Mit Kübelpflanzen gestalten

Kübelpflanzen machen unseren Garten oder Balkon flexibel und vielseitig. Mit Kübelpflanzen gestalten eröffnet der individuellen Fantasie so zahlreiche Möglichkeiten. Immer neue Terrassenpflanzen schmücken nun die Kübel, sogar Stauden, Kräuter und Gemüsepflanzen.

Die Kunst Blumen, Formgehölze, Sträucher und Exoten in Töpfen zu kultivieren beherrschen die Gartengestalter schon seit der Antike. Heute ist sie ein hochaktueller Trend. Kübelpflanzen machen unseren Garten oder Balkon flexibel und vielseitig. Mit Kübelpflanzen gestalten eröffnet der individuellen Fantasie so zahlreiche Möglichkeiten. Immer neue Terrassenpflanzen schmücken nun die Kübel, sogar Stauden, Kräuter und Gemüsepflanzen.

Bougainvillea Hochstamm
Bougainvillea Hochstamm

Kübelpflanzen können gerade dann ins Rampenlicht gestellt werden, wenn sie am schönsten sind. Genau so einfach rückt auch Verblühtes in eine stillere Ecke, wo es sich bis zur nächsten Blütensaison erholen und neue Kraft schöpfen kann. Im Eingangsbereich, der stets einen guten Eindruck machen soll, sind Pflanzen in Töpfen daher genau das Richtige.

Südländishe Blütenpracht

Die brillanten Farben der exotischen oder mediterranen Blüten, ihre außergewöhnlichen, bisweilen skurrilen Formen sind unvergleichlich. Wenn sich Oleander, Solanum und Dipladenia unter der Last ihrer Blüten geradezu biegen, die Schmucklilie (Agapanthus) übersät ist von blauen Sterndolden oder die Bougainvillea zur üppigen Blütenkaskade wird, dann kann man schon voll ins Schwärmen geraten. In ihrem Schatten breitet sich Urlaubsstimmung aus.

Mit Kübelpflanzen gestalten
Mit Kübelpflanzen gestalten

Früchte und Kräuter


Eigenwillig und von besonderer Faszination sind die jetzt so beliebten Terrassenpflanzen mit exotischen Früchten: der Granatapfel, die Banane, Orangen- Zitronenstämmchen und die Mano di Buddha. Auch Kräuter wie Rosmarin und Lavendel sind dekorative Kübelpflanzen.

winterharte Kübelpflanzen
winterharte Kübelpflanzen

Das ganz Jahr über schön – Winterharte Kübelpflanzen

Immergrüne Formgehölze, winterharte Palmen und Olivenbäume sind heute im Kübel weit verbreitet. Diese Terrassenpflanzen sind meist winterhart. Winterharte Kübelpflanzen haben den Vorteil, dass sie oft ganzjährig draußen stehen können, während das für die Exoten nur von Mai bis Ende Oktober möglich ist. Die Immergrünen und andere gefallen durch ihre eleganten Formen oder ihr dekoratives Laub. Sie machen den Balkon oder die Terrasse das ganze Jahr über attraktiv. Man kann sie dort auch gut zum Sichtschutz einsetzen.

Terrassenpflanzen
Terrassenpflanzen

Die Kombination von Pflanze und Kübel

Doch nicht die Pflanze allein, sondern die gelungene Kombination mit einem ausgewählten Gefäß macht den besonderen Reiz aus. Topf und Pflanze bilden ein harmonisches Ensemble, wenn sie in Farbe, Form, Größe und Höhe aufeinander abgestimmt sind.

Man pflanzt Terrassenpflanzen in Steintröge, Terrakotta Töpfe, Kübel aus Holz, Metall oder Kunststoff. Manchmal lässt man auch die Töpfe dominieren. In antiken Formen z. B. wirken sie wie ein Gruß aus vergangener Zeit. Die modernen Cortenstahl – Kübel integrieren selbst urige Kräuter in die Terrassen architektonischer Häuser.

Kübelpflanzen
Kübelpflanzen

Die Anordnung der Kübel hat großen Einfluss auf das Erscheinungsbild des Gartens. Man sollte die Kübel nicht in gerader Linie aufreihen, sondern sie ins Gartenkonzept als besondere Blickfänge einbeziehen. Dekorativ bepflanzte Kübel stehen an Wegkreuzungen im Garten, aber auch mitten im Beet. Sie geben der kleinen Bank im versteckten Winkel eine persönliche Note. Werden die Töpfe kulissenartig angeordnet mit einer größeren Pflanze im Vordergrund, gewinnt der Garten an Tiefe.

Langweilige Ecken verwandeln hübsche Gefäße mit bunten Sommerblumen in ein buntes Blumenmeer. Die Pflanzen in den Töpfen können die ‚Diplomaten‘ des Gartens sein. Wo es Farb- oder Formdifferenzen gibt, sorgen sie geschickt für den Ausgleich, ohne sich dabei selbst in den Schatten zu stellen. Besonders raffinierte Effekte ergeben sich, wenn dabei die Blütenfarben und -formen der angrenzenden Beete aufgegriffen werden.

Kübelpflanzen
Kübelpflanzen

In großer Runde bezaubern sie auf der Terrasse. Da viele Gärten, vor allem die kleineren heute vorwiegend aus Sitzplätzen bestehen, ist die Zahl der Kübelpflanzen entsprechend groß. Wer keinen Garten hat, für den ist der Topf die einzige Möglichkeit, Balkon und Dachterrasse mit lebendigem Grün zu schmücken. Stets fesseln die Kübelpflanzen den Blick des Betrachters. Viele tolle Kübelpflanzen finden Sie hier

Geschickt platziert bilden Kübelpflanzen Sichtschutz, den man je nach Bedarf immer wieder anders arrangieren kann. Kübelpflanzen sind dort auch besonders wichtig, wo die moderne Architektur sich mit großen Fenstern, Dachterrassen und Balkons bewusst nach außen öffnet. Der Wunsch nach einer Wohlfühloase unter freiem Himmel ist heute übermächtig geworden.Vor allem immergrüne Kübelpflanzen bringen dort ganzjährig die Natur spürbar nah. Gezielte Lichtakzente setzen sie beim Einbruch der Dunkelheit stimmungsvoll in Szene und vermitteln so selbst dem Wohnraum Großzügigkeit und Natürlichkeit.

Kübelpflanzen
Kübelpflanzen

Bei der Platzierung der Kübelpflanzen muss selbstverständlich auch auf deren Lebensbedingungen, ihre Vorliebe für Sonne oder Schatten, ihre Windempfindlichkeit geachtet werden. Der Wuchs der Pflanze bestimmt die Größe des Topfs, der immer einen Abfluss haben sollte. Für eine ganzjährige Bepflanzung sind frostfeste Gefäße wichtig. Standfest müssen die Kübel ebenfalls sein. Sollen sie öfters umgeräumt werden, bieten sich leichtere Töpfe an. Untersetzer sind unumgänglich, wenn die Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon stehen.

Auch die richtige Erdmischung ist wichtig: Moorbeetpflanzen wie Rhododendren, Azaleen und Hortensien brauchen z.B. saure Spezialerde, Balkonblumen bevorzugen leichte bis mittelschwere Erde. Wenn dann auch noch die regelmäßige Düngung und Wasserversorgung stimmen, haben die Kübelpflanzen optimale Wachstumsbedingungen. Sie übertreffen ihre Beetnachbarn oft an Schönheit und Blühkraft.

Kübelpflanzen
winterharte Palmen

Die Farbenfreude, enorme Wachs- und Blühkraft der Kübelpflanzen hat natürlich ihren Preis. So attraktiv sie sind, so anspruchsvoll sind sie auch. In ihren engen Töpfen sind die Kübelpflanzen ganz auf unsere aufmerksame Versorgung angewiesen. Die meisten von ihnen sind Sonnenanbeter und haben einen hohen Wasserverbrauch. An heißen Tagen muss mehrmals gegossen werden.

Mit Kübelpflanzen gestalten 1

Dabei gilt: Pflanzen mit großen Blättern wie Engelstrompete oder Zierbanane brauchen sehr viel Wasser. Harte, ledrige und graue Blätter haben einen natürlichen Verdunstungsschutz und weisen auf trockenheitsverträgliche Pflanzen hin. Dazu gehören Zitrus, Lorbeer, Olive, Agave, Lavendel, Lotus und Rosmarin.

Die Hochleistungsblüher sollten auch stets mit ausreichend Dünger versorgt werden. Man kann im Frühjahr Langzeitdünger geben, der viele Wochen vorhält. Ende August sollten Sie bei allen Pflanzen, die Sie überwintern wollen, mit dem Düngen aufhören. Die Triebe der Gewächse müssen ausgereift sein, ehe sie je nach Wetterlage im Oktober, spätestens Anfang November ins Winterquartier umziehen.

Balkonpflanzen: Die wichtigsten Tipps für eine farbenfrohe Blütenpracht

Üppige Blütenpracht, lange Blütezeit: Balkonpflanzen verwandeln den Sommer in ein Blütenmärchen und sorgen für ein ausgelassenes Farbspiel vom Frühling bis in den Herbst. Die Vielfalt der einjährigen Sommerblüher macht schöne Kombinationen möglich. Ob zarte Pastelltöne, kontrastreiche Farbkombinationen, Pflanzungen Ton in Ton oder einfach fröhlich bunt – mit den Balkonpflanzen können Sie Ihren Balkon, Ihre Terrasse oder Beete jedes Jahr anders und ganz individuell gestalten.

Balkonblumen
Balkonblumen

Ab Mitte April können Sie schon die Sommerschönheiten auf die Terrasse und den Balkon setzen. Ein kleines Risiko bei Nachtfrösten bleibt auf jeden Fall dabei. Eine Folienabdeckung muss daher immer griffbereit sein. Greifen Sie nicht nur auf die alten Standards zurück! Es macht viel mehr Spaß auch neuere Sorten auszuprobieren wie wetterfeste Sunpatiens, die Begonie Summerwings, Elfensporn, Zierklee, Süßkartoffeln, Mini-Petunien, Duft-Begonien …

Balkonpflanzen Blattschmuck

Blattschmuck

Nicht nur die Blüten, auch das Laub kann sehr attraktiv sein. Im modernen Pflanzungen findet man daher viele Blattschmuckpflanzen. Buntnesseln, Gräser, Süßkartoffeln & Co. sind pflegeleicht und viele Monate lang schön. Manche Blattschmuckpflanzen dienen als Vermittler zwischen den leuchtenden Farben der Blüten. Es gibt aber auch Pflanzen mit so außergewöhnlichen Laubfärbungen und -zeichnungen, die selbst zu echten Hinguckern werden.

Abstand halten – auch im Balkonkasten

Setzen Sie die Sommerblumen in frische, gute Blumenerde mit Dünger. Die Pflanzen brauchen ein wenig Abstand voneinander; denn sie wollen noch wachsen. In den Gefäßen entstehen zwangsläufig Konkurrenzen, gehen schwache Gewächse unweigerlich zwischen den starken unter. Deshalb räumt man Pflanzen, die in die Breite wachsen, mehr Platz ein. Man setzt auch in die Mitte von Beeten oder Schalen höhere, stehende Blumen und davor hängende Sorten. Dann haben alle Nachbarn die Chance, Licht und Luft zu tanken.

Balkonblumen

Die Wahl des Balkonkastens oder Kübels

Bei der Auswahl der Balkonkästen und Kübel dürfen nicht nur modisches Flair, der Stil und die Ausstattung Ihrer Terrasse oder des Balkons, sondern vor allem das Wohl der Blumen in Vordergrund stehen. Üppige Balkonpflanzen benötigen genügend Platz, um sich zu entfalten. Nehmen Sie daher besser voluminöse Blumenkästen und Kübel. Die Pflanzen gedeihen besonders gut in Balkonkästen von 80 bis 120 cm Länge, die 20 bis 25 cm breit sind und ein eingebautes Wasserreservoir besitzen. Alle Pflanzgefäße sollten Löcher als Wasserabzug haben oder wenigstens unten eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton.

Nicht nur Ihre Vorlieben entscheiden über das Gelingen eines schönen Balkons oder einer Terrasse. Wichtig sind vor allem die Lage, die Lebensbedingungen, die die Pflanzen hier vorfinden. Auf Südwest- und Südostseiten fühlen sich fast alle Blumen wohl. Heiße Südlagen vertragen nur wenige, wie Pelargonien oder Gazanien.

Balkonblumen für den Schatten

Für den Schatten

Für sonnige Lagen gibt es zahlreiche Balkonblumen. Im Halbschatten und Schatten ist die Auswahl nicht so groß. Gut gedeihen im Halbschatten z.B. Begonien, Ziertabak (Nicotina), Bacopa, Männertreu (Lobelia) und Fächerblumen (Scaevola). Im Schatten fühlen sich neben Begonien auch Fuchsien (Fuchsia), Fleißige Lieschen (Impatiens) und die Schneeflockenblume (Sutera) wohl. Attraktive Balkonkästen kann man gestalten, wenn man dazu Blattschmuck-Pflanzen wie Buntnesseln oder Ungarischen Sauerklee setzt.

Ganz gleich, ob Sie eine überwiegend schattige, sonnige oder windige Terrasse haben, Sie müssen sich mit den Gewächsen arrangieren, die die vorhandenen Lichtverhältnisse bevorzugen. Auch Pflanzen mit sehr unterschiedlichem Wasserbedarf sollten Sie nicht zusammensetzen.

Die schönsten Blütenbäume für den Garten

Zu jedem Haus, zu jedem Garten gehört ein Baum irgendwie dazu. Aber leider sind die meisten modernen Gärten zu klein, um riesige Bäume zu pflanzen. Zum Glück gibt es auch wunderschöne, zierliche Blütenbäume für den Garten.

Die schönsten Blütenbäume für den Garten 2

Zu jedem Haus, zu jedem Garten gehört ein Baum irgendwie dazu. Aber leider sind die meisten modernen Gärten zu klein, um riesige Bäume zu pflanzen. Zum Glück gibt es auch wunderschöne, zierliche Blütenbäume für den Garten.

In Gärten sind Bäume wichtige Gestaltungselemente. Sie gliedern das Grundstück, spenden Schatten und bieten Sichtschutz. Selbst im Winter geben sie dem Garten noch Struktur. In unseren Gärten gibt es viele verschiedene Laub- und Nadelbäume, die größte Faszination geht jedoch von den Blütenbäumen aus – besonders von denen, die den Frühling mit einer spektakulären Blütenpracht eröffnen. Ihre Farben und Düfte ziehen uns nach den langen dunklen Wintermonaten magisch an.

Blütenbäume für den Garten

Der beliebteste Blütenbaum: die Magnolie

Die tulpenförmigen Blüten wirken wie moderne Skulpturen. Dabei zählt die Magnolie zu den ältesten Blütenpflanzen dieser Erde. Magnolien blühten schon vor mehr als 100 Millionen Jahren. Magnolien wachsen langsam, blühen oft erst nach 8 bis 10 Jahren und werden uralt. Man muss sie in all‘ der Zeit gewähren lassen, sie möglichst nicht beschneiden und auch nicht umsetzen.

Magnolien sind robuste Pflanzen: Es gibt weder Krankheiten noch Schädlinge, die ihnen zusetzen können. Lediglich der falsche Standort kann ihnen zu schaffen machen. Magnolien lieben lehmige, kräftige Humuserde mit nicht viel Kalk. Sie sind Flachwurzler und müssen bei Trockenheit gewässert werden. Am besten stehen sie vor einer windgeschützten Hauswand.

Diese Diva unter den Blütenbäumen ist die Magnolia x soulangiana, die Tulpen-Magnolie. Sie wird im Laufe der Zeit 6m hoch und ebenso breit. Sie ist mit ihren ausladenden Ästen ein eleganter Solitär für große Gärten, denen sie eine gewisse Noblesse verleiht.

Blütenbäume für den Garten: Sternmagnolie
Sternmagnolie

Die rein weiße oder auch rosa Stern-Magnolie (Magnolia stellata) wächst langsam, wird nur zwei bis drei Meter hoch und ist daher für kleinere Gärten gut geeignet. Sie blüht verschwenderisch mit sternförmigen, duftenden Blüten bereits im März und April. Ein geschützter Standort und ein mildes Klima sind erforderlich.

Nicht alle Magnolienblüten duften. Garantiert ist der betörende Duft bei der Lilienmagnolie ( Magnolia liliiflora), vor allem bei der dekorativen purpurfarbenen Sorte ‚Nigra‘. Sie blüht besonders lang, von Anfang Mai bis in den Juni und gedeiht auch in Kübeln prächtig. Die immergrüne Magnolia grandiflora mit ihren beeindruckenden schalenförmigen Blüten, die sich von Mai bis Juni öffnen, sollte nur in milden Gegenden gepflanzt werden. Die Magnolie ´Sunsation´ist ein unvergleichlichen Blickfang mit ihren sonnengelben Blüten von April bis Mai.

Ziemlich ungefährdet von Frost sind die weißen Blüten der Hohen Magnolie (Magnolia x loebneri), die sich erst Ende April öffnen. In kalten Gegenden ist die Sommer-Magnolie (Magnolia sieboldii) eine fabelhafte Alternative. Ihre weißen Blüten erscheinen erst im Juni und Juli.

Prunus

Prunus: magische Blütenträume

Dem Zauber eines blühenden Prunus kann sich niemand entziehen, ganz gleich ob es sich dabei aus der weitläufigen Pflanzen- Familie um eine Kirsche, Mandel, Aprikose, einen Pfirsich oder eine Pflaume handelt. Zur Blütezeit sind sie alle überwältigend mit ihrem weißen, rosa oder cremefarbenen Blütensegen, unter dem man oft die Äste nicht mehr sieht. Besonders formenreich präsentieren sich die Zierkirschen mit ihren fernöstlichen Sortennamen: die säulenförmig wachsende Prunus serrulata ‚Amanogava‘, der anmutig überhängende ‚Shidare-Sakura‘, der aufrechte, starke ‚Kanzan‘. Wer sich sehr früh blühende Arten wünscht, pflanzt Prunus yedoensis, jene Zierkirsche, unter der die Japaner ihr Kirschblütenfest feiern.

Viele Prunus, etwa die dunkelrosa Nelkenkirsche werden sehr groß.
Es gibt allerdings heute auch eine große Auswahl klein bleibender Prunussorten, die in jedem Hausgarten, manche sogar auf dem Balkon Platz finden.

Zwergpfirsich Melred

Der Zwergpfirsich Melred, der häufig schon Ende März/Anfang April mit seinen roten Blüte begeistert, wird nur 2 bis 3 Meter hoch. Die besonders reich blühende ‚Fugenzo‘, die Hängeform der ‚Kiku-shidare-sakura‘, die ‚Autumnalis‘ mit ihrer langen Blütezeit vom Herbst bis in den Frühling, das allseits beliebte Mandelbäumchen, die ‚Shiro-fugen‘ und ‚Shirotae‘ … brauchen auch nicht viel Platz.

Wer nur sehr wenig Platz hat, dem schenkt Prunus mume, die Japan- Aprikose mit ihren Blüten in Weiß oder Pink und dem süßen Duft einen Hauch von Frühling mit Asienflair. Die Reichblütige Kurilenkirsche gilt als schönste Blütenkirsche für kleinste Gartenplätze. Das fernöstliche Wunderkind ist bereits als junge Pflanze derart blütenübersät, dass man die Triebe nur erahnen kann.

Goldregen

Goldregen (Laburnum anagryroides)


Kaum ein Baum kann mit mit so einer leuchtenden Blütenpracht aufwarten wie der Goldregen. Die überreich mit  gelben Blüten behangenen Bäume sind von Mai bis Anfang Juni schon von weitem zu sehen. Ihre duftenden Schmetterlingsblüten erscheinen in dichten, bis zu 30 cm langen Trauben.

Ein ganz besonderen Goldregen ist die Chimären-Goldregen

Weißdorn

Weißdorn


Auch der Weißdorn ist ein hervorragender kleiner Baum für unsere Gärten. Neben der Wildform Crategus monogyna gibt es auch verschiedene Sorten von Weiß- und Rotdorn, die sich auch für kleinere Gärten eignen.

Zierapfel

Zier-Äpfel (Malus in Sorten)


Zieräpfel trumpfen gleich zweimal im Jahr groß auf: Sie begeistern im Frühjahr durch ihre Blüte, im Herbst durch ihre dekorativen Früchte.

Trompetenbaum

Trompetenbaum (Catalpa bignoides)


Von Juni bis Juli erscheinen die weißen Blüten in 15 bis 20 cm langen Rispen. Auch die großen, herzförmigen Blätter dieses Baumes sind sehr dekorativ. Der Trompetenbaum wird bis zu 15 Meter hoch.

Die schönsten Blütenbäume für den Garten 3


Judasbaum (Cercis siliquastrum)


Der Judasbaum ist einer der reizvollsten Gartenbäume, besonders wegen seiner üppigen Blütenfülle und seines ungewöhnlichen Wuchses.

Paulownia

Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa)


Der Blauglockenbaum – botanisch Paulownia – ist nach der russischen Zarentochter Anna Pawlowna benannt. Er ist ein viel bewunderter Baum mit Seltenheitswert.  Von April bis Mai vor dem Blattaustrieb erscheinen die rosavioletten Blüten. Der Blauglockenbaum wächst bis zu 15 Meter hoch und bekommt eine breite Krone.

Schneeglöckchenbaum

Schneeglöckchenbaum (Halesia carolina)


Dieser romantisch anmutende Baum bezaubert mit glockenförmigen Blüten von April bis Mai. Im Herbst färbt sich das Laub schön gelbgrün, im Winter haften noch dekorative Früchte.

Taschentuchbaum

Taschentuchbaum (Davidia involucrata vilmoriniana)


Ein sehr edler Blütenbaum. Das Besondere an ihm sind seine traumhaft schönen, rahmweißen, herabhängenden Hochblätter.

Chinesischer Blumenhartriegel

Cornus kousa chinensis


Der Chinesische Blumenhartriegel weiß mehrmals im Jahr zu begeistern: Im Frühling entwickelt er große, weiße Brakteenblüten. Später schmückt es sich mit dekorativen, himbeerartigen Früchten. Die Früchte sind eßbar, die Schale sollte man wegen ihres bitteren Geschmacks nicht mitessen. Im Herbst färbt sich das Laub leuchtend rot.

Aesculus carnea briotii

Rotblühende Rosskastanie (Aesculus x carnea ‚Briotii‘)


Diese Rosskastanie blüht leuchtend rot im späten Frühjahr. Sie wächst zu einem 10 m hohen Baum mit kompakter, rundlicher Krone.

10 Ideen für Vorgärten

Der erste Eindruck ist entscheidend. So wie sich der Vorgarten Vorbeikommenden und Besuchern präsentiert, verrät es viel über das Wesen der Bewohner. Hier zeigen wir Ihnen einige Ideen für Vorgärten.

10 Ideen für Vorgärten 4

Der erste Eindruck ist entscheidend. So wie sich der Vorgarten Vorbeikommenden und Besuchern präsentiert, verrät es viel über das Wesen der Bewohner: zurückhaltend, vornehm, pragmatisch, umweltbewusst, repräsentativ oder weltoffen freundlich… Der Vorgarten – und sei er noch so klein, ist so etwas wie die Visitenkarte des Hauses. Gleichzeitig ist er das Erste, was man am Morgen beim Verlassen des Hauses sieht, und über das man sich am Abend beim Heimkommen freut. Hier zeigen wir Ihnen einige Ideen für Vorgärten.

Ideen für Vorgärten

Der Vorgarten hat in den letzten Jahren für viel Gesprächsstoff gesorgt. Grund sind die zahlreichen Kies- und Schottergärten, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind, wenn Hausbesitzer mit einer Steinschüttung auf Unkrautvlies besonders pflegeleichte Vorgärten anlegen wollten. In den sozialen Netzwerken werden unter „Gärten des Grauens“ Fotos der schlimmsten Kiesgärten gesammelt und verspottet. Tatsächlich sind diese Schottergärten gar nicht so pflegeleicht, denn dort siedeln sich schon bald Wildkräuter an.

Grüne, bepflanzte und abwechslungsreiche Vorgärten beeinflussen die Lebensqualität im Haus und in der Nachbarschaft positiv. Zudem haben sie eine große Bedeutung für die Artenvielfalt und das Klima in der Stadt. Sie geben wilden Tieren Lebensräume, denn sie sind ökologische Trittsteine für Pflanzenarten, Insekten und Vögel, die auf der Suche nach Nahrung und Nistplätzen von Trittstein zu Trittstein wandern.

Vorgarten
Ländlicher Vorgarten

Vorgärten sollten ganz individuell sein. Doch ganz gleich ob sie groß, klein, schmal, schattig sind, am Hang liegen…. kaum ein Stück im Garten ist schwieriger zu gestalten als der Eingangsbereich vor dem Haus. Hier müssen Funktionalität und Schönheit viel stärker verschmelzen als im Wohngarten. Der Eingangsbereich sollte Tag für Tag durch sein gepflegtes Aussehen überzeugen. Er wird während des ganzen Jahres von Besuchern und Bewohnern des Hauses genutzt, gegebenenfalls zu allen Tages- und Nachtzeiten.

Der Vorgarten zeigt sich im Gegensatz zum Wohngarten als halb öffentlicher halb privater Raum. Viele Voraussetzungen etwa für die Sicherheit und Schönheit der Beleuchtung und Pflasterung müssen geklärt werden. Schließlich will man auch nachts bei schlechtem Wetter ungefährdet die Garage erreichen oder den späten Besucher abends vor dem Haus erkennen können.

Außerdem müssen ein Vordach gegen den Regen, der Briefkasten, Wegbeleuchtungen und so nützliche, aber nicht immer ansehnliche Dinge wie die Mülltonne, Fahrradständer optisch verträglich untergebracht werden. Kanaldeckel können stören. Das Auto braucht seinen Platz. Die Erfahrung zeigt: Je größer eine Familie und je kleiner die Kinder, desto schwieriger ist es, alle Notwendigkeiten und Wünsche zu vereinen. Das alles unter einen Hut zu bekommen, erfordert viel Überlegung und großes planerisches Können.

Vorgarten an stark befahrener Straße

Entscheidend ist auch, ob Ihr Haus in Alleinlage oder an einer stark befahrenen Straße liegt. Solche Häuser können sich schon aus Sicherheits- oder Lärmschutzgründen nie so offen und freundlich zeigen wie die in einer stillen Wohnstraße. Hohe Hecken, Mauern, Tore mit Gegensprechanlagen, eventuell mit Videoüberwachung sorgen für den nötigen Abstand vom Besucher. In einem Vorgarten an einer verkehrsreichen Straße dienen Mauern, Hecken und möglichst immergrüne Pflanzen als Staub- und Geräuschfilter.

10 Ideen für Vorgärten 5

Bei einer Straße mit weniger Verkehr genügt ein niedriger Zaun und eine lockere Bepflanzung. Ein kleines Tor hält Kinder und Haustiere davon ab, auf die Straße hinauszulaufen. An einer ruhigen Wohnstraße ist eigentlich keine Abgrenzung des privaten und öffentlichen Bereichs nötig. Beide gehen ineinander über. Das wirkt großzügig.

Und wirklich kann man in solchen Straßen eine unglaubliche Vielfalt in den Eingangsbereichen festzustellen. Das sind oftmals keine Vorgärten im konventionellen Sinne – kein kühles Abstandsgrün – keine Ehrfurcht gebietende Inszenierung mit Formgehölzen und Kunstwerken, wie man sie in den Vorgärten älterer Villen oder öffentlicher Gebäude findet.

Wie Sie einen pflegeleichten Vorgarten anlegen können, erfahren Sie hier

Ideen für Vorgärten

10 Ideen für Vorgärten 6
Wildblumenwiese im Vorgarten:
Mit ihrer Artenvielfalt bieten Wildblumenwiesen zahlreichen Kleintieren und Insekten wie Schmetterlingen, Fliegen, Wildbienen und Hummeln einen Lebensraum.
10 Ideen für Vorgärten 7
Romantisch: Ein zauberhafter Rosengarten begrüßt die Besucher.
10 Ideen für Vorgärten 8
In praller Sonne: pflegeleichter Präriegarten vor dem Haus.
10 Ideen für Vorgärten 9
An einer Straße mit wenig Verkehr kann man auch Obst im Vorgarten anbauen.
10 Ideen für Vorgärten 10
Klassisch und elegant: ein repräsentativer Vorgarten
10 Ideen für Vorgärten 11
Vorgarten mit Hausbaum
In den kleiner gewordenen Vorgärten stehen der Judasbaum, die Weidenblättrige Birne, die Zieräpfel, Kugelahorn, -robinie, -trompetenbaum, die Hängeformen von Eschen, Zierkirschen oder Blutbuchen. Sie alle werden nur 4 bis 6 Meter hoch und hüten die heutigen Häuser.

12 Ideen für Balkonpflanzen im Frühling

Die Tage werden länger, die Äste der Büsche und Bäume zusehends farbiger. Die warmen Sonnenstrahlen verführen uns die Balkontür zu öffnen, nach draußen zu treten, den Vögeln zu lauschen und den frischen Geruch nach Frühling tief einzuatmen. Hier finden Sie Ideen für Ihre Balkonpflanzen im Frühling

12 Ideen für Balkonpflanzen im Frühling 12

Die Tage werden länger, die Äste der Büsche und Bäume zusehends farbiger. Der Saft steigt im Holz empor und erfüllt die Pflanzen mit Leben. Der Boden riecht angenehm erdig. Erste Bienen summen zwischen Weidekätzchen und Zwiebelblumen umher. Die warmen Sonnenstrahlen verführen uns die Balkontür zu öffnen, nach draußen zu treten, den Vögeln zu lauschen und den frischen Geruch nach Frühling tief einzuatmen. Hier finden Sie Ideen für Ihre Balkonpflanzen im Frühling.

12 Ideen für Balkonpflanzen im Frühling 13

Die kleinen Frühlingsblüher wecken in uns positive Emotionen und lassen die Wintertristesse bald vergessen. Ihr Duft begeistert nicht nur uns Menschen, er zieht auch Bienen, Hummeln und Co. magisch an. Frühblüher wie Elfen-Krokus, Märzenbecher und Traubenhyazinthen sind wichtige Nahrungsquellen für Bienen & Co.

balkonpflanzen frühling

Nichts symbolisiert das Wiedererwachen der Natur besser als das Erblühen der Zwiebelblumen. Es ist ein Zauber, ein Geheimnis um sie. Wir setzen die Zwiebel im Herbst und wissen nicht, was genau entsteht. Doch sie ist etwas Lebendiges, wächst langsam, verspricht Duft, Farbe und Schönheit. Sie enthält alle Lebenskraft und kann sich auch selbst genug sein, so wie die Hyazinthe, die auf einem Glas nur mit ein bisschen Wasser traumhafte Blüten hervorbringt.

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Mit Narzissen, Krokussen, Wildtulpen in wunderbaren Farben, blauen Traubenhyazinthen, Blausternchen (Scilla), Schneestolz, Hyazinthen… entstehen zauberhafte Farbkompositionen. Zwiebelblumen schmücken Stauden- oder Rosenbeete, bei denen die übrige Blüte erst spät einsetzt, wachsen unter Laubbäumen, im Steingarten, der im Vorfrühling schrecklich leer aussieht, in kahlen Schalen und Blumenkästen. Ihre Farblinien können dem Verlauf der Beete und Wege folgen oder sich frei über die Wiese verteilen. Am schönsten sind sie, wenn sie großflächig prachtvolle Blütenteppiche weben.

balkonpflanzen frühling

Den Frühling im Farbenrausch erlebt man, wenn man im Herbst hochwertige Blumenzwiebeln an den verschiedensten Stellen im Garten setzt. Zum Glück finden wir auch jetzt ein reiches Angebot an vorgetriebenen Pflanzen, das es Menschen mit Zeitmangel ermöglicht, eine üppig blühende Wohlfühloase schnell und einfach zu gestalten. Wir lassen uns nun nicht mehr aufhalten, uns endlich den Frühling auf die Terrasse, den Balkon zu holen.

balkonpflanzen frühling

Die kleinen Frühlingsblüher, die wir begrüßen, sind für uns Helden. Ganz allein auf sich gestellt, oft noch in bitterer Kälte müssen sie sich behaupten, ihren unbeugsamen Lebenswillen beweisen. Zuerst kamen die Primeln mit ihrem unendlichen Farben und Farbenreichtum. In diesen Wochen tauchen sie überall wieder auf – in Balkonkästen und Kübeln, in Vorgartenrabatten und großflächigen Parkbeeten, als erster blühender Grabschmuck oder in Töpfen und Containern auf Straßen und Plätzen: die bunten Stiefmütterchen und ihre kleinen mehrjährigen Schwestern, die Horn-Veilchen.

balkonpflanzen frühling

Die Züchter entdeckten vor fast 300 Jahren ihre Liebe zu der unscheinbaren Viola tricolor, dem wilden Stiefmütterchen, das als Heilkraut hohes Ansehen genoss. Aus dem unkrautigen Veilchengewächs züchteten sie durch immer neue Kreuzungen die prachtvollen Gartenstiefmütterchen. Weltweit sind die Stiefmütterchen vor allem beliebt wegen ihrer tausendfach unterschiedlichen Gesichtchen, die so ausdrucksvoll ‚gucken‘ können.

balkonpflanzen frühling

Der Name ‚Stiefmütterchen‘ kommt übrigens von der Anatomie der Blüte. Das unterste der fünf Blütenblätter ist schön ausgeprägt und stellt die Stiefmutter dar. Links und rechts darüber, ebenfalls prächtig anzusehen, ihre leiblichen Töchter. Im Hintergrund, unscheinbar, die beiden Stieftöchter. Wer Balkongeländer mit bunten Frühlingskästen schmückt, ist mit Stiefmütterchen als Grundbepflanzung gut beraten.

Zwischen Stiefmütterchen und Primeln machen sich einige bunte Tulpen, rosa Hyazinthen, blaue Zwergiris gut, ebenso Tausendschönchen in Weiß, Rosa und Rot. Vergissmeinnicht wirken traumhaft in Gruppen als hellblaue oder rosa Blütenwolken. Dazu passen hervorragend Krokusse, Blausternchen, die früh blühenden Alpenveilchen.

balkonpflanzen frühling

Später kommen Ranunkeln, Anemonen, Maiglöckchen, Zwergmargerithen und Glockenblumen hinzu. Dicht zusammen gepflanzt wirken die keinen Frühjahrsblüher besonders üppig. Anders als später die Sommerblumen wachsen sie nur wenig und machen sich gegenseitig nicht den Platz streitig.

balkonpflanzen frühling

Mit ihren leuchtenden Farben und ihrer robusten Widerstandskraft sind die Frühlingsblüher gerade richtig. Ihnen machen auch eventuelle Spätfröste nichts aus. Setzen Sie Bellis, Primeln, Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen und Hornveilchen bereits in voller Blüte. Es war lang genug grau, jetzt soll es grünen und blühen. Das Frühjahr ist auch die richtige Zeit, um Winterschäden an der Rahmenbepflanzung oder bei den Bodendeckern zu beheben, eine Neubepflanzung vorzunehmen.

Mehr Iden für Balkonpflanzen im Frühling finden Sie auf unsere Pinnwand.

Bauerngarten anlegen

Unbeschwerte Tage in der Kindheit, herrliche Ferien auf dem Land, bunte Blumen, üppige Beerensträucher, süße Kirschen direkt vom Baum – mit solchen Erinnerungen verbinden wir den Bauerngarten. Im Bauerngarten liegt das Versprechen vom unbeschwerten Leben. Einen Bauerngarten anlegen ist gar nicht so schwer und geht auch gut in der Stadt.

Bauerngarten anlegen 15

Unbeschwerte Tage in der Kindheit, herrliche Ferien auf dem Land, bunte Blumen, üppige Beerensträucher, süße Kirschen direkt vom Baum – mit solchen Erinnerungen verbinden wir den Bauerngarten. Im Bauerngarten liegt das Versprechen vom unbeschwerten Leben. Einen Bauerngarten anlegen ist gar nicht so schwer und geht auch gut in der Stadt.

Bauerngarten anlegen

In Zeiten, in denen der eigene Garten immer mehr als Rückzugsort und Oase begriffen wird, kommt den üppig blühenden Bauerngärten eine wichtige Bedeutung zu. Sie spiegeln die Leichtigkeit des Seins wider. Eine Mischung aus Nostalgie und sprühender Lebensfreude macht sie einzigartig. Zudem sind sie Inseln der Beständigkeit inmitten einer Welt des schnellen Wandels – Gärten mit Seele.

Tatsächlich ist der Bauerngarten, von dem wir träumen, eine Ideal-Vorstellung. In Wirklichkeit hatten in früheren Jahrhunderten die Bauern meist keinen Ziergarten, sondern ließen Schweine und Ziegen direkt am Haus laufen. Ursprünglich war ein Bauerngarten nichts anderes als der Garten auf einem landwirtschaftlichen Betrieb, in dem Gemüse angebaut wurde. Erst mit der Industrialisierung der Landwirtschaft kam es, dass Bauern das Stück Land um ihr Haus herum als Ziergarten anlegten. Dieser Bauerngarten war ein Statussymbol und diente vor allem repräsentativen Zwecken.

Bauerngarten anlegen

Der typische Bauerngarten


1913 wurde im Botanischen Garten von Hamburg das Muster für einen Bauerngarten angelegt mit Obst, Gemüse, Kräutern und Zierpflanzen. Dieses Gartenmodell ist heute noch Vorbild für viele moderne Bauerngärten. Typisch für Bauerngärten ist der quadratische oder rechteckige Grundriss. Der Bauerngarten wird durch einen Holzzaun, eine Hecke oder auch durch eine Mauer begrenzt.

Die Flächenaufteilung mit dem Wegekreuz nach dem Vorbild mittelalterlicher Klostergärten ist rationell, sorgt für kürzeste Wege. In der Mitte treffen die Wege meist auf einen Brunnen oder ein rundes Beet. Niedrige Hecken fassen die bäuerlichen, streng geometrisch gegliederte Beetflächen mit den üppig wuchernden Pflanzen ein.

Bauerngarten anlegen

Die Liebe zur Pflanze

Die Liebe zur Pflanze, zur üppigen Vegetation prägt den Bauerngarten. Die ideale Symbiose von Schönem, Nützlichem, Gesundem, Sinnvollem bei kleinstmöglichem Aufwand ist es, was die ländlichen Gärten jetzt so faszinierend zeitlos erscheinen lässt. Das Spiel mit Farben und Formen, mit einjährigen Blumen, Zwiebelpflanzen, Blühstauden, Kräutern, Obst und Gemüse bietet einen ganzjährigen Genuss. Gemüse, Obst, Kräuter, Blumen neben- und miteinander – bei guter Planung entsteht so ein Garten, der das ganze Jahr über fasziniert.

Bauerngarten anlegen

In früheren Zeiten mussten die Bauerngärten einen Großteil der Nahrungsmittel für die ganze Familie liefern und nebenbei auch noch die Apotheke und den Blumenladen ersetzen. Bei heutigen ländlichen Anlagen ist die Nutzfläche oftmals zum Gourmetgarten avanciert. Hier steht die Neugier und Spannung beim Experimentieren und Probieren, das intensive Erleben der Natur, das sinnliche Vergnügen an Düften, Farben und ländlicher Atmosphäre im Vordergrund.

Wichtig sind die zahlreichen Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Salbei, Rosmarin, Pfefferminz, Ringelblume…, die den Speisen einen gesunden, vollen Geschmack geben und auch als Tee oder Heilmittel gegen allerlei Blessuren dienen.

Bauerngarten anlegen 16

Viele Pflanzen wie die Bauernpfingstrose, die Cottagetulpen sehen ein wenig zerzaust, man könnte auch sagen ‚urig natürlich‘ aus. Stauden wie Rittersporn, Schafsgarbe, Eisenhut, Pfingstrosen, Frauenmantel, Akelei, Aster, Glockenblume, Tränendes Herz, Mädesüß, Nachtviole, Lupine, Küchenschelle, Aurikeln, Veilchen… und wie sie alle heißen, gehören dazu. Im ländlichen Garten muss es immer und überall blühen.

Bei den Sträuchern tragen Buddleia, Hortensien, Goldregen, Blutjohannisbeere, Flieder… zum üppigen Blütenflor bei. Nicht zu vergessen, Rosen in Hülle und Fülle. Besonders gut passen die üppig gefüllten alten Sorten und die Rankrosen, aber auch die anmutigen Wildrosen.

Bauerngarten Beet

Lieblingsfarbe: bunt

Während bei anderen Gartenstilen die Gärten oft nach einem bestimmten Farbkonzept angelegt werden, gilt beim Bauerngarten: Es darf ruhig bunt sein. Farbenfrohe Mischungen von einjährigen Blumen und Stauden verbreiten eine fröhliche Stimmung. Daneben Kräuterbeete in den verschiedensten Grüntönen.

Bauerngarten anlegen

Bauerngarten anlegen: Standort – sonnig


Ein Bauerngarten ist ein Sonnengarten. Für die Anlage eines Bauerngartens ist der Standort von großer Bedeutung. Am günstigsten ist eine vollsonnige Südseite, denn vor allem die Gemüsepflanzen gedeihen dort am besten.

Wie lege ich einen Bauerngarten an: Bloß nicht zu ordentlich

Das Besondere des Bauerngartens ist die Symbiose von Ordnung und Unordnung. Der moderne Bauern- Gärtner befreit sich von auferlegten Zwängen. Er liebt Pflanzen mit lockerem Habitus: Strauch-, Kletterrosen und Weinreben. Gänseblümchen im Rasen, Moos in den Steinfugen – mit einem gepflegten Ziergarten für manche nicht vereinbar – im ländlichen Garten kein Problem. Der Bauerngarten soll Unberührtheit ausstrahlen, er darf nicht zu sehr gepflegt werden. Im Einfachen, Ursprünglichen liegt sein besonderer Zauber.

Bauerngarten anlegen

Bauerngarten anlegen: Materialien

Mauern, Zäune, Tore, Brunnen sind auf jeden Fall mit heimischen Materialien auszuführen. Eingefriedet wird der Landgarten meist mit Holzzäunen, seien es Latten-, Staketen-, Weidenflechtzäune. Ziegelsteine, Klinker, Sandsteine mit ihren erdigen Tönen sind die traditionsreichen Bodenbeläge.

Stilvolle Brunnen sorgen für die Bewässerung. Die dekorativen Dinge haben oft noch eine richtige Funktion – als Spaliere, Rankstäbe, Rosenbögen, Beeteinfassungen und Schlauchführungen. Alte Gießkannen, Werkzeuge lehnen wie zufällig an einer Bank.

Wie Sie jetzt Vögel unterstützen können: Nistkästen aufhängen

Spätestens bis Anfang März sollten Sie neue Nistkästen aufhängen, damit sich die Vögel noch an ihr neues Heim gewöhnen können. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die meisten Vogelarten ihre Quartier-Suche abgeschlossen und die Familienplanung in Angriff genommen.

Wie Sie jetzt Vögel unterstützen können: Nistkästen aufhängen 18

Spätestens bis Anfang März sollten Sie neue Nistkästen aufhängen, damit sich die Vögel noch an ihr neues Heim gewöhnen können. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die meisten Vogelarten ihre Quartier-Suche abgeschlossen und die Familienplanung in Angriff genommen.

Umfangreiche Hecken und dichtes Gebüsch findet man in modernen Gärten nur selten. Alte tote Bäume sind auch rar. Moderne Häuser sind so gut verputzt, das sich auch dort keine Vogelnester anbringen lassen. Da ist für es für viele Vögel nicht einfach, einen Platz zum Brüten zu finden.

Rotkehlchen
Nistkästen aufhängen

Optimal für Vögel ist ein naturnaher Garten mit Wildsträucher-Hecken, einzelnen großen, immergrünen Gehölzen, hohlen Bäumen und Kletterpflanzen an Mauern. Dort finden Vögel tolle Nistplätze und genügend Nahrung. Doch auch wenn Sie Vögeln nicht so gute Bedingungen bieten können, haben Sie die Möglichkeit sie zu unterstützen: Hängen Sie Nistkästen auf. Das geht sogar auf dem Balkon.

Nistkästen richtig anbringen

Bringen Sie Nistkästen in einer Höhe von 1,5 bis fünf Metern an. Das Einflugloch sollte nicht zur Wetterseite gerichtet sein, damit kein Regen eindringt. Auch sollten Nistkästen nicht zur sehr der prallen Sonne ausgesetzt sein. Ideal ist eine Ausrichtung nach Osten oder Südosten an einem halbschattigen Platz.

Welches Nistkasten-Modell?

Die Vogelexperten des NABU unterscheiden verschiedene Nistkasten-Modelle. Zu einen den geschlossene Nistkasten, der je nach Vogelart unterschiedlich große Löcher hat. Diese Nistkästen bringt man in einer Höhe von 1,5-3,5 Metern an für für Meisen, Spatzen und Stare. 4-10 Meter hoch sollte man die Kästen hängen für Waldkauz, Steinkauz und Dohle.

Die Größe des Einflugslochs entscheidet darüber, welche Vogelart darin nistet. Für alle Meisen-Arten gilt ein Durchmesser von 2,6 – 2,8 cm. Kohlmeise und Kleiber benötigen 3,2 cm. Für den Star und ähnlich große Vögel müssen es schon 4 cm sein.

Zaunkönige, Rotschwänzchen und Rotkehlchen bevorzugen halboffene Nistkästen, die sie an ihre natürlichen Brutstätten wie Nischen oder Felsspalten erinnern. Diese Nisthilfen bezeichnet man als Halbhöhlen-Nistkasten, sie sollten in 2 bis 4 Metern Höhe aufgehängt werden.

Das Design der Kästen interessiert die Vögel wenig, wohl aber die Baustoffe. Wichtig sind naturbelassene Materialien ohne Chemie. Holz, Holzbeton oder Terrakotta eignen sich gut. Nisthilfen aus Kunststoff hingegen haben den Nachteil, dass sie nicht atmungsaktiv sind.

Der richtige Abstand für Nistkästen

Wer einen großen Garten hat, kann auch mehrere Nistkästen aufhängen. Dabei ist zu bedenken, dass auch Vögel gern einen gewissen Abstand zum Nachbarn haben. Hängt man mehrere Nistkästen für die gleiche Vogelart auf, sollten zwischen den Kästen 10 Meter Abstand sein. Verschiedene Vogelarten betrachten sich gegenseitig nicht als Konkurrenten. Deshalb kann man Nistkästen für verschiedene Vogelarten auch schon im Abstand von 3 Metern aufhängen.

Nistkästen als Winterquartiere

Schön ist es, einen Nistkasten bereits im Herbst aufzuhängen. Dann können die Tiere ihn schon als Überwinterungsquartier nutzen. Nicht nur Vögel verbringen den Winter gern in Nistkästen, auch Eichhörnchen, Fledermäuse, Haselmäuse und Insekten fühlen sich darin wohl.

Alte Nistkästen sollten Sie im Februar abnehmen und gründlich reinigen, bevor Sie sie wieder aufhängen. Benutzen Sie keine Insektensprays und chemischen Reinigungsmittel.

Wie Sie jetzt Vögel unterstützen können: Nistkästen aufhängen 19

Futter nicht vergessen

Soll Ihr Nistkasten als Winterquartier dienen, ist es ebenfalls wichtig, für ein ausreichendes Futterangebot zu sorgen. Stellen Sie ein Futterhaus auch oder hängen Sie Meisenknödel auf. Auch zum Brüten lassen sich Vögel nur nieder, wenn sie ausreichend Futter und Wasser in der Umgebung finden. Schließlich sind Vögel auch außerhalb des Winters dankbar für Fütterung.

Niedliche und nützliche Tiere im Garten

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Primeln: Sie sorgen jetzt für gute Laune!

Die große Familie hat mehr zu bieten als die Kissenprimeln mit den einfachen Blüten in bunten Farben, die es überall gibt. Primeln in zarten Pastellfarben, mit gefüllten oder gerüschten Blüten, mit elegantem Zierrand oder ausgefallenen Zebrastreifen…

Die Primeln tragen ihren Namen zu Recht! Der lateinische Name „Primula“ bedeutet: Die Erste. Genau passend für die Blumen, die schon früh im Jahr für Frühlings-Stimmung sorgen. Und für viel Abwechslung, denn Primel ist nicht gleich Primel. Die großer Familie hat mehr zu bieten als die Kissenprimeln mit den einfachen Blüten in bunten Farben, die es überall gibt. Primeln in zarten Pastellfarben, mit gefüllten oder gerüschten Blüten, mit elegantem Zierrand oder ausgefallenen Zebrastreifen…

neue interessante  Primel-Sorten

Es kommend laufend neue interessante Primel-Sorten dazu. In ausgefallenen Tönen wie Apricot oder Hellblau, Zweifarbige Sorten, mit ungewöhnlichen Blütenzeichnungen wie die weiß-blau gestreifte Sorte Tiger Blue, Mini Primeln oder Primeln mit hohen Stängeln… Die Vielfalt bei den Primeln ist groß. Die Gattung Primula umfasst rund 500 Arten und wird durch neue Kreuzungen stetig erweitert.

Gold-Laced Primel
Gold-Laced Primel

Das große Angebot der Sorten und die Kreuzung der unterschiedlichsten Arten hat eine lange Tradition. Im 19. Jahrhundert etwa war man so vernarrt in Primeln, dass das Sammeln besonderer Exemplare groß in Mode kam. Wahre Kunstwerke von damals sind die viktorianischen Sorten: die Gold-Laced oder Silver-Laced Primeln, deren Blüten mit einem feinen goldgelben oder weißen Rand eingefasst sind. Jahrzehnte waren sie vergessen, jetzt erleben sie eine schöne Renaissance.

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Im Zimmer

Schon im Winter verbreiten Primel im Zimmer Frühlingsstimmung. Drinnen fühlen sich Primeln besonders wohl, wenn sie einen hellen und nicht zu sonnigen Standort bekommen. Je kühler die Primel steht, desto länger blüht sie. Wichtig ist, dass sie regelmäßig mit lauwarmem, kalkarmen Wasser gegossen werden, damit ihr Wurzelballen nicht austrocknet. Überschüssiges Wasser sollte direkt abgegossen werden, um die gefürchtete Staunässe zu vermeiden.

In Balkonkästen + Kübeln

Im Vorfrühling sind Primeln die absoluten Stars in farbenfrohen Arrangements in Balkonkästen oder Kübeln. Dort sollten sie genauso wie im Beet in kleinen Grüppchen arrangiert werden. Zusammen mit Tulpen oder Narzissen wecken die bunten Frühblüher Frühlingsgefühle. Etwas später im Jahr folgen Hornveilchen, Ranunkel, Bellis und Frühlings-Margerite als passende Pflanzpartner. Dekorativ ist auch die Kombinationen von Primeln und Blattschmuckpflanzen wie Purpurglöckchen.

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Primeln im Garten

Auch im Frühlingsgarten sorgt die Primelfamilie für heitere Stimmung. Vor allem die frühen sind es, die nach dem langen Winter unsere Sehnsucht nach Duft und Farbe stillen. Der volle Farbfächer, mit dem die Primeln spielen, schafft überall im Garten dekorative Aspekte. Primeln vertragen Temperaturen unter null Grad. Deshalb können die Pflanzen auch schon früh im Jahr gepflanzt werden. Nur der Boden sollte dafür nicht gefroren sein.

Die zahlreichen Hybriden der gedrungenen Kissenprimeln gehören zu den Ersten, die den Frühling begrüßen. Dazu gesellen sich die Stängel-Primeln (Primula elatior). Diese fallen besonders auf, weil ihre Blüten auf etwa zehn Zentimeter hohen Stielen sitzen. Beliebte andere Primeln sind die Kugel-Primel (Primula denticulata), die Sumpfprimel (Primula rosea) und die Karnevalsprimel (Primula vulgaris subsp. Sibthorpii).

Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – auch Himmelschlüssel genannt – steht unter Naturschutz. Hübsch sind auch die Etagen-Primeln (Primula bulleyana und Primula Bullesiana-Hybriden), die erst im Sommer blühen. Die Fliederprimel (Primula malacoides) oder die Becherprimel (Primula obconica) eignen sich ausschließlich als Zimmerpflanzen.

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Sind Primeln winterhart?

Ja, Primeln sind sehr ausdauernde Wild- und Gartenstauden, die auf der gesamten Nordhalbkugel zuhause sind. Sie sind widerstandsfähige, wenig anspruchsvolle und pflegeleichte Gartenpflanzen. Ein bisschen Komposterde von Zeit zu Zeit tut ihnen gut. Ihre Winterhärte haben sie aus ihrer kalten Heimat, den Hochgebirgen Asiens und Europas mitgebracht.

Doch Vorsicht, die Primeln haben ganz eigene Vorstellungen von Standort, Feuchtigkeit und Licht. Am wohlsten fühlen sie sich an halbschattigen, luftfeuchten Plätzen mit frischem, humosen Boden. Ideal sind daher der lichte Gehölzrand, die Nähe eines Bachlaufs oder Teichs. Nur wenige Sorten wie die Sommerprimel (Primula florindae), die Sumpfprimel (Primula rosea), die Kissenprimel (Primula vulgaris) kommen bei feuchtem Boden mit sonnigen Lagen zurecht.

Primeln

Eine Ausnahme ist die mehrfarbige Gartenaurikel (Primula hortensis). Sie wächst auf Mauerkronen, im Steingarten, drängt sich durch die schmalsten Fugen von Stufen und Platten, ist mit kalkhaltigem, frischem bis trockenem Boden in voller Sonne bis Halbschatten zufrieden.

Primula pruhoniciana
purpurne Polsterprimel – Primula pruhoniciana

Auch die niedrige rötlich – purpurne Polsterprimel (Primula pruhoniciana) mit den gelben Augen mag Hanglagen in voller Sonne.

Die Lebenszeit der Primeln ist leider insgesamt nur sehr kurz. Fast alle sind nur zweijährig, säen sich jedoch vielfach selbst aus. Und wenn sie nicht von ihren Hauptfeinden den Schnecken zwischendurch verspeist werden, bereiten sie uns unendlich viel Freude.

Blüten im Winter – Die schönsten Winterblüher

Während in der kalten Jahreszeit im Garten nicht viel los ist, haben einige Pflanzen jetzt jedoch ihren großen Auftritt. Mit ihrer Blütenpracht und ihrem betörenden Duft versüßen uns die Winterblüher kalte und trübe Tage. Die winterliche Blütenpracht ist hier vielleicht nicht so spektakulär wie die der Sommerblüher aber nicht weniger anziehend. In einem naturnahen und bienenfreundlichen Garten dürfen Winterblüher nicht fehlen.

Während in der kalten Jahreszeit im Garten nicht viel los ist, haben einige Pflanzen jetzt jedoch ihren großen Auftritt. Mit ihrer Blütenpracht und ihrem betörenden Duft versüßen uns die Winterblüher kalte und trübe Tage. Die winterliche Blütenpracht ist hier vielleicht nicht so spektakulär wie die der Sommerblüher aber nicht weniger anziehend. In einem naturnahen und bienenfreundlichen Garten dürfen Winterblüher nicht fehlen.

In einem bienenfreundlichen Garten dürfen Winterblüher nicht fehlen. Zwar halten Bienen im allgemeinen Winterschlaf, aber an warmen Tagen verlassen sie schon mal ihr warmes Nest, weil sie „mal müssen“. Die Bienen haben eine Kotblase, mit deren Hilfe sie zwar bis zu drei Monaten einhalten können. Wenn es milder wird, verspüren sie den Drang zum Entleeren. Gut wenn sie bei der Gelegenheit gleich frische Nahrung finden.

Zaubernuss (Hamamelis)
Zaubernuss (Hamamelis)

Zaubernuss (Hamamelis)

Voll erblüht ist die Zaubernuss ein Inbegriff von Schönheit und Eigenart. Sie blüht vor dem Blattaustrieb, frühe Arten schon ab Dezember und nicht selten bis Ende März. Sonnengelbe, bernsteinfarbene, purpurne oder kupferrote Sorten entfalten an milden Tagen innerhalb weniger Stunden ihre bizarr geformten Blüten. Eine tolle Auswahl an Sorten finden Sie bei der Baumschule Horstmann

Schneekirsche (Prunus subhirtella)
Schneekirsche (Prunus subhirtella)

Schneekirsche (Prunus subhirtella)

Dieses Ziergehölz startet früh in die Wintersaison und ist ausdauernd. Bei mildem Wetter blüht sie schon im November und Dezember, manchmal sogar zu Weihnachten. Sollten die Temperaturen allerdings sehr tief in den Keller gehen, verwelken die Blüten. Die Hauptblüte folgt dann im März/April. Die Blüten der Schneekirsche sind weiß-rosa und halbgefüllt. Bereits junge Schneekirschen blühen sehr reich.

Schneeheide
Erica carnea

Die Schneeheide beginnt mit ihrer Blütenpracht bereits im Dezember. Das Kraut gehört damit zu den Pflanzen, die ganz früh im Winter blühen. Sie wird höchstens 30 Zentimetern hoch und ist ein guter Bodendecker. Es gibt zahlreiche verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Blüten- und Laubfarben. Das Heidekraut mag sandige Böden und einen sonnigen Standort, Staunässe verträgt sie nicht.

Schnee-Forsythie (Abeliophyllum distichum)
Schnee-Forsythie (Abeliophyllum distichum)

Schnee-Forsythie (Abeliophyllum distichum)

Zwischen Februar und April erscheinen die schneeweißen, manchmal auch rosafarbenen Blüten dieses zauberhaften Strauches. Sie verbreiten einen intensiven Duft, der etwas an Mandeln erinnert. Die Schneeforsythie wird nur etwa 1 bis 1,5 Meter hoch und ist daher auch gut für kleine Gärten und für Kübel geeignet. Schneeforsythie bei Baumschule Horstmann

Winterjasmin (Jasminum nudiflorum)
Winterjasmin (Jasminum nudiflorum)

Der Winterjasmin schmückt mit leuchtend goldgelben Blütensternen ganze Hauswände.
Er startet mit seiner Blüte schon im November/ Dezember. Bei klirrender Januarkälte macht er oft eine Blühpause.

Seidelbast (Daphne)
Seidelbast (Daphne)

Seidelbast (Daphne)

Mit viel Farbe trumpfen die karminrosa Blüten des Seidelbasts auf. Dieser Strauch blüht von Januar bis April purpurrosa bis karminrot. Seine Blüten duften intensiv und locken so schon früh im Jahr hungrige Bienen an. Vorsicht: Die roten Früchte, die ab Mai erscheinen, sind sehr giftig, sie sollten unbedingt entfernt werden.

Duft-Heckenkirsche (Lonicera fragrantissima)
Duft-Heckenkirsche (Lonicera fragrantissima)

Zwischen Dezember und April öffnet die Duftheckenkirsche ihre rahmweißen Blüten. Dabei umgibt sie sich mit einem intensiven Duft, der an Veilchen erinnert. Sie ist halbwintergrün, in milden Wintern behält sie ihr Laub. Besonders gut kommt die Duftheckenkirsche zur Geltung an einem Spalier direkt am Haus.

Duftschneeball (Viburnum bodnantense)
Duftschneeball (Viburnum bodnantense)

Duftschneeball (Viburnum bodnantense)

In Duftgärten sollte der Duftschneeball auf keinen Fall fehlen. Er blüht von November an den ganzen Winter, die Hauptblüte ist im März. Die Knospen sind tiefrosa, die Blüten rosa bis weiß. Einzeln im Garten oder in Gruppen z.B. mit Zierkirschen, Zierquitten und Schneeheide macht sich der Duftschneeball sehr gut. Auch als Kübelpflanze ist er dekorativ.

Christrose (Helleborus niger)
Christrose (Helleborus niger)

Blüten im Schnee und Frost sind ein Wunder, das jedes Jahr wiederkommt und voller Verheißung ist. Die Christrose erfreut uns nun im lichten Schatten unter Bäumen in ihren vielfältigen Arten: es gibt Christrosen mit grünen, glockenförmigen Blüten, mit weißen Blüten, mit rosa Blüten, mit roten, gefüllten oder duftenden Blüten. Manche Christrosen-Sorten wie Praecox blühen schon vor Weihnachten, andere erst von März bis April.

Schneeglöckchen (Galanthus)
Schneeglöckchen (Galanthus)

Schneeglöckchen (Galanthus)

Schon früh im Jahr – manchmal noch mitten im Schnee – blüht das zierliche Schneeglöckchen und stimmt uns auf den Frühling ein. Die hängenden, weißen Blüten bleiben bei Kälte geschlossen, bei mildem Wetter öffnen sie sich und geben den Blick frei auf die grüne Zeichnung der inneren Blütenblätter.

Naturnaher Garten – ein Paradies für Vögel, Igel & Co.

Wildsträucher für den naturnahen Garten stecken voller Leben: Von der Ameise bis zum Zaunkönig – für viele Tiere sind Wildsträucher wichtige Lebensgrundlage. Im schützenden Dickicht von Sträuchern wie Holunder, Weißdorn oder Pfaffenhütchen nisten gerne viele Vögel wie Heckenbraunelle und Nachtigall. Wildsträucher ernähren Insekten

Naturnaher Garten - ein Paradies für Vögel, Igel & Co. 23

Wildsträucher für den naturnahen Garten stecken voller Leben: Von der Ameise bis zum Zaunkönig – für viele Tiere sind Wildsträucher wichtige Lebensgrundlage. Im schützenden Dickicht von Sträuchern wie Holunder, Weißdorn oder Pfaffenhütchen nisten gerne viele Vögel wie Heckenbraunelle und Nachtigall. Wildsträucher ernähren Insekten in allen Entwicklungsstadien. Ein naturnaher Garten bietet nicht nur Pflanzen, sondern auch Tieren einen Lebensraum.

Wer in seinen etwas für Tiere tun möchte, sollte eine Hecke mit heimischen Sträucher setzen. Solche Hecken sind für viele Tiere eine wichtige Nahrungsquelle. Dort finden Vögel, kleine Säugetiere wie Igel und Eichhörnchen und zahlreiche nützliche Insekten Unterschlupf und Nistplätze.

Rotkehlchen

Im Herbst sorgen die bunten Beeren der heimischen Sträucher für einen reich gedeckten Tisch für Vögel, auch viele Säugetiere bedienen sich gern an den leckeren Früchten. Oder vielleicht verarbeiten wir lieber selbst die leckeren Früchte von Himbeeren, Brombeeren oder Holunder zu Saft, Marmelade oder Kuchen?

Der naturnahe Garten ist abwechslungsreich und zu jeder Jahreszeit attraktiv: Die Wildsträucher bieten ein Bild mit vielen unterschiedlichen Blattformen und -farben. Im Frühling zeigt sich beispielsweise die Blütenfülle des Schwarzdorns, im Sommer die Blüten von verschiedenen Wildrosen, im Herbst die intensiv gelbe Laubfärbung des Feldahorns oder im Winter die roten Hagebutten an der Hundsrose.

Wildsträucher Hecke

Je nach Form und Höhe haben Wildsträucher-Hecken unterschiedlichen Platzbedarf. Freiwachsende Wildsträucher-Hecken brauchen mindestens 2 Meter Breite. Besonders schön sind Hecken, die in mehreren Reihen gestaffelt gepflanzt werden. Davor sollte noch ein Saum aus Wildkräutern gesetzt werden. So eine Hecke ist ökologisch besonders wertvoll und sieht auch sehr gut aus, braucht aber viel Platz.

Wer einen kleinen Garten hat, wählt lieber eine Schnitthecke. Einige heimische Wildsträucher vertragen den Schnitt gut. Hecken aus Rotbuche, Hainbuche oder Liguster sind das ganze Jahr über fast blickdicht. Auch Weißdorn, Feldahorn und Gemeine Berberitze eignen sich gut für Schnitthecken.

naturnaher Garten

Jeder einzelne Wildstrauch ist für die heimische Tierwelt wertvoll! Auch als Solitäre oder in kleinen Gruppen bereichern sie das Leben im Garten. Und Plätze für Wildsträucher finden sich selbst mitten in der Stadt.

Wildsträucher sind meist robust und pflegeleicht. Jungen Pflanzen brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit, bis sie gut angewachsen sind. Später ist lediglich alle paar Jahre ein Pflegeschnitt nötig.

Ein naturnaher Garten für Vögel und Co.

ist sehr interessanten Artikel bei NABU Niedersachsen

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