So helfen Sie Tieren im Garten über den Winter

Der Winter ist für viele Tiere im Garten eine schwierige Zeit. Sie können sich nicht wie wir Menschen ins warme Zuhause zurückziehen. Auch finden sie in der kalten Jahreszeit nur wenig Nahrung. Was fressen Tiere im Winter?

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Der Winter ist für viele Tiere im Garten eine schwierige Zeit. Sie können sich nicht wie wir Menschen ins warme Zuhause zurückziehen. Auch finden sie in der kalten Jahreszeit nur wenig Nahrung. Was fressen Tiere im Winter? Wer nicht Richtung Süden geflogen ist, hat es wirklich nicht leicht. Aber die Natur hat sich verschiedene Überwinterungs-Strategien ausgedacht, mit den die Tiere die kalte Jahreszeit überstehen. Und wir Menschen können mit einfachen Mitteln den Tieren bis zum Frühjahr helfen, indem wir ihnen Winterquartiere und Futter bieten.

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Die Winterquartiere der Tiere


Für manche Tiere sind die tieferen Bodenschichten ein sicherer Ort zum Überwintern. Hierhin ziehen sich Regenwürmer, Maulwürfe und Wühlmäuse zurück. Erdhöhlen dienen Kröten, Eidechsen und Hummeln als Winterquartier. Frösche überwintern im Boden an Land. Fische im Teich suchen sich die tiefste Stelle und verharren dort im Ruhezustand.

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Wildbienen verbringen den Winter meist in Baumhöhlen, altem Gehölz oder hohlen Stängeln verschiedener Pflanzen und bauen dort die Brutzellen für die Eiablage. Marienkäfer überwintern in Hohlräumen wie Mauerritzen oder Dachsparren. Auch Laubhaufen dienen als Winterquartier.

Mit einem Insektenhotel können Sie Wildbienen, aber auch anderen Nützlingen wie Florfliegen und Ohrwürmern ein Quartier für den Winter bieten. Je mehr unterschiedliche Behausungen Sie Ihren Schützlingen anbieten, desto mehr unterschiedliche Insektenarten ziehen ein.

Schmetterlinge haben im Winter ganz verschiedene Methoden, um den Winter zu überleben.. Manche wie der Distelfalter machen sich auf den Weg Richtung Süden, andere überwintern als Ei oder Larve und andere als erwachsene Schmetterling.

Ein Haufen aus Laub, Reisig und Holz stellt für viele Tierarten ein ideales Winterquartier dar. Igel nutzen gern solche Laubhaufen für ihren Winterschlaf. Neben diesen natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten können Sie auch ein Igel-Häuschen aufstellen. Denken Sie daran, Igel brauchen nicht nur Unterschlupfmöglichkeiten, sondern auch regelmäßig frisches Trinkwasser, wenn sie mal aus ihrem Winterschlaf aufwachen. Vergessen Sie nicht, ihnen einen Napf hinzustellen.

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Was fressen Tiere im Winter?


Igel, Siebenschläfer, Murmeltiere und Fledermäuse halten Winterschlaf. Vor dem Winter fressen sie sich ein Fettpolster an, von dem sie in der kalten Jahreszeit zehren. Sie brauchen im Winter in der Regel keine Nahrung.
Anders ist das bei Tieren die nur Winterruhe halten. Um im Winter noch genügend Nahrung zu haben, haben diese Tiere verschiedene Strategien: Entweder sie legen im Herbst Vorräte an wie es Eichelhäher, Feldmaus, Feldhamster und Eichhörnchen tun. Oder sie stellen ihre Ernährung um. Was fressen Tiere im Winter: Insektenfresser wie Meisen, werden im Winter zu Vegetariern und fressen Samen, Nüsse, Körner und Früchte.

Vögel und Wildtiere im Winter füttern

Grundsätzlich sind Wildtiere bei der Futtersuche auch im Winter nicht auf die Hilfe von Menschen angewiesen. Trotzdem kann den tierischen Gartenbewohnern mit artgerechter Nahrung geholfen werden. Die Futterstelle sollte täglich gereinigt werden.

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Vögel brauchen Unterstützung

Der Bestand an Singvögeln ist in den vergangenen Jahren dramatisch zurückgegangen, daher raten Experten, Vögel im Winter zu füttern.
Das Füttern ist auch ein besonderes Naturerlebnis. Ein Schwarm Finken, Spatzen und Meisen wirbelt wie buntes Konfetti um das Vogelhäuschen vor der Terrasse. Gut, wenn dort in der Kälte der Tisch für sie abwechslungsreich mit Äpfeln, kleinen Früchten, Samen, Körnern, Fettknödeln… gedeckt ist. Die lebhaften Vögel gewöhnen sich schnell an die Futterstelle, zanken sich um die besten Stücke und werden zutraulich.

Alle Singvögel sind nützliche Helfer im Garten. Sie können die Tiere aber zusätzlich unterstützen, indem Sie Nistkästen aufhängen und Wildhecken pflanzen, die ihnen Schutz und Nahrung bieten. Nistkästen werden von Vögel auch gern im Winter als geschützter Raum angenommen.

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Eichhörnchen

Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, sie müssen auch in der kalten Jahreszeit immer wieder energiereiche Nahrung finden. Dazu legen sie im Herbst kleine Vorratslager von Eicheln, Bucheckern, Wal- und Haselnüssen für den Winter an. Allerdings werden einige der Verstecke etwa von Mäusen geplündert, andere finden die Tiere selbst nicht wieder.

Wenn die Temperaturen für längere Zeit unter den Gefrierpunkt sinken, wird die Situation auch für Eichhörnchen bedrohlich. Sie haben dann Schwierigkeiten an ihre Vorräte heranzukommen. Tierliebe Gartenbesitzer sollten jetzt Futterstellen für die possierlichen Nager anlegen mit Eicheln, Nüssen, Sonnenblumenkernen, Esskastanien, Tannenzapfen, getrockneten Apfel-, Karotten- und Bananenstücken.

Das beste Futterangebot: ein naturnaher Garten

Das ergiebigste Nahrungsangebot finden die Tiere in einem naturnahen Garten. Hier können sie sich bedienen bei Stauden und Gräser, die über den Winter stehen bleiben dürfen, und Äpfel und Wildobst unter Bäumen. Kastanien, Eicheln und andere Gartenfrüchte sind die ideale Nahrung für viele Wildtiere.

Rote Früchte sind im winterlichen Garten nicht nur ein besonderer Blickfang, sie locken auch zahlreiche tierische Besucher an, besonders Vögel. Sträucher wie Schneeball, Eberesche, Weißdorn oder Wildrosen tragen Früchte, die im Winter bei Amseln oder Finken heißbegehrt sind.

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Eichhörnchen Feinde: Die 8 schlimmsten Gefahren

Manche Eichhörnchen Feinde haben die niedlichen Nagetiere einfach nur „zum Fressen gern“, aber es gibt auch immer mehr Bedrohungen für die niedlichen Nagetiere.

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Kaum ein Wildtier ist so beliebt wie das Eichhörnchen. Kaum zu glauben, dass Eichhörnchen Feinde haben. Manche Feinde haben die Eichhörnchen einfach nur „zum Fressen gern“, aber es gibt auch immer mehr Bedrohungen für die niedlichen Nagetiere.

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Natürliche Feinde des Eichhörnchens

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Baummarder

Der schlimmste Feind des Eichhörnchens ist der Baummarder. Er ist so gefährlich, weil er genauso gut in den Bäumen klettern kann. Im Gegensatz zum Eichhörnchen ist er nachtaktiv und so kann er die Eichhörnchen im Schlaf überraschen und ihre Nester plündern.

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Wiesel

Sehr gefährliche Eichhörnchen Feinde sind Wiesel, die genau wie Marder als Einzelgänger unterwegs sind und nachts jagen. Trifft ein Wiesel auf mehrere Eichhörnchen, versucht es, alle Tiere zu erbeuten. Danach frisst es die Tiere in seiner Höhle.

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Füchse

Füchse und Hörnchen begegnen sich oft an Mülltonnen.  Aber Füchse sind keine ernsthafte Gefahr für Eichhörnchen. Sie erlegen schon mal eins, wenn sie es am Boden erwischen. Auf den Bäumen sind die Hörnchen sicher.

Indirekt sind viele Füchse sogar gut für die Eichhörnchen. Füchse erlegen häufig Baummarder, die schlimmsten Feinde des Eichhörnchens. Umso mehr Füchse es gibt, umso besser für die Eichhörnchen.

Eichhörnchen Feinde: Greifvögel

Eichhörnchen leben meist im Wald, dort halten sich Greifvögel in der Regel nicht auf. Wenn Eichhörnchen doch einem Greifvogel begegnen, klettern sie auf den nächsten Baum mit kreisförmigen Bewegungen. Diese Bewegungen verwirren die Vögel.

Krähen

Krähen und Eichhörnchen treffen sich oft an Vogelhäusern, beide lieben Meisenknödel. Hier können Krähen für Eichhörnchen zur Gefahr werden. Außerdem plündern Krähen gerne Nester. Auch Eichhörnchenkobel sind vor ihnen nicht sicher, die Krähen verfüttern die Eichhörnchen-Jungen an ihre eigene Brut.

Eichhörnchen Feinde Hunde
Mein Hund rennt Eichhörnchen immer hinterher

Katzen und Hunde

Auch Katzen und Hunde sind Eichhörnchen Feinde. Katzen lauern gern an Futterstellen, an Vogelhäusern oder Eichhörnchen-Futterhäusern. Wenn die niedlichen Hörnchen dann ahnungslos fressen und nicht richtig aufpassen, schlagen die Katzen schnell zu. Das kommt allerdings nicht allzu oft vor, so das Katzen keine wirkliche Bedrohung für den Bestand der Eichhörnchen sind.

Aber wenn man Eichhörnchen-Futterhäuser oder auch Vogelhäuser aufstellt, sollte man schon darauf achten, dass man einen Platz wählt, wo Katzen nicht hinkommen können.

Fressen Eichhörnchen Sonnenblumenkerne?

Eichhörnchen Sonnenblumenkerne

Das klassische Bild vom Eichhörnchen ist immer das Bild mit der Nuss. Dabei sind Nüsse absolut nicht die einzige Nahrung der niedlichen Nagetiere. Wie gern Eichhörnchen Sonnenblumenkerne fressen, kann man oft am Vogelhäuschen beobachten.

Wo nisten Eichhörnchen?

Eichhörnchen Nest

Eichhörnchen haben nicht nur ein Nest, sie haben bis zu 8 Nester. Und jedes Eichhörnchen Nest – auch Kobel genannt – hat eine andere Funktion. Klettern ist anstrengend. Manche Nester…

Eichhörnchen Babys – ihre ersten Schritte

Besonders niedlich sehen Eichhörnchen Babys erst mal nicht aus: sie sind nackt, taub und blind. Erst nach einigen Wochen werden sie zu den hübschen Pinselohren, die wir alle lieben.

Hunde rennen gern Eichhörnchen hinterher. Selbst mein Hund, die normalerweise überhaupt keinen Jagdinstinkt hat, wird bei Eichhörnchen sofort wild. Sobald die Eichhörnchen auf einen Baum oder einen Mauer klettern, hat der Hund keine Chance mehr.

Das Grauhörnchen

Die größeren Verwandten des Eichhörnchen zählen auch zu den Eichhörnchen Feinden, nicht etwa weil sie Eichhörnchen fressen, sondern weil sie die gefürchteten Eichhörnchen-Pocken übertragen. Sie selber sind gegen die Krankheit immun, aber die heimischen Eichhörnchen sterben häufig an der Krankheit.

Der größte Feind des Eichhörnchens: der Mensch

Die größte Bedrohung für die niedlichen Nagetier ist der Mensch, da er den Tieren den Lebensraum raubt.   Bäume, die Lebensraum nicht nur für Hörnchen bieten, werden rücksichtslos gefällt. In den modernen, kleinen Gärten gibt es kaum noch hohe Bäume. Hier können keine Eichhörnchen leben.

Viele Gartenbesitzer streuen immer noch Gifte wie Schneckenkorn oder benutzen Blaukorn als Dünger. Davon sterben zahlreiche Eichhörnchen genau wie Vögel und Igel. In Netzen, die über Obstbäume und Beerensträucher gezogen werden, verfangen sich Eichhörnchen und Vögel und verenden darin. Regentonnen, die nicht abgedeckt sind, werden oft zur Todesfalle für Eichhörnchen.

Netz auf der Regentonne rettet Eichhörnchen

Eichhörnchen passen leider überhaupt nicht auf, wenn sie über die Straße rennen. Sehr viele Eichhörnchen werden überfahren. Damit das Überqueren von Straßen weniger gefährlich für Eichhörnchen wird, gibt es neuerdings sehr schöne Initiativen wie die Eichhörnchen Brücken in Trier. Hier werden einfach dicke Taue über die Straßen gespannt, die Eichhörnchen nehmen diese Brücken gut an.

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Weihnachten draußen feiern

Weihnachten wird wohl auch dieses Jahr in der Coronazeit wieder etwas anders sein als sonst. Wir müssen uns schon etwas einfallen lassen, wenn wir unbeschwert mit Familie, Freunden, Nachbarn und Kollegen feiern wollen. Warum nicht mal die Weihnachtsfeier draußen gestalten?

Weihnachten wird wohl auch dieses Jahr in der Coronazeit wieder etwas anders sein als sonst. Wir müssen uns schon etwas einfallen lassen, wenn wir unbeschwert mit Familie, Freunden, Nachbarn und Kollegen feiern wollen. Warum nicht mal die Weihnachtsfeier draußen gestalten?

Weihnachtsfeier draußen -stimmungsvolle Dekoration

Dekorationen sorgen für die richtige weihnachtliche Stimmung

Im winterlichen stillen Garten kommen Dekorationen besonders gut zur Geltung. Die Blumenkästen und Kübel sind winterfest bepflanzt oder mit Grün ausgesteckt: Gaultherien, Preiselbeeren und Skimmien bezaubern mit ihren roten Beeren.

Dazu gesellen sich Gräser und Zwergkoniferen, geschmückt mit Zapfen, Kugeln, Kerzen, Windlichtern und Sternen. Überall hängen stilvoll dekorierte Kränze. Ein liebevoll verzierter Türkranz ist ein freundlicher Empfang für alle Besucher.

Weihnachtsfeier draußen - Beleuchtung darf nicht fehlen

Mit Licht eine besondere Atmosphäre erzeugen

Zur Weihnachtszeit wird es früh dunkel. Mit der richtigen Beleuchtung entsteht eine zauberhafte Stimmung. Brennende Fackeln, Kerzen, Laternen, Windlichter lassen den Garten erstrahlen. Lichterketten können für Highlights sorgen.

Faszinierende Licht-Effekte entstehen durch Wasserspiegelungen auf Wasserspielen, Teichen und Pools. Einzelne Solitärgehölze werden eindrucksvoll in Szene gesetzt und Licht- und Schattenspiele begeistern an Fassaden und Wänden. Auch Skulpturen oder Pavillons können zu Blickfängen im Garten werden.

Weihnachtsfeier draußen; Felle und Kissen sorgen für Wärme

Weihnachtsfeier draußen: Der Kälte trotzen

Gute Stimmung kommt auf der Weihnachtsfeier nur auf, wenn niemand friert. Schön, wenn man eine Feuerstelle im Garten hat. Feuerringe und offene Kamine sorgen für den besonders intensiven Genuss von knisternder Glut, aromatischen Holzduft und wohliger Wärme. Ein Feuerkorb oder eine Feuerschale spenden Licht und Wärme. Wer kein Feuer machen kann oder will, kann auch mit Heizstrahlern und Heizpilzen für die nötige Wärme sorgen.

Die Sitzgelegenheiten statten wir für unsere Weihnachtsfeier draußen mit vielen Kissen und Decken aus. Reicht das noch nicht, kuscheln wir uns in ein flauschiges Fell.

Da das Wetter vor Weihnachten oft sehr unbeständig ist, sollte ein schützendes Dach für unsere Weihnachtsfeier draußen nicht fehlen. Eine Markise oder ein Sonnensegel bieten etwas Schutz vor Regen. In einem Pavillon, einer Laube, einem Blockhaus kann man unvergessliche Feste feiern. Knisterndes Holz, lodernde Flammen, Würstchen am Spieß, Kerzenschein, heißer Tee, fruchtiger Punsch oder Glühwein vermitteln eine Atmosphäre von Gemütlichkeit, Geborgenheit, aber auch von Abenteuer und Naturnähe.

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Die kulinarischen Genüsse der Weihnachtsfeier

Von innen kommt die beste Wärme. Glühwein, Feuerzangenbowle, Grog oder Punsch wärmen Körper und Seele. Alkoholfreie Alternativen für unsere Weihnachtsfeier draußen sind Tee, heiße Schokolade und Kinderpunsch. Warme Getränke haben einen doppelten Effekt: Sie bringen nicht nur wohlige Wärme von innen, sondern auch angenehm warme Finger vom Festhalten der Tassen.

Wintergrillen liegt voll im Trend. Bratwürste, Steaks, Rippchen, gefüllte Kartoffeln, Burger… schmecken toll zur Weihnachtszeit. Sogar die klassischen Weihnachts-Köstlichkeiten wie Ente und Gans lassen sie gut grillen. Auch sonst sind deftige Speisen sind in der kalten Jahreszeit besonders zu empfehlen. Gulasch, Chili con Carne und Eintöpfe stärken und wärmen zur Weihnachtszeit. Bratäpfel, Plätzchen und Stollen sorgen für die richtige weihnachtliche Stimmung.

Was man bei einer betrieblichen Weihnachsfeier in Zeiten von Corona beachten muss, können sie hier lesen

Igel: Sie brauchen Winterspeck

Ab dem Spätherbst halten Igel Winterschlaf. Die Igel rollen sich zu einer Kugel und verschlafen bis zu 5 Monate lang die ungemütliche Jahreszeit.

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Viele Menschen würden auf den Winterspeck gern lieber verzichten, aber für Igel ist er überlebenswichtig. Jetzt kurz vor dem Winter sind noch einige Igel hektisch unterwegs: sie suchen noch dringend Futter, um genug Speck für die nächsten Monate anzusetzen. Ab dem Spätherbst halten Igel Winterschlaf.

Igel Winterschlaf

Wann gehen Igel in den Winterschlaf?

Zwischen Oktober und Dezember gehen die Igel je nach Witterung in den Winterschlaf. Die Igel rollen sich zu einer Kugel und verschlafen bis zu 5 Monate lang die ungemütliche Jahreszeit. Wenn es dauerhaft weniger als 5 Grad warm ist, ziehen sich zuerst die Igel-Männchen zurück, später die Weibchen. Die Igel-Jungtiere bleiben am längsten wach, sie brauchen die Zeit, um genügend Gewicht zuzulegen. Wenigstens 500 Gramm muss ein junger Igel wiegen, um den ersten Winter zu überstehen.

Die Igel halten ihren Winterschlaf bis März oder April je nach Witterung. Wenn die Temperaturen über 10 Grad liegen und es heller ist, wachen die Igel auf. Zum Schlafen nutzen die Igel gern einen Haufen aus totem Holz, Reisig und Laub. Noch besser ist ein richtiges Igelhaus.

Warum halten Igel Winterschlaf?

Winterschlaf ist für viele Tiere wichtig, weil sie im Winter keine Nahrung finden. Außer Igel halten z.B. Bären, Fledermäuse und Murmeltiere Winterschlaf. Während des Schlafs fährt das Tier seine Körperfunktionen so stark herunter, dass es weder fressen, trinken noch etwas ausscheiden muss. Wenn der Igel sich vor dem Winter genügend Fettreserven angefressen hat, kann er problemlos durch den Winter kommen.

Der Winter ist für Igel noch härter als für andere Tiere, weil sie kein warmes Fell haben, sondern Stacheln. Dadurch kühlen sie vielmehr aus.

Igel füttern

Normalerweise raten die meisten Experten davon ab, Igel regelmäßig zu füttern.

Kurz vor dem Winter ist es aber durchaus sinnvoll, die Tiere zu unterstützen.

Beim Füttern ist zu beachten:

  • Nur Wasser geben, keine Milch. Achtung: Igel vertragen  keine Milch. Im schlimmsten Fall können sie sogar daran sterben, weil sie Milchzucker nicht verdauen können. 
  • Rohe Eier vertragen die Tiere auch nicht, wohl aber gekochte Eier oder Rührei
  • Keine Essensabfälle, Gemüse oder Obst geben
  • Am besten spezielles Igelfutter geben, ansonsten Katzenfutter, aber kein Hundefutter
  • Futterschalen täglich säubern
  • Nur gesunde Igel füttern, kranke oder schwächliche Tiere besser in eine Igel-Auffangstation bringen.
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Igel im Winter gefunden

Erst ist ganz normal, dass Igel auch mal den Winterschlaf unterbrechen und für einige Tage herumlaufen. Der Igel muss deshalb nicht krank sein, das ganz andere Gründe haben:

  • Die Tier muss einfach nur pinkeln
  • Der Igel hält keinen Winterschlaf, weil er noch Futter bekommt. Igel, die gefüttert werden oder sich am Katzenfutter bedienen, gehen nicht in den Winterschlaf
  • Der Igel muss seinen Schlafplatz wechseln. In dem Fall wäre es gut, ihm ein Igelhaus hinzustellen.
  • In milden Wintern wachen Igel schon mal auf und sind im Garten unterwegs. Für gesunde Tiere ist das völlig unproblematisch. Kommt das Aufwachen in einem Winter zu oft vor, kostet das auch einen gesunden Igel viel Kraft. In so einem Fall empfiehlt es sich, den Igel zu füttern.

Wenn der Igel im Winter aktiv ist, wohlgenährt und rund aussieht und sich bei Berührung zu einer Kugel zusammenrollt, ist er wahrscheinlich gesund und sollte in Ruhe gelassen werden.

Einen gesunden Igel sollte man auf keinen Fall mit nach Hause nehmen. Den Fehler haben meine Mutter und mal gemacht, als ich noch Kind war. Wir haben im Winterurlaub kurz vor Weihnachten einen Igel im tiefen Schnee gefunden und mit in die Ferienwohnung genommen. Am Anfang war der stachelige Geselle noch putzmunter. Wir hatten unseren Weihnachtsbaum mit Spekulatius dekoriert. Nachts hat der Igel sogar den Tannenbaum umgerissen, um an die Plätzchen zu kommen.

Ein paar Tage hatten wir viel Spaß mit dem Tier, dann ist es plötzlich schwer krank geworden und gestorben. Wir haben wohl alles falsch gemacht im Umgang mit dem Tier. Meine Mutter hat sich noch viele Jahre für diese Aktion geschämt.

Einen verletzten oder kranken Igel sollte man in einen Igel-Auffangstation geben.

Jetzt Eichhörnchen helfen

Eichhörnchen sind keine Vegetarier. Nicht nur Nüsse und Samen stehen auf ihrem Speiseplan, vielmehr sind sie Allesfresser. Was fressen Eichhörnchen – das ist je nach Jahreszeit und Futterangebot in ihrer Region unterschiedlich.

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Der Winter steht vor der Tür. Für Eichhörnchen beginnt jetzt eine harte Zeit. 80 % der Jungtiere überleben der ersten Winter nicht, meist weil sie verhungern oder weil sie kein sicheres, trockenes Nest haben.

Was fressen Eichhörnchen?

Nicht nur Nüsse und Samen stehen auf ihrem Speiseplan, vielmehr sind sie Allesfresser. Was fressen Eichhörnchen – das ist je nach Jahreszeit und Futterangebot in ihrer Region unterschiedlich:

  • Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse),
  • Kiefernzapfen
  • Samen
  • Früchte (vor allem Bucheckern und Sonnenblumenkerne)
  • Beeren, Obst, Pilze, Knospen, Blätter, Knospen, Triebe, Rinde
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Fressen Eichhörnchen Fleisch?

Eichhörnchen sind keine Vegetarier. Auch Weichtiere wie Würmer und Schnecken, Insekten und ihre Larven werden gern von der Nagern gefressen. Wenn sie Knochen, Geweihstücke und Eierschalen finden, nagen sie auch diese an.

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Der Geruch von Fleisch ist auch für Eichhörnchen interessant

Auf dem Foto oben sehen sie, wie ein Eichhörnchen einen Grill inspiziert, auf dem am Tag zuvor leckere Steaks lagen. Die Geruch hatte auf das Tier magische Anziehungskraft. Es turnte minutenlang auf und um den Grill herum.

Was fressen Eichhörnchen: Eichhörnchen sind auch Nesträuber

Die meiste Zeit des Jahres leben Eichhörnchen und die kleineren Vögel des Gartens friedlich nebeneinander, nicht aber in der Brutzeit. Dann sind die Eichhörnchen ein echtes Problem für die Vögel, weil sie Eier und auch Jungvögel stehlen.

Im Frühjahr war ich mal Zeuge, wie ein Eichhörnchen ein Nest plündern wollte. Ich beobachte oft die Eichhörnchen hier im Garten und kenne ihre normalen Wege. Plötzlich kletterte ein Hörnchen ganz hoch in einer Buche, wo die Nager normalerweise nicht hinklettern. Sofort gab es ein Spektakel oben im Baum. Wütende Amsel-Eltern verteidigten ihr Nest gegen den Dieb. Für einige Minuten entbrannte ein ziemlicher Kampf hoch oben im Baum, dann ist das Eichhörnchen unverrichteter Dinge abgezogen.

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Eichhörnchen fressen nur selten Vögel, aber hier war ausnahmsweise ein Nesträuber erfolgreich

Das Eichhörnchen Vogeleier oder Jungvögel fressen, kommt allerdings nicht allzu oft vor. Eichhörnchen sind keine wirkliche Gefahr für die Vogel-Population.

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Die meiste Zeit kommen Eichhörnchen und Singvögel gut miteinander aus. Man kann sogar oft am Futterhaus zusammen beobachten.

Umgekehrt werden auch Eichhörnchen oft von anderen Tieren wie Katzen, Mardern oder Raubvögeln gefressen. Nur etwa 20% der Eichhörnchen überstehen ihr erstes Lebensjahr.

Finden Eichhörnchen genug zu fressen?

Mal gibt es Jahre mit vielen Bucheckern und Haselnüssen, in anderen Jahren finden die Tiere weniger Nahrung. Im Winter haben sie es immer schwer Futter zu finden, genau wie andere Wildtiere, die keinen Winterschlaf halten.

Was fressen Eichhörnchen im Winter? Bereits im Herbst sammeln die Eichhörnchen eifrig Nüsse, Pilze und Samen und vergraben sie für den Winter. In sehr kalten Zeiten mit starkem Bodenfrost kommen die Tiere leider nicht an ihre Futter-Depots. Eichhörnchen sind zwar intelligente Tiere, aber vergesslich. Oft finden Sie die Nüsse, die sie vergraben haben, nicht wieder. Das kommt dem Wald zugute, weil aus den Nüssen neue Bäume entstehen.

Soll man Eichhörnchen füttern?

In ihrem natürlichen Lebensraum, den Wäldern, kommen die Eichhörnchen gut selbst zurecht. Im städtischen Gebieten ist das anders. Hier gibt es nicht genug Laubbäume, Kiefern und Fichten, so dass dort die Bestände an Eichhörnchen zurück gehen. Natürlich gibt es Kritiker der Eichhörnchen-Fütterung, aber viele Organisationen, die Wildtiere unterstützen, füttern selber die Tiere das ganze Jahr über.

Hier kann man die Tiere durch Fütterung unterstützen. Außerdem ist das Füttern von Eichhörnchen ein wunderbares Natur-Erlebnis für Kinder und Erwachsene.

Mit was kann man Eichhörnchen füttern?

Eichhörnchen mögen Walnüsse, Haselnüsse, Sonnenblumenkerne, Rosinen, Obst wie Apfelstücke und Weintrauben, getrocknete Äpfel, Karotten, reife Gurken, Mais und ungesüßten Zwieback.

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Eichhörnchen fressen auch gern Vogelfutter, hier bedienen sie sich regelmäßig am Vogelhaus. Besser ist aber richtiges Eichhörnchen-Futter, da ist alles drin, was die Tiere mögen und brauchen.

Was dürfen Eichhörnchen nicht fressen?

Eichhörnchen sollten nicht mit Erdnüssen, Mandeln, Brot, Milchprodukten oder exotischen Früchten gefüttert werden.

Wichtig: Eichhörnchen brauchen immer etwas zu trinken

Wenn Sie keinen Gartenteich oder Wasserspiel haben, sollten Sie unbedingt eine Vogeltränke oder eine Schale mit Wasser aufstellen. Dafür sind Ihnen – besonders im Sommer – viele Wildtiere dankbar, nicht nur Eichhörnchen, auch Vögel, Igel und Insekten…

Besser als füttern: einen naturnahen Garten anlegen

Am besten hilft man Eichhörnchen mit einem naturnahen Garten, in dem man auch Haselnusssträucher und Walnussbäume pflanzt. Nadelbäume wie Kiefern und Fichten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Eichhörnchen. Wichtig ist, dass der Garten abwechslungsreich bepflanzt ist, damit die Tiere zu jeder Jahreszeit Nahrung finden.

Wie Sie mehr Eichhörnchen anlocken können, erfahren Sie hier

Treppen gestalten im Garten

Treppen gestalten im Garten kann man ganz unterschiedlich – entweder so, dass sie gar nicht auffallen. Oder die Treppen können zu interessanten Blickfängen werden.

Treppen gibt es in fast jedem Garten. Treppen gestalten im Garten kann man ganz unterschiedlich – entweder so, dass sie gar nicht auffallen. Oder die Treppen können zu interessanten Blickfängen werden.

Manchmal sind es nur wenige Stufen z.B. rauf zur höher gelegenen Terrasse oder runter in den Senkgarten. Bei einem Hanggarten sind mehr Treppen nötig, um Geländeteile zu verbinden und den Garten zu erschließen. Erst durch Treppen wird ein am Hang liegender Garten begehbar, erlebbar und bewohnbar.

Man kann Treppen harmonisch in den Garten einbinden, so dass sie nicht besonders auffallen. Zum harmonischen Bestandteil eines Hangs werden Treppen, wenn man auf eine bauliche Einfassung verzichtet und die Stufen seitlich ins Gelände einbindet – beispielsweise, indem man sie zu beiden Seiten in ein Staudenbeet einfügt.

Beleuchtete Gartentreppe
moderne Gartentreppe mit indirekter Beleuchtung

Treppen können aber auch zu einem Blickfang im Garten werden. Soll die Treppe ins Auge fallen, dann wird sie mit flankierenden Mauern, einem auffälligem Geländer oder einer Einfassung zum Beispiel aus Sträuchern oder Stauden gestaltet.

Treppen können in ihrer Gestaltung auch zu einem ganz eigenem Ausdruck finden und so zum begehbaren Kunstwerk werden. Stufen und Aufgänge ziehen im Garten die Blicke magisch an. Sie lassen sich wie kaum ein anderes Gartenelement als etwas Besonderes inszenieren, das niemand so schnell vergisst.

Treppen gestalten im Garten 26
Imposante Treppe der Villa Carlotta am Comer See

Jede Epoche hat eigene Lösungen gefunden. Die Gartentreppen in der Renaissance und im Barock waren besonders spektakulär. Man denke nur an die beeindruckenden Gartenterrassen der Villa Carlotta am Comer See. Die terrassierte Barockanlage der Isola Bella im Lago Maggiore erinnert an die sagenhaften Hängenden Gärten Babylons. Sie steigt wie eine mächtige Treppe aus dem See empor. Auch der üppige Weinberg Friedrichs des Großen am Schloss Sanssouci bei Potsdam ist mit einer prächtigen Freitreppe geschmückt. All diese Gärten sind vor allem durch ihre Treppen unvergesslich.

Treppen gestalten im Garten sollte man so, dass die sich harmonisch in die Gesamtkonzeption des Gartens einfügen. Sie müssen in Form, Material und Stil auf das Gelände und die vorhandenen Baulichkeiten wie Haus, Terrasse, Mauern… abgestimmt sein. Im Garten einer alten Villa wird die Treppe anders aussehen als bei einem mediterranen Ferienhaus oder bei einem minimalistischen Neubau. Die prachtvollen Eingangsbereiche mancher Häuser sieht man vor sich mit ihren weiten geschwungenen Treppen. Sie wirken repräsentativ wie die Ränge eines Theaters. Dort werden heute zum Treppenbau auch avantgardistische Materialien verwendet, etwa Beton mit strukturierten Oberflächen oder Cortenstahl.

Gartentreppe im Senkgarten

Treppen gestalten in modernen Gärten

In modernen Gärten, vor allem wenn sie klein und urban inspiriert sind, wird sorgfältig geplant und konsequent gestaltet. Bodenmodellierungen mit Senkgarten, Terrassen auf verschiedenen Höhen, aber auch Balkons und Dachgärten lassen eine zauberhafte Gartenlandschaft auf mehreren Ebenen entstehen. Das lebendige Auf und Ab der Stufen und Aufgänge zieht magisch die Blicke an und macht den Garten interessanter und geräumiger.

Wenn Sie die Höhenunterschiede in Ihrem Garten überwinden wollen, müssen Sie ab einem Gefälle von etwa 7% Treppen einplanen. Man sollte die Gartentreppen auf keinen Fall zu steil anlegen. Treppen gestalten muss man so, dass sie sich stets bequem begehen lassen, die Stufen möglichst nicht höher als 12 bis 15 cm sein. Lange, flache Stufen führen sanft zum Ziel. Auch sollten niemals unterschiedlich hohe oder nur einzelne Stufen verlegt werden, sie werden leicht zu Stolperfallen.

Treppen gestalten im Garten

Müssen größere Höhenunterschiede im Gelände überwunden werden, ist das für den Treppenbau eine besondere Herausforderung. Man wird auch Podeste einzuschieben, die zum Verweilen und Schauen einladen. Hier kann man ausruhen und hat immer wieder einen neuen Blick auf den Garten. Lässt das Gelände nur den Bau einer steileren Treppe zu, sichert man sie auf jeden Fall mit einem Handlauf ab.

moderne Gartentreppe

Treppen gestalten im Garten: Für Sicherheit sorgen

Sicherheit ist übrigens beim Treppenbau ein wichtiges Thema. Beleuchten Sie die Stufen im Dunklen. Anfang und Ende der Treppe sollten gut sichtbar sein. Immer brauchen die Stufen auch einen stabilen Unterbau, damit sie sich nicht absenken. Sie sollten auch mit gleicher Tritthöhe angelegt und leicht abschüssig sein. Die Oberfläche der Stufen muss möglichst rau bleiben, um die Rutschgefahr zu minimieren.

Vor allem die dunkle Jahreszeit bringt es ans Licht, ob die für Treppen ausgesuchten Materialien wirklich ganz Jahres tauglich sind. Manch ein Belag, der im Sommer mühelos zu begehen ist, macht uns im Winter zu schaffen. Geschliffene Platten aus Beton können bereits bei Regen spiegelglatt werden, polierte Marmortreppen verwandeln sich dann zu Eisbahnen.

Treppen können breit und großzügig angelegt, eng und gewunden oder flach mit langen Trittflächen nach oben führen. Die Breite einer Treppe hängt jeweils von ihrer Bedeutung im Garten ab. Beim Hauseingang, wo sich mehrere Menschen auf der Treppe begegnen können, sollte die Treppe mindestens 1,30 Meter breit sein. Bei untergeordneten Treppen im Garten genügen manchmal schon 50 bis 60cm. Eine Treppe zu beschreiten kann ein wahrer Genuss sein. Je nachdem ob sie steil oder flach, gerade oder geschwungen ist, all´dass beeinflusst, wie schnell man durch den Garten geht.

Das Erscheinungsbild der Treppe wird vor allem durch ihr Material und durch die Ausführung der Stufen bestimmt. Als Material kommen Naturstein, Holz, Klinker, heute auch Beton und Stahl in Frage. Naturstein ist relativ teuer, dafür aber von bleibendem Wert. Von kleinteiligem Mosaikpflaster bis zu Platten etwa aus Granit, Porphyr und Basalt steht eine große Auswahl zur Verfügung.

Betonsteine und -platten sind preiswerter. Mittlerweile ist Beton immer edler geworden. Ein großes Angebot an Farben und Oberflächen bietet sich an. Beton hat die Treppengestaltung revolutioniert. Großzügige Betonstufen sind sehr repräsentativ.

Treppen gestalten im Garten

Geschwungene, selbst frei schwebende Treppenanlagen aus Beton überwinden auch große Höhenunterschiede und passen hervorragend in moderne Gartenwelten. Die überstehenden Platten schaffen ein interessantes Licht- und Schattenspiel, das der Gestaltung trotz der massiven Bauweise eine optische Leichtigkeit gibt. Viel Fantasie und Kühnheit ist für diese Architektur erforderlich.

Holz fügt sich als Baumaterial gut in naturnahe, aber auch in architektonische Gärten ein. Es sollten Kesseldruck imprägnierte Weichhölzer oder hochwertige Harthölzer sein. Sonst verwittert das Material zu schnell. Vorsicht auch bei schattigen Bereichen! Dort bilden sich auf dem Holz glitschige Beläge, die regelmäßig entfernt werden müssen.
Klinkerpflaster ist mit seinen warmen Farben ein klassischer Gartenbelag. Es ist trittfest, rutschsicher und passt ebenso zu modernen wie zu traditionellen, ländlichen Gestaltungen.

Geschätzt werden Treppen aus massiven Blockstufen oder mit Platten belegte Stufen. In naturnahen Gärten werden Wege und Treppen oft mit Platten in individuellen Formaten belegt. Stellstufen mit einbetonierten Kantensteinen geben den Treppen Halt.

Treppen gestalten im Garten 27
Treppe im naturnahen Garten

Treppen, die nicht ständig begangen werden, kann man gestalten mit Stufen aus Naturstein mit bruchrauen Vorderhaupt oder Holzstufen mit lockerer Führung. Auf solche Treppen stellt sich der Besucher intuitiv ein und geht vorsichtiger.

Garten-Ideen

Hochwasserschutz im Garten

Hochwasserschutz im Garten

Im Angesicht des Klimawandels müssen wir die Art und Weise, wie wir gärtnern, neu denken, um den extremen Wetterereignissen der Zukunft gewachsen zu sein. Hochwasserschutz im Garten bedeutet weit mehr als nur den Erhalt unserer grünen Oasen zum Entspannen und Genießen.

 

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Alpengarten anlegen: Ideen für einen ganz besonderen Steingarten

Wer die Berge und ihre traumhafte Flora liebt, kann sich einen Alpengarten anlegen und so ein Stück dieser Traumlandschaft in den eigenen Garten holen. So ein besonderer Steingarten ist pflegeleicht und bietet vielen Insekten, aber auch Eidechsen, Vögeln und Igeln einen Lebensraum.

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Gärten nach dem Vorbild der Natur liegen voll im Trend. Die Alpen mit ihrer einzigartigen Pflanzenwelt können viele Menschen begeistern. Wer die Berge und ihre traumhafte Flora liebt, kann sich einen Alpengarten anlegen und so ein Stück dieser Traumlandschaft in den eigenen Garten holen. So ein besonderer Steingarten ist pflegeleicht und bietet vielen Insekten, aber auch Eidechsen, Vögeln und Igeln einen Lebensraum.

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Alpengarten anlegen hat eine lange Tradition

Die Begeisterung für die Pflanzenwelt der Alpen hat schon eine lange Tradition. Ein früher Alpengarten (Alpinum) entstand schon im 16. Jahrhundert in Wien. Der Hofbotaniker Carolus Clusius unternahm wissenschaftliche Exkursionen in die österreichischen Alpen und konnte den Kaiser Maximilian II. für die Flora der Alpen begeistern. Heute findet man in Wien den älteste Alpengarten Europas im Areal des Belvedere.

Im 19. Jahrhundert entdeckten die Engländer die Alpenflora für sich. Sie nahmen Samen und Pflanzen mit und legten zuhause alpine Garten an. Das inspirierte auch die Schweizer dazu, zahlreiche Alpengärten anzulegen. Zu dieser Zeit war die Schweiz ein beliebtes Reiseziel für Gartenliebhaber.

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Alpengarten Schynige Platte

Alpengarten Schynige Platte

Manche dieser Gärten existieren heute noch, neue sind dazugekommen. Inzwischen gibt es ein Alpinum in vielen Botanischen Gärten. Ein ganz besonderer Alpengarten findet sich auf der Schynigen Platte in Wilderswil bei Interlaken. Hier im Berner Oberland wurde der Garten 1927 angelegt mit dem Ziel, viele Schweizer Alpenpflanzen in natürlichen Pflanzengesellschaften zu zeigen. 

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Faszinierende Aussichten im Alpengarten Schynige Platte

Mit Ausblick auf die faszinierende Bergwelt von Eiger, Mönch und Jungfrau liegt auf der Schynigen Platte in 1967 Meter ü.N. ein beeindruckender Alpengarten. Hier wachsen Edelweiß, schwarzes Männertreu, Paradieslilie und 750 andere Arten in ihrer natürlichen Umgebung.

Ein weiterer faszinierender Alpengarten liegt auf dem Schachen im Wettersteingebirge über Garmisch-Partenkirchen, wo man heimische Alpenpflanzen und Raritäten aus dem Himalaja entdecken kann.

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Alpengärten lassen sich auch auf wenig Raum anlegen

Alpengarten anlegen

Einen Alpengarten anlegen geht auch im Flachland und auch auf wenig Raum, sogar in Blumenkübeln. So ein Garten ist wie eine Berglandschaft im Kleinformat. Steine, besonders Findlinge sorgen für ein natürliches Bild. Dazu eine abwechslungsreiche Blütenpracht vom Frühjahr bis zum Herbst. Hier muss man die Bepflanzung gut planen nach den jeweiligen Standortansprüchen und Blütezeiten.

Pflanzen, die in den Hochlagen der Alpen gedeihen, sind robust und winterhart. Sie sind an wechselhaftes Wetter gewöhnt. In einem Steingarten muss deshalb nur sehr wenig gedüngt oder geschnitten werden und für Unkraut gibt es fast kein Durchkommen.

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Gelber Enzian hilft gegen Magen-Darm-Beschwerden

Alpengarten anlegen: Die Pflanzenauswahl

Unter den Alpenpflanzen finden sich zahlreiche Heilkräuter, die bis heute in der Medizin genutzt werden. Zu den Bekanntesten zählen die Arnika (gegen Muskelschmerzen oder Muskelkater, Nervenschmerzen, Quetschungen, Blutergüssen und Krampfadern), das Johanniskraut (gegen Depression) und der Gelbe Enzian (gegen Magen-Darm-Beschwerden).

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Zwischen Findlingen und Natursteinen bringen abwechslungsreiche Blüten Farbe ins Spiel. Wenn beim Alpengarten anlegen die richtigen Pflanzen gewählt werden, blüht der Alpengarten von Frühling bis weit in den Herbst. Schon im April begeistern Schleifenblume, Blaukissen und Gänsekresse mit ihren farbenfrohen Blüten. Später blühen Goldstern, Pfingst-Nelke oder Polster-Phlox und werden von Sonnenröschen, Heidenelke oder Dalmatiner-Glockenblume abgelöst.

Bis in den Herbst hinein blühen Edelweiß, Herbst-Enzian und Krötenlilie. Im Winter bringen die Blätter der Hauswurze Farbe in den Alpengarten. Je nach Sorte erfreuen sie uns mit ihrem grünen, blau-brauen oder roten Laub.

Nicht nur Stauden, auch Gehölze gehören zum Alpengarten. Zwerg-Latschen oder andere edle zwergwüchsigen Koniferen passen gut ins Bild des Hochgebirges. Auch Rhododendren und Seidelbast können als größere Pflanzen dem Alpinum Struktur verleihen.

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Ein Alpengarten bietet vielen Tieren einen Lebensraum

Die alpinen Steingärten sind auch für Eidechsen, Insekten, Igel und Vögel wichtige Lebensräume. Besonders wenn sie dicht bepflanzt sind, bieten sie viel Nahrung und gutes Versteckmöglichkeiten für die Tiere. Eine vielfältige Pflanzenauswahl erhöht die Biodiversität im heimischen Garten.

Garten-Ideen

Hochwasserschutz im Garten

Hochwasserschutz im Garten

Im Angesicht des Klimawandels müssen wir die Art und Weise, wie wir gärtnern, neu denken, um den extremen Wetterereignissen der Zukunft gewachsen zu sein. Hochwasserschutz im Garten bedeutet weit mehr als nur den Erhalt unserer grünen Oasen zum Entspannen und Genießen.

 

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Eichhörnchen auf den Balkon locken – 3 wichtige Tipps

Eichhörnchen auf den Balkon locken – 3 wichtige Tipps 39

Eichhörnchen auf den Balkon locken – das geht viel leichter als gedacht. Und es macht sehr viel Spaß, die niedlichen Tiere ganz aus den Nähe zu beobachten.

Seit einigen Wochen konnte ich immer mal wieder beobachten, dass ein Eichhörnchen auf den Bäumen rund um meinen Balkon klettert. Wildtiere so aus der Nähe zu beobachten ist schon ein ganz faszinierendes Naturerlebnis. Den Sommer über hatte ich ein Amselmännchen fast jeden Tag zu Gast, jetzt kommt er leider nur noch selten. Umso mehr freut mich jetzt das Eichhörnchen in meiner Umgebung.

Schwarzes Eichhörnchen mit grüner Haselnuss
Schwarzes Eichhörnchen mit grüner Haselnuss

In den letzten Jahren habe ich hier im Ort so gut wie noch ein Eichhörnchen gesehen. Im Nachbarort in den Gärten meiner Freunde toben jede Menge diese putzigen Nagetiere herum, aber hier waren sie eine Seltenheit. Vielleicht, weil es hier viele Marder gibt. Vielleicht, weil der Wald ganz in der Nähe genug Nahrung bietet.

Rings um meinen Balkon stehen hohe alte Bäume. Für mich leider der schattigste Südbalkon, den man sich vorstellen kann, aber toll zum Klettern für Eichhörnchen. Als ich eines Tages ein Eichhörnchen direkt an einem Ast nur 20 cm neben meinem Balkon auf das Hausdach geklettert ist, habe ich mir überlegt, ich könnte doch mal das Eichhörnchen auf den Balkon locken. Das Eichhörnchen an meinem Balkon ist dunkelbraun, hier am Alpenrand leben überwiegend dunkelbraune und schwarze Eichhörnchen, rotbraune Tiere sind die Ausnahme.

Tipp1 Eichhörnchen auf den Balkon locken – ganz einfach mit Futter

Ich habe mir einfach in der Nähe ein paar Haselnüsse besorgt. Die waren noch nicht reif, sondern noch grün. Aber gerade die grünen Haselnüsse sind für Eichhörnchen eine Delikatesse. Die Nüsse habe ich dann auf die Brüstung meines Balkongeländers gelegt.

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Das Eichhörnchen sitzt auf einem Ast neben meinem Balkon und schaut mich aus ca 1 Meter Entfernung minutenlang an

Schon am nächsten Mittag hörte ich seltsame Geräusche auf meinem Balkon. Tatsächlich ist das Eichhörnchen gekommen und hat sich eine Nuss geholt. Bis ich meine Kamera hatte, saß der putzige Kerl schon auf dem Baum und knabberte an der Nuss. Dann kletterte er den Baum hoch und war für einige Minuten nicht zu sehen.

Ich blieb mit meiner Kamera auf dem Balkon stehen. Plötzlich tauchte das Eichhörnchen wieder auf einem Ast direkt vor mir auf, vielleicht in 1 Meter Entfernung. Angst schien das Tier nicht zu haben, es hat mich minutenlang beobachtet. Ich habe mich kaum bewegt, nur fotografiert. Das war schon faszinierend einem Waldtier eine ganze Zeit so direkt in die Augen zu schauen ohne dass es flieht.

Allerdings solang ich auf dem Balkon war, hat sich das Eichhörnchen nicht mehr getraut die restlichen Nüsse zu holen. Als ich dann für einige Stunden weg gegangen bin, waren anschließend alle Nüsse verschwunden. Ich lege seitdem immer wieder Nüsse aus, die werden auch immer mal wieder abgeholt.

Eichhörnchen auf den Balkon locken
Eichhörnchen auf dem Balkon frißt die Nuss aus der Weihnachtsdeko

Meine Mutter hatte auch früher öfter Eichhörnchen auf dem Balkon. Sie wollte gar keine Eichhörnchen auf den Balkon locken. Vielmehr hatte sie im Herbst zauberhafte Dekorationen mit Nüssen auf ihrem Balkon arrangiert. Als dann der erste Schnee fiel, haben die Eichhörnchen regelmäßig die Dekorationen geplündert.

Mit Futter kann man Eichhörnchen immer anlocken. Meine Freundin Gisela hat ein Vogelhäuschen auf dem Balkon, da bedient sich auch regelmäßig ein Eichhörnchen.

In großen Städten nutzen Eichhörnchen Balkon auch gern als Schlafplatz. Hier ein ganz toller Beitrag

Tipp 2: Ruhe bewahren

Ich habe schon öfter die Erfahrung gemacht, man kann sich den scheuen Waldtieren durchaus bis auf 1 Meter nähern, wenn man ganz ruhig ist: sich nur langsam bewegt und nicht spricht.

Eichhörnchen im Vogelhaus
Eichhörnchen auf dem Balkon im Vogelhaus

Ich war letztens mit einigen Freunden bei meiner Freundin Gisela zu Besuch. Plötzlich rief eine aus der Runde ganz laut: „Guckt mal, das Eichhörnchen ist wieder da!“ Da ist das Eichhörnchen blitzschnell wieder verschwunden. Lautes Sprechen und schnelle Bewegungen verschrecken die Tiere.

Wenn man sich nur langsam bewegt und ganz ruhig ist, kann man die Tiere auch ganz aus der Nähe beobachten oder fotografieren.

Manche Eichhörnchen, die in Parks oder in Städten leben und sehr an Menschen gewöhnt sind, kommen sogar ganz nah ran und fressen aus der Hand. Hier kann man eine Nuss anbieten und muss dann warten, dass das Eichhörnchen kommt und die Nuss holt. Wenn man auf das Tier zugeht, verschreckt man es.

Tipp 3: Gefahren beseitigen

Wenn man ein Eichhörnchen auf den Balkon locken möchte, muss man dafür sorgen, dass es auch gefahrlos rauf und runter kommt. Häufig kommen die Tiere über die Regenrinne. Wenn unten dann eine Regentonne ist, kann die für Eichhörnchen zur Todesfalle werden.

Netz auf der Regentonne rettet Eichhörnchen

Das Eichhörnchen, das immer auf den Balkon meiner Freundin Gisela kommt, ist auch eines Tages in die Regentonne gefallen und paddelte dann ganz hilflos im Wasser. Ein Nachbar kam zufällig vorbei und hat dem armen, kleinen Kerl ein Brett hingehalten, damit das Tier raus klettern kann.

Daraufhin hat der tierliebe Nachbar ein engmaschiges Netz über die Regentonne gespannt, jetzt kann das Eichhörnchen gefahrlos über die Regentonne klettern. Solche Netze sind auch ganz praktisch, damit kein Laub in die Tonne fällt.

Netze mit weiten, lockeren Maschen wie Katzenschutz-Netze oder Netze zum Schutz von Obst oder Gemüse sind auch immer eine große Gefahr für Eichhörnchen. Hier sollte man den Tieren zuliebe nur Netze mit einer Maschenweite von nur 2 cm wählen.

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Reizvolle und ungewöhnliche Miniteich-Ideen

Auch in kleinen Gärten, auch auf Terrassen und sogar auf dem Balkon lassen sich Miniteiche anlegen. Wir zeigen Ihnen viele Miniteich-Ideen, wie Sie auf wenig Raum zauberhafte Wasser-Oasen verwirklichen können.

Wer von einem eigenen Teich träumt, braucht dazu keinen großen Garten. Auch in kleinen Gärten, auch auf Terrassen und sogar auf dem Balkon lassen sich Miniteiche anlegen. Wir zeigen Ihnen viele Miniteich-Ideen, wie Sie auf wenig Raum zauberhafte Wasser-Oasen verwirklichen können.

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Miniteiche sind ausgesprochen dekorativ und bieten Vögeln und Insekten eine Wasserstelle und Lebensraum. Es muss nicht immer eine ganze Wasserlandschaft aus Teichen, Bach und Wasserfall sein, die Sie in Ihren Garten oder auf ihren Balkon holen. Kleine, durchdacht platzierte Miniteich-Ideen können erstaunliche Akzente setzen. Sie müssen allerdings vorab entscheiden, ob das Gewässer in Ihrem Garten natürlich wirken soll oder vor allem als architektonisches Element Ihr Haus, den Himmel widerspiegeln und den Garten größer und heller wirken lassen soll.

Oder fasziniert Sie mehr ein keines Feuchtbiotop, wo sie der Natur nahe sein können. Ein kleiner Teich bietet, wenn man es wünscht, Lebensraum für prachtvolle Pflanzen und farbenfrohe Tiere, wie Libellen, viele Fisch- und Vogelarten. Naturerlebnisse, wie Sie sie sonst nicht in Ihrem Garten genießen könnten.

Es gibt zahlreiche Miniteich-Ideen, die Bandbreite bei Material und Design ist groß. Sie reicht vom klassischen halbierten Holzfass über farbige Keramikkübel bis zu schlichten Wasserbecken aus Zink, Blei, Naturstein oder Cortenstahl. Die Größe eines Garten spielt bei den Wasserobjekten eine untergeordnete Rolle. Sie sind meist in sich geschlossene Systeme, die entsprechend abgewandelt sowohl auf Dachterrassen, Balkons, kleinen Gärten oder Parks installiert werden können.

Ungewöhnliche Miniteiche-Ideen werden verwirklicht, wenn die die kleinen Teiche raffiniert mit anderen Gartenelementen kombiniert werden.

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Miniteich mit Wasserspiel

Häufig findet man Miniteiche zusammen mit einen Wasserspiel.

Reizvolle und ungewöhnliche Miniteich-Ideen 43
Miniteich im Holzdeck

Ganz aus der Nähe kann man die Natur im Miniteich beobachten, wenn dieser in die Terrasse integriert ist.

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Miniteich mit Holzbank: So kann man das Wasser unmittelbar genießen

Auch eine Bank direkt am Teich lädt ein, das Wasser aus den Nähe zu genießen.

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Miniteich-Ideen: Teich mit schwebender Bank

Auch der Standort, den Sie für den kleinen Teich bieten können, entscheidet über die Gestaltungsweise. Für ein Feuchtbiotop ist eine Senke an der tiefsten Stelle des Geländes ideal, möglichst ein wenig abseits vom geselligen Geschehen und mit Büschen, Bäumen in der Nähe. Dort haben Kröten, Molche und andere Amphibien gute Möglichkeiten, sich zu verstecken, Nahrung zu finden und zu überwintern. Zierteiche mit oder ohne Fische liegen besser an zum Teil sonnigen Plätzen in der Nähe der Terrasse.

Ein Miniteich sollte höchstens 6 bis 7 Stunden in der Sonnen liegen. Gut ist auch ein halbschattiger Platz, sonst erwärmt sich das Wasser zu sehr und es bilden sich zu viele Algen. Nützlich gegen Algen sind auch Unterwasserpflanzen wie Wasserfeder und Wasserpest. Sie bilden Sauerstoff und binden Nährstoffe.

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Miniteich mit Fischen

Fische im Miniteich

In manchen Mini-Teichen lassen sich auch Fische halten. Dazu sollte der Miniteich allerdings mindestens 35 cm tief sein und 200 Liter Wasser fassen. In solch kleinen Gewässern fühlen sich etwa Stichlinge, Moderlieschen, Bitterlinge und Elritzen wohl.

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Formaler Miniteich

Miniteich-Ideen: Formale Miniteiche

Je weniger Raum Ihnen zur Verfügung steht, desto formaler sollten die Teiche sein, oft mit herrlichen Einfassungen aus Stein oder Metall, mit einer Fontäne oder einem Wasserspeier. Bei formalen Teichen darf die Wasserfläche nur von wenigen Pflanzen unterbrochen werden, eventuell können farbige Fische die Fläche beleben. Wichtig nur, dass die Oberfläche frei bleibt, die Sonnenstrahlen auf dem Wasser glitzern und der Himmel sich spiegelt.

Auf keinen Fall dürfen Sie trotz Platzmangel die einzelnen Wasserelemente überfrachten, indem Sie beispielsweise einen Fischteich mit einem Biotop kombinieren und einer Fontäne schmücken. Fische brauchen Freiraum, sie gründeln und fressen die Pflanzen an. Fische, Amphibien und empfindliche Pflanzen wie Seerosen vertragen das Prickeln und Platschen der Wasserspiele nicht.

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Wasserpflanzen im Miniteich

Wasserpflanzen für Miniteiche

Eine faszinierende Pflanzenwelt belebt die kleinen Oasen: blühendes Hechtkraut, Blutweiderich, Wasserlilien, Sumpfdotterblumen, Froschlöffel, Pfennigkraut, Sumpf-Iris und Sumpf-Vergissmeinnicht. Bei einem Miniteich sollte man auf zu stark wachsende Pflanzen verzichten. Auch wenn die Pflanzen in spezielle Körbe gesetzt werden, wo ihre Rhizome nicht entwischen können, so sind Schilf, Kalmus und Rohrkolben doch zu groß für Mini-Teiche.

Zwerg-Rohrkolben, Gras-Kalmus und schwachwüchsige Teichsimsen begrünen die Kübel. Selbst Zwergformen von Seerosen gedeihen hier. Schwimmfarn, Froschbiss, Wassernuss und Wasserhyazinthen schmücken die Wasseroberfläche. Auch die Sumpf-Dotterblume, Bachbunge, Pfennigkraut und Sumpf-Vergissmeinnicht sind prima für kleine Teich geeignet. Als hochwachsende Pflanzen passen dazu gut die japanische Sumpf-Iris oder das Pfeilkraut.

Viele Ideen rund um Miniteiche finden Sie auf diesem Pinboard

Obstbäume für kleine Gärten

Moderne Gärten sind meist zu klein für große Obstbäume. Aber auch wenn Sie nur wenig Platz haben, müssen Sie nicht auf frisches, selbst geerntetes Obst verzichten: Es gibt zahlreiche Obstbäume für kleine Gärten.

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Moderne Gärten sind meist zu klein, um eine richtige Obstwiese anzulegen. Aber auch wenn Sie nur wenig Platz haben, müssen Sie nicht auf frisches, selbst geerntetes Obst verzichten: Es gibt zahlreiche Obstbäume für kleine Gärten. Von fast allen gängigen Obstarten und -sorten gibt es schwachwüchsige Varianten, die mit wenig Raum auskommen und reiche Ernte bringen.

Wer jemals reife Äpfel vom Baum gepflückt hat, der weiß: Ernten ist ein magischer Vorgang. Obst aus eigenem Anbau – das schmeckt nicht nur besonders gut, hier weiß man auch wie die Früchte behandelt worden sind. Und Obstgehölze im Garten sind mit ihrer herrlichen Blüte und den leckeren Früchte nicht nur für Menschen, sondern auch für viele Insekten und Vögel attraktiv.

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Welcher Obstbaum für einen kleinen Garten?

Für kleine Gärten eignen sich Obstbäume in Form von Buschbäumen. So ein Baum  hat eine Stammhöhe von etwa 60−80 cm. Er wächst langsam und wird nur etwa 2,5−3,5 m groß. So ein kleiner Baum lässt sich bequem abernten.

Auch Obstbäume in Säulenform oder Spalierobst sind prima Obstbäume für kleine Gärten. Sie alle kann man leicht pflegen und bequem abernten. Säulenformen trumpfen mit einer extrem schmalen Wuchsform auf und brauchen selten einen Schnitt.

Birnen-Spalier
Obstbäume für kleine Gärten: Spalier-Bäume

Obst-Spaliere

Spaliere sind die ideale Lösung, wenn der Garten klein und die Lust auf Obst groß ist. Sie eignen sich auch gut als dekorative Raumteiler und Sichtschutz. Mit der Wand als Wärmespeicher reifen selbst in rauem Klima empfindliche Obstsorten wie Aprikosen und Pfirsiche. Wichtig bei Spalierbäumen ist regelmäßiges Schneiden und Anbinden der Zweige. Dann behält der Baum seine Form und bringt reiche Ernten.

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Mini-Obstbäume

Inzwischen gibt es immer mehr Mini-Obstbäume, die nach etlichen Jahren eine Größe von nur 100-150 cm erreichen. Diese kleinen Bäume sind nicht nur tolle Obstbäume für kleine Gärten, mann kann sie auch gut in großen Kübeln auf der Terrasse oder dem Balkon halten. Bei einem jungen Mini-Obstbaum reicht ein Kübel von 15 l, im Alter benötigt der Baum einen Kübel von 40 Litern. Ihre Früchte sind genauso groß und schmecken genauso gut wie bei normalen Obstbäumen.

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Obstbäume für kleine Gärten: Beliebte Apfelbäume

Apfelbäume sind die beliebtesten Obstbäume hierzulande. Das Angebot an Sorten ist riesig und auch der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen, wenn Sie eine robuste Sorte auswählen. Als Obstbäume für kleine Gärten eignen sich besonders Braeburn, Alkmene, Finkenwerder Herbstprinz und James Grieve.

Da Äpfel in jedem Boden gedeihen und wenig klimaabhängig sind, braucht man sich um den Anbauerfolg keine Sorgen zu machen. Mit dem großen Ernteauftritt vom Spätsommer bis zum Oktober ist unser Apfel dann ein Weltstar im Garten. Die goldene Sonne rückt ihn ins rechte Licht.

Birnen

Die Birne wächst besonders gut am Spalier. Als Hausbegrünung, als strenges Fächerspalier ist sie sehr dekorativ. Birnen lieben die Wärme an der Hauswand oder an der Südseite im Garten. Warm und sonnig, aber nicht zu heiß, nicht zu trocken oder zu feucht sollte es zugunsten der Aromen sein. Reichlich Kompost oder Mulch im Frühjahr und Herbst wird auch gewünscht. Die klein bleibenden Bäume, die die wohlschmeckenden Früchte bringen, bevorzugen humusreiches, sandig-lehmiges Erdreich.

Pflaume, Zwetschge & Co

Die Familie Pflaume, Zwetschge & Co, zu der auch Renekloden und Mirabellen gehören, verwöhnt uns jetzt mit reichem Erntesegen. Dabei sind diese Steinobstgehölze wenig anspruchsvoll, akzeptieren jeden normalen Gartenboden, wenn er nur humos, nicht extrem kühl oder trocken ist. Viel Schatten vermindert Süße und Aroma der Früchte. Auch der Zeitpunkt des Pflückens ist für den Geschmack des Obstes enorm wichtig.

Quitten

Lange Zeit waren Quitten aus der Mode, jetzt werden sie immer beliebter. Aus den Früchten mit dem unverkennbaren Geschmack lassen sich wunderbare Marmeladen und Gelees zubereiten. Quitten sind pflegeleicht und unkompliziert. In sonnigen Lagen ist sie in Bezug auf den Boden anspruchslos, nur kalkhaltig sollte er nicht sein.

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Da das Klima immer milder wird, gedeihen immer mehr Obstsorten in unseren Gärten. Manche Sorten, die früher nur in milden Weinbaugebieten gute Erträge lieferten, kann man jetzt in immer mehr Regionen anpflanzen. Pfirsiche, Aprikosen (Marillen), Feigen gedeihen an warmen, windgeschützten Standorten, am besten als Spalierobst vor warmen Südwänden.

Garten-Ideen

Hochwasserschutz im Garten

Hochwasserschutz im Garten

Im Angesicht des Klimawandels müssen wir die Art und Weise, wie wir gärtnern, neu denken, um den extremen Wetterereignissen der Zukunft gewachsen zu sein. Hochwasserschutz im Garten bedeutet weit mehr als nur den Erhalt unserer grünen Oasen zum Entspannen und Genießen.

 

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