Wohlfühl-Klima: Pflanzen als Schattenspender im Garten

Pflanzen als Schattenspender bringen angenehme Erfrischung und schaffen ein besseres Klima als künstlicher Sonnenschutz wie Sonnenschirme oder Markisen.

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Die letzten heißen Sommer haben es gezeigt: Die Sonne kann gnadenlos sein und die Temperaturen in unseren Gärten unerträglich machen. Pflanzen als Schattenspender bringen angenehme Erfrischung und schaffen ein besseres Klima als künstlicher Sonnenschutz wie Sonnenschirme oder Markisen.

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Zwar bringt die Sonne Wärme und Licht in unsere Leben, aber zu viel davon kann auch zu Problemen führen. Sonnenbrand, Überhitzung und Dehydration sind nur einige der möglichen Folgen von zu viel Sonneneinstrahlung. Daher ist es wichtig, im Garten einen Schattenplatz zu haben, an dem man sich ausruhen und erholen kann.

Eine Möglichkeit, einen solchen Schattenplatz im Garten zu schaffen, ist die Verwendung von Pflanzen. Bäume, Sträucher und andere Pflanzen können als natürliche Schattenspender dienen und bieten viele Vorteile gegenüber künstlichen Alternativen.

Das Klima unter einem Baum ist im Sommer viel angenehmer als unter einem Sonnenschirm. Außerdem sind Pflanzen ein natürlicher Bestandteil der Umgebung und passen sich perfekt in den Garten ein. Sie können das Ambiente verbessern, indem sie Farbe und Textur hinzufügen, und sind oft attraktiver als künstliche Schattenspender wie Markisen oder Sonnenschirme.


Darüber hinaus sind Pflanzen als Schattenspender eine nachhaltige Lösung. Sie produzieren Sauerstoff, absorbieren Kohlenstoffdioxid und helfen, die Luftqualität zu verbessern. Sie bieten auch Schutz vor Wind und Erosion und können als natürliche Barrieren gegen Lärm und Umweltverschmutzung dienen.

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Bäume als Schattenspender

Ein majestätischer Baum mit ausladenden Ästen, der Mensch und Tier Schutz und Schatten bietet, ist ein Traum vieler Gartenbesitzer. Leider sind Hausgärten heutzutage oft zu klein für große Bäume wie Linden oder Trauerweiden. Trotzdem müssen wir nicht auf Bäume als Schattenspender verzichten. Züchter haben auf die begrenzten Platzverhältnisse reagiert und bieten jetzt Zwergformen verschiedener Bäume an.

Bäume und Sträucher, die von Natur aus schirmartig wachsen, eignen sich hervorragend als schattenspendende Bäume. Eine Felsenbirne bildet ein einzigartiges natürliches Dach, unter dem man ausgedehnte Pausen verbringt – wäre da nicht das lästige Hindernis der vielen Äste. Die kann man aber einfach entfernen und unterm Baum dafür Platz für eine geruhsame Bank schaffen. Grünes Schattendach inklusive! Auch beim Holunder funktioniert das ganz wunderbar.

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Es dauert oft Jahre, bis ein Baum groß genug ist, um Schatten zu werfen. Wer es eilig hat, greift daher auf schnell wachsende Bäume zurück. Bäume, die schnell wachsen und trotzdem nicht zu groß werden und sich auch für kleinere Gärten gut eignen, sind etwa der Blauglockenbaum, der Kugel-Trompetenbaum, der Essigbaum und der Kugelahorn.

Wenn Sie sich für einen Baum als Schattenspender für Ihren Garten suchen, sollten Sie die maximale Wuchshöhe und -ausbreitung mit dem verfügbaren Platz abgleichen. Falls nötig, kann eine Wurzelsperre helfen. Auch die Bodenbeschaffenheit sowie der Standort des Baumes müssen passen.

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Dach-Spaliere sind ideale Schattenspender


Ein besonderes Highlight unter den schattenspendenden Pflanzen sind Bäume mit Dach-Spalier. Diese exklusiven Bäume eignen sich hervorragend auch für kleine Gärten. Die Kronen der Bäume werden meistens an einem Bambus-Gerüst mit jahrelanger Verschulung zu einem Dach geformt.

Die Dach-Platane ist der Klassiker unter den Dach-Spalieren, aber auch andere Bäume wie z.B. Hainbuche, Weißbuche, Amberbaum können so geformt werden. Solche Bäume gibt es mit unterschiedlichen Stammhöhen und Größen.

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Kletterpflanzen als Schattenspender

Nicht nur unter Bäumen, auch im Schatten einer begrünten Pergola kann man heiße Sommertage angenehm verbringen. Zahlreiche Pflanzen eigenen sich dazu, eine Pergola zu einem grünen Dach zu machen.

Kletterrosen sind eine klassische Wahl für eine Pergola-Begrünung. Sie bieten eine romantische Atmosphäre und duftende Blüten. Es gibt viele Sorten, die sich für eine Pergola eignen, wie z.B. die Kletterrose ‚New Dawn‘ oder ‚Golden Showers‘.

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Weinreben sind eine weitere beliebte Wahl für eine Pergola-Begrünung. Sie bieten dichtes Laubwerk und können im Herbst Früchte tragen. Geißblatt ist eine duftende Kletterpflanze, die eine Pergola mit einer romantischen Atmosphäre und lebendiger Farbe versorgt.

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Will man die Pergola rasch begrünen, bieten sich schnell wachsenden Pflanzen, die als Schattenspender genutzt werden können, wie die Kletterhortensie und die Glyzinie. Die Kletterhortensie bietet eine dichte Abdeckung und attraktive weiße oder rosa Blüten im Sommer.

Glyzinien sind bekannt für ihre schöne Blüte und können eine Pergola in ein wahres Blütenmeer verwandeln. Sie haben dichte Blätter, die ein schattiges, angenehmes Klima unter der Pergola schaffen können. Diese Kletterpflanzen können relativ schnell wachsen und innerhalb weniger Jahre eine Pergola vollständig bedecken, was eine schnelle und effektive Möglichkeit bietet, um eine grüne Oase zu schaffen.

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Bambus als Schattenspender


Bambus ist eine der schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt und kann in kürzester Zeit einen dichten Schatten spenden. Es gibt viele verschiedene Sorten von Bambus, aber der Schwarze Bambus oder der Riesenbambus sind besonders gut für den Schatten geeignet. Diese Sorten wachsen schnell und ihre dichten Blätter bieten einen kühlen Schatten, der auch an heißen Tagen angenehm bleibt.

Pflanzen als Schattenspender können eine großartige Möglichkeit sein, um die Hitze in Ihrem Garten zu reduzieren. Bäume, schnell wachsende Pflanzen wie Kletterhortensien, Glyzinien und Efeu sowie Bambus können alle dazu beitragen, dass Sie im Sommer einen kühlen und angenehmen Garten genießen können. Wählen Sie die Pflanzen, die am besten zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Garten passen, und schaffen Sie einen Ort, an dem Sie sich auch an heißen Tagen entspannen können.

Garten-Ideen

Hochwasserschutz im Garten

Hochwasserschutz im Garten

Im Angesicht des Klimawandels müssen wir die Art und Weise, wie wir gärtnern, neu denken, um den extremen Wetterereignissen der Zukunft gewachsen zu sein. Hochwasserschutz im Garten bedeutet weit mehr als nur den Erhalt unserer grünen Oasen zum Entspannen und Genießen.

 

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„Summ, summ, summ“ – Mit diesen Blumen machen Sie Ihren Balkon bienenfreundlich!

Bienenfreundliche Balkonpflanzen sind in den letzten Jahren bei Gärtnern mit grünem Daumen immer beliebter geworden, denn sie sind eine gute Möglichkeit, die Bienenpopulation zu unterstützen und gleichzeitig den Balkon zu verschönern.

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Sehnen Sie sich nach einer blühenden und summenden Oase auf Ihrem Balkon? Mit den richtigen Blumen können Sie einen attraktiven Platz schaffen, den sowohl Sie als auch die Bienen lieben. Bienenfreundliche Balkonpflanzen sind in den letzten Jahren bei Gärtnern mit grünem Daumen immer beliebter geworden, denn sie sind eine gute Möglichkeit, die Bienenpopulation zu unterstützen und gleichzeitig den Balkon zu verschönern.

Bienenfreundliche Balkonpflanzen

Nicht nur Bienen sollten wir auf unsere Balkone einladen, sondern auch andere Insekten. Viele der bienenfreundlichen Balkonblumen eignen sich ohnehin als Futterpflanzen für alle möglichen Insekten. Wichtig ist es, verschiedenste Blumen zu pflanzen, um den Bienen so eine reichhaltige Auswahl zu bieten. Je vielfältiger das Pflanzenangebot ist, desto besser für die Bienen!

Wichtig ist auch, dass die Bienen das ganze Jahr über Nahrung finden. Das gilt nicht nur für Honigbienen, sondern auch für Wildbienen. In Beeten und Blumenkästen sollten Blumen, Kräuter und Stauden wachsen, die vom Frühjahr bis in den späten Herbst blühen, denn gerade außerhalb des Sommers haben Bienen sonst oft Probleme, Futter zu finden.

Bienenfreundliche Balkonpflanzen für die Sonne

blühender Schnittlauch

Kräuter

Es gibt nichts Besseres als frisch geerntete Kräuter aus dem eigenen Garten zu verwenden, um ein köstliches Gericht herzustellen. Bienenfreundliche Balkonpflanzen wie Schnittlauch, Thymian, Oregano, Rosmarin, Minze, Dill und Bohnenkraut sind beliebt und leicht anzubauen, und sie können nicht nur Menschen, sondern auch Bienen und anderen Nützlingen helfen. Blühende Kräuter sind besonders geeignet, um Insekten zu erfreuen, also sollte man vorsichtig sein, die Pflanze nicht vor der Blütezeit komplett zu ernten.

Vanilleblume (Heliotropium arborescens)

Vanilleblume (Heliotropium arborescens)


Die Vanilleblume ist eine beliebte Pflanze in Gärten und Balkonen, nicht nur wegen ihres bezaubernden Dufts, sondern auch wegen ihrer Schönheit. Ihre Blütenrispen bilden eine perfekte Ergänzung zu anderen Blumenarrangements und sind ein Blickfang in jedem Garten. Der süße, warme und vanilleähnliche Geruch, der von ihren Blüten verströmt wird, zieht Schmetterlinge und andere Insekten magisch an. Die Vanilleblume bevorzugt einen sonnigen Standort und benötigt ausreichend Wasser, um ihre volle Pracht zu entfalten.

Lavendel (Lavandula angustifolia)

Lavendel (Lavandula angustifolia)


Lavendel – der Duft der Provence, das Symbol der Entspannung und zugleich eine der beliebtesten bienenfreundliche Balkonpflanzen. Mit seinen zierlichen violetten Blüten und seinem unverwechselbaren Aroma verzaubert Lavendel nicht nur unsere Sinne, sondern auch die Insektenwelt.

Blaue Fächerblume (Scaevola aemula)

Blaue Fächerblume (Scaevola aemula)

Hängepflanzen in Blumenampeln erleben zurzeit ein Comeback. Nachdem sie jahrelang verpönt waren, liegen sie wieder voll im Trend. Wer sich nicht nur eine Hängepflanze fürs Auge, sondern auch für Insekten anschaffen möchte, ist mit der blauen Fächerblume gut beraten. Denn die Blaue Fächerblume ist eine echte Bienenfreundin und bietet den summenden Tierchen eine reiche Nektarquelle.
Aber das ist noch lange nicht alles, was diese Blume zu bieten hat. Sie ist zudem äußerst pflegeleicht und verträgt auch mal etwas Trockenheit.

Wandelröschen (Lantana camara)

Wandelröschen (Lantana camara)


Diese Pflanze stammt aus den Tropen und hat sich mittlerweile auf der ganzen Welt verbreitet. Und das aus gutem Grund, denn das Wandelröschen ist ein wahrer Hingucker! Es blüht in den schönsten Farben, von Gelb über Orange und Rot bis hin zu Pink und Violett. Da wird das Auge verwöhnt! Das Wandelröschen ist auch eine wahre Schatzkiste für Insekten! Bienen und Schmetterlinge lieben die süßen Nektartropfen, die die Pflanze produziert. Aber das ist noch nicht alles, was das Wandelröschen zu bieten hat. Es ist nämlich auch eine wahre Verwandlungskünstlerin! Denn je nach Witterung und Jahreszeit ändert es seine Farben. So kann es im Frühling in zarten Pastelltönen erstrahlen und im Herbst in satten Rottönen.

Margerite  (Leucanthemum)

Margerite  (Leucanthemum)


Zahlreiche Margeriten Arten sind in Europa heimisch. Diese hübschen Blumen sind auch eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Als bienenfreundliche Balkonpflanzen sind Margeriten ideal.
Margeriten können sowohl in Gärten als auch auf Balkonen angebaut werden und sind sehr pflegeleicht. Sie benötigen nur ausreichend Sonnenlicht und regelmäßige Bewässerung, um gesund zu bleiben. Ob als Teil einer bunt gemischten Blumenwiese oder als Fokus in einem Blumenbeet, Margeriten sind eine großartige Wahl für alle, die Schönheit und Umweltfreundlichkeit schätzen.

Katzenminze  (Nepeta)

Katzenminze  (Nepeta)


Nicht nur Katzen lieben diese Pflanze, auch Bienen fühlen sich magisch angezogen. Neben der Verwendung als Katzenspielzeug hat Katzenminze auch eine lange Geschichte als Heilpflanze. Sie wird traditionell zur Linderung von Kopfschmerzen, Magenproblemen und Schlaflosigkeit eingesetzt. In der modernen Medizin werden ihre Wirkstoffe auch bei der Behandlung von Angstzuständen und Entzündungen eingesetzt. Katzenminze ist eine interessante Pflanze mit vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten und bietet einen schönen Anblick mit ihren kleinen, bunten Blüten.

Insektenfreundliche Balkonblumen für den Halbschatten

Zauberschnee (Euphorbia hypericifolia 'Diamond Frost')


Zauberschnee (Euphorbia hypericifolia ‚Diamond Frost‘)


Diese kleine Schönheit sieht auf den ersten Blick aus wie eine weiße Schneeflocke, die auf Ihren Garten herabgefallen ist.
Doch die bienenfreundliche Balkonpflanzen haben noch viel mehr zu bieten als nur ihre bezaubernde Optik. Diese Pflanze blüht von Mai bis September und ist dabei äußerst pflegeleicht. Sie benötigt nur wenig Wasser und Nährstoffe, und ist damit eine hervorragende Wahl für alle Hobbygärtner, die keine Zeit für aufwändige Pflege haben.
Doch damit nicht genug: Der Zauberschnee ist auch äußerst vielseitig einsetzbar. Ob als Bodendecker, in Töpfen oder als Begleitpflanze zu höheren Gewächsen – der Zauberschnee macht überall eine gute Figur. Besonders schön kommt er zur Geltung, wenn er in Gruppen gepflanzt wird, wo er mit seinen weißen Blüten ein traumhaftes Bild abgibt.

Männertreu (Lobelia erinus)

Männertreu (Lobelia erinus)


Diese kleine Pflanze mit ihren hübschen, blauen Blüten ist ein echter Magnet für Bienen und andere bestäubende Insekten. Mit ihrem reichhaltigen Angebot an Nektar und Pollen ist Männertreu eine wertvolle Nahrungsquelle für unsere geflügelten Freunde.
Doch Männertreu hat nicht nur ökologische Vorzüge, sondern ist auch eine äußerst attraktive Blume. Sie eignet sich hervorragend als Bodendecker oder in Hängeampeln, wo sie mit ihren blauen Blüten ein wunderschönes Bild abgibt. Auch in Kombination mit anderen Pflanzen, wie zum Beispiel Petunien oder Geranien, kommt Männertreu hervorragend zur Geltung.
Und das Beste: Männertreu ist äußerst pflegeleicht.

Ringelblume

Ringelblume (Calendula officinalis)


Diese bienenfreundliche Balkonblume ist besonders bei Bienen und Schmetterlingen beliebt, da sie reich an Nektar und Pollen ist. Doch auch für uns Menschen hat die Ringelblume einiges zu bieten. So wird sie schon seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde eingesetzt und ist besonders bei Hautproblemen wie Entzündungen oder Wunden ein bewährtes Heilmittel.
Doch auch optisch kann die Ringelblume überzeugen. Mit ihren leuchtend gelben und orangefarbenen Blüten bringt sie Farbe und Fröhlichkeit auf jeden Balkon oder in jeden Garten. Besonders schön kommt sie zur Geltung, wenn sie in Gruppen gepflanzt wird oder in Kombination mit anderen Sommerblumen wie zum Beispiel Petunien oder Zinnien.

Zinnie

Zinnie (Zinnia elegans)


Zinnie, die bunte Diva unter den blühenden Schönheiten, ist eine wahre Meisterin in Sachen Farbenpracht und Blütenformen. Sie verzaubert mit ihren leuchtenden Blüten in verschiedenen Farben wie Rot, Gelb, Orange oder Pink und sorgt für ein wahres Feuerwerk der Farben auf dem Balkon.

Doch Zinnie ist nicht nur eine hübsche Blume, sondern auch eine wertvolle Helferin für unsere summenden Freunde. Als eine der beliebtesten bienenfreundlichen Balkonblumen ist sie ein wahrer Magnet für Bienen und andere nützliche Insekten. Mit ihrem reichhaltigen Angebot an Pollen und Nektar unterstützt sie nicht nur die örtliche Insektenpopulation, sondern hilft auch bei der Bestäubung anderer Pflanzen in der Umgebung.

Doch Zinnie hat noch viele weitere Vorzüge: Sie ist eine äußerst pflegeleichte und robuste Pflanze, die auch bei heißen Temperaturen und wenig Wasser gut gedeiht. Ob als einzelne Pflanze in einem Topf oder als Teil eines bunten Blumenbeets, Zinnie verleiht jedem Balkon oder Garten einen Hauch von exotischer Schönheit und sorgt für eine fröhliche Atmosphäre.

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Welche Pflanzen sind für Bienen nutzlos?


Pflanzen wie Dahlien, Chrysanthemen, Geranien oder Ranunkeln mit ihren gefüllten Blüten sehen zwar toll aus, sind aber für Insekten wertlos. Sie bieten ihnen keine Nahrung. Wer Bienen etwas Gutes tun will, greift zu Pflanzen mit ungefüllten Blüten.

Flieder wird von Bienen gemieden wegen der giftigen Inhaltsstoffe der Pflanze, die unter anderem den Nektar extrem bitter schmecken lassen. Forsythien sehen zwar wunderschön aus, produzieren aber weder Nektar noch Pollen. Für Bienen und andere Insekten ist die Pflanze damit vollkommen wertlos, denn sie bietet ihnen keinerlei Nahrung.

Garten-Ideen

Hochwasserschutz im Garten

Hochwasserschutz im Garten

Im Angesicht des Klimawandels müssen wir die Art und Weise, wie wir gärtnern, neu denken, um den extremen Wetterereignissen der Zukunft gewachsen zu sein. Hochwasserschutz im Garten bedeutet weit mehr als nur den Erhalt unserer grünen Oasen zum Entspannen und Genießen.

 

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Wildbienen im Garten ansiedeln

Wildbienen sind fleißige Bestäuber und sorgen so dafür, dass sich viele Pflanzenarten vermehren können. Eine Form, wie wir die Tiere unterstützen können, ist die Wildbienen im Garten ansiedeln.

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Wildbienen sind kleine Wunderwerke der Natur und haben eine unverzichtbare Rolle in unserem Ökosystem. Sie sind fleißige Bestäuber und sorgen so dafür, dass sich viele Pflanzenarten vermehren können. Doch leider sind viele Arten bedroht und benötigen unsere Hilfe, um zu überleben. Eine Form, wie wir die Tiere unterstützen können, ist die Wildbienen im Garten ansiedeln.

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Wildbienen im Garten ansiedeln ist für Gärtner sehr sinnvoll, nicht nur aus Tierliebe oder ökologischem Bewusstsein. Wildbienen sind wichtige Bestäuber, besonders für die Besitzer von Obstgehölzen leisten sie wichtige Arbeit.

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Wie unterscheiden sich Wildbienen von Honigbienen?

Bienen sind für viele Menschen einfach nur summende Insekten, die Honig produzieren. Doch die Welt der Bienen ist viel vielfältiger und facettenreicher als viele denken. Insbesondere Wildbienen unterscheiden sich in vielen Aspekten von den Honigbienen. Hier sind einige Unterschiede und Besonderheiten:

Soziales Verhalten: Während Honigbienen in großen Kolonien zusammenleben und ihre Aufgaben aufteilen, leben Wildbienen in der Regel als Einzelgänger. Jede Wildbiene baut ihr eigenes Nest und kümmert sich um ihre eigenen Nachkommen.

Honigproduktion: Honigbienen produzieren Honig und haben daher eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Wildbienen hingegen produzieren keinen Honig und haben daher keinen kommerziellen Wert.

Körperbau: Wildbienen sind oft kleiner als Honigbienen und haben in der Regel eine weniger behaarte Oberfläche. Auch ihre Flügel sind meist kürzer.

Nahrung: Während Honigbienen vor allem Blütenpollen und Nektar als Nahrung nutzen, haben Wildbienen eine größere Vielfalt an Nahrungsmitteln, die je nach Art unterschiedlich sein können.

Bestäubungsleistung: Wildbienen sind hervorragende Bestäuber und können sogar effektiver sein als Honigbienen. Da sie oft eine enge Beziehung zu bestimmten Pflanzenarten haben, können sie diese besonders effektiv bestäuben.

Es gibt also viele Unterschiede zwischen Wildbienen und Honigbienen. Doch beide sind wichtige Bestäuber und haben eine wichtige Rolle in unserem Ökosystem. Daher sollten wir uns für den Schutz beider Arten einsetzen und uns bewusst machen, wie wichtig sie für unsere Natur sind. Also, seien Sie nicht nur ein Honigliebhaber, sondern setzen Sie sich auch für den Schutz unserer Wildbienen ein!

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Wie ernähren sich Wildbienen?

Wildbienen ernähren sich hauptsächlich von Nektar und Pollen. Der Nektar dient als Energiequelle für die Bienen, während der Pollen als Proteinquelle dient. Wildbienen haben eine Vielzahl von Pflanzen, von denen sie Nektar und Pollen sammeln können. Sie sind in der Regel generalistische Sammler und besuchen eine Vielzahl von Pflanzenarten, um ihre Nahrung zu sammeln.

Es gibt jedoch auch bestimmte Wildbienenarten, die spezialisierte Sammler sind und sich nur von bestimmten Pflanzenarten ernähren. Zum Beispiel ernährt sich die Blattschneiderbiene ausschließlich von Blättern bestimmter Pflanzenarten, um ihre Nester zu bauen und ihre Brut zu versorgen.

Insgesamt ist die Ernährung von Wildbienen von großer Bedeutung für ihre Gesundheit und Überlebensfähigkeit, da sie eine wichtige Rolle in der Bestäubung von Pflanzen spielen, was wiederum für viele Ökosysteme von entscheidender Bedeutung ist.

Wildbienen unterstützen

Eine Möglichkeit, Wildbienen zu unterstützen, besteht darin, sie in unseren Gärten anzusiedeln. Aber wie genau geht das eigentlich? Keine Sorge, es ist einfacher als gedacht. Hier sind ein paar Tipps:

Wildbienen im Garten ansiedeln

Schaffen Sie Nistmöglichkeiten


Wildbienen benötigen Nistplätze, um ihre Eier abzulegen. Dafür eignen sich zum Beispiel markhaltige Stängel oder leere Schneckenhäuser. Auch spezielle Wildbienenhotels, die man kaufen kann, sind eine gute Möglichkeit. Wie man wirksame Nisthilfen für Wildbienen selber baut, lesen sie hier

Pflanzen Sie bienenfreundliche Pflanzen

Es gibt viele Pflanzen, die man im Garten setzen kann, um Wildbienen anzulocken und ihnen Nahrung und Lebensraum zu bieten. Hier sind einige Beispiele:

Lavendel ist eine duftende, mehrjährige Pflanze, die von Wildbienen sehr gerne besucht wird. Es blüht im Sommer und kann in vielen verschiedenen Sorten gefunden werden. Mit Lavendel können Sie gut Wildbienen im Garten ansiedeln.

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Artischocken sind extrem beliebt bei allen Bienen. Als ich mal im Botanischen Garten München war, wo zu der Zeit bestimmt hunderte, vielleicht sogar tausende verschiedene Pflanzen blühten, haben sich die Bienen alle bei den Artischocken versammelt.

Sonnenblumen sind nicht nur eine schöne Ergänzung für jeden Garten, sondern auch eine hervorragende Nahrungsquelle für Wildbienen. Sie blühen im Spätsommer und Herbst.

Borretsch ist eine jährliche Pflanze mit blauen Blüten, die im Sommer blühen. Die Blüten ziehen Wildbienen und andere Bestäuber an, während die Blätter essbar sind und einen erfrischenden Gurkengeschmack haben.

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Krokusse sind eine der ersten Frühlingsblumen und bieten Wildbienen eine willkommene Nahrungsquelle, wenn es noch nicht viele andere Blütenpflanzen gibt. Wenn Sie Wildbienen im Garten ansiedeln wollen, sind gerade die frühblühenden Futterpflanzen wichtig.

Thymian ist eine mehrjährige Pflanze mit kleinen, duftenden Blüten, die von Wildbienen besucht werden. Es ist auch eine nützliche Pflanze für den Menschen, da es in der Küche verwendet werden kann.

Oregano ist eine weitere mehrjährige Pflanze mit duftenden Blüten, die von Wildbienen besucht werden. Es ist auch eine wertvolle Pflanze für den Menschen, da es in der Küche verwendet werden kann.

Diese sind nur einige Beispiele von vielen Pflanzen, die man setzen kann, um Wildbienen im Garten ansiedeln. Es ist wichtig, eine Vielzahl von Pflanzen zu verwenden, um sicherzustellen, dass es immer eine Nahrungsquelle für Wildbienen gibt. Besonders wichtig sind dabei einheimische Wildblumen, die an die regionalen Bedingungen angepasst sind.

Generell ist es für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Wildbienen am besten, eine Vielfalt an Blumen und Blütenformen anzubieten, um sicherzustellen, dass sie genügend Nektar und Pollen erhalten und ihre Nahrungsvielfalt gewährleistet wird.

Wildbienen sind generell in der Lage, an gefüllten Blüten zu sammeln. Allerdings sind nicht alle gefüllten Blüten gleich geeignet für Wildbienen.

Gefüllte Blüten, auch als doppelte Blüten bekannt, haben zusätzliche Blütenblätter oder andere Strukturen, die den Blütenstempel und Staubgefäße verdecken. Dies kann für Wildbienen den Zugang zum Nektar und Pollen erschweren oder unmöglich machen.

Einige Arten von Wildbienen haben jedoch längere Zungen und können gefüllte Blüten besser erreichen. Andere Arten können die Blütenblätter auseinanderschieben oder durchbohren, um an den Nektar und Pollen zu gelangen.

Verzichten Sie auf Pestizide


Pestizide schaden nicht nur den Schädlingen, sondern auch den nützlichen Insekten wie den Wildbienen. Verzichten Sie also auf den Einsatz von Pestiziden und setzen Sie stattdessen auf natürliche Schädlingsbekämpfung.

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Lassen Sie es wilder werden


Wildbienen bevorzugen natürliche und ungestörte Lebensräume. Wenn Sie Wildbienen im Garten ansiedeln wollen, lassen Sie also ruhig mal ein paar Ecken im Garten wilder wachsen und vermeiden Sie eine zu intensive Pflege.

Sind Wildbienen gefährlich?

Wildbienen sind im Allgemeinen nicht gefährlich für Menschen, da sie im Gegensatz zu Honigbienen keine Verteidigungstaktiken entwickelt haben, um ihre Nester zu schützen. Wildbienen sind meistens sehr friedlich und neigen dazu, Menschen zu meiden, wenn sie nicht bedroht werden.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass wie bei jedem Insekt auch Wildbienen stechen können, wenn sie bedroht oder provoziert werden. Wenn man jedoch nicht versucht, eine Wildbiene zu fangen oder zu verletzen, wird sie in der Regel nicht angreifen.

Mit diesen Tipps können Sie dazu beitragen, dass sich Wildbienen in Ihrem Garten wohlfühlen und sich vermehren. Doch nicht nur das: Sie werden auch feststellen, dass Ihr Garten durch die vielen fleißigen Bestäuber noch bunter und lebendiger wird. Also, worauf warten Sie noch? Setzen Sie sich für den Schutz unserer Wildbienen ein und machen Sie Ihren Garten zur Wildbienen-Oase!

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Können Igel gut hören?

Können Igel gut hören? 25

Können Igel gut hören? Eine interessante Frage für alle, die wissen wollen, wie die sympathischen Tiere leben.. Die Antwort lautet: Ja, Igel haben tatsächlich gute Ohren.

Igel sind beliebte Besucher in unseren Gärten. Zudem findet man sie in Wäldern, Wiesen und Parks. Leider bekommen wir sie nur selten zu sehen, weil sie nur nachts aktiv sind.

Igel im Wald

Igel können nur schlecht sehen. Sie können fast keine Farben wahrnehmen und sehen nur in Grau- und Cremetönen. Dafür können sie umso besser hören und riechen.

Igel sind kleine und wendige Tiere, die in den meisten Teilen der Welt beheimatet sind. Sie gehören zu den ältesten Säugetieren, ihre Vorfahren lebten schon vor 65 Millionen Jahren. Obwohl sie oft als eher unauffällige Tiere angesehen werden, sind sie tatsächlich sehr wachsam und besitzen eine Reihe von Sinnesorganen, die ihnen dabei helfen, sich in ihrer Umgebung zu orientieren und Gefahren rechtzeitig zu erkennen.

Wie gut können Igel hören?

Das wichtigste Sinnesorgan für den Igel ist die Nase. Aber direkt danach kommen die Ohren. Können Igel gut hören? Auf jeden Fall können sie viel besser hören als Menschen. Obwohl die Ohren des Igels klein sind, sind sie sehr empfindlich und in der Lage, eine Vielzahl von Geräuschen wahrzunehmen. Dies ist besonders wichtig für Igel, da sie oft auf der Suche nach Nahrung unterwegs sind und ständig auf der Hut vor Raubtieren sein müssen.
Igel können sowohl hohe als auch tiefe Geräusche wahrnehmen und nutzen diese Fähigkeit, um sich in ihrer Umgebung zu orientieren und Gefahren rechtzeitig zu erkennen. So können sie beispielsweise hören, wenn sich Raubtiere nähern. Igel können auch sehr hohe Töne, zum Beispiel von Insekten – einer ihrer Lieblingsspeisen – hören. Wie gut können Igel hören, das sieht man daran, dass sie sogar Geräusche im Ultraschallbereich mit Frequenzen von etwa 60 000 Hertz wahrnehmen, Menschen hingegen nur bis etwa 16 000 Hertz.


Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Wahrnehmung von Geräuschen durch Igel ist ihre Fähigkeit, Richtungen genau zu bestimmen. Igel wissen immer, woher das Geräusch kommt. Dies ist besonders wichtig, wenn es darum geht, Raubtieren auszuweichen oder Nahrung zu finden.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Igel tatsächlich gute Ohren haben und diese Fähigkeit nutzen, um sich in ihrer Umgebung zu orientieren und Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Dies macht sie zu sehr wachsamen und fähigen Tieren, die in der Lage sind, in ihrer Umgebung zu überleben.

Können Igel gut hören?

Können Igel gut riechen?


Wie gesagt – das wichtigste Sinnesorgan des Igel ist die Nase. Dank ihrer starken Nase können Igel ihre Beute und ihre Umgebung wahrnehmen und so ihr Überleben sicherstellen. Igel laufen immer schnuppernd am Boden herum. Mit ihrer guten Nase finden sie auch kleinste Käfer.
Ein Igel hat eine sehr empfindliche Nase und merkt sehr schnell, ob es sich um eine gefährliche Situation handelt oder nicht. Außerdem kann er seine Beute, wie Insekten, auf große Entfernungen riechen. Dies ist besonders wichtig, wenn es darum geht, genügend Futter zu finden.

Außerdem können Igel mit ihrer Nase auch Feinde erkennen. Wenn ein Igel einen ungewöhnlichen Geruch wahrnimmt, bringt er sich sofort in Sicherheit und stellt seine Stacheln auf, um sich zu schützen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Igel einen sehr guten Geruchssinn haben und dass dieser Sinn für ihr Überleben sehr wichtig ist. Obwohl Igel keine Wölfe oder Hunde sind, die bekannt für ihren hervorragenden Geruchssinn sind, können sie trotzdem sehr gut riechen und ihre Umgebung aufmerksam wahrnehmen.

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Wenn Sie Igel in ihrem Garten beobachten möchten, achten Sie darauf, dass Sie keine stark riechenden Düfte wie Parfum oder Duftkerzen verwenden, da dies die Igel vertreiben kann. Stattdessen können Sie ihnen einen kleinen Teller mit Wasser und ein paar Leckerbissen (z.B. Katzenfutter) hinstellen, um sie willkommen zu heißen. Aber bitte keine Milch geben, da Igel den Milchzucker nicht vertragen und davon Durchfall bekommen.

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Großer schwarzer Vogel: Rabe oder Krähe?

Besonders beliebt sind Rabe oder Krähe nicht. Sie sind schwarz, wirken bedrohlich und plündern die Nester der kleinen Singvögel. Aber es sind hochintelligente Tiere mit erstaunlichen sozialen Fähigkeiten. Wer sich ein bisschen mit der Welt von Rabe oder Krähe befasst, wird fasziniert sein.

Besonders beliebt sind Rabe oder Krähe nicht. Sie sind schwarz, wirken bedrohlich und plündern die Nester der kleinen Singvögel. Aber es sind hochintelligente Tiere mit erstaunlichen sozialen Fähigkeiten. Wer sich ein bisschen mit der Welt von Rabe oder Krähe befasst, wird fasziniert sein.

Kolkrabe

Rabe oder Krähe: Wie unterscheidet man die Vögel?

Rabe oder Krähe – zwei Vögel, die vielen von uns auf den ersten Blick sehr ähnlich erscheinen. Doch wer genauer hinschaut, wird schnell merken, es gibt auch Unterschiede.


Bevor wir uns den Unterschieden widmen, sollten wir uns zunächst die Gemeinsamkeiten der beiden Vögel ansehen. Sowohl Raben als auch Krähen gehören zur Familie der Rabenvögel und haben meist ein schwarzes Gefieder. Sie sind schlau und anpassungsfähig, was sie zu erfolgreichen Jägern und Sammlern macht. Doch es gibt auch einige deutliche Unterschiede, die es uns ermöglichen, Rabe oder Krähe zu unterscheiden.


Der erste und offensichtlichste Unterschied ist die Größe. Raben sind viel größer als Krähen. Ein ausgewachsener Rabe kann eine Flügelspannweite von bis zu 1,30 Metern haben, während eine Krähe selten länger als 50 Zentimeter wird. Auch das Gewicht ist ein guter Indikator: Raben wiegen zwischen 0,7 und 1,5 Kilogramm, während Krähen nur etwa 0,4 bis 0,6 Kilogramm auf die Waage bringen.


Ein weiterer Unterschied betrifft den Schwanz. Raben haben einen keilförmigen Schwanz, während der Schwanz einer Krähe eher gerade und abgerundet ist. Auch der Schnabel unterscheidet sich: Der Schnabel eines Raben ist kräftiger und gebogener als der einer Krähe.


Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal betrifft die Stimme. Während Krähen eine hohe, kratzende Stimme haben, klingt der Ruf eines Raben tiefer und rauer. Einige Menschen beschreiben den Ruf eines Raben auch als krächzend.
Und schließlich gibt es noch das Verhalten. Raben sind oft scheuer als Krähen und meiden den Kontakt mit Menschen. Krähen hingegen sind neugieriger und suchen oft die Nähe von menschlichen Siedlungen. Außerdem bauen Raben ihre Nester auf Felsen oder in Bäumen, während Krähen ihre Nester oft in Gebäuden, auf hohen Bäumen oder auf Masten errichten.

Welche Krähenarten leben in Mitteleuropa?

In Mitteleuropa gibt es viele verschiedene Arten von Krähen, die uns mit ihrem schwarz glänzenden Gefieder und ihrer beeindruckenden Intelligenz faszinieren. Diese klugen Vögel gehören zur Familie der Rabenvögel und haben sich an unterschiedliche Lebensräume angepasst. In diesem Blog-Artikel wollen wir uns einige der bekanntesten Krähenarten in Mitteleuropa genauer anschauen.

Rabenkrähe

Rabenkrähe


Eine der bekanntesten Krähenarten in Mitteleuropa ist die Rabenkrähe – oder auch Aaskrähe genannt – (Corvus corone). Diese Vogelart ist häufig in offenen Landschaften wie Wiesen, Feldern und Weiden zu finden. Rabenkrähe ernähren sich hauptsächlich von Kadavern, aber auch von Insekten, Würmern und Beeren. Sie sind sehr soziale Vögel und leben in großen Gruppen, die man oft am Himmel kreisen sieht. Mit ihrem kräftigen Schnabel und ihren scharfen Augen sind sie in der Lage, auch größere Kadaver zu zerteilen und zu verspeisen.

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Nebelkrähe

Eine weitere Krähenart, die in Mitteleuropa vorkommt, ist die Nebelkrähe (Corvus cornix). Im Vergleich zur Rabenkrähe ist die Nebelkrähe etwas kleiner und hat ein graueres Gefieder. Sie lebt bevorzugt in Wäldern und an Waldrändern und ernährt sich von Insekten, kleinen Wirbeltieren und Pflanzen. Wie die Aaskrähe sind auch Nebelkrähen sehr intelligente Vögel und können sich an unterschiedliche Situationen anpassen.

Saatkrähe

Saatkrähe

Eine besonders imposante Krähenart ist die Saatkrähe (Corvus frugilegus). Mit ihrem kräftigen Schnabel und ihrem schwarz glänzenden Gefieder ist sie ein echter Hingucker. Saatkrähen leben hauptsächlich in offenen Landschaften und ernähren sich von Getreide, aber auch von Insekten und Kleintieren. Wie die Aaskrähe leben auch Saatkrähen in großen Gruppen, die man oft auf Feldern beobachten kann.

Dohle

Dohle

Eine weitere Krähenart in Mitteleuropa ist die Dohle. Mit einer Größe von bis zu 34 cm ist sie deutlich kleiner als die Rabenkrähe, aber nicht minder interessant. Die Dohle lebt in offenen Landschaften und ernährt sich von Insekten und Körnern. Anders als die Rabenkrähe, die in Familienverbänden lebt, bilden Dohlen oft große Kolonien.

Nicht alle Krähenarten sind schwarz. Auch die Alpendohle und der Eichelhäher gehören zu den Krähenvögeln, sie sind recht leicht zu erkennen.

Kolkrabe

Der Kolkrabe

Der Kolkrabe (Corvus corax) mit seinem schwarz glänzenden Gefieder ist der größte Rabenvogel Europas und erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 1,40 Meter. Er ist zugleich der größte Singvogel, der in unseren Breiten lebt. Sein auffälligster Körperteil ist jedoch der mächtige, dreieckige Schnabel, der ihm das Aussehen eines geflügelten Räubers verleiht. Doch der Kolkrabe ist nicht nur ein imposanter Anblick, sondern auch ein hochintelligenter Vogel.
Kolkraben leben in Paaren und sind bekannt für ihre enge Bindung an ihre Partner. Sie bleiben oft ein Leben lang zusammen und verteidigen ihr Territorium gemeinsam gegen andere Tiere, wie beispielsweise den Steinadler.

Diese Bindung kann so eng sein, dass sie sich gegenseitig Futter in den Schnabel geben und einander bei der Nahrungssuche unterstützen.
Die Intelligenz der Kolkraben zeigt sich auch in ihrem erstaunlichen Gedächtnis und ihrer Fähigkeit, Probleme zu lösen. In der freien Wildbahn können sie Werkzeuge verwenden, um an Futter zu gelangen, wie beispielsweise Stöcke oder Kieselsteine.

In Gefangenschaft haben sie sogar gelernt, Schlossmechanismen zu knacken, um an ihre Beute zu gelangen.
Doch die Intelligenz der Kolkraben hat auch dazu geführt, dass sie in vielen Kulturen als Vögel des Todes und der dunklen Mächte angesehen werden. In vielen Märchen und Sagen erscheint der Kolkrabe als Unglücksbote oder als Symbol für den Tod.

Die erstaunlichen Fähigkeiten der Raben werden immer noch weiter von Verhaltensbiologen erforscht. Manches kann sich heute schon erklären, aber immer noch sind Fragen offen. Ein sehr interessantes Buch zum Stand der Forschung über Raben ist von Thomas Bugnyar erschienen. Neben vielen hochinteressanten Beobachtungen stellt der Autor auch eine tolle Methode vor, wie man die Raben vom Plündern der Nester seltener Vogelarten abhält. Man stellt täuschend echte Eier her und füllt sie mit Brechmittel. Die intelligenten Tiere merken sich das und lassen diese Nester in Zukunft in Ruhe.

Das Buch hat bei Amazon super Kritiken und gilt als Bestseller in der Rubrik Bestimmungsbücher für Vögel.

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Wo überall Vögel ihre Nester bauen

In der Natur nisten Vögel meist auf Bäumen, in Höhlen oder am Boden. Aber in der Stadt sind solche Möglichkeiten knapp, da stellt sich die Frage: Wo bauen Vögel ihre Nester in Siedlungen?

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In der Natur nisten Vögel meist auf Bäumen, in Höhlen oder am Boden. Aber in der Stadt sind solche Möglichkeiten knapp, da stellt sich die Frage: Wo bauen Vögel ihre Nester in Siedlungen? Hier müssen sich die Tiere schon was einfallen lassen, um einen guten Nistplatz zu finden. Und manche Vögel sind sehr kreativ bei der Wahl ihre Nistplatzes.

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Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie und wo Vögel Nester bauen. Jede Vogelart hat ihre eigenen Ansprüche an den Nestbau und wählt unterschiedliche Standorte und Baumaterialien, um ihre Eier und Jungvögel zu schützen.

Wo bauen Vögel ihre Nester, das hängt von der Vogelart ab. Es gibt 3 Nist-Typen von Vögeln: Höhlenbrüter, Freibrüter und Bodenbrüter.

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Diese Amsel hat ihr Nest direkt an einer lauten Straße mit belebten Gehweg gebaut. Das ging nicht gut, schon nach wenigen Tagen hat sie ihr Nest aufgegeben.

Höhlenbrüter: Wo bauen diese Vögel ihre Nester?

Höhlenbrüter bauen ihre Nester normalerweise in natürlichen oder künstlichen Höhlen. Natürliche Höhlen können zum Beispiel in Bäumen, Felsspalten, Uferböschungen oder verlassenen Kaninchenbauten gefunden werden. Künstliche Höhlen werden manchmal von Menschen geschaffen, wie Nistkästen oder spezielle Brutröhren.
Höhlenbrüter sind Vogelarten, die sich aufgrund ihrer Nestplatzansprüche und Brutverhalten auf den Bau ihrer Nester in Höhlen spezialisiert haben. Durch den Bau ihrer Nester in Höhlen können sie ihre Eier und Jungvögel vor Raubtieren und Witterungseinflüssen schützen. Bekannte Höhlenbrüter in Deutschland sind zum Beispiel Spechte, Schleiereulen, Mauersegler und verschiedene Meisenarten.

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Der Nestbau der Freibrüter


Freibrüter bauen ihre Nester normalerweise an freiliegenden Stellen, wie zum Beispiel auf dem Boden, in Büschen oder Bäumen. Anders als Höhlenbrüter benötigen Freibrüter keinen geschützten Raum und bevorzugen daher offene Bereiche für ihre Nestkonstruktionen.

Die genauen Nistplätze und Baumaterialien können je nach Vogelart variieren. Einige Vogelarten wie beispielsweise Lachmöwen oder Flussregenpfeifer bauen ihre Nester auf sandigen Flächen oder Kiesbänken, während andere Arten wie zum Beispiel Amseln oder Stare ihre Nester in dichten Büschen oder Bäumen errichten.

Freibrüter sind Vogelarten, die ihre Nester im Freien bauen, um ihre Eier und Jungvögel vor Räubern und Witterungseinflüssen zu schützen. In Deutschland gibt es viele verschiedene Arten von Freibrütern, darunter Amseln, Rotkehlchen, Buchfinken und viele andere.

Wo bauen Bodenbrüter ihre Nester?

Bodenbrüter sind eine faszinierende Gruppe von Vögeln, die ihre Nester direkt auf dem Boden errichten. Dabei verwenden sie oft nur wenige Baumaterialien, um ihre Eier und Jungvögel vor Räubern und Witterungseinflüssen zu schützen.
Die genauen Standorte und Materialien, die Bodenbrüter für ihre Nester verwenden, können je nach Vogelart variieren. Einige Bodenbrüter, wie zum Beispiel Kiebitze oder Uferschnepfen, bauen ihre Nester auf offenen Flächen in feuchten Gebieten, wie zum Beispiel Wiesen oder Sumpfgebieten. Andere Arten, wie zum Beispiel Feldlerchen oder Wachteln, bevorzugen trockenere Standorte, wie zum Beispiel Felder oder Brachland.
Die Materialien, die Bodenbrüter für den Nestbau verwenden, sind oft wenige wie Zweige, Gräser, Laub oder Moos. Einige Arten, wie zum Beispiel Kiebitze oder Uferschnepfen, verwenden sogar Steine oder Kies, um ihre Nester zu polstern und zu stabilisieren.


Der Nestbau ist ein wichtiger Aspekt im Leben von Bodenbrütern, da sie aufgrund ihrer offenen Nistplätze oft einem erhöhten Risiko durch Raubtiere oder menschliche Störungen ausgesetzt sind. Um ihre Nester zu schützen, haben viele Bodenbrüter Strategien entwickelt, wie zum Beispiel Täuschungsmanöver oder aggressive Verhaltensweisen gegenüber potenziellen Räubern.

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Ein Blässhuhn nistet im Ammersee, nur wenige Meter von einer lebhaften Uferpromenade entfernt.

Ungewöhnliche Plätze von Vogelnestern

Das Nest eines Vogels ist normalerweise ein vertrautes Bild in unseren Gärten, Parks und Wäldern. Doch besonders in den Städten entscheiden sich Vögel schon mal für ungewöhnliche Orte, um ihr Zuhause zu bauen. In diesem Artikel werde ich einige der ungewöhnlichsten Orte vorstellen, an denen Vogelnester gefunden wurden.

So nisteten schon mal Zaunkönige im Garten in einer Blumenampel.

Im Schließfach eines Schwimmbades hat man schon mal ein Rotkehlchen-Nest gefunden.

Ein Spatzen-Paar hat sich schon mal an einer der lautesten Straßenecken Berlins in einer Ampel eingenistet

In Köln ist auch schon mal eine Meisen in eine Ampel am Autobahn-Zubringer gezogen. Leise war das dort bestimmt nicht, aber gut geschützt vor vielen Feinden.

Vogelnest im Briefkasten

Auch Briefkästen und Zeitungsröhren sind beliebte Nistplätze. Wenn man „Vogelnest im Briefkasten“ googelt, findet man jede Menge Geschichten.

Diese Liste ist nur ein kleiner Einblick in die ungewöhnlichen Orte, an denen Vögel ihre Nester bauen. Es zeigt, wie anpassungsfähig Vögel sind und wie sie manchmal unerwartete Orte als Zuhause wählen. Wir sollten uns bemühen, ihre Brutstätten zu schützen und zu respektieren, egal wo sie sich befinden.

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Mit Nistkästen Vögel unterstützen

Vögel sind nicht nur wunderschöne Geschöpfe, sondern auch unverzichtbar für unser Ökosystem. Sie helfen bei der Bestäubung von Pflanzen und regulieren die Schädlingspopulationen. Doch leider gilt bei ihnen genau wie bei uns Menschen: Besonders in den großen Städten herrscht Wohnungknappheit. Der Lebensraum der Vögel wird immer mehr eingeschränkt und es wird für sie immer schwieriger, geeignete Nistplätze zu finden. Hier kommen Nistkästen ins Spiel: Wir sollten den gefiederten Freunden helfen, indem wir ihnen künstliche Nistmöglichkeiten anbieten.


Nistkästen gibt es in vielen verschiedenen Größen und Formen. Sie können aus Holz, Stein, Ton oder anderen Materialien hergestellt werden. Wichtig ist, dass der Nistkasten sicher und stabil befestigt ist und dass er groß genug ist, damit die Vögel genügend Platz zum Brüten haben. Es gibt spezielle Nistkästen für verschiedene Vogelarten, die sich in Größe, Form und Einflugloch unterscheiden.


Doch warum sollten wir überhaupt Nistkästen aufstellen? Zum einen schaffen wir dadurch neue Nistmöglichkeiten für Vögel, die aufgrund von Lebensraumverlust und Umweltverschmutzung immer weniger natürliche Brutplätze finden. Zum anderen schützen wir dadurch auch die Vögel vor Feinden wie Katzen und Mardern, die ihre Eier und Jungvögel fressen könnten.

Nistkästen können auch eine großartige Möglichkeit sein, um Vögel aus nächster Nähe zu beobachten. Wenn Sie einen Nistkasten in Ihrem Garten aufstellen, können Sie das Brüten und Aufziehen von Jungen hautnah miterleben. Dies kann nicht nur eine erstaunliche Erfahrung sein, sondern auch dazu beitragen, das Bewusstsein für den Schutz von Vögeln zu erhöhen.
Natürlich gibt es auch einige Dinge zu beachten, wenn man Nistkästen aufstellt. Die Kästen sollten sauber gehalten werden und regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie sicher und intakt sind. Es ist auch wichtig, den Nistkasten an einem geeigneten Ort aufzustellen, fern von stark frequentierten Bereichen, um den Vögeln genügend Ruhe und Sicherheit zu bieten.

Insgesamt sind Nistkästen eine wunderbare Möglichkeit, um Vögel zu unterstützen und ihnen zu helfen, in einer zunehmend vom Menschen veränderten Umgebung zu überleben. Durch die Schaffung von Nistplätzen in unseren Gärten und Parks können wir einen kleinen Beitrag zum Schutz dieser faszinierenden Tiere leisten.

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Bauen alle Vögel Nester?

Die meisten Vögel bauen Nester. Es gibt jedoch einige Vogelarten, die keine bauen. Einige dieser Arten legen ihre Eier direkt auf den Boden oder in Felsspalten, ohne jegliche Struktur zu bauen.
Es gibt auch Vogelarten, die ihre Nester von anderen Tieren übernehmen, anstatt sie selbst zu bauen. Einige Arten von Kuckucken zum Beispiel legen ihre Eier in die Nester anderer Vögel und lassen auch ihre Jungen von anderen Vögeln aufziehen.

Wann beginnen die meisten Vögel mit dem Nestbau?

In der Regel beginnen viele Vogelarten jedoch mit dem Nestbau im Frühling, wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen.
In gemäßigten Klimazonen beginnen viele Vögel ab Ende März oder Anfang April mit dem Nestbau. Zum Beispiel beginnen Meisen in Mitteleuropa oft Ende März bis Anfang April mit dem Nestbau. Zugvögel, die im Frühjahr aus ihren Winterquartieren zurückkehren, beginnen oft sofort mit dem Nestbau, um ihre Brutzeit zu maximieren.
Es gibt jedoch auch Ausnahmen, einige Vogelarten wie Eulen bauen ihre Nester oft schon im Winter und halten sich dann dort auf, bis sie im Frühjahr ihre Eier legen. Andere Arten wie beispielsweise Schwalben können auch schon im späten Winter oder im frühen Frühling mit dem Nestbau beginnen.

Romantisch: Lila Frühlingsblüher

Lila Frühlingsblüher sorgen für eine romantische und poetische Stimmung auf dem Balkon, der Terrasse und im Garten.

Romantisch: Lila Frühlingsblüher 36

In dieser unruhigen Zeit suchen wir zuhause, im Garten und auf dem Balkon vor allem eines: Entspannung. Blumen, schön bepflanzte Kübel, attraktiv gestaltete Beete gehören unbedingt zum Wohlfühlen. Harmonie und Poesie stehen jetzt bei den Bepflanzungen im Mittelpunkt. Und eine Farbe darf dabei nicht fehlen: Lila!

Lila Frühlingsblüher sorgen für eine romantische und poetische Stimmung auf dem Balkon, der Terrasse und im Garten.

lila Frühlingsblüher

Die Modenschauen für das Frühjahr 2023 haben gezeigt: Einer der Trends für dieses Jahr ist die Farbe Lila, die jetzt eine frische und frühlingshafte Atmosphäre in unser Leben bringen wird. Lila war in den verschiedensten Nuancen zu sehen bei Designer:innen wie Versace, Victoria Beckham und Issey Miyake.

Lila als Farbe im Garten kann beruhigend und mystisch wirken. Es kann auch als Akzentfarbe verwendet werden, um andere Farben hervorzuheben oder einen dramatischen Effekt zu erzielen. Diese Farbe verkörpert Romantik, Zärtlichkeit und Träumerei auf eine unvergleichliche Art und Weise. Sie verleiht Ihrem Garten eine sanfte und verführerische Atmosphäre, die die Sinne betört.

Krokusse, Hyazinthen, Tulpen, Stiefmütterchen und Hornveilchen sind wohl die meist verbreiteten lila Frühlingsblüher. Daneben gibt es aber noch eine ganze Reihe wunderschöner Blumen, die uns im Frühling mit ihren lila Blüten verzaubern.

Kugel-Primel

Kugel-Primel (Primula denticulata)

Von März bis April blüht die Kugelprimel zartlila. Ihre Blüten sitzen an kugeligen Köpfen auf langen, kräftigen Stielen. Die länglich ovalen Blätter erscheinen in dichten Rosetten. Die Kugelprimeln stammen aus Afgahanistan und Westchina. Sie werden etwa 30 cm hoch und brauchen einen nährstoffreichen, humosen Boden. Der Standort sollte eine hohe Luft- und Bodenfeuchtigkeit aufweisen. Die Lage darf nicht zu sonnig sein, am besten ist der Halbschatten unter Bäumen oder in der Nähe von Mauern.

Duft-Veilchen

Duftveilchen (Viola odorata)

Das Duftveilchen ist eine kleine, aber attraktive Blume, die vor allem in Europa und Asien heimisch ist. Dieser lila Frühlingsblüher hat tiefpurpurrote oder lilafarbene Blüten, die von grünen Blättern umgeben sind. Es bevorzugt feuchte, aber gut drainierte Böden und bevorzugt einen halbschattigen Standort.
Einer der größten Vorteile des Duftveilchens ist sein angenehmer Duft, der an Frühling und Sommer erinnert. Diese Blume ist auch eine beliebte Wahl für Kübel und Beete und kann sowohl als Einzelpflanze als auch in Gruppen gepflanzt werden. Es kann auch als kostbares Andenken für geliebte Menschen dienen.

Schachbrettblume

Schachbrettblume (Fritilaria meleagris)


Die Schachbrettblume verdankt ihren Namen ihren schachbrettartig gemusterten Blüten. Die überhängenden Glockenblüten erscheinen von April bis Mai und sind weiß oder purpur bis rosa.
Die Schachbrettblume wird 20-40 cm hoch. Sie liebt einen geschützten sonnigen bis halbschattigen Standort. Die Erde sollte feucht, humos und ohne Staunässe sein. Man kann sie bis zu 10 Jahre ungestört an einem Platz stehenlassen. Während der Wachstumsphase sollte sie etwas Volldünger bekommen. An geeigneten Standorten vermehrt sich die Schachbrettblume selbst.
Dieser aparte lila Frühlingsblüher passt gut in Steingärten, in Blumenwiesen, unter Bäume oder Sträucher oder in die Nähe eines Teiches. Auch in Schalen oder Kübeln wird sie zum attraktiven Blickfang.

Blut-Storchschnabel

Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum)

Der Blut-Storchschnabel ist eine beliebte Gartenpflanze, die für ihre leuchtend lila-roten Blüten bekannt ist. Sie gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Diese ausdauernde Staude wächst bis zu 40 cm hoch und bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Die Blüten haben fünf gefärbte Petalen und sind sehr ansprechend für Insekten und Schmetterlinge. Der Blut-Storchschnabel ist eine robuste Pflanze, die leicht zu pflegen ist und sich ideal für den Einsatz in Naturgärten, Beeten, Rabatten und auf Terrassen eignet.

Polster-Phlox

Polster-Phlox (Phlox subulata)


Der Polster-Phlox bildet dichte blütenübersäte Polster, die sich besonders gut für Steingärten, Schalen und Mauern eignen. Er blüht von Ende März bis Mai. Der lila Frühlingsblüher bevorzugt sonnige Lage und sandigen, leicht kalkhaltigen Boden. Viel Nässe führt zu Krankheiten. Es gibt zahlreiche Züchtungen mit Blütenfarben von Weiß über Rosa, Rot bis Blau. Der Polster-Phlox wird 10 bis 15 cm hoch. Damit der Phlox schöne dichte Teppiche bildet, setzt man 3 bis 5 Pflanzen pro Quadratmeter. Nach der Blüte sollte der Phlox um die Hälfte zurückgeschnitten werden, dann  blüht er wieder  im Herbst. 

Karpaten-Glockenblume

Karpaten-Glockenblume (Campanula carpatica)

Die Karpaten-Glockenblume ist eine charmante und anspruchslose Pflanze, die ihren Namen aufgrund ihrer Verbreitung in den Karpaten erhielt. Sie gehört zur Familie der Glockenblumengewächse und zeichnet sich durch ihre wunderschönen, kleinen Glockenblüten aus, die in den Farben Blau, Lila oder Weiß erstrahlen.
Die Karpaten-Glockenblume bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und einen gut durchlässigen Boden. Die Pflanze kann bis zu 30 cm hoch werden und blüht von Juni bis September. Sie ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten wie Schmetterlinge und Bienen.

Küchenschelle

Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris )

Von März bis April ist die  Küchenschelle eine kleine Attraktion. Ihre glockenförmigen Blüten erscheinen meist in Violett, manchmal auch in Rosa, Rot oder Weiß, und sind sehr dekorativ. 
Die Küchenschelle wird etwa 20 cm hoch und wächst buschig. Sie braucht einen vollsonnigen Standort, am besten in der Nähe von Steinen. Auf Mauerkronen, zwischen Stufen und Platten oder in Steingärten fühlt sie sich besonders wohl.

Akelei

Akelei (Aquilegia)

Die Akelei ist eine farbenfrohe und attraktive Pflanze, die in vielen Gärten und Parkanlagen anzutreffen ist. Sie gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und ist bekannt für ihre charakteristischen, schalenförmigen Blüten in den Farben Rosa, Lila, Blau oder Weiß. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und einen humosen Boden. Die Pflanze kann bis zu 90 cm hoch werden und blüht von Mai bis Juni. Neben ihrer attraktiven Optik ist die Akelei auch eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten wie Schmetterlinge und Bienen. Außerdem ist sie eine gute Wahl für naturnahe Gärten und Wildblumenwiesen, da sie sich gut selbst ausbreiten kann.

Strahlen-Anemone

Strahlenanemone (Anenone blanda)

Die Strahlenanemone stammt aus Griechenland wird auch als Vorfrühlingsanamone, Balkananemone oder Griechisches Windröschen bezeichnet. Sie ist verwandt mit dem heimischen Buschwindröschen, das im Vorfrühling in unseren Wäldern blüht.
Die strahlenförmigen Blütensterne erscheinen in violett, pink, rosa, dunkelblau und weiß. Manche Sorten haben zweifarbige Blüten. Dieser lila Frühlingsblüher wird 15 cm hoch und bildet teppichartige Blütenpolster. 

Blaukisssen

Blaukissen (Aubrieta)

Blaukissen wachsen in Steingärten, auf Mauerkronen und an sonnigen Hängen als üppige Blütenteppiche. Zur Blütezeit von April bis Mai sind die Stauden vollständig von unzähligen kleinen Blüten bedeckt. Je nach Sorte präsentieren sich die Blaukissen in verschiedenen Blautönen, Violett, Rosa oder Rot. Diese Staude ist ein robuster Bodendecker, der sich auch in Blumenkästen oder Pflanzkübeln gut entwickelt.

Leberblümchen

Leberblümchen (Anemone hepatica)

Das Leberblümchen trägt seinen Namen aufgrund seiner Blattform, die an eine Leber erinnert. Die Pflanze blüht im Frühling in Farben wie Blau, Violett und Weiß und zieht damit die Aufmerksamkeit von Insekten an.
Das Leberblümchen ist eine robuste Pflanze und kann in schattigen Bereichen wachsen, obwohl sie auch in helleren Lagen gedeihen kann. In früheren Zeiten wurden Leberblümchen oft als Heilpflanzen verwendet. Es wurde angenommen, dass die Pflanze bei Stoffwechselstörungen und Lebererkrankungen hilfreich sein kann.

Zwerg-Schwertlilie

Zwerg-Schwertlilien (Iris reticulata)


Besonders elegante lila Frühlingsblüher sind die Zwerg-Schwertlilien. Sie werden nur 10-20 cm hoch und blühen zwischen Februar und März. Es gibt sie in den verschiedensten Tönen von Hellblau bis Purpurviolett, in Weiß und in Gelb.
Ihr Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Zwerg-Schwertlilien brauchen einen durchlässigen, leicht kalkhaltigen, sandigen Gartenboden.

Zierlauch

Zierlauch (Allium)

Zur Familie des Lauchs gehören nicht nur Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebeln, es gibt sehr dekorative Familienmitglieder: Große Arten wie der Himalya-Riesenlauch (Allium giganteum), der 170 cm hoch werden kann und Blütendolden von 10-20 cm Durchmesser hat. Oder kleine Arten wie der Goldlauch (Allium moly), der nur 20-45 cm hoch wird. Viele Lauch-Arten blühen lila, aber es die Palette der Blütenfarben bietet noch mehr: Magenta, Purpurrosa, Enzianblau, Gelb und Weiß. Manche Arten haben dichte Kugel-Blütenstände, die aus vielen Einzelblüten zusammengesetzt sind, wie der Himalya-Riesenlauch. Andere wie der Rosenlauch bezaubern durch lockere Blütenstände.

Lila Frühlingsblüher sind echter Hingucker. Edel und klassisch wirken Blumen in Lila in Kombination mit weißen Blüten. Einen starken Kontrast hingegen schaffen Sie mit der Farbe Gelb. Natürlich lassen sich aber auch sonst alle möglichen Blütenfarben mit Lila kombinieren

Fressen Eichhörnchen Sonnenblumenkerne?

Das klassische Bild vom Eichhörnchen ist immer das Bild mit der Nuss. Dabei sind Nüsse absolut nicht die einzige Nahrung der niedlichen Nagetiere. Wie gern Eichhörnchen Sonnenblumenkerne fressen, kann man oft am Vogelhäuschen beobachten.

Das klassische Bild vom Eichhörnchen ist immer das Bild mit der Nuss. Dabei sind Nüsse absolut nicht die einzige Nahrung der niedlichen Nagetiere. Wie gern Eichhörnchen Sonnenblumenkerne fressen, kann man oft am Vogelhäuschen beobachten.

Eichhörnchen Sonnenblumenkerne


Im letzten Sommer standen bei uns in der Nachbarschaft in einem Garten riesige Sonnenblumen. Bestimmt 2,50 Meter hoch. Beim ersten kräftigen Gewitter sind die Pflanzen umgeknickt. Die Gartenbesitzer haben dann die Blüten der Sonnenblumen in ihren Gartenzaun gehängt. Das sah nicht besonders toll aus, ich habe mit erst gefragt, was das überhaupt soll. Dann fiel mir ein, die Blüten waren ja noch voller Sonnenblumenkerne, das soll wohl Vogelfutter sein.

Vögel konnte ich keine dort sehen, aber immer wenn ich in den nächsten Tagen an dem Zaun vorbeikam, konnte ich mindestens ein Eichhörnchen beobachten, dass sich an den Blüten bediente. Schließlich gehören für Eichhörnchen Sonnenblumenkerne auch zu ihren Lieblingsspeisen.


Eichhörnchen sind nicht nur unglaublich süß anzusehen, sondern auch faszinierende Wesen. Sie sind Allesfresser und lieben es, verschiedene Nüsse, Samen und Früchte zu knabbern. Unter ihren Lieblingsspeisen sind jedoch auch Sonnenblumenkerne zu finden. Diese kleinen Kerne sind sehr nahrhaft und schmecken den Eichhörnchen besonders gut.

Wie Sie Eichhörnchen Sonnenblumenkerne geben können


Wenn Sie also Eichhörnchen in Ihrem Garten haben und sie füttern möchten, können Sie ihnen eine Freude machen, indem Sie den Eichhörnchen Sonnenblumenkerne bereitstellen. Sie können die Kerne einfach auf den Boden legen oder in eine spezielle Futterstation für Eichhörnchen geben. Sie werden schnell merken, wie die kleinen Nagetiere darauf aufmerksam werden und sich über das Futter hermachen.


Aber Vorsicht: Geben Sie den Eichhörnchen Sonnenblumenkerne nicht zu viele auf einmal, da dies zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Eine kleine Portion ab und zu ist völlig ausreichend. Achten Sie auch darauf, dass Sie ungesalzene Sonnenblumenkerne verwenden. Gesalzene Kerne sind für Eichhörnchen ungeeignet und können ihnen schaden.


Es ist übrigens auch sehr wichtig, dass Sie die Eichhörnchen nicht überfüttern. Zu viel Futter kann dazu führen, dass die Tiere krank werden und anfällig für Krankheiten werden. Auch wenn die Eichhörnchen zu dick werden, sind sie eine leichte Beute für ihre Feinde. Stellen Sie sicher, dass die Eichhörnchen auch in der Lage sind, ihre eigenen Nahrungsquellen zu finden, um sie gesund und aktiv zu halten.

Was fressen Eichhörnchen?

Eichhörnchen sind Allesfresser, was bedeutet, dass sie eine Vielzahl von Lebensmitteln zu sich nehmen können. Ihre Ernährung besteht hauptsächlich aus Nüssen, Samen, Früchten und Beeren. Eichhörnchen sind besonders bekannt für ihre Liebe zu Eicheln, aber auch Haselnüsse, Walnüsse, Bucheckern und Kiefernsamen sind wichtige Nahrungsquellen für sie.

Da Eichhörnchen das ganze Jahr über aktiv sind, müssen sie auch im Winter eine ausreichende Nahrungsversorgung haben. In der kalten Jahreszeit ernähren sie sich hauptsächlich von gespeicherten Vorräten wie Eicheln und anderen Nüssen, die sie im Herbst gesammelt haben. Um ihre Vorräte vor Konkurrenten zu schützen, verstecken Eichhörnchen ihre Nüsse und Samen oft an verschiedenen Stellen, um sie später wiederzufinden.

Eichhörnchen sind auch dafür bekannt, gelegentlich Insekten, Eier und Pilze zu fressen. Sie können auch gerne Vogeleier oder Jungvögel essen, wenn sie die Gelegenheit dazu haben. Diese tierischen Proteine sind eine wichtige Nahrungsquelle für Eichhörnchen, insbesondere während der Brutzeit, wenn sie ihre Jungen ernähren müssen.

Insgesamt haben Eichhörnchen eine vielseitige Ernährung, die aus einer Mischung aus pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln besteht. Obwohl sie am häufigsten als Nussknacker betrachtet werden, sind Eichhörnchen in der Tat sehr anpassungsfähige und clevere Tiere, die in der Lage sind, ihre Nahrungsquelle entsprechend der Jahreszeit und der Verfügbarkeit von Ressourcen zu variieren.

Eichhörnchen mit unreifer Haselnuss

Was dürfen Eichhörnchen nicht fressen?

Eichhörnchen haben eine vielseitige Ernährung, die aus einer Mischung aus pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln besteht. Es gibt jedoch einige Dinge, die Eichhörnchen nicht fressen sollten.

Schokolade ist eines der am meisten verbreiteten Lebensmittel, die Eichhörnchen nicht fressen sollten. Schokolade enthält Theobromin, eine Chemikalie, die für Eichhörnchen toxisch ist. Wenn sie Schokolade fressen, kann dies zu einer Reihe von Symptomen führen, einschließlich Herzproblemen, Anfällen und sogar zum Tod führen. Es ist wichtig, Schokolade und alle anderen Nahrungsmittel, die Theobromin enthalten, wie Kaffee und Tee, von Eichhörnchen fernzuhalten.

Eichhörnchen sollten auch keine verarbeiteten Lebensmittel oder zuckerhaltigen Snacks essen. Junk Food wie Chips, Kekse oder zuckerhaltige Getränke können Eichhörnchen krank machen und ihr Gewicht erhöhen, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Gekochtes oder gebratenes Essen sollte auch nicht an Eichhörnchen verfüttert werden, da ihr Verdauungssystem nicht für verarbeitete Nahrungsmittel ausgelegt ist. Dies kann Verdauungsprobleme und Durchfall verursachen.

Zusätzlich sollten Eichhörnchen auch keine Lebensmittel essen, die mit Pestiziden oder anderen Chemikalien behandelt wurden. Diese können schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen und die Tiere töten.

Insgesamt sollten Eichhörnchen eine natürliche und abwechslungsreiche Ernährung erhalten, die frei von schädlichen Chemikalien und verarbeiteten Nahrungsmitteln ist. Wenn Sie Eichhörnchen füttern möchten, stellen Sie sicher, dass Sie nur geeignete Lebensmittel wie Nüsse, Samen, Früchte und Beeren bereitstellen und keine schädlichen Substanzen verfüttern.

Eichhörnchen mit Haselnuss

Warum werden Eichhörnchen oft mit einer Nuss abgebildet?

Eichhörnchen werden oft mit einer Nuss abgebildet, weil Nüsse einen wichtigen Bestandteil ihrer Ernährung ausmachen. Eichhörnchen sind dafür bekannt, Nüsse wie Eicheln, Haselnüsse, Walnüsse und Bucheckern zu sammeln und zu lagern, um im Winter ausreichend Nahrung zu haben. Aufgrund ihrer Fähigkeit, Nüsse zu knacken und zu schälen, werden Eichhörnchen oft als Nussknacker bezeichnet.


Darüber hinaus sind Eichhörnchen auch bekannt für ihre geschickte und akrobatische Art, auf Bäumen herumzuklettern und sich an Zweigen festzuhalten, während sie Nüsse mit ihren Zähnen knacken. Diese Fähigkeiten machen Eichhörnchen zu einem faszinierenden und fotogenen Tier, das oft als Symbol für Geschicklichkeit und Anpassungsfähigkeit dargestellt wird.

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13 Originelle Sichtschutz-Ideen

Originelle Sichtschutz-Ideen können nicht nur funktional ihren Zweck erfüllen, sondern auch dem ganzen Garten eine individuelle und außergewöhnliche Note verleihen.

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Es gibt vielfältige Möglichkeiten, den eigenen Garten vor unerwünschten Blicken zu schützen. Manche Gestaltungsmöglichkeiten wirken aber einengend und langweilig. Originelle Sichtschutz-Ideen können nicht nur funktional ihren Zweck erfüllen, sondern auch dem ganzen Garten eine individuelle und außergewöhnliche Note verleihen.

Der Wunsch nach Geborgenheit und Privatsphäre, der Urinstinkt des Menschen, das Eigene nach außen hin abzugrenzen spielt auch heute eine wichtige Rolle in der Gartengestaltung. Um unseren Garten genießen zu können, umgeben wir unser grünes Paradies mit Sichtschutz. Es fragt sich nur wie. Konventioneller Sichtschutz wie Hecken kann oft sehr einengend und bedohlich wirken, daher sind originelle Sichtschutz-Ideen gefragt, um den Garten gemütlich zu machen.

Spiegel als Sichtschutzelemente

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der schönste Garten im ganzen Land?

Spiegel im Garten können eingesetzt werden, um den Raum zu vergrößern und das Licht zu reflektieren, um dunkle Bereiche aufzulockern. Außerdem können sie dazu beitragen, dass der Garten optisch interessanter wird, indem sie Pflanzen und andere Elemente reflektieren.

rote Wand im Garten

Farbige Wand im Garten

Wenn Sie sich für eine farbige Wand entscheiden, können Sie diese mit anderen Elementen im Garten ergänzen, wie beispielsweise Pflanzen in ähnlichen Farbtönen. Mit der richtigen Kombination dieser Elemente erhalten Sie eine harmonische Umgebung, die zum Entspannen und Genießen einlädt. So verwandeln Sie Ihren Garten in ein stilvolles Kunstwerk!

Sichtschutz aus Metall

Sichtschutz-Elemente aus Stahl

Metall steht für zeitlose Moderne. Es ist stilvoll und flexibel! Metall lässt sich optimal mit anderen Materialien und Pflanzen kombinieren.  Die Beleuchtung macht diese Sichtschutz-Elemente zu etwas ganz Besonderem. Aus Stahl gibt es viele originelle Sichtschutz-Ideen.

Sichtschutzelemente mit Zeichnungen

Dürfen wir uns vorstellen

Zeichnungen der Bewohner, die in die Sichtschutz-Elemente eingearbeitet wurden, sind mehr als nur ein origineller Blickfang.
Hier weiß jeder gleich, wer hinter der Sichtschutz-Wand wohnt. Auch mit Fotos wären es originelle Sichtschutz-Ideen.

Weidenzaun mit Latten

Weidenzaun mit Latten

Ein Weidenzaun im Garten ist eine beliebte Wahl für eine natürliche Abgrenzung. Er ist leicht zu gestalten, langlebig und passt gut zur Umgebung. Weidenzäune können mit Hölzern in verschiedenen Höhen kombiniert werden.

begrünte Mauer

Begrünte Mauern

Pflanze und Stein – immer eine tolle Kombination. Jede noch so hässliche oder bedrohlich wirkende Mauer wird durch Pflanzen zum Leben erweckt. Mit Pflanzen und Steinen lassen sich viele originelle Sichtschutz-Ideen verwirklichen.

farbige Glasfenster als Sichtschutz

Künstlerisch: Glasfenster

Bunte Glasfenster sind eine ungewöhnliche und attraktive Methode, um Ihren Garten vor unerwünschten Blicken zu schützen. Mit dieser einzigartigen Lösung können Sie Ihrer Landschaft den gewünschten Charme verleihen, ohne dass Sie auf die Privatsphäre verzichten müssen.

geschwungene Sichtschutzwand

Sichtschutz mit Schwung

Sichtschutz muss nicht immer und überall mannshoch sein. Die Holzpalisaden rahmen das Holzdeck stilvoll ein. Die geschwungene Form des Sichtschutz-Elements vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit.

Gartenmauer als Regal für Brennholz

Gartenmauer multifunktional

Diese Mauer aus großen Steinquadern bietet viele Lücken. Die Lücken lassen sich vielfältig nutzen, als Ein- und Ausblick und als Regalfächer. Hier lässt sich beispielsweise Brennholz gut lagern.

Cortenstahl Brennholzregal

Cortenstahl-Brennholzregal

Cortenstahl ist ein wunderbares Material, wenn es darum geht, Kaminholz praktisch und stilvoll aufzubewahren. Nicht nur, dass es mit seinen rustikalen Farben und seinem einzigartigen Aussehen ein optischer Hingucker ist, es bietet auch eine effiziente Lösung für die Aufbewahrung von Brennholz. Das Cortenstahl-Brennholzregal ist auch eine gute Wahl als Sichtschutz. Da es wetterbeständig und langlebig ist, stellt es eine perfekte Barriere zwischen Ihrem Garten und der Außenseite her – so können Sie ungestörte Abende am offenen Feuer genießen!

Natursteinplatten als Sichtschutz

Naturstein-Platten

Natursteine sind in den letzten Jahren im Garten immer beliebter geworden. Sie begeistern mit ihrer stilvollen und natürlichen Optik. Außerdem überzeugen sie mit Hochwertigkeit, Langlebigkeit und Stabilität, sind witterungsbeständig und pflegeleicht. Große Natursteinplatten als Sichtschutz sind imposante Elemente um Wind, Lärm und neugierige Blicke abzuhalten.

Ruinenmauer als Sichtschutz

Ruinenmauer

Wenn Sie sich nicht völlig abschotten wollen, ist eine Ruinenmauer eine romantische Idee. Während die uralten Steine ein Gefühl von mystischer Magie vermitteln, lässt das Fenster Licht und Luft herein. So können Sie Ihren Garten oder Vorgarten in eine stille und friedliche Oase verwandeln. Ruinenmauern sind romantische und originelle Sichtschutz-Ideen.

Garten-Ideen

Hochwasserschutz im Garten

Hochwasserschutz im Garten

Im Angesicht des Klimawandels müssen wir die Art und Weise, wie wir gärtnern, neu denken, um den extremen Wetterereignissen der Zukunft gewachsen zu sein. Hochwasserschutz im Garten bedeutet weit mehr als nur den Erhalt unserer grünen Oasen zum Entspannen und Genießen.

 

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Einen Senkgarten modern gestalten

Schon zeitig im Frühjahr einen warmen Sitzplatz im Garten – das findet man in einem Senkgarten. Wenn man einen Senkgarten modern gestalten, kann man auch aus einem relativ langweiligen, kleinen Garten etwas ganz Besonderes machen. In jüngster Zeit findet diese Gartenform immer mehr Anhänger, vor allem weil man so geschützte Sitzplätze mit Wohlfühlcharakter anlegen kann. Senkgärten bieten Wind-, Lärm- und Sichtschutz und erlauben eine üppige und abwechslungsreiche Bepflanzung.

Senkgarten modern

Ein Senkgarten ist ein Gartenbereich, der gegenüber dem umgebenden Gartenniveau abgesenkt ist – oft nur um wenige Stufen, manchmal aber auch deutlich tiefer. Er ist von allen Seiten von kleinen Böschungen oder Mauern umschlossen. Man kann ihn über einige Treppenstufen vom übrigen Garten aus erreichen.

Senkgärten sind oft verwunschene, herrlich geschützte Plätze. Sie vermitteln ein ungeahntes Gefühl von Geborgenheit und Ruhe. Es ist immer ein besonders Erlebnis, einen Senkgarten zu betreten, auch wenn er nur wenige Stufen tiefer liegt als der übrige Garten.

Senkgarten mit Teich

Ein Senkgarten: Ideal für kleine Gärten


Ein Senkgarten modern gestaltet passt hervorragend in kleine Gärten. Er braucht nicht viel Platz, im Gegenteil – er schafft Weite: Der Garten wirkt größer, als er in Wirklichkeit ist. Die Niveau-Unterschiede und unterschiedlich bepflanzte Ebenen machen den Garten interessanter. Die Fläche wirkt spannungsgeladener, es eröffnen sich andere Perspektiven.

Der Garten wird nicht nur optisch vergrößert. Durch die Tieferlegung wird die Gartenfläche tatsächlich erweitert. Durch die Böschungen entstehen zusätzliche Flächen für eine üppige Bepflanzung. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn auf der untersten Ebene Wasserbecken oder Teiche angelegt werden. Diese spiegeln den Himmel und die Pflanzen wider und vergrößern so den Gartenbereich optisch noch mehr.

Senkgarten im botanischen Garten Augsburg

In klassischen Senkgärten waren solche Teiche mit prachtvollen Seerosen meist der Mittelpunkt der untersten Ebene. Das war sehr praktisch, weil an dieser Stelle nun einmal das Regenwasser im Senkgarten zusammenfließt. Wer kein Wasserbecken oder Teich einplant, sollte auf ausreichende Drainage achten.

Senkgärten legt man nicht nur an, um einem ebenen Garten mehr Tiefe zu verleihen. Auch wenn sich auf dem Grundstück natürliche Mulden vorhanden sind, ist die Anlage eines Senkgartens eine gute Lösung. So kann man beispielsweise den an eine Terrasse anschließenden, abschüssigen Bereich optimal nutzen.

Einen Senkgarten modern gestalten 43

Geschichte des Senkgartens


Die Idee der Senkgärten ist nicht neu. Wie ein Amphitheaters angelegte Flächen gab es bereits in italienischen Gärten der Renaissance. In englischen Landhausgärten wurden um 1900 streng geometrische „sunken gardens“ angelegt, in denen Duftpflanzen und botanische Raritäten gediehen. Karl Foerster hat den Senkgarten in Deutschland populär gemacht, besonders durch seine Anlage in Bormin.

Senkgarten gestalten

Senkgarten modern: Schön warm


Schützende Mauern und Rabatten halten kalten Wind und Straßenlärm ab. Niedrige Steinmauern oder Erdwälle, die den Senkgarten einrahmen, speichern die Wärme des Tages und geben sie abends wieder ab. Hier fühlen sich Pflanzen und Menschen wohl. In diesem geschützten Mikroklima gedeihen viele Pflanzen, die sonst schwer tun würden. Auf den unteren Ebenen kann man auch empfindliche und exotische Pflanzen setzen.

Geschützte Plätze


Kein Wind, kein Straßenlärm dringt in die Senkgärten ein. Hier kann man auch Sitzplätze einrichten, die man schon zeitig im Frühjahr und spät im Herbst nutzen kann. Auch wenn es im Sommer abends frisch wird, ist es im Senkgarten noch angenehm warm, weil die Mauern die Wärme des Tages abstrahlen. In kleinen Gärten nutzt man die  Maueroberfläche als Sitzgelegenheiten  oder Abstellflächen.

Senkgarten mit Grillplatz

Ideal zum Grillen


Ein Senkgarten modern angelegt ist ein toller Grillplatz. Grillen ist nach wie vor eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Will man öfters einen Grillabend genießen, lohnt es sich, einen separaten Grillplatz im Garten zu bauen mit einem fest installierten Grill und vielen gemütlichen Sitzplätzen.

Bei einer Feuerstelle oder beim Grillen stört Wind ungemein. Es ist nicht ungefährlich, wenn der Wind einen Funkenflug auslöst. Senkgärten sind windgeschützt – damit eignen sich hervorragend für Grillplätze und Feuerstellen.

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Hochwasserschutz im Garten

Hochwasserschutz im Garten

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