerdings nicht unumstritten.
Ohne Zweifel ist seine dekorative Wirkung. Die anspruchslose und dekorative Staude gibt es in zahlreichen Sorten. Der Sonnenhut liebt einen warmen Standort in voller Sonne und humosen, nährstoffreichen Boden. Trockenheit macht ihm nichts aus.
Am besten  kommt der Sonnenhut in kleinen Gruppen zur Geltung. Bei gemischten Staudenbeeten muss man etwas aufpassen: Diese insektenfreundliche Pflanzen können sich nicht gut durchsetzen und werden leicht von  starkwüchsigen  Nachbarn verdrängt. Daher sollte man  auf genügend Pflanzabstand achten.

Artischockenblüte

Artischocke (Cynara cardunculus)

Dieses mediterrane Gemüse ist nicht nur lecker, sondern auch dekorativ. Das Besondere bei diese Gemüse ist, hier wird kein Frucht gegessen, sondern die Blütenknospen. Wenn man die Blütenknospen nicht erntete, öffnen sich faszinierende lila Blüten, die auch in der Floristik beliebt sind.

In wenigen Jahren erreicht die Artischocke eine Größe von bis zu zwei Metern. Artischocke brauchen einen geschützten Standort in voller Sonne. Der Boden muss gut gedüngt und mit viel Humus verbesserten sein.

Nützlinge anlocken: Warum Sie Nützlinge im Garten brauchen

Nützlinge anlocken erleichtert uns die Gartenarbeit – ganz natürlich und umweltfreundlich.

Während wir gemütlich im Liegestuhl sitzen, nehmen uns viele kleine Helfer die Gartenarbeit ab. Nur ein schöner Traum? Nein, tatsächlich unterstützen uns viele Nützlinge bei der Gartenarbeit. Nützlinge anlocken erleichtert uns die Gartenarbeit – ganz natürlich und umweltfreundlich.

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Was sind Nützlinge?

Nützlinge sind Tiere und Insekten, die im Garten leben und dort wichtige Aufgaben übernehmen: Sie fressen Schädlinge, bestäuben unsere Pflanzen, zersetzen Gartenabfälle, durchlüften den Boden und versorgen ihn mit neuen Nährstoffen.

Es gibt viele nützliche Tiere im Garten: Bienen und Hummeln bestäuben Pflanzen, Igel verspeisen Schnecken. Wichtig Schädlingsbekämpfer sind Vögel: Bei der Aufzucht des Nachwuchses verfüttern sie jede Menge Blattläuse und andere Schädlinge an die hungrigen Jungvögel.

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Meisen sind nicht nur besondere hübsche Vögel, sie sind auch sehr nützlich. Während der Brutzeit füttern die Vogeleltern ihren Nachwuchs alle 5 Minuten mit Obstbaumschädlingen wie Frostspannerraupen und Gespinstmotten. Das Gleiche tun auch Gartenrotschwanz, Fliegenschnäpper und Kleiber. Nistkästen an Obstbäumen erleichtern den Tieren das Leben und nehmen uns auch viel Arbeit ab.

Auch weniger bekannte Tiere unterstützen uns bei der Gartenarbeit: Z.B. die Larven der Schwebfliege und Florfliege fressen Blattläuse. Beim Marienkäfer sind die Larven und die erwachsenen Tier immer auf der Suche nach Blattläusen, um ihren Hunger zu stillen. Auf Mauern und in Steingärten leben gerne Eidechsen, auch sie jagen Insekten. Spitzmäuse sorgen am Komposthaufen für Ordnung, hier finden sie Engerlinge, Schnecken und Fliegenmaden. Spinnen sind wichtig im Garten, denn sie halten uns die Stechmücken vom Leib.

Auch auf dem Gebiet der Bodenverbesserung sind Nützlinge tätig. Die wichtigsten sind Regen- und Kompostwürmer. Sie graben Gänge und lockern dadurch den Boden auf. Abgestorbene Pflanzenteile werden von den Würmern gefressen.

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Igel machen sich nachts auf die Suche nach Engerlingen, Schnecken und anderen bodennah lebenden Schädlingen. Wenn sich Igel im Garten wohlfühlen, bleiben sie ihrem Standort jahrelang treu. Lassen Sie die Maulwürfe in Ruhe. Die Tiere sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt und dürfen nicht gefangen oder getötet werden. Außerdem sind auch sie sehr nützliche Tiere: Sie fressen z.B. Schnecken, Engerlinge und Schnakenlarven.

Wie Sie Nützlinge anlocken

In einem naturnahen Garten siedeln sich von allein viele Nützlinge an und bekämpfen die Schädlinge. Sie können die Nützlinge anlocken, indem Sie ihnen gut Lebensbedingungen bieten.
Die Tiere brauchen das ganze Jahr über Wasser. Eine größere Schale auf dem Boden ist für kleine Säugetiere eine Trinkgelegenheit und für Vögel ein Badeplatz. Kleine Schalen mit Steinen darin dienen Insekten als Tränke.

Marienkäfer
Nützlinge anlocken

Wie Sie Nützlinge im Garten ansiedeln

Ein Teich, eine Trockenmauer, gemischte Blüten- und Wildobsthecken machen den Garten interessant und bieten vielen Tieren Lebensraum. Eine abwechslungsreiche Bepflanzung mit Blumen, Kräutern und Obstgehölzen lockt viele Nützlinge an. Ideal für Tiere sind unordentliche Gärten. Haufen mit Laub und Totholz bieten Versteckmöglichkeiten und Schlafplätze. So können sich viele Nützlinge im Garten ansiedeln.

Wenn Sie es lieber ordentlicher in Ihrem Garten mögen, können Sie den Nützlingen auch Häuser und Hotels errichten. Igelhäuser dienen den Tieren zum überwintern. Ein Insektenhotel dient als Überwinterungs- und Nisthilfe. Wichtige Nützlinge, etwa Schlupfwespen, können darin überwintern. Nistkästen sind bei Vögeln sehr willkommen, um ihre Jungen großzuziehen.

Nützlinge gezielt einsetzen: Nützlinge kaufen


Bei akutem Schädlingsbefall kann man auch gezielt Nützlinge kaufen und einsetzen. Beispielsweise helfen die Larven der Florfliege gegen Blatt- und Wollläuse, Thripse und Spinnmilben. Gegen Thripse nützen auch Raubmilben der Gattung Amblyseius. Der Dickmaulrüssler lässt sich mit Nematoden bekämpfen. Nematoden sind mikroskopisch kleine Fadenwürmer. Sie dringen in die Larve des Käfers ein und töten ihn.

Sind Obstbäume von Apfelwicklern befallen, hilft der Einsatz von Nematoden der Art Steinernema feltiae. Leiden Tomatenpflanzen unter der Weißen Fliege, hilft der Einsatz der Schlupfwespe Encarsia formosa. Der gefürchtete Buchsbaumzünsler, der große Schäden beim Buchsbaum anrichtet, lässt sich mit Nematoden der Art Steinernema carpocapsae bekämpfen. Die Nematoden dringen durch Körperöffnungen ein und geben ein Bakterium ab, das die Larve abtötet. 

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Nützlinge sind eine wirksame und umweltschonende Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln. Mit der „Giftspritze“ töten wir nicht nur Schädlinge, sondern auch die nützlichen Tiere im Garten. Und wir nehmen die Rückstände der Pestizide über die Nahrung in unseren Körper auf.
Der Einsatz von Nützlingen ist unbedenklich für Menschen, Haustiere und Pflanzen und schont schon vorhandene Nützlinge.

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Artenschutz auf dem Balkon: Bienenfreundliche Balkonpflanzen

Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten haben immer weniger Lebensraum. Deshalb nimmt ihre Zahl und Vielfalt ständig ab. Aber selbst mit einem Balkon, einer Terrasse oder einem Innenhof können Sie etwas gegen das Artensterben tun. Bienenfreundliche Balkonpflanzen leisten einen Beitrag zur Arterhaltung, dabei erleben Sie das wunderbare Naturschauspiel auf dem Balkon oder im eigenen Garten.

Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten haben immer weniger Lebensraum. Deshalb nimmt ihre Zahl und Vielfalt ständig ab. Aber selbst mit einem Balkon, einer Terrasse oder einem Innenhof können Sie etwas gegen das Artensterben tun. Bienenfreundliche Balkonpflanzen leisten einen Beitrag zur Arterhaltung, dabei erleben Sie das wunderbare Naturschauspiel auf dem Balkon oder im eigenen Garten.

Artenschutz auf dem Balkon: Bienenfreundliche Balkonpflanzen 39

Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten sind nicht nur schön zum Anschauen, sondern sind auch wichtig für die Bestäubung von Blüten. Die Insekten fliegen von Blüte zu Blüte, um Nektar zu saugen. Dabei transportieren sie Blütenstaub und stellen so die Bestäubung sicher. Die Insekten sind notwendig, wenn wir weiterhin Obst und Gemüse ernten und auch viele Blumen sehen möchten.

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Bienenfreundliche Balkonblumen

Mit den „normalen“ Balkonblumen wie Geranien und Petunien können die Tiere nichts anfangen. Auch alle Blumen mit gefüllten Blüten bieten nicht genug Nektar und Pollen. Gut für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten ist, wenn der Balkon abwechslungsreich bepflanzt ist und den Tieren Nahrung vom Frühjahr bis zum Herbst bietet.

Wandelröschen

Insekten-freundliche Balkonblumen sind z.B. Sonnenblumen (Helianthus annuus), Wandelröschen (Lantana camara), Margeriten (Leucanthemum), Löwenmäulchen (Antirrhinum), Zinnie (Zinnia), Verbene (Verbena), Fächerblume (Scaevola), Schneeflockenblume (Bacopa), Vanilleblume (Heliotrop ), Kapuzinerkresse (Tropaeolum) und Mehlsalbei (Salvia farinacea). Damit die Insekten das ganze Jahr über Nahrung finden, sollten früh und spät blühende Pflanzen kombiniert werden.

Besonders Insekten-freundlich sind heimische Wildpflanzen wie Pfingst-Nelke (Dianthus gratianopolitanus), Polster-Seifenkraut (Saponaria ocymoides), Knäuel-Glockenblume (Campanula glomerata) und Färberkamille (Anthemis tinctoria). Sie sind robust und werden von Insekten als Nahrung erkannt. An exotischen Pflanzen fliegen sie oft vorbei, obwohl sie Pollen und Nektar bieten.

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Stauden

Schöne Stauden, die sich gut in Balkonkästen und Kübeln halten und vielen Insekten ein abwechslungsreiches Nahrungsangebot bieten, sind z.B.

Blutweiderich (Lythrum salicaria)
Schafgarbe (Achillea),
Stockrose (Althea),
Phlox (Phlox),
Storchschnabel (Geranium),
Fingerhut (Digitalis),
Fetthenne (Sedum telephium)
Glockenheide (Erica tetralix)
Wiesensalbei (Salvia pratensis)
Winterheide (Erica carnea),
Indianernessel (Monarda )
Katzenminze (Nepeta faassenii )
Wilde Malve (Malva sylvestris)
Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)

Mediterrane Kräuter

Mediterrane Kräuter

Die Mittelmeerkräuter, die wir so gern essen, werden auch von Insekten geliebt. Lavendel hat magische Anziehungskraft auf viele Insekten. Oregano schmeckt toll auf Pizza und liefert immer wieder neue Blüten. Rosmarin, Koriander, Basilikum und Thymian sind sehr attraktiv für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten. Ein wunderbarer Magnet für Insekten ist Salbei. Auch andere Kräuter wie Zitronnenmelisse, Borretsch, Schnittlauch, Ysop und Minze verfeinern nicht nur unsere Speisen, sondern geben auch zahlreichen Insekten Nahrung.

Erdbeeren bienenfreundlich

Beerensträucher

Beerensträucher lassen sich auch gut auf dem Balkon oder in Kübeln auf der Terrasse halten. Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren haben viele Blüten, an den sich die Insekten laben.

Denken Sie daran, Insekten haben nicht nur Hunger, sondern auch Durst. Auch eine Tränke – eine Wasserschale, einen Minireich – kommt bei den Insekten gut an. Wildbienen und andere Insekten sind Ihnen auch dankbar, wenn Sie ein Insektenhotel aufstellen. Wichtig ist nicht zuletzt, dass Sie keine chemischen Pflanzenschutzmittel einsetzen, denn diese können den Bienen erheblich schaden.

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Schmetterlinge – so geben Sie ihnen einen Lebensraum im Garten

Sommer, Sonne, farbenfrohe Schmetterlinge tanzen von Blüte zu Blüte – leider ist dieses Bild oft nur noch ein Traum. Das Vergnügen, eines dieser wunderschönen Tiere zu sehen, wird immer seltener. Zwei Drittel der einheimischen Schmetterlingsarten sind bedroht. Auch im unseren Gärten finden die Falter oft keinen Lebensraum mehr.

Sommer, Sonne, farbenfrohe Schmetterlinge tanzen von Blüte zu Blüte – leider ist dieses Bild oft nur noch ein Traum. Das Vergnügen, eines dieser wunderschönen Tiere zu sehen, wird immer seltener. Zwei Drittel der einheimischen Schmetterlingsarten sind bedroht. Auch im unseren Gärten finden die Falter oft keinen Lebensraum mehr.

Gärten nur mit englischem Rasen und einer Thuja-Hecke – darauf fliegt kein Schmetterling. Blühende Staudenrabatten, ein duftendes Kräuterbeet, eine Hecke mit Wildsträuchern, eine Wildblumenwiese – das sind attraktive Lebensräume für Insekten. Trockensteinmauern bieten ideale Bedingungen für die Falter. Schmetterlinge brauchen die richtigen Futterpflanzen, Unterschlupf bei schlechtem Wetter, Überwinterungsplätze, Orte, an denen sie ihre Eier ablegen und sich verpuppen können.

Trockensteinmauer

Ein Schmetterlingsgarten ist ein natürlicher und vielfältiger Garten, denn die verschiedenen Lebensstadien eines Schmetterlings sind oft auf unterschiedliche Pflanzen und Standorte angewiesen. Pflanzen Sie so, dass vom zeitigen Frühjahr bis zum späten Herbst immer etwas blüht, damit die Schmetterlinge jederzeit ausreichend mit Nektar versorgt sind. Wichtig ist auch der Verzicht auf synthetische Schädlingsbekämpfungsmittel!

Heimische Wildblumen wie Kartäusernelke, Taubenskabiose und Wilder Majoran locken mit ihren Farben und Düften Schmetterlinge an. Aber auch einige exotische Pflanzen wie der Sommerflieder erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Faltern. Wichtig ist nur, dass die Blüten nicht gefüllt sind, damit die Insekten leichten Zugang zum Nektar haben.

Schmetterlinge - so geben Sie ihnen einen Lebensraum im Garten 44

Schmetterlinge auf dem Balkon


Ein Balkon ist zwar kein dauerhafter Lebensraum, aber ein wichtiger Rastplatz für vorbeifliegende Falter. Hier fliegen sie auf alles, was duftet. Für Geranien und andere Exoten, die wenig Nektar bieten, können sich Schmetterlinge nicht begeistern. Blühende Küchenkräuter hingegen sind eine wunderbare Nahrungsquelle.

Denken Sie auch an die Raupen

Erwachsene Schmetterlinge lieben wir. Im Entwicklungsstadium der Raupe erregen sie eher unseren Unmut. Doch ohne Raupen gibt es keine Schmetterlinge. So müssen wir auch ihnen einen Lebensraum geben. Raupen leben gern auf heimischen Bäumen wir Kreuzdorn, Schlehe oder Weißdorn und ernähren sich von den Blättern heimischer Pflanzen.

Raupe

„Unordentliche“ Gärten sind ideal für Raupen. Lassen Sie einzelne Bereiche im Garten verwildern. Auf Brennnesseln, Disteln und anderen „Unkräutern“ fühlen sich die Raupen wohl. Lassen Sie Reisighaufen liegen. Hier können die Puppen überwintern. Schneiden Sie im Herbst nicht die Samen- und Fruchtstände von Stauden und Einjährigen ab. Dort können Schmetterlingsgehege den Winter überdauern.

Pflanzen für Schmetterlinge und ihre Raupen

Schöne Pflanzen für einen Schmetterlingsgarten finden Sie hier

Schmetterlingsstrauch


Sträucher


Bartblume (Caryopteris)
Sommerflieder (Buddleja)
Gewöhnlicher Liguster (Ligustrum vulgare)
Sal-Weide (Salix caprea)

Schmetterlingsgarten

Stauden und Kräuter


Blaukissen (Aubrietia)
Fetthenne (Sedum telephium)
Herbstaster (Aster novae-angliae)
Judastaler (Lunaria)
verschiedene Disteln
Phlox
Prachtscharte (Liatris)
Steinkraut (Alyssum)
Blut-Weiderich (Lythrum salicaria)
Gewöhnlicher Dost (Origanum vulgare)
Gewöhnlicher Wasserdost (Eupatorium cannabinum )
Kartäusernelke (Dianthus carthusianorum)
Kriechender Günsel (Ajuga reptans)
Wiesen-Flockenblume (Centaurea)
Lavendel (Lavandula)
Thymian (Thymus)

Wie Sie Ihren Garten bienenfreundlich gestalten

Jeder, der einen Garten oder Balkon hat, kann aktiv mit zum Erhalt der Bienen beitragen. Insbesondere dadurch, dass er bienenfreundliche Pflanzen wählt.

Bienen gehören zu den ältesten und wichtigsten Nutztieren der Menschheit. Sie haben eine lebenswichtige Funktion für die Landwirtschaft: Der größte Teil der Erträge im Pflanzenanbau und in der Obstwirtschaft hängt von der Bestäubung durch Bienen ab. Nun sind die Bienen bedroht. Sie finden immer weniger Nahrung, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln macht ihnen zu schaffen…

Wie Sie Ihren Garten bienenfreundlich gestalten 47


Wer oder was für das Bienensterben verantwortlich ist, darüber streiten die Fachleute. Unstrittig ist, dass etwas für den Schutz der Bienen und auch anderer bedrohter Arten getan werden muss.

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Den Garten bienenfreundlich gestalten

Bessere Lebensbedingungen für Bienen & Co. zu schaffen ist nicht allein Aufgabe der Landwirtschaft. Jeder, der einen Garten oder Balkon hat, kann aktiv mit zum Erhalt der Bienen beitragen. Insbesondere dadurch, dass er bienenfreundliche Pflanzen wählt. Man muss auch keinen großen Garten besitzen, um Bienen und Co. zu helfen. Schon ein bienenfreundlich bepflanzter Balkon oder eine Terrasse voller Bienenweiden unterstützt die wichtigen Tiere bei ihrer Nahrungssuche.

Wie Sie Ihren Garten bienenfreundlich gestalten 48

Heutzutage bieten Städte oft bessere Bedingungen für Bienen als der ländliche Raum. Daher ist Imkern in der Stadt zu einem großen Trend geworden. Immer mehr Bienenstöcke werden auf Dächern und Balkonen der Großstädte gehalten. Auch in Privatgärten finden immer mehr Bienen ein Zuhause.

Bienenhaus
Werbung – Ein schönes Insektenhaus

Die Haltung von Honigbienen ist allerdings sehr zeitintensiv und man braucht dazu viele Fachkenntnisse. Das Halten von Wildbienen in sogenannten Bienenhotels ist dagegen viel weniger aufwendig. Natürlich nutzen auch andere Insekten, beispielsweise Grabwespen, diese „Hotels“, um ihren Nachwuchs aufzuziehen.

Neuerdings gibt es auch „Bienensteine“: Das sind Lehmsteine, in die kleine röhrenförmigen Gänge eingearbeitet sind. Dort können die Insekten ihre Eier ablegen. Diese Bienensteine lassen sich beim Bau von Häusern oder Gartenmauern wie normale Ziegelsteine verwenden. So entstehen langlebige Unterkünfte für Bienen und andere Insekten.

„Wilde“ und vielfältige Gärten sind ideal für Bienen

Wer einen Garten besitzt, kann mit einer abwechslungsreichen Bepflanzung zum Schutz vieler Tierarten beitragen.
Man kann seinen Garten so gestalten, dass Bienen und andere Insekten Lebensraum und Nahrung finden. Optimale Bedingungen bieten naturnah angelegte und gepflegte Gärten. Der Garten darf nicht zu aufgeräumt sein.

Wildblumenwiese
Wildblumenwiese

Eine Wildblumenwiese bietet bessere Bedingungen als ein kurz gemähter Rasen. Farbenfrohe Wiesen kann man einfach anlegen mit Wildblumenmischungen. Die einzelne Arten haben unterschiedliche Farben und Blütezeiten und sind so den ganzen Sommer hindurch attraktiv für Menschen und Insekten.

Falls Sie Pflanzenschutzmittel einsetzen, achten Sie darauf, dass diese für Bienen nicht schädlich sind.

Wichtig ist, dass möglichst das ganze Jahr über Blumen oder Sträucher blühen. Früh im Jahr bieten Zwiebelblumen wie Schneeglöckchen und Krokusse schon wichtige Nahrung. Im Frühsommer sind es blühende Apfel-, Birnen- und Kirschbäume sowie Beerensträucher, die mit ihrem Nektar locken.

Wie Sie Ihren Garten bienenfreundlich gestalten 53
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Im Sommer sind viele Sommerblumen und Stauden gute Bienenweiden. Insekten schätzen besonders Kräuter wie Lavendel, Thymian, Rosmarin und Salbei. Im Spätsommer sind Dahlien, Astern, Fette Henne, Herbstanemonen und Besenheiden die geeigneten Nahrungspflanzen für Bienen.

Achten Sie bei der Auswahl der Pflanzen darauf, dass die Blüten nicht gefüllt sind. Bei gefüllten Blüten wachsen die Blütenblätter zu dicht, und so bleibt den Bienen der Zugang zum Nektar im Innern verwehrt.

Mit welchen Pflanzen Sie auch auf den Balkon etwas für Bienen, Schmetterlinge und Hummel tun können, erfahren Sie hier.

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