Mediterranes Flair auf Terrasse und Balkon: Wie man eine südländische Atmosphäre kreiert

Mit südländischen Pflanzen und den richtigen Accessoires lässt sich im Handumdrehen ein Balkon mediterran gestalten.

Seien wir mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon einmal von einem Leben in der Toskana, an der Côte d’Azur oder auf Mallorca geträumt? Doch warum in die Ferne schweifen, wenn man sich das südländische Lebensgefühl einfach auf seinen Balkon, in seinen Garten oder auf seine eigene Terrasse holen kann? Mit südländischen Pflanzen und den richtigen Accessoires lässt sich im Handumdrehen ein Balkon mediterran gestalten.

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Der mediterrane Stil ist seit langem ein Favorit unter Gartenliebhabern auf der ganzen Welt. Der Charme und die Schönheit von mediterranen Gärten, Balkons und Innenhöfen sind unbestreitbar. Die mediterrane Region ist bekannt für ihr warmes Klima, ihre herrlichen Landschaften und ihre reiche Kultur. Wenn Sie Ihrem Garten, Ihre Terrasse oder Ihrem Balkon mediterran gestalten möchten, gibt es viele Möglichkeiten, dies zu tun.

MEDITERRAN – Allein schon das Wort weckt Sommergefühle. Es bedeutet leuchtende Farben und betörender Duft, gleißende Mittagssonne und kühlender Schatten, üppige Fauna in klassisch strenge Formen gefasst. Das Mediterrane ist es, worum wir nördlichen Europäer unsere Nachbarn im Süden beneiden, dazu das leichte Essen, die süffigen Weine, Siesta, Dolce far niente, Laisser – faire – davon träumen wir.

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Es gibt nicht den einen mediterranen Stil. Ob Italien, Spanien, Portugal, Südfrankreich, Griechenland, Kroatien, die Küsten Nordafrikas… – überall findet man andere Inspirationen für die eigene Wohlfühloase. Wer mag, kann auf seinen Balkon den Stil seines Lieblings-Urlaubslandes nach empfinden. Eine tolle Atmosphäre entsteht auch, wenn man die schönsten Elemente verschiedener Länder fröhlich mixt.

So facettenreich die mediterranen Gartenstile auch sind, eins ist ihnen gemeinsam: die Liebe zum Alten, Traditionellen und eine gewisse liebenswerte Lässigkeit. In den Fugen breiten sich Polsterpflanzen aus, die Töpfe sind mit Patina überzogen. Bei der Pflanzenauswahl gilt: Was gefällt, ist auch erlaubt. Alle Farben des Regenbogens sind vertreten und verbinden sich zu fröhlichen Arrangements voller Ungezwungenheit und Lebensfreude.

Farben sind das A und O


Wer an mediterranes Flair denkt, dem kommen automatisch warme Farben wie Terrakotta, Olivgrün, Sonnengelb oder Himmelblau in den Sinn. Diese Farben bringen ein Stück Süden auf die Terrasse oder den Balkon und sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Dabei sollte man jedoch darauf achten, nicht zu viele verschiedene Farben zu mischen, um nicht den Eindruck einer bunten Kirmes zu erwecken. Weniger ist oft mehr und so genügen bereits zwei bis drei harmonisch aufeinander abgestimmte Farben, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

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Mediterrane Pflanzen

Natürlich lässt sich die südliche Pflanzenpracht bei uns nicht vollständig nachbilden. Viele der beliebten mediterranen Pflanzen wie Orangenbaum oder Granatapfel können in unseren Breiten nur als Kübelpflanze gehalten werden. Möchte man den Balkon mit winterharten Pflanzen gestalten, muss man auch zu ähnlichen Ersatzgewächsen greifen.

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Winterharte mediterrane Pflanzen

Im Innenhof oder an der Terrasse in den Boden gepflanzt sind hierzulande winterhart viele Palmen wie die beliebte Hanfpalme. Für südländisches Flair sorgen als winterharte Pflanzen auch Blauregen, Weinreben, Tamarisken und die vielen frostharten Kräuter.

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Die graulaubigen mediterranen Pflanzen

Unter den Mediterranen finden sich viele graulaubige Pflanzen – eine Anpassung an Hitze und Trockenheit. Sukkulenten wie Agaven und Echeverien, ebenso Oliven, Eukalyptus zählen zu den genügsamen mediterranen Stars und sind in pflegeleichten Gärten sehr erwünscht. Auch viele Kräuter und andere Gewächse mit herb-aromatischem Blattduft wie Lorbeer, Lavendel, Myrte und Mittelmeer-Zypresse gehören dazu. Sie haben es den Menschen hierzulande besonders angetan. Es entstehen ganze Kräutergärten mit mediterranem Ambiente.

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Farbenprächtige, mediterrane Pflanzen in Kübeln

Meist sind es Kübelpflanzen, die auf der Terrasse und dem Balkon für mediterranes Flair sorgen. Mit Oleander, Hibiskus und Bougainvillea lässt sich ein Balkon mediterran gestalten. Die brillanten Farben der mediterranen Blüten, ihre außergewöhnlichen, manchmal eigenwilligen Formen sind unvergleichlich. Wenn sich Datura und Solanum unter der Last ihrer Blüten geradezu biegen oder die Schmucklilie (Agapanthus) übersät ist von blauen Sterndolden, dann kann man schon richtig ins Schwärmen geraten.

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Eigenwillig und von besonders faszinierend sind die so beliebten exotischen Früchte: der Granatapfel, die Banane, Orangen- oder Zitronenstämmchen und die Mano di Buddha. Duftpflanzen wie die Orangenblume, die Klebsame, der Jasmin und Sternjasmin verwöhnen uns mit ihrem sommerlichen Parfum. Am Abend genießen wir die berauschenden Düfte von Engelstrompeten und Nachtjasmin.

Balkon mediterran gestalten: Diese Elemente sorgen für Flair

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Wasser


Ein mediterraner Garten oder auch die Innenhöfe sind bekannt für ihre Wasserelemente. Wasser ist ein kostbares Gut im Süden. Mediterrane Gärten feiern es als Lebensquell in kunstvollen Fassungen. Vor allem bewegtes Nass spendet Kühlung, feuchtet die Luft an und verwöhnt mit seinem Klang.

Sie können Ihren mediterranen Balkon mit einem Brunnen oder einem kleinen Teich verschönern. Das sanfte Plätschern von Wasser wird eine entspannende Atmosphäre schaffen und Ihren Balkon zu einem Ort der Ruhe und Erholung machen.

Materialien

Zum mediterranen Stil gehören auch Terrakotta, Natursteine sowie Kacheln. Diese Materialien fügen dem Balkon eine rustikale Note hinzu und sind perfekt für den mediterranen Stil. Als Bodenbelag, für die Wandgestaltung, für Accessoires – mit diesen Materialien können Sie einen authentischen mediterranen Charme zu schaffen.

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Mediterrane Accessoires


Um die mediterrane Stimmung perfekt zu machen, dürfen auch Accessoires wie Kissen, Tischdecken oder Lampen nicht fehlen. Hier können Sie zum Beispiel auf traditionelle mediterrane Muster wie Streifen oder Mosaik setzen. Auch Kerzen oder Laternen können für ein stimmungsvolles Licht sorgen und das mediterrane Flair unterstreichen.

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Essen und Trinken


Und was wäre ein mediterranes Ambiente ohne das passende Essen und die richtigen Getränke? Hier bieten sich leichte Speisen wie Antipasti, gegrilltes Gemüse oder Fisch an. Dazu ein Glas Wein oder ein erfrischender Cocktail und schon fühlt man sich wie im Urlaub.

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Immer eine Show: Hortensien im Kübel

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Seit sie in Europa eingeführt wurden, erfreuten sich die Hortensien im Kübel ständig steigender Beliebtheit. Natürlich waren es vor allem die beeindruckend großen Blütenstände immer in leuchtenden Farben, die die Menschen faszinierten. Hortensienblüten sind auch sehr lange haltbar. Der Standort ist ebenfalls interessant. Hortensien blühen zwar in der Sonne, aber auch im Halbschatten und sogar im Schatten, wo sonst wenig Farbe anzutreffen ist.

Hortensien im Kübel

Den Namen Hortensie vergab der Botaniker Commerson im Jahr 1771 der Legende nach zu Ehren einer Frau. Eine romantische Idee. Welche Dame die Angebetete des Botanikers war, weiß man nicht genau. Es war sicher nicht – wie manchmal behauptet – die Tochter der französischen Kaiserin Josephine. Hortense, die Tochter der Kaiserin, wurde erst Jahre nach der Namensgebung der Pflanze geboren.

Erst Ende des 18. Jahrhunderts war die Hortensie aus Asien nach Europa gekommen und wurde sehr bewundert vom Adel. Neben Rosen war sie die Lieblingsblume der französischen Kaiserin Josephine. Auch in ihrer Heimat Japan wurden Hortensien allein für die Herrscher kultiviert. Der Außenwelt war der schöne Anblick verwehrt.

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Hortensien gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Aber nicht nur im Garten, im Kübel oder Topf machen die Blütensträucher auch auf dem Balkon, der Terrasse oder am Hauseingang eine gute Figur. Meist wird die Bauernhortensie (Hydrangea macrophylla) im Topf gehalten, aber auch die anderen Arten wie Schneeballhortensien (Hydrangea arborescens ‚Grandiflora‘), Ballhortensien (Hydrangea arborescens ‚Annabelle‘) und Samthortensien (Hydrangea sargentiana) lassen sich in Töpfen halten.

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Hortensien in Kübeln sind immer eine Show. Sie passen auch zu den verschiedensten Stilen und beeindrucken in ganz unterschiedlichen Kübeln – ob in einer nostalgische Vase, einem rustikalen Flechtkorb oder im cooler Designer-Kübel – Hortensien in Kübeln ziehen alle Blicke auf sich.

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Entsprechend ihrer unterschiedlichen Herkunft stellen die Hortensien Blütenstände in den Farbtönen Weiß, Rosa, Rot bis Blau mal als phantastische Blütenbälle, mal als Rispen oder als flach ausgebreitete Blumenteller zur Schau. Genau genommen mogeln sie dabei gewaltig. Ihre eigentlichen fertilen Blüten sind klein und unscheinbar. Außen herum sehen wir große, auffällige, aber sterile Scheinblüten, hervorgegangen aus der Vergrößerung der Kelchblätter. Sie sind der Schauapparat zum Anlocken der Insekten.

Immer neue Sorten werden gezüchtet mit faszinierenden Blütenfärbungen.
Im Trend liegen Hortensien, die während der Blütezeit mehrmals die Farbe wechseln. Auch Sorten mit dunklem Laub oder schwarzen Stielen wie die Zauberstab-Hortensie sind besonders interessant. 

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Der ideale Standort für Hortensien in Kübeln

Hortensien im Topf mögen es mild, hell und windgeschützt. In der prallen Sonne können sie allerdings nicht stehen, besser ist ein halbschattiger Platz. Terrasse oder Balkon oder eignen sich als Standort für Hortensien im Kübel also besonders gut.

Die Erde

Das Wichtigste für die Gesundheit der Hortensien ist die Erde. Hortensien im Kübel brauchen eine leicht saure Erde, sie darf möglichst keinen Kalk enthalten. Am besten pflanzt man Hortensien in spezielle Hortensien-Erde oder Rhododendron-Erde. Damit sich die Pflanzen gut entwickeln, gibt man von März bis August alle 2 Wochen speziellen Hortensien-Dünger.

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Hortensien im Topf gießen

Hortensien brauchen viel Wasser, besonders wenn sie im Topf stehen. Das große Laub verdunstet viel, deshalb muss reichlich gegossen werden. Die Erde darf nie austrocknen, doch darf dabei keine Staunässe entstehen. Topfpflanzen, die die Blätter hängen lassen, sollte man einige Minuten lang tauchen. Hortensien dürfen nur mit weichem Wasser gegossen werden, hartes Leitungswasser führt nach einiger Zeit dazu, das die Pflanzen gelbe Blätter bekommen.

Hortensien im Topf überwintern


Ist die Hortensie winterhart, kann sie im Freien im Kübel den Winter verbringen. Sie wird an einen geschützten Ort gestellt, der Kübel wird mit Vlies ummantelt und die Erde mit Reisig oder Mulch abgedeckt. An frostfreien Tage sollte gegossen werden.
Nicht winterharte Hortensien können in dunklen Kellerräumen überwintert werden. Alle verblühten Blütenstände werden abgeschnitten, den ganzen Winter über muss immer mal wieder mäßig gegossen werden. Wenn es im Frühjahr nachts nicht mehr friert, kann die Pflanze wieder nach draußen.

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Hortensien im Kübel schneiden


Im Freiland werden die meisten Hortensien sehr groß, je nach Art zwischen 1,5 und 7 Metern. Zum Glück kann die Pflanzen in Kübeln durch Rückschnitt lange Zeit klein halten. Man darf aber die Pflanze immer nur um ein Drittel zurückschneiden. Sind die Hortensien dann doch irgendwann zu groß für den Kübel, kann man sie in den Garten auspflanzen, am besten im Frühjahr.

Balkonpflanzen für den Schatten – Top 13

Mit einer geschickten Auswahl an Balkonpflanzen für den Schatten kann man aber auch einen dunklen Balkon in ein grünes Paradies verwandeln.

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Viele träumen von einem sonnigen Süd-Balkon mit üppiger Blütenpracht. Mit einer geschickten Auswahl an Balkonpflanzen für den Schatten kann man aber auch einen dunklen Balkon in ein grünes Paradies verwandeln.

Balkonpflanzen für den Schatten

Die Auswahl an Balkonpflanzen für den Schatten ist größer als man meint. Es gibt Blumen, die gerade im Schatten wunderschön blühen wie Begonien, Fleißige Lieschen und Fuchsien. Auch einige Kräuter und Gemüsepflanzen kommen ohne viel Licht aus. Die Stars auf schattigen Balkons und Terrassen sind Pflanzen mit dekorativen Blättern wie Funkien und Buntnesseln.

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Fuchsien


Fuchsien sind die klassischen Schattenpflanzen, es gibt sie in zahlreichen verschiedenen Züchtungen. Diese Balkonpflanzen für den Schatten blühen von Mai bis Oktober, es gibt sie in violett, rot, rosa, weiß und mit mehrfarbigen Blüten. Manche sind winterhart, aber nur wenn sie im Garten eingepflanzt sind.

Hängebegonie

Begonien

Begonien sind anspruchslose Balkonpflanzen für den Schatten, die von Mai bis zum Frost durchgehend blühen. Sie können sowohl in voller Sonne als auch im Schatten stehen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Balkonblumen kommen sie mit wenig Wasser und Dünger aus. Neben der klassischen Eisbegonie gibt es wunderschöne Neuzüchtungen.

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Hängebegonie ´Bonfire´ (Begonia boliviensis ´Bonfire´)

Diese noch recht neue Züchtung hat schon die Herzen vieler Gartenfans erobert. Die Hängebegonie ´Bonfire´ ist eine robuste und blühstarke Pflanze, die sich gut zur Bepflanzung von Ampeln, Kästen und Kübeln geeignet.  Sie gedeiht in schattigen und sonnigen Lagen, verträgt gut Hitze und  Trockenheit.  Sie braucht relativ wenig Wasser, muss aber regelmäßig gedüngt werden. In Ampeln kann sie gut kombiniert werden mit Geranien oder Fächerblumen.

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Fleißiges Lieschen

Das Fleißige Lieschen macht seinem Namen alle Ehre, kaum eine andere Pflanze blüht so fleißig und ausdauernd. Den Sommer bis zum November über kann man seine üppige Blütenpracht auf Beeten und in Balkonkästen bewundern, das ganze Jahr über ist es eine reichblühende Zimmerpflanze.
Fleißige Lieschen gibt es mit weißen, roten, rosa, lachsfarbenen, orangen, pinkfarbigen oder lila Blüten – ein oder zweifarbig, gefüllt oder ungefüllt. 
Das Fleißige Lieschen bevorzugt einen halbschattigen Standort, es darf nicht in der prallen Sonne stehen. Den Sommer über muss es reichlich gegossen werden, es darf aber keine Staunässe bekommen, sonst faulen die Stiele. Im Winter sollte es in einem Raum mit einer Temperatur zwischen 16 und 25 Grad stehen. Gedüngt wird nur im Sommer zwischen April und September einmal wöchentlich.

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Edel-Lieschen  („Impatiens Neuguinea“-Hybriden)

Die Neu Guinea Impatiens – auch als Edellieschen bezeichnet – sind sehr stattliche Pflanzen mit großen, beeindruckenden Blüten in leuchtenden Farben. Die Palette der Blütenfarben erstreckt sich über die verschiedensten Rosa-, Magenta-, Lila-, Lachs- und Pinktönen bis zu weiß. Es gibt Sorten mit glänzenden dunkelgrünen, mit grüngelben oder bronzefarbigen Blättern. 
Die Neu Guinea Impatiens erfreuen sich sowohl als Beet- und Balkonpflanzen als auch als Zimmerpflanzen großer Beliebtheit. Im Freien blühen sie von Mai bis Oktober, im Zimmer das ganze Jahr über. 


Diese Balkonpflanzen für den Schatten werden 30-40 cm hoch. In der Sonne überleben sie nur, wenn sie reichlich gegossen werden. Die Erde sollte humos, immer ausreichend feucht, nährstoffreich und leicht sauer sein.

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Engelstrompete (Datura)

Vor allem die reiche Blütenpracht und das rasche Wachstum haben die Engelstrompete populär gemacht. Engelstrompeten erreichen schon in wenigen Wochen enorme Größe und brauchen viel Platz. 
Natürlich benötigen die Engelstrompeten bei solchem Wachstum und üppiger Blütenpracht reichlich Wasser und Dünger. An heißen Sommertagen muss man sie bis zu dreimal am Tag gießen. Sonst welken sofort die riesigen Blätter. Dauert die Trockenheit jedoch nicht zu lange, richten sich die Blätter anschließend wieder auf. Ansonsten sind Engelstrompeten eher unproblematisch. Allerdings können hier Blattläuse zur Plage werden.


Ihren Namen verdankt die Engelstrompete den trompetenförmigen, großen Blüten. Es gibt viele verschiedene Blütenfarben: am meisten verbreitet sind Weiß, Gelb, Orange und Rosa. Je nach Sorten stehen die Blüten aufrecht oder waagerecht oder hängen senkrecht herunter. Besonders abends und nachts duften sie intensiv. Blütezeit ist von Juni bis November.
Man unterscheidet einjährige und mehrjährige Engelstrompeten. Die mehrjährigen können hell oder dunkel überwintert werden bei 8 bis 10 Grad. Bei einem hellen Überwinterungsplatz sollte man gelegentlich gießen, an einem dunklen Platz fast nicht gießen. Bei dunkler Überwinterung sollte die Engelstrompete vorher zurückgeschnitten werden, bei heller Überwinterung ist lediglich im Frühjahr ein Formschnitt ratsam.

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Hortensie (Hydrangea)

Hortensien gehören zu den beliebtesten Kübelpflanzen, sie sind wunderschöne Balkonpflanzen für den Schatten. Neben der bekannten Bauern-Hortensie gibt noch andere tolle Arten: Tellerhortensien, Schneeballhortensien, Samthortensien, Rispenhortensien, Eichenblatt-Hortensien und Kletter-Hortensien…

Öfterblühende Sorten blühen dann ganzen Sommer über. Viele neue Sorten sind gut frosthart und begeistern mit eindrucksvollen Blütenfarben oder interessanten zweifarbigen Blüten. Hortensien sind nicht zuletzt so beliebt, weil sie zwischen Mitte Juni und Anfang Oktober blühen, also zu einer Zeit, wenn die Blütenpracht der meisten anderen Sträucher schon vorbei ist.

Auch ihre Vielseitigkeit beeindruckt: Sie bereichern halbschattige, sogar schattige Plätze, wo sonst wenig Farbe anzutreffen ist. Dafür brauchen sie allerdings reichlich Wasser.

Pflanzen mit dekorativen Blättern

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Buntnessel (Coleus-Blumei-Hybriden )

Früher waren die Buntnesseln nur als Zimmerpflanzen bekannt. Jetzt treten sie als Balkonpflanzen für den Schatten den Siegeszug durch die Balkonkästen und Kübel an. Ihre Blüten sind nur unscheinbar. Die wahre Attraktion sind die bunten Blätter: Je nach Sorte Grün, Weiß, Scharlachrot, Rosa, Braun, Gelb in vielen verschiedenen Formen und Zeichnungen.
Als Zimmerpflanzen sind die Buntnesseln mehrjährig, als Balkonpflanze einjährig. Sie sind die idealen Pflanzen um Farbe auch in schattige Lagen zu bringen, können aber auch sonnig stehen. 20-50 cm hoch und buschig werden die Buntnesseln. Man sollte sie immer ausreichend feucht halten, aber Nässe vermeiden. Einmal wöchentlich düngen. Die Blüten müssen ausgekniffen werden, damit auch die oberen Blätter groß bleiben.

Funkie (Hosta)

Funkien sind dekorative Pflanzen für halbschattige und schattige Lagen, für den Schattengarten sind sie unentbehrlich. Aber nicht nur, es gibt auch Funkien für sonnige Plätze.
Funkien gibt es in zahlreichen Sorten auch für Kübel. Besondere Bedeutung haben sie als Blattschmuckstauden mit den unterschiedlichsten Blattfarben und -zeichnungen. Die Palette reicht von verschiedenen Grüntönen bis Blaugrau. Viele Funkien begeistern mit dekorativ weiß, creme oder gelb gezeichneten Blättern.
Bei vielen Funkien können sich nicht nur die Blätter sondern auch die Blüten sehen lassen, es gibt Sorten mit  weißen, rosafarbenen oder violetten Blüten, manche duften sogar.
Einige Funkien werden nur 30 Zentimeter hoch, andere bilden bis 60 Zentimeter hohe Blatthorste, sie wachsen nur langsam und sind sehr langlebig. Funkien sind vielseitig und pflegeleicht.

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Buchsbaum (Buxus sempervirens arborescens )

Der immergrüne Strauch macht das ganze Jahr über eine gute Figur und lässt sich hervorragend in Form schneiden. Er kann zu Kugeln, Pyramiden und vielen anderen Formen geschnitten werden.
Buchsbaum wächst sehr gut im Schatten, kann aber auch Sonne vertragen. Er ist anspruchslos, braucht jedoch einen feuchten, nahrhaften Boden. In den ersten Jahren sollte er dreimal jährlich in Form geschnitten werden, später reicht ein Schnitt im Sommer aus. Alle Teile des Buchsbaums sind giftig.

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Efeu (Hedera helix)

Mit seinen dekorativen Blättern ist Efeu ein echter Hingucker. Die Balkonpflanzen für den Schatten wächsen schnell, sind auch im Winter grün und sehr anspruchslos. Die Kletterpflanze sollte halbschattig bis schattig stehen, gedeiht auch im tiefsten Schatten. Bei Bedarf kann man sie von Februar bis März schneiden. Efeu ist vielseitig einsetzbar: er eignet sich zur Begrünung von unschönen Balkongittern oder Wänden, als auch als dekorative Hängepflanze für Blumenkästen oder Hängeampeln.

Kräuter für den Schatten

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Bärlauch (Allium ursinum)


Bärlauch ist eine altbekannte Gewürzpflanze, die zur Zeit wieder groß in Mode ist. Diese Pflanze ist nicht nur schmackhaft, sondern auch dekorativ; von Ende April bis Juni erscheinen hübsche weiße Blüten. Seinen Namen soll er daher haben, dass Bären nach dem langen Winterschlaf viel Bärlauch fressen. Die Naturheilkunde schreibt ihm auch heilende Kräfte zu, er soll u.a. die Verdauung anregen und den Blutdruck senken… Bärlauch gehört zu der Gattung Allium und ist mit Schnittlauch, Zwiebeln und Knoblauch verwandt. Sein Geschmack und Geruch erinnern auch stark an Knoblauch, nur weniger intensiv.  Vorteil des Bärlauchs gegenüber Knoblauch ist, dass man nach seinem Genuss nicht am nächsten Tag duftet. Zwar ist die ganze Pflanze essbar, als Gemüse oder Gewürz werden jedoch meist nur die Blätter genommen. Ab Februar treiben die Blätter aus, dann kann geerntet werden. Beim Ernten ist darauf zu achten, dass bei jeder Pflanze mindestens ein Blatt stehen bleibt, damit sich die Pflanze wieder regenerieren kann. Mit der Blüte endet die Erntezeit. Danach zieht sich die Pflanze ein.  Bärlauch findet in der Frühlingsküche unter anderem Verwendung  in Salaten, Pesto, Suppen, Kräuterquark, Creme. Lecker sind z. B. Spaghetti mit Bärlauch. Durch Erhitzen verliert er viel Vitamin C, daher sollte er am besten roh gegessen werden. Auch kann er nicht getrocknet werden, denn dabei gehen alle seine Inhaltsstoffe verloren.
Bärlauch kommt wild in fast ganz Europa und Nordasien vor. Er wächst zumeist in Laubwäldern auf feuchtem, lehmigen Boden. Daher sollte auch der Standort halbschattig und feucht sein.

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Minzen


Minzen sind tolle Balkonpflanzen für den Schatten. Zahlreiche Minz-Arten sind in Europa heimisch, dazu werden ständig interessante Sorten gezüchtet wie Schoko-Minze und Ananas-Minze.   Von der Gewürzpflanze finden die wohlschmeckende Blätter Verwendung in  Tees, Bonbons, Eis u.a. 
Minzen sind  anspruchslos. Die mehrjährigen Kräuter  werden 50-100 cm hoch und  bevorzugen einen halbschattigen Standort mit humusreichem Boden, der regelmäßig feucht gehalten wird. Geerntet werden die Blätter und Triebspitzen. Vor der Blüte ist die Pflanze am ertragreichsten.

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Pflanzkübel Gestaltungsbeispiele

Unsere Pflanzkübel Gestaltungsbeispiele zeigen, wie man mit Pflanzen in Töpfen tolle Akzente auf der Terrasse, auf dem Balkon oder vor dem Eingang setzen kann.

Keine andere Art des Gärtners ist so flexibel und vielseitig, eröffnet der individuellen Fantasie so zahlreiche Möglichkeiten wie das Arrangieren von Pflanzen in Kübeln. Pflanzkübel Gestaltungsbeispiele zeigen, wie man mit Pflanzen in Töpfen tolle Akzente auf der Terrasse, auf dem Balkon oder vor dem Eingang setzen kann.

Pflanzkübel Gestaltungsbeispiele 51

Die Kunst Blumen, Formgehölze, Sträucher und Exoten in Töpfen zu kultivieren beherrschten die Gartengestalter schon seit der Antike. Heute ist sie jedoch ein hochaktueller Trend.

Pflanzkübel Gestaltungsbeispiele 52

Dauerbepflanzung im Pflanzkübel

Immer neue Gewächse schmücken nun die Kübel, sogar Stauden, Kräuter und Gemüsepflanzen. Meist sind es jedoch Formgehölze aus edlen Nadelbäumen, Buchsbaum, Liguster, ebenso Bambus, Hortensien und Rosen.

Immer populärer werden Gräser in Kübeln. Auch immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer und die Glanzmispel (Photinia ´Red Robin´) machen das ganze Jahr über eine gute Figur in Kübeln. Diese Topfpflanzen haben den Vorteil, dass sie ganzjährig draußen stehen können, während das für die exotischen Kübelpflanzen nur von Mai bis Ende Oktober möglich ist.

Pflanzkübel Gestaltungsbeispiele 57

Mediterrane Kübelpflanzen

Die brillanten Farben der exotischen oder mediterranen Blüten, ihre außergewöhnlichen, bisweilen skurrilen Formen sind unvergleichlich. Wenn sich Oleander, Solanum und Dipladenia unter der Last ihrer Blüten geradezu biegen, die Schmucklilie (Agapanthus) übersät ist von blauen Sterndolden oder die Bougainvillea zur üppigen Blütenkaskade wird, dann kann man schon voll ins Schwärmen geraten. In ihrem Schatten breitet sich Urlaubsstimmung aus.

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Eigenwillig und von besonderer Faszination sind die jetzt so beliebten exotischen Früchte: der Granatapfel, die Banane, Orangen- Zitronenstämmchen und die Mano di Buddha. Duftpflanzen wie die Orangenblume, die Klebsame, der Jasmin und Sternjasmin verwöhnen uns mit ihrem sommerlichen Parfum. Am Abend schlägt die Stunde der berauschenden Düfte von Engelstrompeten und Nachtjasmin.

Pflanze und Kübel kombinieren

Doch nicht die Pflanze allein, sondern die gelungene Kombination mit einem ausgewählten Gefäß macht den besonderen Reiz aus. Pflanzkübel Gestaltungsbeispiele zeigen: Topf und Pflanze bilden ein harmonisches Ensemble, wenn sie in Farbe, Form, Größe und Höhe aufeinander abgestimmt sind.

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Man pflanzt in Steintröge, Terrakotta Töpfe, Kübel aus Holz, Metall oder Kunststoff.
Manchmal lässt man auch die Töpfe dominieren. In antiken Formen z. B. wirken sie wie ein Gruß aus vergangener Zeit. Die modernen Cortenstahl – Kübel integrieren selbst urige Kräuter in die Terrassen architektonischer Häuser.

Die Anordnung der Kübel hat großen Einfluss auf das Erscheinungsbild des Gartens. Pflanzkübel Gestaltungsbeispiele zeigen wie man die Kübel ins Gartenkonzept als besondere Blickfänge einbeziehen kann. Dekorativ bepflanzte Kübel stehen an Wegkreuzungen im Garten, aber auch mitten im Beet. Sie geben der kleinen Bank im versteckten Winkel eine persönliche Note. Werden die Töpfe kulissenartig angeordnet mit einer größeren Pflanze im Vordergrund, gewinnt der Garten an Tiefe.

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Pflanzkübel Gestaltungsbeispiele für langweilige Gartenecken

Langweilige Ecken verwandeln hübsche Gefäße mit bunten Sommerblumen in ein buntes Blumenmeer. Die Pflanzen in den Töpfen können die ‚Diplomaten‘ des Gartens sein. Wo es Farb- oder Formdifferenzen gibt, sorgen sie geschickt für den Ausgleich, ohne sich dabei selbst in den Schatten zu stellen. Besonders raffinierte Effekte ergeben sich, wenn dabei die Blütenfarben und -formen der angrenzenden Beete aufgegriffen werden.

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Pflanzkübel auf der Terrasse

In großer Runde bezaubern sie auf der Terrasse. Da viele Gärten, vor allem die kleineren heute vorwiegend aus Sitzplätzen bestehen, ist die Zahl der Kübelpflanzen entsprechend groß. Wer keinen Garten hat, für den ist der Topf die einzige Möglichkeit, Balkon und Dachterrasse mit lebendigem Grün zu schmücken. Stets fesseln die Kübelpflanzen den Blick des Betrachters. Mit Pflanzen in Töpfen und Kübeln bekommt Ihr Garten, Ihr Balkon oder Ihre Dachterrasse immer wieder ein neues, auch sehr persönliches Gesicht. Das ist Gartengestaltung auf die individuelle und mobile Art.

Duftende Rosen, elegante Lilien, exotische Gewächse können in einem Topf gerade dann ins Rampenlicht gestellt werden, wenn sie am schönsten sind. Genau so einfach rückt auch Verblühtes in eine stillere Ecke, wo es sich bis zur nächsten Blütensaison erholen und neue Kraft schöpfen kann. Im Eingangsbereich, der stets einen guten Eindruck machen soll, sind Pflanzen in Töpfen daher genau das Richtige.

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Kübelpflanzen sind dort auch besonders wichtig, wo die moderne Architektur sich mit großen Fenstern, Dachterrassen und Balkons bewusst nach außen öffnet. Vor allem immergrüne Kübelpflanzen bringen dort ganzjährig die Natur spürbar nah. Gezielte Lichtakzente setzen sie beim Einbruch der Dunkelheit stimmungsvoll in Szene und vermitteln so selbst dem Wohnraum Großzügigkeit und Natürlichkeit.

Bei der Platzierung der Kübelpflanzen muss selbstverständlich auch auf deren Lebensbedingungen, ihre Vorliebe für Sonne oder Schatten, ihre Windempfindlichkeit geachtet werden. Der Wuchs der Pflanze bestimmt die Größe des Topfs, der immer einen Abfluss haben sollte. Für eine ganzjährige Bepflanzung sind frostfeste Gefäße wichtig. Standfest müssen die Kübel ebenfalls sein. Sollen sie öfters umgeräumt werden, bieten sich leichtere Töpfe an. Untersetzer sind unumgänglich, wenn die Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon stehen.

Pflanzkübel Gestaltungsbeispiele

Auch die richtige Erdmischung ist wichtig: Moorbeetpflanzen wie Rhododendren, Azaleen und Hortensien brauchen z.B. saure Spezialerde, Balkonblumen bevorzugen leichte bis mittelschwere Erde. Wenn dann auch noch die regelmäßige Düngung und Wasserversorgung stimmen, haben die Kübelpflanzen optimale Wachstumsbedingungen. Sie übertreffen ihre Nachbarn im Beet oft an Schönheit und Blühkraft.

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Zauberhafte Blumenbeet Ideen für den Frühling

Wenn Ihre Beete nicht erst im Sommer schön blühen sollen: Neue Blumenbeet Ideen für den Frühling.

Wenn Ihre Beete nicht erst im Sommer schön blühen sollen: Neue Blumenbeet Ideen für den Frühling.

Zauberhafte Blumenbeet Ideen für den Frühling 70

Der Frühling startet mit den Zwiebelblumen. Sie setzen nun farbige Akzente unter Bäumen, im Steingarten, in Pflanzschalen, Töpfen, Kübeln und Balkonkästen. Zwiebelblumen durchziehen in lockerer Form die Wiesen, werden begeistert begrüßt auf Stauden- oder Rosenbeeten, bei denen die übrige Blüte erst spät beginnt.

Wenn Sie Zwiebelpflanzen, Sommerblumen und Stauden kombinieren, wählen Sie am besten einen sonnigen, windstillen Platz mit lockerer, durchlässiger Erde, die reich an Nährstoffen ist. Die im Herbst oder auch im Frühling gesetzten Zweijahresblumen wie Stiefmütterchen, Silberling und Goldlack erwachen nach und nach aus dem Winterschlaf und wachsen mit zunehmender Wärme und Sonnenscheindauer zügig heran.

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Hoch aufragende Hauptdarsteller im Beet sind jetzt die Narzissen, Hyazinthen, Kaiserkronen und vor allem die spektakulären Tulpen. Als Garten- und Balkonblume zeigt die Tulpe unendlich viele Varianten, von den einfachen oder gefüllten frühen Tulpen bis zu den Greigii-, Fosteriana-, Kaufmanniana-, Cottage-, Papageien-, Triumpf-, Lilienblütigen-, Darwin-, den Viridiflora- Tulpen, um nur einige Sorten zu nennen.

Zauberhafte Blumenbeet Ideen für den Frühling 76

Von ihrer ursprünglichen Turbanform hat sie sich weiterentwickelt zu Becher-, Schüssel-, Stern- oder Pokalformen, auch zu komplizierten Erscheinungen mit gedrehten, rundlichen oder gefransten Blütenblättern.

Ob nach einem bestimmten Farbmotto oder kunterbunt gemischt – die ungeahnte Vielfalt der Frühlingsblumen ermöglich zahlreiche Blumenbeet Ideen für den Frühling und inspiriert zu wagemutigen Kombinationen. Sowohl Ton in Ton gehaltene als auch kontrastreiche Blütenarrangements haben ihren besonderen Reiz.

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Blumenbeet Ideen für den Frühling: Einfarbige Beete

Tolle Blumenbeet Ideen für den Frühling sind einfarbige Beete, mit ihnen lassen sich enorme Farbwirkungen erzielen. So bringt ein zart gelbes Beet das Gefühl von Leichtigkeit in den Garten. Rote Beete setzen ungezügelt, aufregend und voller Lebenslust kräftige Akzente. Ein weißes Beet hellt den Garten auf. Es kommt in der Abenddämmerung besonders schön zur Geltung.

Zauberhafte Blumenbeet Ideen für den Frühling 78

Nicht nur die Farb- und Formkomposition ist bei den Frühlingsbeeten wichtig, sondern vor allem ihre Weiterentwicklung. Wenn die Zwiebelblumen verblühen und und sich zurückbilden, entstehen Lücken in den Beeten, die Pflanzen zeigen unansehnliche vergilbte Blätter. Die dürfen auf keinen Fall abgeschnitten werden. Storchschnabel und Bergenien überdecken die verwelkenden Frühblüher im Unterholz.

Zauberhafte Blumenbeet Ideen für den Frühling 79

Zierlauch, Akeleien und Pfingstrosen schließen die Lücken, die verblühte Tulpen hinterlassen haben.

Zauberhafte Blumenbeet Ideen für den Frühling 80

Gemischte Beete mit Gemüse und Kräutern

Bei allen Beeten spielen heute nicht nur Blühpflanzen eine wichtige Rolle. Auch das Gemüse treibt es dort bunt. Batavia- Salat, Zucchini – Pflanzen haben Sprenkel bekommen. Prachtvoll der butterzarte Freilandsalat, die knackigen Erbsen und süße Möhren. Interessante Blumenbeet Ideen für den Frühling sind, wo Blumen, Kräuter und Gemüsepflanzen locker gemischt werden.

Bei der Gestaltung von Beeten ist auch der Standort des Betrachters wichtig. Auf Sitzplätzen und Terrassen begegnen wir den Pflanzen auf Augenhöhe. Wir haben dort auch viel mehr Zeit, eine einzelne Pflanze zu betrachten, ihren Duft zu riechen oder die Vielfalt einer Komposition wahrzunehmen. Die Pflanzenkonzepte können daher bei einem Beet nahe der Terrasse viel differenzierter und artenreicher sein.

Zauberhafte Blumenbeet Ideen für den Frühling 85

An Eingängen, Wegen oder Zufahrten haben Pflanzflächen einen repräsentativen Charakter. Da diese Beete meist im Vorübergehen erlebt werden, sollte die Bepflanzung großzügig sein. Eindrucksvolle Blumenbeet Ideen für den Frühling sind hier klare Farben und Strukturen, eine beschränkte Arten- und Sortenauswahl mit größeren Stückzahlen. An markanten Punkten wie Wegkreuzungen kann man auffällige Akzente setzen.

Narzissen-Beet

Entscheidend ist auch, wie sich die Beete in den Garten einfügen, wie sie aus allen Blickwinkeln erlebbar sind. In einem naturnahen oder romantischen Garten folgen die Rabatten den locker geschwungenen Pfaden, verführen uns innezuhalten und ihre Schönheit zu betrachten. Sie können mal in Bändern, die wie Pinselstriche wirken, oder in dicken Tuffs aus dem Grün herausragen. Mitunter überziehen sie flächig die Wiese oder drehen sich auf ihr in Spiralen. In architektonischen oder auch kleinen Gärten sind die Beete streng formal gestaltet.

Garten-Ideen

Weihnachtsdeko Ideen mit Pflanzen

Weihnachtsdeko Ideen mit Pflanzen

Was könnte besser die warme Atmosphäre von Weihnachten einfangen als frisches Grün und prachtvolle Blüten? Man muss nicht nur mit Lichterketten und Kugeln dekorieren, es gibt auch tolle Weihnachtsdeko Ideen mit Pflanzen.

 

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Mit Kübelpflanzen gestalten

Kübelpflanzen machen unseren Garten oder Balkon flexibel und vielseitig. Mit Kübelpflanzen gestalten eröffnet der individuellen Fantasie so zahlreiche Möglichkeiten. Immer neue Terrassenpflanzen schmücken nun die Kübel, sogar Stauden, Kräuter und Gemüsepflanzen.

Die Kunst Blumen, Formgehölze, Sträucher und Exoten in Töpfen zu kultivieren beherrschen die Gartengestalter schon seit der Antike. Heute ist sie ein hochaktueller Trend. Kübelpflanzen machen unseren Garten oder Balkon flexibel und vielseitig. Mit Kübelpflanzen gestalten eröffnet der individuellen Fantasie so zahlreiche Möglichkeiten. Immer neue Terrassenpflanzen schmücken nun die Kübel, sogar Stauden, Kräuter und Gemüsepflanzen.

Bougainvillea Hochstamm
Bougainvillea Hochstamm

Kübelpflanzen können gerade dann ins Rampenlicht gestellt werden, wenn sie am schönsten sind. Genau so einfach rückt auch Verblühtes in eine stillere Ecke, wo es sich bis zur nächsten Blütensaison erholen und neue Kraft schöpfen kann. Im Eingangsbereich, der stets einen guten Eindruck machen soll, sind Pflanzen in Töpfen daher genau das Richtige.

Südländishe Blütenpracht

Die brillanten Farben der exotischen oder mediterranen Blüten, ihre außergewöhnlichen, bisweilen skurrilen Formen sind unvergleichlich. Wenn sich Oleander, Solanum und Dipladenia unter der Last ihrer Blüten geradezu biegen, die Schmucklilie (Agapanthus) übersät ist von blauen Sterndolden oder die Bougainvillea zur üppigen Blütenkaskade wird, dann kann man schon voll ins Schwärmen geraten. In ihrem Schatten breitet sich Urlaubsstimmung aus.

Mit Kübelpflanzen gestalten
Mit Kübelpflanzen gestalten

Früchte und Kräuter


Eigenwillig und von besonderer Faszination sind die jetzt so beliebten Terrassenpflanzen mit exotischen Früchten: der Granatapfel, die Banane, Orangen- Zitronenstämmchen und die Mano di Buddha. Auch Kräuter wie Rosmarin und Lavendel sind dekorative Kübelpflanzen.

winterharte Kübelpflanzen
winterharte Kübelpflanzen

Das ganz Jahr über schön – Winterharte Kübelpflanzen

Immergrüne Formgehölze, winterharte Palmen und Olivenbäume sind heute im Kübel weit verbreitet. Diese Terrassenpflanzen sind meist winterhart. Winterharte Kübelpflanzen haben den Vorteil, dass sie oft ganzjährig draußen stehen können, während das für die Exoten nur von Mai bis Ende Oktober möglich ist. Die Immergrünen und andere gefallen durch ihre eleganten Formen oder ihr dekoratives Laub. Sie machen den Balkon oder die Terrasse das ganze Jahr über attraktiv. Man kann sie dort auch gut zum Sichtschutz einsetzen.

Terrassenpflanzen
Terrassenpflanzen

Die Kombination von Pflanze und Kübel

Doch nicht die Pflanze allein, sondern die gelungene Kombination mit einem ausgewählten Gefäß macht den besonderen Reiz aus. Topf und Pflanze bilden ein harmonisches Ensemble, wenn sie in Farbe, Form, Größe und Höhe aufeinander abgestimmt sind.

Man pflanzt Terrassenpflanzen in Steintröge, Terrakotta Töpfe, Kübel aus Holz, Metall oder Kunststoff. Manchmal lässt man auch die Töpfe dominieren. In antiken Formen z. B. wirken sie wie ein Gruß aus vergangener Zeit. Die modernen Cortenstahl – Kübel integrieren selbst urige Kräuter in die Terrassen architektonischer Häuser.

Kübelpflanzen
Kübelpflanzen

Die Anordnung der Kübel hat großen Einfluss auf das Erscheinungsbild des Gartens. Man sollte die Kübel nicht in gerader Linie aufreihen, sondern sie ins Gartenkonzept als besondere Blickfänge einbeziehen. Dekorativ bepflanzte Kübel stehen an Wegkreuzungen im Garten, aber auch mitten im Beet. Sie geben der kleinen Bank im versteckten Winkel eine persönliche Note. Werden die Töpfe kulissenartig angeordnet mit einer größeren Pflanze im Vordergrund, gewinnt der Garten an Tiefe.

Langweilige Ecken verwandeln hübsche Gefäße mit bunten Sommerblumen in ein buntes Blumenmeer. Die Pflanzen in den Töpfen können die ‚Diplomaten‘ des Gartens sein. Wo es Farb- oder Formdifferenzen gibt, sorgen sie geschickt für den Ausgleich, ohne sich dabei selbst in den Schatten zu stellen. Besonders raffinierte Effekte ergeben sich, wenn dabei die Blütenfarben und -formen der angrenzenden Beete aufgegriffen werden.

Kübelpflanzen
Kübelpflanzen

In großer Runde bezaubern sie auf der Terrasse. Da viele Gärten, vor allem die kleineren heute vorwiegend aus Sitzplätzen bestehen, ist die Zahl der Kübelpflanzen entsprechend groß. Wer keinen Garten hat, für den ist der Topf die einzige Möglichkeit, Balkon und Dachterrasse mit lebendigem Grün zu schmücken. Stets fesseln die Kübelpflanzen den Blick des Betrachters. Viele tolle Kübelpflanzen finden Sie hier

Geschickt platziert bilden Kübelpflanzen Sichtschutz, den man je nach Bedarf immer wieder anders arrangieren kann. Kübelpflanzen sind dort auch besonders wichtig, wo die moderne Architektur sich mit großen Fenstern, Dachterrassen und Balkons bewusst nach außen öffnet. Der Wunsch nach einer Wohlfühloase unter freiem Himmel ist heute übermächtig geworden.Vor allem immergrüne Kübelpflanzen bringen dort ganzjährig die Natur spürbar nah. Gezielte Lichtakzente setzen sie beim Einbruch der Dunkelheit stimmungsvoll in Szene und vermitteln so selbst dem Wohnraum Großzügigkeit und Natürlichkeit.

Kübelpflanzen
Kübelpflanzen

Bei der Platzierung der Kübelpflanzen muss selbstverständlich auch auf deren Lebensbedingungen, ihre Vorliebe für Sonne oder Schatten, ihre Windempfindlichkeit geachtet werden. Der Wuchs der Pflanze bestimmt die Größe des Topfs, der immer einen Abfluss haben sollte. Für eine ganzjährige Bepflanzung sind frostfeste Gefäße wichtig. Standfest müssen die Kübel ebenfalls sein. Sollen sie öfters umgeräumt werden, bieten sich leichtere Töpfe an. Untersetzer sind unumgänglich, wenn die Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon stehen.

Auch die richtige Erdmischung ist wichtig: Moorbeetpflanzen wie Rhododendren, Azaleen und Hortensien brauchen z.B. saure Spezialerde, Balkonblumen bevorzugen leichte bis mittelschwere Erde. Wenn dann auch noch die regelmäßige Düngung und Wasserversorgung stimmen, haben die Kübelpflanzen optimale Wachstumsbedingungen. Sie übertreffen ihre Beetnachbarn oft an Schönheit und Blühkraft.

Kübelpflanzen
winterharte Palmen

Die Farbenfreude, enorme Wachs- und Blühkraft der Kübelpflanzen hat natürlich ihren Preis. So attraktiv sie sind, so anspruchsvoll sind sie auch. In ihren engen Töpfen sind die Kübelpflanzen ganz auf unsere aufmerksame Versorgung angewiesen. Die meisten von ihnen sind Sonnenanbeter und haben einen hohen Wasserverbrauch. An heißen Tagen muss mehrmals gegossen werden.

Mit Kübelpflanzen gestalten 86

Dabei gilt: Pflanzen mit großen Blättern wie Engelstrompete oder Zierbanane brauchen sehr viel Wasser. Harte, ledrige und graue Blätter haben einen natürlichen Verdunstungsschutz und weisen auf trockenheitsverträgliche Pflanzen hin. Dazu gehören Zitrus, Lorbeer, Olive, Agave, Lavendel, Lotus und Rosmarin.

Die Hochleistungsblüher sollten auch stets mit ausreichend Dünger versorgt werden. Man kann im Frühjahr Langzeitdünger geben, der viele Wochen vorhält. Ende August sollten Sie bei allen Pflanzen, die Sie überwintern wollen, mit dem Düngen aufhören. Die Triebe der Gewächse müssen ausgereift sein, ehe sie je nach Wetterlage im Oktober, spätestens Anfang November ins Winterquartier umziehen.

Balkonpflanzen: Die wichtigsten Tipps für eine farbenfrohe Blütenpracht

Üppige Blütenpracht, lange Blütezeit: Balkonpflanzen verwandeln den Sommer in ein Blütenmärchen und sorgen für ein ausgelassenes Farbspiel vom Frühling bis in den Herbst. Die Vielfalt der einjährigen Sommerblüher macht schöne Kombinationen möglich. Ob zarte Pastelltöne, kontrastreiche Farbkombinationen, Pflanzungen Ton in Ton oder einfach fröhlich bunt – mit den Balkonpflanzen können Sie Ihren Balkon, Ihre Terrasse oder Beete jedes Jahr anders und ganz individuell gestalten.

Balkonblumen
Balkonblumen

Ab Mitte April können Sie schon die Sommerschönheiten auf die Terrasse und den Balkon setzen. Ein kleines Risiko bei Nachtfrösten bleibt auf jeden Fall dabei. Eine Folienabdeckung muss daher immer griffbereit sein. Greifen Sie nicht nur auf die alten Standards zurück! Es macht viel mehr Spaß auch neuere Sorten auszuprobieren wie wetterfeste Sunpatiens, die Begonie Summerwings, Elfensporn, Zierklee, Süßkartoffeln, Mini-Petunien, Duft-Begonien …

Balkonpflanzen Blattschmuck

Blattschmuck

Nicht nur die Blüten, auch das Laub kann sehr attraktiv sein. Im modernen Pflanzungen findet man daher viele Blattschmuckpflanzen. Buntnesseln, Gräser, Süßkartoffeln & Co. sind pflegeleicht und viele Monate lang schön. Manche Blattschmuckpflanzen dienen als Vermittler zwischen den leuchtenden Farben der Blüten. Es gibt aber auch Pflanzen mit so außergewöhnlichen Laubfärbungen und -zeichnungen, die selbst zu echten Hinguckern werden.

Abstand halten – auch im Balkonkasten

Setzen Sie die Sommerblumen in frische, gute Blumenerde mit Dünger. Die Pflanzen brauchen ein wenig Abstand voneinander; denn sie wollen noch wachsen. In den Gefäßen entstehen zwangsläufig Konkurrenzen, gehen schwache Gewächse unweigerlich zwischen den starken unter. Deshalb räumt man Pflanzen, die in die Breite wachsen, mehr Platz ein. Man setzt auch in die Mitte von Beeten oder Schalen höhere, stehende Blumen und davor hängende Sorten. Dann haben alle Nachbarn die Chance, Licht und Luft zu tanken.

Balkonblumen

Die Wahl des Balkonkastens oder Kübels

Bei der Auswahl der Balkonkästen und Kübel dürfen nicht nur modisches Flair, der Stil und die Ausstattung Ihrer Terrasse oder des Balkons, sondern vor allem das Wohl der Blumen in Vordergrund stehen. Üppige Balkonpflanzen benötigen genügend Platz, um sich zu entfalten. Nehmen Sie daher besser voluminöse Blumenkästen und Kübel. Die Pflanzen gedeihen besonders gut in Balkonkästen von 80 bis 120 cm Länge, die 20 bis 25 cm breit sind und ein eingebautes Wasserreservoir besitzen. Alle Pflanzgefäße sollten Löcher als Wasserabzug haben oder wenigstens unten eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton.

Nicht nur Ihre Vorlieben entscheiden über das Gelingen eines schönen Balkons oder einer Terrasse. Wichtig sind vor allem die Lage, die Lebensbedingungen, die die Pflanzen hier vorfinden. Auf Südwest- und Südostseiten fühlen sich fast alle Blumen wohl. Heiße Südlagen vertragen nur wenige, wie Pelargonien oder Gazanien.

Balkonblumen für den Schatten

Für den Schatten

Für sonnige Lagen gibt es zahlreiche Balkonblumen. Im Halbschatten und Schatten ist die Auswahl nicht so groß. Gut gedeihen im Halbschatten z.B. Begonien, Ziertabak (Nicotina), Bacopa, Männertreu (Lobelia) und Fächerblumen (Scaevola). Im Schatten fühlen sich neben Begonien auch Fuchsien (Fuchsia), Fleißige Lieschen (Impatiens) und die Schneeflockenblume (Sutera) wohl. Attraktive Balkonkästen kann man gestalten, wenn man dazu Blattschmuck-Pflanzen wie Buntnesseln oder Ungarischen Sauerklee setzt.

Ganz gleich, ob Sie eine überwiegend schattige, sonnige oder windige Terrasse haben, Sie müssen sich mit den Gewächsen arrangieren, die die vorhandenen Lichtverhältnisse bevorzugen. Auch Pflanzen mit sehr unterschiedlichem Wasserbedarf sollten Sie nicht zusammensetzen.

12 Ideen für Balkonpflanzen im Frühling

Die Tage werden länger, die Äste der Büsche und Bäume zusehends farbiger. Die warmen Sonnenstrahlen verführen uns die Balkontür zu öffnen, nach draußen zu treten, den Vögeln zu lauschen und den frischen Geruch nach Frühling tief einzuatmen. Hier finden Sie Ideen für Ihre Balkonpflanzen im Frühling

12 Ideen für Balkonpflanzen im Frühling 87

Die Tage werden länger, die Äste der Büsche und Bäume zusehends farbiger. Der Saft steigt im Holz empor und erfüllt die Pflanzen mit Leben. Der Boden riecht angenehm erdig. Erste Bienen summen zwischen Weidekätzchen und Zwiebelblumen umher. Die warmen Sonnenstrahlen verführen uns die Balkontür zu öffnen, nach draußen zu treten, den Vögeln zu lauschen und den frischen Geruch nach Frühling tief einzuatmen. Hier finden Sie Ideen für Ihre Balkonpflanzen im Frühling.

12 Ideen für Balkonpflanzen im Frühling 88

Die kleinen Frühlingsblüher wecken in uns positive Emotionen und lassen die Wintertristesse bald vergessen. Ihr Duft begeistert nicht nur uns Menschen, er zieht auch Bienen, Hummeln und Co. magisch an. Frühblüher wie Elfen-Krokus, Märzenbecher und Traubenhyazinthen sind wichtige Nahrungsquellen für Bienen & Co.

balkonpflanzen frühling

Nichts symbolisiert das Wiedererwachen der Natur besser als das Erblühen der Zwiebelblumen. Es ist ein Zauber, ein Geheimnis um sie. Wir setzen die Zwiebel im Herbst und wissen nicht, was genau entsteht. Doch sie ist etwas Lebendiges, wächst langsam, verspricht Duft, Farbe und Schönheit. Sie enthält alle Lebenskraft und kann sich auch selbst genug sein, so wie die Hyazinthe, die auf einem Glas nur mit ein bisschen Wasser traumhafte Blüten hervorbringt.

12 Ideen für Balkonpflanzen im Frühling 97

Mit Narzissen, Krokussen, Wildtulpen in wunderbaren Farben, blauen Traubenhyazinthen, Blausternchen (Scilla), Schneestolz, Hyazinthen… entstehen zauberhafte Farbkompositionen. Zwiebelblumen schmücken Stauden- oder Rosenbeete, bei denen die übrige Blüte erst spät einsetzt, wachsen unter Laubbäumen, im Steingarten, der im Vorfrühling schrecklich leer aussieht, in kahlen Schalen und Blumenkästen. Ihre Farblinien können dem Verlauf der Beete und Wege folgen oder sich frei über die Wiese verteilen. Am schönsten sind sie, wenn sie großflächig prachtvolle Blütenteppiche weben.

balkonpflanzen frühling

Den Frühling im Farbenrausch erlebt man, wenn man im Herbst hochwertige Blumenzwiebeln an den verschiedensten Stellen im Garten setzt. Zum Glück finden wir auch jetzt ein reiches Angebot an vorgetriebenen Pflanzen, das es Menschen mit Zeitmangel ermöglicht, eine üppig blühende Wohlfühloase schnell und einfach zu gestalten. Wir lassen uns nun nicht mehr aufhalten, uns endlich den Frühling auf die Terrasse, den Balkon zu holen.

balkonpflanzen frühling

Die kleinen Frühlingsblüher, die wir begrüßen, sind für uns Helden. Ganz allein auf sich gestellt, oft noch in bitterer Kälte müssen sie sich behaupten, ihren unbeugsamen Lebenswillen beweisen. Zuerst kamen die Primeln mit ihrem unendlichen Farben und Farbenreichtum. In diesen Wochen tauchen sie überall wieder auf – in Balkonkästen und Kübeln, in Vorgartenrabatten und großflächigen Parkbeeten, als erster blühender Grabschmuck oder in Töpfen und Containern auf Straßen und Plätzen: die bunten Stiefmütterchen und ihre kleinen mehrjährigen Schwestern, die Horn-Veilchen.

balkonpflanzen frühling

Die Züchter entdeckten vor fast 300 Jahren ihre Liebe zu der unscheinbaren Viola tricolor, dem wilden Stiefmütterchen, das als Heilkraut hohes Ansehen genoss. Aus dem unkrautigen Veilchengewächs züchteten sie durch immer neue Kreuzungen die prachtvollen Gartenstiefmütterchen. Weltweit sind die Stiefmütterchen vor allem beliebt wegen ihrer tausendfach unterschiedlichen Gesichtchen, die so ausdrucksvoll ‚gucken‘ können.

balkonpflanzen frühling

Der Name ‚Stiefmütterchen‘ kommt übrigens von der Anatomie der Blüte. Das unterste der fünf Blütenblätter ist schön ausgeprägt und stellt die Stiefmutter dar. Links und rechts darüber, ebenfalls prächtig anzusehen, ihre leiblichen Töchter. Im Hintergrund, unscheinbar, die beiden Stieftöchter. Wer Balkongeländer mit bunten Frühlingskästen schmückt, ist mit Stiefmütterchen als Grundbepflanzung gut beraten.

Zwischen Stiefmütterchen und Primeln machen sich einige bunte Tulpen, rosa Hyazinthen, blaue Zwergiris gut, ebenso Tausendschönchen in Weiß, Rosa und Rot. Vergissmeinnicht wirken traumhaft in Gruppen als hellblaue oder rosa Blütenwolken. Dazu passen hervorragend Krokusse, Blausternchen, die früh blühenden Alpenveilchen.

balkonpflanzen frühling

Später kommen Ranunkeln, Anemonen, Maiglöckchen, Zwergmargerithen und Glockenblumen hinzu. Dicht zusammen gepflanzt wirken die keinen Frühjahrsblüher besonders üppig. Anders als später die Sommerblumen wachsen sie nur wenig und machen sich gegenseitig nicht den Platz streitig.

balkonpflanzen frühling

Mit ihren leuchtenden Farben und ihrer robusten Widerstandskraft sind die Frühlingsblüher gerade richtig. Ihnen machen auch eventuelle Spätfröste nichts aus. Setzen Sie Bellis, Primeln, Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen und Hornveilchen bereits in voller Blüte. Es war lang genug grau, jetzt soll es grünen und blühen. Das Frühjahr ist auch die richtige Zeit, um Winterschäden an der Rahmenbepflanzung oder bei den Bodendeckern zu beheben, eine Neubepflanzung vorzunehmen.

Mehr Iden für Balkonpflanzen im Frühling finden Sie auf unsere Pinnwand.

Ganz in Weiß – So wirken Beete und Gärten besonders edel

Ein weißer Garten verbreitet immer eine ganz besondere Stimmung: Ruhe, Harmonie und Eleganz. Weiße Beete sind hell und strahlend – auch noch in der Dämmerung.

Ein weißer Garten verbreitet immer eine ganz besondere Stimmung: Ruhe, Harmonie und Eleganz. Weiße Beete sind hell und strahlend – auch noch in der Dämmerung.

weißer Garten

Für viele Pflanzenfans ist der „Weiße Garten“ von Sissinghurst Castle südlich von London das Gestaltungsvorbild schlechthin. 1950 haben hier Vita Sackville-West und ihr Mann Harold Nicolson ihre Idee eines weißen Gartens eindrucksvoll umgesetzt. Dieser Garten hat zu jeder Jahreszeit seine Reize. Einen tollen Bericht über den Garten von Sissinghurst Castle finden Sie hier.

Ganz in Weiß - So wirken Beete und Gärten besonders edel 98

Weiß ist die Summe aller Farben, sie steht für Reinheit, Licht, Unschuld und Neubeginn. Monochrome Beete finden immer viel Beachtung. Ein ganzes Beet oder sogar eine ganzen Garten nur in einer Blütenfarbe zu gestalten – das ist eine reizvolle und anspruchsvolle Aufgabe.

Farben sind im Garten ein sehr wichtiges Gestaltungsmittel. Sie verändern die Gartenräume enorm, sie leiten den Blick, binden die Aufmerksamkeit, lassen Situationen in den Vordergrund rücken oder taktvoll im Hintergrund verschwinden. Speziell für kleine Gärten bietet sich Weiß an, da diese Farbe den Garten größer wirken lässt.

Ganz in Weiß - So wirken Beete und Gärten besonders edel 99

Ein weißer Garten oder weiße Beete brauchen einen dunklen Hintergrund, sonst kommt das Weiß nicht zur Geltung. Vor dunklen Mauern, Hecken oder Laubbäumen strahlen die hellen Blüten selbst in der Dämmerung oder bei trübem Wetter. Weiße Blüten sind auch ideal, um dunkle Ecken im Garten aufzuhellen.

Damit der weiße Garten nicht langweilig wirkt, müssen Pflanzen-Wuchs, Blütenformen und Laubfärbungen abwechslungsreich kombiniert werden. Den Laubfärbungen und -zeichnungen kommt hier eine besondere Bedeutung zu.

Durch graublättrige Stauden und Gehölze wird die kühle Eleganz der weißen Blüten noch unterstrichen. Gelbgrünes, graugrünes, blaugrünes Laub und Pflanzen mit den unterschiedlichsten Blattformen und -zeichnungen sorgen dafür, dass weiße Beete oder Gärten muss nicht eintönig wirken.

Ganz in Weiß - So wirken Beete und Gärten besonders edel 100

Weiße Blüten müssen auch nicht immer reinweiß sein. Blüten mit grünlicher, gelblicher oder zartrosa Zeichnung runden das Bild des weißen Beetes ab. Einzelne blaue Akzente im weißen Beet unterstreichen die kühle Eleganz des weißen Gartens.

Ganz in Weiß - So wirken Beete und Gärten besonders edel 101

Bodenbeläge in hellen Natursteinen ergänzen den natürlichen Look des weißen Gartens. Auch sie sorgen dafür, dass der Garten größer und heller wirkt.Weiße Gartenmöbel und Accessoires runden das harmonische Gartenbild ab.

Ideen für Kräuterbeete

Kräuter – wie man Kräuterbeete anlegen kann, wann man am besten erntet, wie man Kräuter trocknet oder einfriert

Vor Jahren hat sich kaum jemand ernsthaft um Kräuter gekümmert. Lediglich als Pflanzenschutz oder als Würze für die Küche waren sie gefragt. Dass Kräuter auch heilende Kräfte haben, wussten wir aus alten magischen Geschichten vom Kräuterweiblein und von Wurzelmännern.

Ideen für Kräuterbeete 102


Ideen für Kräuterbeete 103

Heute dagegen können wir nicht genug bekommen vom balsamischen Duft, den einmaligen Geschmacksnuancen, die Kräuter uns neben zauberhaften Blüten bieten. Das alte Wissen um die Heilkraft der Kräuter wird wieder lebendig. Berühmte Vorbilder sind Kräuterpfarrer Johann Künzle, Theophrast Paracelsus und der Mönch Walahfried Strabo.

Kräutergarten

Wir erfahren, dass die Kräuter randvoll mit Vitaminen, Vitalstoffen und ätherischen Ölen sind, eine Wohltat für Körper und Seele. Kräuter schützen vor freien Radikalen, regulieren Blutzucker und Cholesterin, bringen Herz und Kreislauf in Schwung, entgiften den Körper ganz natürlich und bauen seelische Spannungen ab. Grund genug, um die Kräuter eine wichtige Rolle in unserem Garten, auf unserem Balkon und in unserer Küche spielen zu lassen.

Ihr Aroma, ihren Duft und ihre Heilkraft können die Kräuter nur an einem optimalen Standort mit passendem Boden, artspezifischem Düngen und Gießen entfalten. Möchte man nur wenige Kräuter, setzt man sie im Garten oder auf dem Balkon zwischen Nutz- und Zierpflanzen. Hauptsache der Standort stimmt.

Will man in den unterschiedlichsten Kräutern schwelgen, legt man einen Kräutergarten, am besten im klassischen Stil alter Klostergärten, eine Kräuterspirale oder einen Topfgarten an. Alle drei Kultivierungsarten ermöglichen es, die doch sehr individuellen Pflanzen ihren Ansprüchen gemäß zu versorgen, ihnen mit den Steineinfassungen – die gespeicherte Wärme nachts zurückstrahlen – ein angenehmes Klima zu geben und die stark wuchernden Kräuter im Zaum zu halten.

Kräuter

Die meisten Gewürzpflanzen stammen aus südlichen Gefilden und sind deshalb eine hohe Lichtintensität und Wärme gewohnt. Solche Sonnenanbeter sind Estragon, Rosmarin, Lavendel, Majoran, Salbei, Ysop und Melisse. Viele von ihnen haben derbe Blätter. Pflanzen mit weichem Laub wie Petersilie, Kerbel, Löffelkraut, Pfefferminze oder Beinwell vertragen keine direkte Sonne. Sie bevorzugen halbschattige Lagen. Zu denen , die es schattig mögen, zählen Sauerampfer und Waldmeister.

Kräuterspirale
Kräuterspirale

In einer Kräuterspirale wachsen auf engstem Raum unten die Pflanzen, die es schattiger und feuchter bevorzugen und oben die Sonnenkinder. Im Topfgarten, der auch auf der Terrasse, dem Balkon, vor dem Küchenfenster gut gedeiht, sind die Kräuter schnell für Sie erreichbar. Im Gegensatz zum Standort Garten haben die stark wachsenden Pflanzen in den Gefäßen nur wenig Platz , um ihre Wurzeln auszustrecken. Sie kämpfen stets mit extremer Trockenheit. Tägliches, starkes Gießen, am besten nach Sonnenuntergang und regelmäßiges Zurückschneiden der Kräuter muss sein. Im nächsten März sollten die Kräuter aufgenommen, die zu groß gewordenen geteilt oder zumindest mit frischem Substrat versehen werden.

Kräuterbeet

Alle Gewürz- und Heilpflanzen wünschen durchlässige, humose, sandige Erde. Schwerer Lehmboden sollte mit Sand, Torf oder Kompost verfeinert werden. Auf Staunässe reagieren die meisten empfindlich. In der Zeit vom März bis Juni werden sie ein bis zweimal im Monat mit etwas Flüssigdünger versorgt.

Eine andere Möglichkeit ist, die Kräuter im Gemüse- oder Zierbeet anzusiedeln. Dort agieren sie dann als Hilfspolizisten zur Schädlingsabwehr. Bohnenkraut hält die schwarzen Läuse von den Bohnen fern, Pfefferminze verjagt Kohlweißlinge, Petersilie und Dill beschützen das Wachstum der Tomaten. Lavendel und Majoran vertreiben Ameisen und Blattläuse von Rosen. Auch die rankende Kapuzinerkresse wirkt gegen Blutläuse und Raupen.

Fester Bestandteil in jedem Gewürzgarten sind langlebige Kräuter, die viele Jahre am selben Ort bleiben und gut gepflegt – öfters mal mit Kompost versorgt – immer größer werden. Zu ihnen gehören Rosmarin, Beinwell, Ysop, Origanum, Liebstöckel, Johanniskraut und Pfefferminze. Die kurzlebigen, ein- bis zweijährigen sind Basilikum, Borretsch, Portulak, Dill, Majoran und Kamille. Sie sät oder pflanzt man am besten in jedem Jahr an einem anderen Platz.

Kräuter

Wenn die Pflanzen dann kräftig gewachsen sind, kommt die Zeit der Ernte. Die meisten gängigen Gewürzkräuterarten, die in unseren Breiten gedeihen, können ständig geerntet werden. Bei ausschließlich krautigen Sorten wie Petersilie, Schnittlauch, Pimpinelle, Borretsch, Sauerampfer… werden die ganzen Blätter geschnitten. Sie treiben dann von unten wieder kräftig aus.

Bei verholzenden Pflanzen, also z.B. bei Salbei, Basilikum, Rosmarin, Minze schneidet man die Triebspitzen. Sie sind zart, gut im Geschmack und reich an Inhaltsstoffen.

Durch ihre Entfernung wird die Pflanze zu buschigem, kompakten Wachstum angeregt.

Es gibt natürlich auch Ausnahmen, wie z.B. Beifuß. Bei ihm sind nur die Blütenstände aromatisch und zwar am stärksten, wenn die Knospen noch geschlossen sind.

Die höchste Konzentration an aromatischen Inhaltsstoffen erreichen die Kräuter kurz vor der Blüte. Sie sollten dann, also in den meisten Fällen jetzt im Juli/ August als Vorrat für den Winter geerntet werden. Es empfiehlt sich nicht, Kräuter in großen Mengen nach längeren Regenperioden zu schneiden. Dann sind die Gehalte sämtlicher wertgebender Inhaltsstoffe gering. Ein guter Zeitpunkt für die Ernte sind die Morgenstunden, so zwischen 7 und 9 Uhr, nach einigen sonnigen Tagen. Der Morgentau ist dann getrocknet und der Anteil der ätherischen Stoffe besonders hoch.

Kräutergarten

Mit dem Trocknen wählen Sie die älteste Methode, um die Pflanzen haltbar zu machen.

Sobald die Blätter oder Blüten von den Kräutern abgeschnitten sind, beginnen Stoffwechselveränderungen, die Aroma und Heilkraft beeinflussen. Deshalb soll der Trockenvorgang so schnell und schonend wie möglich erfolgen. Ungewaschen und gründlich verlesen werden die Kräuter zu lockeren Sträußen gebunden. Danach kopfüber an einem luftigen, warmen, zugleich schattigen Platz aufgehangen. So können die ätherischen Öle aus den Stängeln in die Blätter ziehen. In 4 bis 5 Tagen sollte der Trockenvorgang abgeschlossen sein.

Bei manchen Kräutern etwa Liebstöckel oder Salbei funktioniert dieses Trocknungsverfahren nicht immer. Hier kann man nachhelfen, indem man sie in einem Umluftherd bei 30° kurz nachtrocknet.

Wenn nach dem Trocknen die Blätter rascheldürr sind und die Stängel sich leicht brechen lassen, werden die Blätter abgestreift und in dunklen, luftdichten Gefäßen aufbewahrt.

Das Einfrieren von Kräutern ist denkbar einfach. Von den frisch geschnittenen Pflanzen werden die harten Stiele entfernt. Die Kräuter werden gehackt und können dann in Gefrierbeuteln möglichst portionsweise und gut beschriftet der Kälte übergeben werden. Verwendet werden sie später direkt aus dem Gefrierschrank in noch hart gefrorenen Zustand. Gefrorene oder getrocknete Kräuter sind circa ein Jahr haltbar.

Ideen für Kräuterbeete 104
Kräuteröl und Kräutertee

Man Kräuter auch konservieren, indem man sie in Essig oder Öl, auch in Schnaps einlegt.

Man kann mit ihnen Tees, Beruhigungskissen, Duftsäckchen, Duftöle und Badezusätze kreieren, vor allem aber herrliche Speisen zaubern, die das ganze Jahr an den schönen Gartensommer erinnern.


Ideen für Kräuterbeete 105

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