Romantischer Garten – märchenhaft schön

Ein romantischer Garten – man kommt hinein und ist verzaubert von diesem Paradies aus Blüten und Grün mit all den zarten Farben, den lauschigen Ecken und verborgenen Sitzplätzen.

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Kennen Sie das? Ein romantischer Garten – man kommt hinein und ist verzaubert von diesem Paradies aus Blüten und Grün mit all den zarten Farben, den lauschigen Ecken und verborgenen Sitzplätzen. Das ist das Urbild eines Gartens schlechthin. Er berührt uns zutiefst in unserer modernen unsicheren Welt mit all ihrem Stress, ihrer globalen Unsicherheit, ihrer von Technik bestimmten Unnatürlichkeit.

romantischer Garten

Und dann die Frage: Was kann ich tun, damit so ein romantisches Flair auch in meinem Garten entsteht? Wie kann ich einen verwunschenen Garten anlegen? Sind es die Pflanzen, die Farben, die Gestaltung der Beete? Was macht eigentlich das Romantische aus? Dabei müssen wir uns klar werden: ein romantischer Garten ist immer eine ganz andere Welt. Begriffe wie Arkadien, Eden oder Paradies beschreiben die Idylle, in der der Mensch von allen Sorgen befreit sein Leben genießen kann.

Die kulturelle Epoche der Romantik Ende des 18./ Anfang des 19. Jahrhunderts bedeutete für die Menschen eine Flucht aus einer immer stärker industrialisierten Maschinenwelt in eine Phantasiewelt voller Sehnsucht, Gefühl und Harmonie. Romantik ist aber auch seit langer Zeit der Kampf großer Geister gegen die Spaltung der Welt in die der Vernunft, Ordnung und Wissenschaft und in die Welt des Gefühls, des Wunderbaren, des Individuums und der Freiheit.

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Treibende Kraft bleibt eine ins Unendliche gerichtete Sehnsucht nach Heilung der Welt, nach der Zusammenführung von Gegensätzen zu einem harmonischen Ganzen.
Symbolische Orte für diese Sehnsucht sind nebelverhangene Waldtäler, mittelalterliche Kloster-Ruinen, alte Mythen und Märchen. Zentrales Symbol ist die Blaue Blume, die wie kein anderes Motiv die romantische Suche nach innerer Einheit, Heilung und Unendlichkeit verkörpert.

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Romantischer Garten – Ideen und Gestaltung

Ein romantischer Garten ist ein idyllischer Ort, der die Hektik des Alltags außen vor lässt. Sie stecken immer voller Geheimnisse. Nach geraden Linien und klaren Formen der Moderne wird man hier vergebens suchen. Nichts ist auf den ersten Blick überschaubar, es gibt weder schnurgerade Wege noch abgezirkelte Beete oder scharfe Konturen. Den Mittelpunkt bildet meist ein wunderschöner Pavillon oder auch eine Laube, die mit duftenden Blumenranken in Pastellfarben umgeben ist.

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Statt Sachlichkeit und Übersichtlichkeit regieren immer wieder neue Ein- und Ausblicke, verschlungenes Geäst, grün bewachsene Mauervorsprünge und Sitzplätze, die man erst suchen muss. Alles ist auf Zartheit, Leichtigkeit, Verspieltheit und Entdeckerfreude ausgelegt. Geschwungene Wege aus Natur- oder alten Klinkersteinen verschwinden hinter Büschen und hohen Stauden und scheinen ins Unendliche zu führen.

Ein romantischer Garten wird bestimmt durch das Gefühl für das Geheimnisvolle. Die Gärten werden durch Hecken und Mauern in kleine intime Bereiche unterteilt, die durch Torbögen und Durchblicke miteinander verbunden sind. Auch ein Teich sollte nicht fehlen, in dem sich die Sonne spiegelt. Im Dunklen von einer weich zeichnenden Lichtquelle angestrahlt, verbreitet er eine fast mystische Atmosphäre.

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Dekorationen im romantischen Garten

Ruinen und Grotten mit Säulen und Wasserspeiern, verspielte Statuen, Tierfiguren, Vasen, Urnen, Sonnenuhren sind der Genius der jeweiligen Plätze. Sie besitzen auch heute noch einen Hauch von Mystik: hoch hinauf strebend, dem Licht entgegen, bereit zur Entfaltung, den Traum von Schwerelosigkeit träumend – und dennoch in der düsteren Tradition verwurzelt, eine Mischung aus Licht und Schatten, Alt und Neu, Vergangenheit und Zukunft. Bei ihrem Anblick erfasst uns ein erhabener Schauer über die Vergänglichkeit alles Seins.

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Die zierlichen Statuen locken uns weiter, neue Räume zu erkunden. Sie stehen an gestalterischen Höhepunkten des Gartens, etwa am Ende eines Laubenganges, aber auch wie zufällig neben einer Bank. Auch der Duft von Nachtviolen, Veilchen, Lilien oder Levkojen, das Plätschern eines verborgenen Brunnens, eines kleinen Wasserfalls verzaubern das grüne Refugium in eine Oase aus Tausend und einer Nacht. Der romantische Garten wird zum Erlebnis für alle Sinne.

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Romantische Farben

Farben sind im romantischen Garten ein wichtiges Gestaltungselement. Sie sind niemals grell und laut, vielmehr vermitteln zarte Pastelltöne und ein tiefes Blau Ruhe und Harmonie. Hortensien in strahlendem Weiß, traumhaften Rosa, Violett und Blau betören mit ihrem Charme. Glyzinen, weiße und violett blaue Glockenblumen, leuchtend dunkelblauer Rittersporn, Salbei, Fingerhut, Leinkraut, Hornveilchen , Männertreu und duftender Lavendel gehören hierher. Natürlich beschränkt sich die Farbgebung nicht nur auf das Reich der Pflanzen. Die Farben der Gartenmöbel, Pflanzbehälter, Rankspaliere, des Gartenzauns unterstützen ebenso die Stimmung des Gartens.

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Auch die Blütenformen prägen das romantische Bild. Die Blüten der Glockenblumen, Akeleien, die Blütenbälle der Pfingstrosen und Hortensien schaffen ein nostalgisches Flair. Veilchen, Vergissmeinnicht und jede Menge Blumen mit verspielten Formen dürfen hier auf gar keinen Fall fehlen. Die Pflanzen sollten immer dicht und in größeren Gruppen zusammenstehen, damit der Eindruck eines überbordenden Beetes mit verschwenderischer Fülle entsteht.

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Romantischer Rosengarten

Die Herrscherin in diesen Gärten ist die Rose. Sowohl die Historischen und Englischen Rosen mit ihren gefüllten ‚altmodischen‘ Blütenformen, ihrem oft intensiven Duft und ihren ungewöhnlichen gedeckten Farbtönen als auch die Kletter-, Strauch – und stark wüchsigen Rankrosen sind hier zu Hause. Die Climberrosen, die eigentlichen Kletterrosen und auch viele andere Kletterpflanzen wie Clematis, Efeu, Wilder Wein oder Glyzine erobern Hauswände, Laubengänge, Sichtschutzwände und Pergolen. Sie umkleiden die strengen Wände.

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Eine Bank in einer verschwiegenen Schattenecke, umgeben von Farnen nahe an einem sprudelnden Brunnen lädt an heißen Sommertagen zum Träumen ein. Im Pavillon treffen wir uns zum geselligen Gespräch mit Freunden. In der Rosenlaube mit dem betörenden Duft der Rosen und Kräuter ringsum kann man die Gedanken schweifen lassen.

Ein kleiner Hauch von Nachlässigkeit unterstreicht das Bild: Lassen Sie zum Beispiel herabgefallene Rosenblätter auf den Weg liegen und gestatten Sie Polsterpflanzen wie der Römischen Kamille oder dem Polsterthymian sich auch zwischen den Pflastersteinen auszubreiten.

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Damit sich Ihr Wunsch nach mehr Romantik erfüllt, muss der Garten nicht auf einmal völlig umgestaltet werden. Auch mit kleineren Veränderungen kommt man dem Ziel schon näher. Der romantische Garten ist immer ein bisschen unfertig, immer im Aufbruch zu neuen Ufern. Er muss Freiraum geben, wird auch selbst immer wieder umgestaltet und ergänzt. Es gehört schon ein ‚grüner Daumen‘ dazu, die feinen Farb- und Formnuancen wirkungsvoll zu gestalten. Notfalls kann man fachkundige Hilfe zu Rate ziehen.

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Die Wirkung eines Gartens, sein Charakteristik wird maßgeblich durch die Bodenbeläge beeinflusst. Daher sollte man sich intensiv damit befassen, die richtigen Garten pflastern Ideen zu finden.

 

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Romantisch: Ruinen im Garten

Ruinen im Garten finden wieder viele Liebhaber. Die fantasievollen Baumwerke sind mehr als nur dekorative Blickfänge, sie bringen Atmosphäre in den Garten und können ihn zu einem magischen Ort machen.

Ruinen im Garten finden wieder viele Liebhaber. Die fantasievollen Bauwerke sind mehr als nur dekorative Blickfänge, sie bringen Atmosphäre in den Garten und können ihn zu einem magischen Ort machen. Ob die Reste eines griechischen Tempels, einer mittelalterliche Burg, eines mediterranen Schloss… – die fantastischen Bauwerke versetzen uns in eine andere Welt, eine Welt aus Mythen und Märchen.

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Ruinen im Garten waren bereits in der Renaissance als Muschelgrotten sehr beliebt und gehörten vor allem im 18. und 19. Jahrhundert in englisch inspirierten Landschaftsparks zum festen Repertoire. Ruinen besitzen auch heute noch den Hauch von Mystik, sind dem Traum von Schwerelosigkeit verbunden und dennoch in düsteren Traditionen verwurzelt, eine Mischung aus Licht und Schatten, Alt und Neu, Vergangenheit und Zukunft.

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In der englischen Gartenkunst finden sich seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert nachgebaute Ruinen in Parkanlagen, Schlossgärten und Landschaftsgärten. Die sogenannten „follies“ (wörtlich „Narretei“) wurden gebaut als Hommage an Ideale und Orte, die zu dieser Zeit exotisch waren. So entstanden Gebäude im Stil von römischen Tempeln, japanischen Pagoden oder sogar von farbenfrohen türkischen Pavillons.

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Auf dem Kontinent findet man solche „follies“ etwa im Wörlitzer Gartenreich (Sachsen-Anhalt), als Moschee im Schwetzinger Schlossgarten (Baden-Württemberg) und als Weiler der Königin im Schlosspark von Versailles. Bekannte Gartenruinen sind z.B. das Schloss auf der Pfaueninsel in Potsdam, die Löwenburg im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel und die römische Ruine im Schlosspark Schönbrunn in Wien.

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Garten-Ruinen heute

Unfertige Mauern, kleine Ruinen sind ein fester Bestandteil romantischer Gärten. Der von ihnen ausgehende Hauch von Vergänglichkeit ergibt ein ästhetisches Vergnügen und zugleich ein Gefühl für die Vergänglichkeit allen Seins. Die treibende Kraft der Romantik ist seit jeher eine ins Unendliche gerichtete Sehnsucht nach Heilung der Welt, nach der Zusammenführung von Gegensätzen zu einem harmonischen Ganzen.

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Die Gartenruinen waren stets eindrucksvolle Blickfänge, hatten aber keinen besonderen Zweck. In modernen Gärten ist meist nicht genug Platz, um Bauwerke zu errichten, die keinerlei Funktion erfüllen. Die Ruinen im Garten können jedoch auch sinnvolle genutzt werden: als Geräteschuppen, Versteck für Mülltonnen, Hühnerstall… Gerne werden Ruinen als Sichtschutz errichtet. Am Sitzplatz halten sie Wind und neugierige Blicke ab.

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Wer seinen Sitzplatz auch abends nutzen möchte, weiß so eine Steinmauer zu schätzen. Die Mauer hat tagsüber die Wärme der Sonne gespeichert und gibt sie abends wieder ab.
Auch viele Pflanzen schätzen einen solchen geschützten Platz. Sehr romantisch ist es, wenn sich Polsterstauden in den Fugen ausbreiten können oder Kletterrosen, Wilder Wein oder Efeu die Mauern bewachsen.

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Ruinen im Garten: Eine nachhaltige Garten-Idee

Ruinen im Garten sind eine nachhaltige Idee, hier können sehr schön gebrauchte Baumaterialien verwendet werden. Sie können auch anziehend für viele Tiere sein. Wenn sie genügend Lücken und Spalten bieten, können sie genau wie Steinhaufen oder Trockenmauern Insekten einen Lebensraum geben. Vögel finden hier Nistplätze, in größeren Hohlräumen finden sich Erdkröten und Eidechsen ein. 

moderne Ruinenmauer

Eine Ruine im Garten lässt sich in vielen verschiedenen Stilen errichten: griechischer Tempel, verfallene Kapelle, mittelalterliche Burg, mediterraner Palazzo… Oft stehen ferne Länder oder längst vergangene Epochen Pate stehen für die faszinierenden Bauwerke. Aber auch im modernen „Industrial Style“ lassen sich Ruinen-Mauern errichten.

Romantik pur: einen verwunschenen Garten anlegen

In verwunschenen Gärten ist alles auf Zartheit, Leichtigkeit, Verspieltheit und Entdeckerfreude ausgelegt. Möchten Sie einen verwunschenen Garten anlegen, wählen Sie Pflanzen mit üppiger Blütenpracht und kombinieren sie mit stilvollen Accesoires.

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Verwunschene Gärten sind idyllische Orte, die die Hektik des Alltags außen vor lassen. Sie lassen uns eins werden mit der Natur und stecken immer voller Geheimnisse. In diesen romantischen Gärten ist alles auf Zartheit, Leichtigkeit, Verspieltheit und Entdeckerfreude ausgelegt. Möchten Sie einen verwunschenen Garten anlegen, wählen Sie Pflanzen mit üppiger Blütenpracht und kombinieren sie mit stilvollen Accesoires.

verwunschener Rosengarten

Die Idee des romantischen Gartens

Der romantische Garten entstand im 18. Jahrhundert, als man sich auf die Natur besann und die englischen Landschaftsgärten ihre Blütezeit erlebten.
Zuvor hatte der Barock mit seinen strengen Formen die Gartengestaltung dominiert. Nun entstanden Gärten mit natürlichen Formen: üppig, verspielt, leicht verwildert und mit liebevollen Details. Dieser romantische Gartenstil erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.

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Zu Gast in der Natur zu sein und sich selbst als Teil der lebendigen Natur zu erleben, ist für viele Menschen heute ein wichtiges Anliegen. Der direkte Weg zurück zur Natur führt für sie über das bewusste Wahrnehmen der Jahreszeiten, das Auf und Ab von Temperatur und Sonnenlicht, Wachstums- und Ruhephasen, emsiges Buddeln und Werkeln und besinnliche Stunden am Gartenteich.

Die treibende Kraft der Romantik war seit jeher eine ins Unendliche gerichtete Sehnsucht nach Heilung der Welt, nach dem Zusammenführen von Gegensätzen zu einem harmonischen Ganzen. Auch das neue Empfinden und Denken zu Beginn des 20. Jahrhunderts bringt eine veränderte organische Formensprache hervor. Hier finden sich keinerlei geometrische Formen. Nichts ist auf den ersten Blick überschaubar, es gibt weder schnurgerade Wege noch abgezirkelte Beete oder scharfe Konturen.

Statt Sachlichkeit und Übersichtlichkeit regieren im Garten immer wieder neue Ein- und Ausblicke, verschlungenes Geäst, grün bewachsene Mauervorsprünge und Sitzplätze, die man erst suchen muss. Die natürlich organische Gestaltung vermittelt dem Menschen das Gefühl dazu zu gehören, im Einklang mit der Natur zu sein. Vorbild für die romantischen Gärten war der Bauerngarten.

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Was ist ein verwunschener Garten?

Bei einem verwunschenen Garten orientiert sich an den Gesetzmäßigkeiten der lebendigen Natur, empfindet in allen Gestaltungen die organisch gewachsenen Formen der Natur nach. Es geht dabei nicht um eine Imitation der Natur, sondern um die Suche nach einer Gestaltung, die dem Menschen als lebendiges, sich entwickelndes Wesen gerecht werden kann.

Wege, Sitzplätze und Beete sind meist in geschwungenen Formen angelegt und folgen damit dem Vorbild der Natur. Beete und Wege werden nur locker eingefasst, gehen oft in einander über. Wege im Patchwork-Stil lassen immer wieder Freiraum für Polsterstauden, Gräser und Moose. Unterschiedliche Wegbeläge wie Kies, Mulch und Natursteinpflaster mit Sand- oder Rasenfugen fördern geradezu das sinnliche Erleben des Gartens.

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Verwunschenen Garten anlegen: Romantische Sitzplätze im Garten

Die Wege führen zu versteckten Sitzplätzen. Mauern, Hecken, grüne bepflanzte Wände schirmen die Ruheplätze vom übrigen Garten ab und schaffen eine eigene kleine Welt. Brunnen rauschen hier geheimnisvoll, aus Wandbrunnen strömt herrlich lebendig das Wasser. Das harmonische Zusammengehen von Bauten und Landschaft, das organisch natürliche Zusammenfügen von Bauteilen und die Verwendung natürlicher Baumaterialien stehen im Mittelpunkt.

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Holz ist der Baustoff für Sitzplätze, Brücken und Stege, die Teiche und Wasserläufe überqueren. Urig wirken die hohen Holzstapel, die am Haus lehnen und auch als Sicht- oder Lärmschutzwand fungieren. Verwitterte Stämme werden als Skulpturen eingesetzt, liegen als Blickfang wie zufällig im Garten.

Durch Bodenmodellierung mit Höhen und Tiefen, durch abwechslungsreiche Terrassen und Podeste in verschiedenen Abstufungen wird ein lebendig natürliches Bild erzeugt. Die Geländemodellierungen beflügeln die Fantasie und zaubern eine landschaftliche Eigenwelt.

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Welche Pflanzen für romantischen Garten?

Die Herrscherin in diesen Gärten ist die Rose. Sowohl die Historischen und Englischen Rosen mit ihren gefüllten ‚altmodischen‘ Blütenformen, ihrem oft intensiven Duft und ihren ungewöhnlichen gedeckten Farbtönen als auch die Kletter-, Rambler- und Strauchrosen sind hier zu Hause.

Farben sind im verwunschenen Garten ein wichtiges Gestaltungselement. Sie sind niemals grell und laut, vielmehr vermitteln zarte Pastelltöne und ein tiefes Blau Ruhe und Harmonie. Hortensien in strahlendem Weiß, traumhaften Rosa, Violett und Blau betören mit ihrem Charme.

Blumen bringen den Zauber der Natur besonders zum Ausdruck. Zierlauch, Glyzinen, weiße und violettblaue Glockenblumen, leuchtend dunkelblauer Rittersporn, Salbei, Fingerhut, Leinkraut, Hornveilchen, Männertreu und duftender Lavendel gehören hierher. Natürlich beschränkt sich die Farbgebung nicht nur auf das Reich der Pflanzen. Auch die Farben der Gartenmöbel, Pflanzbehälter, Rankspaliere, des Gartenzauns unterstützen die Stimmung des Gartens.

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Nicht nur die Farben, auch die die Blütenformen schaffen ein romantisches Bild, wie die Blüten der Glockenblumen, Akeleien, die Blütenbälle der Pfingstrosen und Hortensien. Die Pflanzen sollten immer dicht und in größeren Gruppen zusammenstehen, damit der Eindruck eines überbordenden Beetes mit verschwenderischer Fülle entsteht.

Jede exakte, dominante Form wird durch üppige Vegetation durchbrochen. In den modernen romantischen Gärten dominieren vor allem Stauden, Gräser und Zwiebelblumen. Sie werden in großen Stückzahlen zusammengesetzt. Dichte Pflanzenteppiche entstehen. Im Sommer wiegen sich Blütenstauden neben großen Gräsertuffs im Wind. Die Gräser sorgen in den Beeten für Fülle und Grazie.

Mehr Ideen zu romantischen und verwunschenen Gärten finden Sie auf unserem Pinboard

Landhausgarten – charmant und romantisch

Verschwenderische Blütenfülle, bunte Beete voll knackigem Gemüse und aromatisch duftenden Kräutern, ein lauschiger Sitzplatz unter einem alten Apfelbaum – kein anderer Gartentyp ruft in uns so zahlreiche Vorstellungen von paradiesischen Zuständen hervor wie der Landhausgarten.

Verschwenderische Blütenfülle, bunte Beete voll knackigem Gemüse und aromatisch duftenden Kräutern, ein lauschiger Sitzplatz unter einem alten Apfelbaum – kein anderer Gartentyp ruft in uns so zahlreiche Vorstellungen von paradiesischen Zuständen hervor wie der Landhausgarten.

Das Leben auf dem Lande ist interessanter als je zuvor. Die Sehnsucht nach dem Wahren, Schönen und Unverfälschten lässt in der Gartengestaltung neue Ideen erblühen. Längst ist aus dem ländlichen Garten von einst ein moderner Trend geworden. In Zeiten, in denen der eigene Garten immer mehr als Rückzugsort und Oase begriffen wird, nimmt er eine besondere Stellung ein.

Landhausgarten

In der Natur können wir dem stressigen Alltag mit all seinen Belastungen entfliehen, durchatmen und wieder zu uns selbst finden. Der direkte Weg zur Natur führt über das bewusste Wahrnehmen der Jahreszeiten, das Auf und Ab von Temperatur und Sonnenlicht, Wachstums- und Ruhephasen, über Buddeln und Werkeln, aber auch über Träumen und Entspannen.

Landhausgarten

Die intensive Begegnung mit der Natur fördert unser Wohlbefinden. Jede Jahreszeit zeigt ihr eigenes Gesicht, bringt besondere Erzeugnisse hervor – ein ursprünglicher Rhythmus, der in einer höheren Ordnung verankert ist. Von den Stimmungen des Landlebens lassen wir uns gern inspirieren, Heim und Garten abwechslungsreich mit rustikaler Gemütlichkeit auszustatten.

Der alte Bauerngarten ist die wichtigste Wurzel des heutigen Landhausgarten. Die Liebe zur Pflanze, zur üppigen Vegetation haben beide gemeinsam. Die ideale Symbiose von Schönem, Nützlichem, Gesundem, Sinnvollem bei kleinstmöglichem Aufwand ist es, was die ländlichen Gärten jetzt so faszinierend zeitlos erscheinen lässt. Schließlich mussten diese Gärten über Jahrhunderte hinweg nicht nur einen Großteil der Nahrungsmittel für die ganze Familie liefern, sondern nebenbei auch noch die Apotheke und den Blumenladen ersetzen.

Landhausgarten

Nichts im Bauerngarten war deshalb zufällig oder überflüssig: Die typische Flächenaufteilung mit dem Wegekreuz nach dem Vorbild mittelalterlicher Klostergärten, ist rationell, sorgt für kürzeste Wege. Die Einfassung mit Buchs schützt vor Schnecken und Wind, verhindert das Wegschwemmen der Erde. Die Mischkultur reduziert den Schädlingsbefall, schont den Boden, garantiert eine bestmögliche Ausnutzung des Platzes.

Bereits zur Zeit Karls des Großen kannte man 73 Gemüsearten, Kräuter und Heilpflanzen ebenso 16 verschiedene Obst- und Nussbäume. Viele von ihnen bilden auch heute noch die Grundausstattung des bäuerlichen Gartens. Bei einer solchen Artenvielfalt war es nicht verwunderlich, dass es auf den Beeten meist recht kunterbunt zuging. Wo gerade ein Plätzchen frei war, wurde gesät und gepflanzt – ob Kräuter, Gemüse oder Blumen, ganz egal.

Landhausgarten

Spannend ist die Sache von jenem Moment an, wenn die Samen in die Erde fallen. Was wird daraus? Pflanzen mit eigener Hand großzuziehen und sie auf allen Stationen ihres Lebens zu begleiten, das verbindet. Man lernt sie näher kennen, ihre Freundschaften und Feindseligkeiten. So merkt man, dass Erbsen nicht unmittelbar neben Bohnen, Salat nicht zusammen mit Petersilie ausgesät werden dürfen. Auch Tomaten und Kartoffeln vertragen sich nicht. Andere Gemüsearten fördern sich gegenseitig. So sollten z. B. Sellerie, Porree und Bohnen, Bohnenkraut und Rettich miteinander angepflanzt werden.

Die Bäuerinnen fühlten Verantwortung für ihre Umgebung, es wurde sparsam gedüngt, genau auf den Nahrungsbedarf der Pflanzen geachtet. Gift blieb im Schrank.
Man wählte stets robuste und pflegeleichte Pflanzen aus, um die man sich nicht viel kümmern musste. Schafsgarbe, Eisenhut, Frauenmantel, Akelei, Aster, Glockenblume, Tränendes Herz, Mädesüß, Nachtviole, Lupine, Küchenschelle, Aurikeln, Veilchen…und wie sie alle heißen, gehören dazu.

Andererseits waren die Bäuerinnen von jeher darauf bedacht, neue Gemüsearten, Blumen und Methoden auszuprobieren, wenn es Vorteile brachte. Anregungen gaben die Parks und Gärten der Schlösser und der vornehmen Bürgerhäuser, in denen Pflanzenschätze aus fernen Ländern natürlich zuerst kultiviert wurden. Was sich dabei bewährte, bekam im ländlichen Garten ‚freien Einzug‘. Was sich als zu empfindlich erwies, verschwand bald wieder von den Beeten.

Landhausgarten

Aus diesem Grund konnte der ländliche Garten auch zu keiner Zeit altmodisch sein. Ergebnis des fortwährenden Ausleseprozesses sind Anlagen voll romantischer Schönheit. Wir spüren auch im Innersten die natürliche Kraft und Vitalität dieser so ungemein klar durchdachten, vielseitigen, aber niemals verschwenderischen Gartenform. Alles hat dort einen ökonomischen und ökologischen Sinn.

Der Landhausgarten hat sich im Laufe der Jahrhunderte stark verändert. Er wurde beeinflusst von dem englischen Cottage-Garten, der durch ein ‚harmonisches Durcheinander‘ von Farben und Pflanzen, einer zwanglosen Fülle auf engstem Raum besticht. Die edlere Variante, die Country- Gärten sind exklusive, repräsentative Anlagen mit prachtvollen Blumenrabatten, weiten Rasen- und Wiesenflächen, großzügigen Wegen. Sie dienten schon immer ausschließlich der Erholung.

Landhausgarten

Natürlich hat die neue Zeit Einfluss auf den Landhausgarten genommen. Da die Menschen sich am liebsten den ganzen Tag draußen aufhalten, kann es gar nicht genug Sitzplätze im Garten geben. Für die Mußestunden sollten Plätze zum Träumen an den schönsten Ecken des Gartens reserviert sein: unter einer Pergola, in einer lauschigen Laube oder zwischen bunten Blütenwolken auf einer verschwiegenen Bank. Selbst moderne Techniken wie Computer gesteuerte automatische Bewässerung halten, wenn auch etwas versteckt, Einzug in die ländlichen Gärten.

Gartenbrunnen

Mauern, Zäune, Tore, Brunnen sind auf jeden Fall mit heimischen Materialien auszuführen. Eingefriedet wird der ländliche Garten meist mit Holzzäunen, seien es Latten-, Staketen-, Weidenflechtzäune. Ziegelsteine, Klinker, Sandsteine mit ihren erdigen Tönen sind die traditionsreichen Bodenbeläge. Stilvolle Brunnen sorgen für die Bewässerung. Die dekorativen Dinge haben oft noch eine Funktion – als Spaliere, Rankstäbe, Rosenbögen, Beeteinfassungen und Schlauchführungen. Alte Gießkannen, Werkzeuge lehnen wie zufällig an einer Bank.

Ländliches Ambiente lässt sich mit diesen Gestaltungsmitteln fast überall verbreiten: im hektargroßen Garten auf dem Land, im Einfamilien- oder Reihenhausgarten in der Stadt. Selbst auf dem Balkon, im Innenhof kann man mit etwas Sichtschutz gegen die nüchterne Umgebung ländliche Atmosphäre schaffen.

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